Meine Landsleute gehen vor!

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Ungerechtigkeit Vorurteile Arbeit

Ich (ein männlicher Personalchef) sortiere Bewerbungen von Menschen mit ausländischen Wurzeln erst einmal aus und lege sie dann meist in Ablage P. Der Grund ist, dass ich der Meinung bin, dass erst einmal die Landsleute ein Vorrecht haben sollten. Es stimmt, ich sortiere auch Leute weg, die von einem deutschen Ehepaar adoptiert wurden, ein deutsches Elternteil und ein afrikanisches (Beispiel) haben oder zwar afrikanische Eltern haben, aber hier geboren sind. Doch auch in diesen Fällen denke ich mir: Irgendwie ist es nicht fair. Hätte ich zu wenige Bewerbungen oder nur schlechte, würde ich natürlich diese Leute wieder ins Boot holen, wenn sie qualifiziert sind, aber dem ist nicht so. Ich habe immer sehr viele Bewerbungen, kann auch viele der Landsleute gar nicht berücksichtigen. Und wenn ich die Bewerbungen von Kofi S., Ayman Y. und Niklas Müller (ausgedachte Namen) mit gleichen Qualifikationen vor mir liegen habe, dann ist es für mich eigentlich klar, dass ich Niklas Müller wähle, denn Niklas Müller sollte doch ein gewisses Vorrecht haben.


Mir tut es in solchen Fälle wie den Adoptierten ja auch sehr leid, aber da greift ein gewisser Gerechtigkeitssinn bei mir durch. Wenn man sich Katzen anschafft, sagen sich viele doch auch: "Ich gehe ins Tierheim, da gibt es genügend Katzen ohne Herrchen und Frauchen." Warum soll das bei Arbeitnehmern nicht ähnlich sein, warum soll man nicht erst einmal den Leuten von hier einen Job geben? Und ein Adoptierter ist für mich eben trotzdem "Einfuhrware" (bitte nicht wörtlich nehmen). Aber wer jetzt denkt, ich sei rassistisch - ich sortiere auch Österreicher und Schweizer aus. Der Österreicher sollte in Österreich ein Vorrecht haben gegenüber einem Deutschen, der Schweizer in der Schweiz, der Nigerianer in Nigeria, der Ami in den USA. Ja, ich weiß, dass es in Nigeria sehr viel schwieriger ist. Aber trotzdem wäre es irgendwie ungerecht bei einem gleich qualifizierten Landsmann. Ich bin übrigens ein völlig umgänglicher Mensch mit sehr vielen Freunden aus dem Ausland, bin zu jedem Menschen höflich und nett und könnte mir sogar eine ausländische Freundin vorstellen, wenn die Beziehung stimmt. Aber nur in der Sache Job, da bin ich eben doch eigen.

Beichthaus.com Beichte #00038018 vom 08.04.2016 um 22:17:17 Uhr (40 Kommentare).

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Ein gebrauchtes Handy mit sexy Videos

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Schamlosigkeit Neugier Masturbation Telefon

Die Freundin eines Freundes hat das große Glück, in der Verwaltung einer großen Technikmarktkette zu sitzen. Sie bekommt massig Rabatt und leistet sich daher öfters mal etwas und gibt diese Rabatte auch an den Freundeskreis weiter, wenn jemand einen Fernseher oder dergleichen braucht. Durch diese Rabatte leistet sie sich praktisch jedes Jahr ein neues Smartphone. Seit einigen Jahren bin ich dazu übergegangen, ihre abgelegten Smartphones günstig von ihr zu kaufen, wenn sie ein Neues hat. Sie setzt alles auf die Werkseinstellungen zurück und formatiert auch die Speicherkarte, bevor ich das Teil bekomme. Wie jedoch jeder weiß - nur sie scheinbar nicht - lassen sich so gelöschte Daten kinderleicht wiederherstellen, wenn diese nicht mit speziellen Programmen gelöscht wurden, welche gleichzeitig mehrmals überschreiben.


So habe ich von diesem geilen blonden Moppelchen über die Jahre Abertausende Bilder und nicht weniger Videos sammeln können. Auch eine Menge Bilder und Videos, die sie schon zwischendurch gelöscht hatte, konnte ich dadurch immer wiederherstellen. Vieles davon ist harmlos, aber der Großteil der Videos versüßt mir sehr oft meine einsamen Abende, wenn sie ihre Körperöffnungen bearbeitet, oder bearbeiten lässt, und ich ohne ihr Wissen daran teilhabe. Insgeheim hoffe ich, dass mir mein Kumpel mal einen Dreier vorschlägt, damit ich auch mal live daran teilnehmen kann. Ich fürchte aber, das ist Wunschdenken und dazu wird es leider nie kommen. So muss ich vorlieb mit den Dateien nehmen, die ich von ihr habe, und freue mich schon, wenn sie sich ihr nächstes Smartphone leistet. Ich benutze die Bilder und Videos nur für mein persönliches Vergnügen und stelle diese nirgends online oder zeige sie herum. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038010 vom 08.04.2016 um 11:21:31 Uhr (11 Kommentare).

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Ich vögele mich über die Weltmeere

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Maßlosigkeit Begehrlichkeit Sucht Arbeit

Ich (w/26) beginne bald meine dritte Saison auf einem Kreuzfahrtschiff. Eigentlich hatte ich vor, in meiner Heimat eine Firma zu gründen. Aufgrund meiner großen sexuellen Begierde ist jedoch alles anders gekommen: Ich war eher frühreif und habe bereits in jungen Jahren großes Interesse an Männern gefunden. Und auch dem eigenen Geschlecht war ich nicht abgeneigt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und war in der überschaubaren Stadt schnell als Dorfmatratze bekannt. Jedoch hatte ich wirklich großes sexuelles Verlangen und probierte alle möglichen sexuellen Spielarten aus. Als ich endlich meinen Führerschein in der Tasche hatte, fuhr ich oft auch mehrere Hundert Kilometer um mich mit Leuten zu treffen, mit denen ich mir neue oder außergewöhnliche sexuelle Erfahrungen erhofft habe. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass meine Arbeitsleistung unter den ständigen nächtlichen Aktivitäten gelitten hat, da ich oft erst sehr spät ins Bett kam und dann aber um acht Uhr schon wieder im Büro sein musste.


Also fasste ich den Entschluss, mich selbstständig zu machen und mein eigener Chef zu sein, um mir alles besser einteilen zu können - ohne meine Sexualität zurückstellen zu müssen. Wegen meiner Ausbildung konnte ich ein solides Konzept vorlegen und die Bank war bereit, mich finanziell