Die Alte im Wald

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Last Night

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir sehr peinlich ist. Halloween letzten Jahres habe ich zusammen mit einer guten Freundin verbracht. Wir haben uns, zusammen mit etwas Alkohol und ein paar Horrorfilmen, einen gemütlichen Abend bei ihr zu Hause gemacht. Gegen Mitternacht kamen wir dann auf die Idee, einen kleinen Spaziergang zu machen. Nebenbei sollte ich vielleicht erwähnen, dass meine Freundin in der Nähe eines Waldes wohnt. Nicht weit von diesem Wald entfernt befindet sich auch ein Pflegeheim für behinderte Menschen. Da wir etwas angetrunken waren und kurz vorher einen Horrorfilm gesehen hatten, der auch in einem Wald spielte, fanden wir den Gedanken an einen Waldspaziergang recht reizend. Als wir uns dann allerdings im Wald befanden, kriegten wir es ganz schön mit der Angst zu tun, weil meine Freundin und ich hinter uns eine Gestalt rumlaufen sahen, die recht merkwürdig aussah und uns komische Sachen zurief. Die Person kam direkt auf uns zu und wir fingen laut an zu schreien und rannten weg. Am nächsten Tag haben wir beide dann erfahren, dass am besagten Abend eine geistig behinderte Frau aus dem Pflegeheim "ausgebrochen" war und sich im Wald verlaufen hatte. Hiermit möchte ich also beichten, dass meine Freundin und ich schreiend vor einer geistig behinderten Frau weggelaufen sind, wobei wir die Arme bestimmt sehr erschreckt haben, obwohl sie nur unsere Hilfe wollte. Zum Glück wurde diese Frau aber am nächsten Morgen kerngesund und wohlauf geborgen.

Beichthaus.com Beichte #00032840 vom 08.03.2014 um 14:26:35 Uhr (9 Kommentare).

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Die Flucht der Rabenmutter

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Hass Zorn Engherzigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w) bin heute 29 und wuchs anfangs noch ganz behütet auf, meine Eltern trennten sich allerdings, als ich zehn war und mit Erziehung, Scheidung, Arbeit, Haushalt usw. war meine Mutter dann scheinbar heillos überfordert, obwohl sie auch Hilfe von unseren Verwandten […]
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Beichthaus.com Beichte #00032835 vom 07.03.2014 um 01:33:07 Uhr (20 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Marienkäferplage

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Dummheit Mord Tiere

Als ich ein Kind von circa 8 Jahren war, gab es bei uns auf dem Land mal eine große Menge Marienkäfer. Meine Eltern titulierten das als Marienkäferplage, entweder scherzhaft oder weil sie, ursprünglich Ausländer, kein besseres deutsches Wort dafür kannten. Für […]
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Beichthaus.com Beichte #00032804 vom 02.03.2014 um 14:13:50 Uhr (12 Kommentare).

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Exhibitionist in Italien

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Peinlichkeit Dummheit Schamlosigkeit Urlaub

Ich (m/26) habe vor drei Jahren mit meiner damaligen Freundin zwei Wochen in Italien verbracht. Da wir keinen Zeitdruck und genügend Reisegeld hatten, machten wir auch gerne Umwege durch kleinere Dörfer, um möglichst viele Eindrücke zu gewinnen. Unsere dritte Nacht im fremden Land verbrachten wir in einem Dorf, das in der Nähe von Milano lag. Es war diese Nacht, die ich meinen Lebtag nicht mehr vergessen werde. Wir kamen am frühen Abend an und fragten uns zu einer kleineren Herberge durch, die in der roten Abendsonne wirklich einen romantischen Anblick abgab. Angekommen an der kleinen Rezeption, händigte uns eine junge Dame, die scheinbar zur Familie des Wirts gehörte, unseren Schlüssel aus. Die Koffer ließen wir im Auto, da wir ja eh am nächsten Morgen abreisen würden und wir das ganze Zeugs nicht in den zweiten Stock tragen wollten. Also schnell das Zimmer gefunden, Tür zu und ab auf das Bett. Wie wir so dort lagen und den Sonnenuntergang im Fenster betrachteten, waren die romantischen Gefühle doch stärker als die aufkommende Müdigkeit. Schnell waren die ersten Küsse ausgetauscht und Kleidungsstücke abgelegt.

Für die nächste Stunde hatte ich den wohl schönsten und aufregendsten Sex, den ich je mit einer Frau erleben durfte, welcher natürlich auch zu einem kraftvollen Höhepunkt führte, der jedoch hastig in die Luft umgeleitet wurde, da die Kondome natürlich auch in meinem Koffer lagerten. Nach einer kurzen Verschnaufpause wollte ich erneut zum Auto und ein paar Kleinigkeiten holen, wobei ich bemerkte, dass meine Ladung nicht nur meine abgelegte Hose, sondern auch den dunklen Teppichboden versaut hatte. Ohne lange zu überlegen, was ich besser mal getan hätte, verließ ich noch halbnackt unser Zimmer und rannte zu einem Reinigungswagen, den ich zuvor auf dem Flur gesehen hatte. Noch während ich mich an Tüchern und Reinigungsmitteln bediente, hörte ich plötzlich Schritte und dann einen lauten Schrei. Ich drehte mich um und alle meine Befürchtungen bewahrheiteten sich. Vor mir stand die junge Dame von der Rezeption und starrte mich geschockt an, bevor sie ein ebenso lautes "Papa!" von sich gab. Das war mein Codewort.

Wie von der Tarantel gestochen ließ ich augenblicklich alles fallen, rannte zurück in unser Zimmer und erklärte meiner Freundin hastig, sie solle sich sofort anziehen und keine Fragen stellen. Noch bevor sie vollständig bekleidet war, hörte ich schon auf dem Flur italienische Flüche anrollen und zerrte meine Freundin, allen Widersprüchen zum Trotz, aus dem Zimmer und die Treppe hinunter, der schimpfende Gastwirt immer hinterher. Halbnackt rannten wir also beide, unsere Kleider unter den Armen, über den kleinen Vorhof und brausten mit dem Auto davon, ohne für das Zimmer oder die Reinigung meiner Hinterlassenschaften bezahlt zu haben. Um Absolution bitte ich, weil ich diese Beichte mit einem Lächeln auf den Lippen schreiben musste, da dieser Abend in Italien so viele Erinnerungen brachte, von denen ich keine missen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00032793 vom 28.02.2014 um 04:45:18 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Ich will unbedingt eine Familie!

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Morallosigkeit Dummheit Begehrlichkeit Familie Siegen

Ich (m/27) habe keine Familie mehr und habe mich nach dem Tod meines Opas immer einsam und ungeliebt gefühlt, obwohl ich einige Freunde hatte. Ich bin als Waisenkind aufgewachsen, weil meine Mutter bei der Geburt und mein Vater drei Jahre später bei einem Autounfall starben. Meine Großeltern väterlicherseits starben vor meiner Geburt und die meiner Mutter als ich 12 bzw. 17 Jahre alt war. Onkel und Tanten in irgendeinem Verwandtschaftsverhältnis habe ich nicht. Alles, was mir blieb, war eine mittelgroße Erbschaft, aber mit Geld kann man sich kein Glück kaufen. Als ich gerade zwanzig Jahre alt war, haben sich einige meiner Freunde verlobt, wurden Eltern oder hatten eine Beziehung. Der Schmerz wurde immer Schlimmer. Ich habe sie innerlich dafür gehasst, dass sie glücklich waren und ich nicht. Nichts konnte mich von meiner Trauer, der Einsamkeit und dem Schmerz ablenken. Eines Tages habe ich dann beschlossen, selbst eine Familie zu gründen. "Wenn ich schon von Gott keine Familie bekommen habe, dann mache ich mir doch selbst eine", war mein damaliger Gedanke.


Heute danke ich Gott dafür, dass er meine Gebete doch noch erhört hat, denn meine Entscheidungen sollten sich später als katastrophale Fehler herausstellen. Ich habe immer wieder versucht, Frauen abzuschleppen und absichtlich zu schwängern. Ob vergeben oder nicht war mir vollkommen egal. Ich wollte unbedingt Vater werden - ohne gleich wegen etwas ins Gefängnis zu müssen. Irgendwann hatte ich innerhalb kürzester Zeit Erfolg bei drei Frauen, die wohl jeden Kerl ranlassen. Ein paar Wochen später stellte sich heraus, dass sie schwanger waren, und nach und nach kamen sie alle Drei einzeln zu mir und wollten Unterhalt, wenn das Baby geboren wird. Ich habe richtig Panik bekommen. Mein Leben war danach die reinste Hölle. Da habe ich gemerkt, dass ich nur Blödsinn gemacht habe. Ich habe irgendwann allerdings erfahren, dass ich nicht der einzige Kandidat war, aber wohl der Einzige, der etwas mehr Geld hatte. Das war die einzige Hoffnung, die mir blieb - dass nicht alle drei Kinder von mir waren. War klar, dass ich schon zahlen soll. Ich habe mich geweigert und sie damit gezwungen, den Unterhalt durch Vaterschaftsfeststellung einzuklagen.


Wäre ein Test negativ gewesen, hätte ich ein Problem weniger gehabt. Das Ende vom Lied war, dass nicht ein Test positiv ausgefallen ist. Ich war sauber raus. Nach der Entscheidung habe ich nie wieder etwas von diesen Frauen gehört. Ich bereue zutiefst, was ich den Frauen angetan habe. Dass die Babys vielleicht ohne Vater aufwachsen müssen, ist traurig, aber da sie nicht von mir sind habe ich das nicht verursacht oder zu verantworten. Ich bereue es auch, meine Freunde gehasst zu haben. Sie haben in aller der Zeit immer zu mir gehalten. Und inzwischen bin ich glücklich verheiratet, auch wenn ich immer noch keine Kinder habe.

Beichthaus.com Beichte #00032770 vom 23.02.2014 um 22:23:17 Uhr in 57076 Siegen (Weidenauer Straße) (16 Kommentare).

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