Joints mit meinem Ersatz-Opa

10

Selbstsucht Diebstahl Drogen 50+

Ich muss nun auch mal etwas beichten und ich hoffe, mein schlechtes Gewissen geht dadurch vielleicht endlich ein wenig weg. Ich (w/20) arbeite in einem Männer-Wohnheim und dort befand sich bis vor zwei Jahren auch ein älterer Herr (ca. 70 Jahre alt), den ich total […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00038134 vom 25.04.2016 um 16:02:33 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Wie ich eine Familienfehde entfachte

10

anhören

Engherzigkeit Rache Verzweiflung Kinder

Ich (m/26) möchte hiermit beichten, dass ich eine in unserem Dorf seit undenklichen Zeiten laufende Fehde zwischen meiner und einer anderen Familie - unbeabsichtigt - wieder angeheizt habe, die seit den 80ern schon fast vergessen war. Diese Fehde beruht darauf, dass unsere Familien eine Art ewigen Konkurrenzkampf führen. So stellen wir mit wenigen Ausnahmen abwechselnd seit 100 Jahren den Bürgermeister. Als meine Familie seinerzeit das Wirtshaus übernahm, eröffnete die andere Familie daraufhin ein anderes Wirtshaus. Gab es Grund zu verkaufen, überboten wir uns bis in teils lächerliche Höhen, weit über Wert. Aber irgendwann in den 80ern schlief das ein, da sich mein Vater und sein Gegenstück in der anderen Familie ganz sympathisch fanden. Bis ich die vier Jahre jüngere Tochter dieses Mannes lieben lernte. Und ja, ich weiß, das erinnert an Shakespeare, bevor es 50 Mal in den Kommentaren steht.

Eigentlich fanden das alle gut, da es seit Langem wieder die erste Beziehung zwischen unseren Familien war und es ging irgendwie jeder davon aus, dass wir heiraten würden. Sie wurde dann auch gewollt schwanger. Aber drei Tage vor dem Hochzeitstermin hat sie mich beim Junggesellinnenabschied mit dem Stripper beschissen. Daraufhin habe ich sie vor die Tür gesetzt. Da hieß es auf einmal, ich solle mich nicht so haben, das sei doch normal. Die spinnen doch! Ich habe mich bereit erklärt, den Unterhalt zu zahlen und ein Konto für die Kleine einzurichten. Dafür wollte ich aber auch, dass das Kind die Wochenenden bei mir verbringt. Nichts da, ich sollte mein Kind nicht sehen. Es ging vor Gericht. Ich gewann. Seitdem herrscht wieder Eiszeit im Ort, außer bei den Volksfesten, wo wir mittlerweile wieder von der Security, wenn mehrere vorhanden sind, in verschiedene Bierzelte gesetzt werden oder zumindest so weit es geht auseinander. Denn irgendwann steht einer besoffen am Tisch der anderen Familie und schüttet den Maßkrug über den Kopf von irgendwem - und schon knallt es. Auch die Freundschaft der Väter ist daran zerbrochen, aber meine Generation spinnt völlig, was das angeht. Ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand ernsthaft verletzt wird oder es irgendwo brennt, und das will ich nicht.

Außerdem werde ich im Ort als Rabenvater hingestellt, was aber keiner glaubt, da sich der Rest der Gemeinde schon lange dazu durchgerungen hat, beiden Seiten nicht zu glauben und den Streit auch nicht zu unterstützen. Kluge Leute. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, zum Entsetzen meiner Familie, mich auszahlen zu lassen und in die nächste Kreisstadt zu ziehen. Dann ist wenigstens einer der Zünder weg und die Lage beruhigt sich hoffentlich wieder. Am Umgangsrecht recht für meine Maus halte ich aber fest. Sie ist inzwischen fast drei Jahre alt, und obwohl meine Ex seit zwei Jahren einen neuen Mann hat, weiß die Kleine, wer ihr Vater ist und hat sogar zu dem Neuen, als er es verlangte, gesagt, dass sie nicht Papa zu ihm sagen wird. Kluges Kind. Netter Versuch, Erbschleicher.

Beichthaus.com Beichte #00038132 vom 25.04.2016 um 13:32:46 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Ein Muffin für das Arschlochkind

13

anhören

Rache Zorn Ernährung Schule

Meine Freundin und ich (20/damals 14) haben zu Schulzeiten einmal den Unterricht gestört, gekippelt oder drei Mal die Hausaufgaben vergessen, irgendwie so etwas muss es jedenfalls gewesen sein. Als Strafe sollten wir einen Kuchen backen, was wir dann auch taten. In dieser Zeit gab es einen Jungen vom Typ Mobber in der Klasse, wegen dem alle paar Wochen ein anderer Außenseiter mit Bauchschmerzen, oder gar nicht, zur Schule kam. Ich war auch mal dran, obwohl ich nicht einmal ein Außenseiter war. Ich hatte einfach nur Neurodermitis. Kurz gesagt: Wir hassten ihn. Also haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, um ihm im Zuge der Kuchenbackstrafe eins auszuwischen. Wir haben daher Muffins gebacken und einzeln mit den Namen unserer Mitschüler beschriftet.

Der Muffin für das Arschlochkind war jedoch etwas anders, er enthielt eine leckere Füllung, die aus zwei Löffeln Salz bestand. Wir freuten uns schon auf das Gesicht des Arschlochkindes, wenn er hineinbeißen würde. Es kam dann der Tag, an dem wir die Muffins mitbrachten und sein Gesicht war tatsächlich wie erhofft - für einen kurzen Moment war es auch echt superlustig, doch dann haben wir den Anschiss unseres Lebens von der Lehrerin bekommen. Sie hat uns dazu verdammt, dass wir ihm extra noch einmal etwas backen oder ihm ein Snickers kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00038128 vom 24.04.2016 um 15:57:43 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Princes größter Fan

14

anhören

Lügen Falschheit Maßlosigkeit Tod Musik

Ich muss beichten, dass ich zwar während der letzten Tage stets Mitleid geheuchelt habe (auf der Arbeit und mit den Kolleginnen), jedoch habe ich trotz meiner 34 Jahre noch nie ein einzelnes Wort oder Bild von Prince gesehen. Da er nun gestorben ist, berichten die Medien ununterbrochen über ihn. Alle denken inzwischen, ich sei ein Fan von Prince gewesen. Daher habe ich jetzt sogar einige Liedtitel auswendig gelernt. Ich habe mich wohl in etwas verrannt, aber ich hoffe wirklich, dass das Ganze bald abflaut.

Beichthaus.com Beichte #00038125 vom 23.04.2016 um 14:13:18 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich zerstörte mein Leben wegen eines Abenteuers

22

anhören

Selbstsucht Verrat Dummheit Verzweiflung Familie

Ich (w/29) muss meine Geschichte mitteilen. Ich leide jetzt seit knapp neun Monaten an einer ausgeprägten Panik-Störung und hoffe, zumindest etwas Erleichterung zu bekommen, wenn ich die Geschichte meines Lebens beichte, die mich, meinen Mann und unser Leben für immer veränderte. Noch immer fällt es mir schwer, alles so anzunehmen, wie es ist. Es folgt die Kurzform der Scheiße, die ich gebaut habe. Ich hoffe, es ist einigermaßen nachvollziehbar. Ich bin mit meinem Partner seit neun Jahren zusammen, wir haben uns mit der Zeit ein schönes, geregeltes Leben aufgebaut. Kleine Wohnung, alle Dinge, die wir uns wünschten. Ich war nie besonders hübsch, mein Mann liebte und liebt mich trotzdem. Bei 102,4 Kilo zog ich die Reißleine und nahm knapp 3 Kilo ab, wechselte den Job und bekam mehr Kundenkontakt. Ich fühlte mich attraktiv, zufrieden und gemocht. Montagearbeiter besuchten mich jeden Tag in der Bäckerei, in der ich arbeitete. Und einer blieb. Irgendwann verließ ich meinen Mann, weil mir mein Leben zu langweilig vorkam und mir der neue Typ mehr Spannung versprach.

Drei Monate lebte ich wild mit dem Neuen zusammen, reduzierte mich in kürzester Zeit auf ein Hausmütterchen, Fickstück, Geldgeberin und Köchin. Ich gab mich für den Typen auf und merkte es nicht. Ich akzeptierte Dinge, wie beispielsweise Drogenkonsum in meiner Wohnung. Undinge, mit denen ich niemals Kontakt in meinem Leben hatte und wollte. Dann wurde ich schwanger. Natürlich verpisste sich der Typ, ich wurde der Lacher bei der Arbeit, unter den Montagearbeitern und vor mir selbst. Nur mein Mann, den ich für diesen Ausbruch meiner späten Jugend verlassen hatte, blieb. Er stand hinter mir, sagte, er werde der Vater dieses Babys. Er ging zu jeder Untersuchung mit, half mir in der schwierigen Schwangerschaft, wurde beinahe Witwer mit Kind bei der Geburt "unserer" Tochter und erträgt seitdem meine Panikattacken.

Und was soll ich sagen? Natürlich fühle ich mich schlecht. Weil ich ihn für einen Junkie verlassen habe. Weil ich für eine dämliche Affäre mein Leben aufgegeben habe. Er hat mich mit dem Kind gewollt, hat mir alles verziehen, Absolution gegeben. Trotzdem schäme ich mich jeden Tag. Könnt ihr das verstehen? Ich haue ab, kehre mit dem Kind eines anderen zurück und sein Herz ist so heilig und rein. Er liebt mich einfach und freut sich jeden Tag über unsere Familie. Und ich kann das nicht annehmen, weil meine Scham so groß ist. Weil er mein Heiliger ist. Meine Tochter ist ein Gottesgeschenk. Und ich bin die schmutzige Sünderin. Ich wollte nie die Böse sein. Jetzt muss ich mit der Scham und dem Wissen, was für einen Schmerz ich verursacht habe, leben. Schwangerschaft und Geburt waren eigentlich Strafe genug - ich habe das fast mit dem Leben bezahlt. Vielleicht reicht die Strafe aber noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038120 vom 22.04.2016 um 21:34:18 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht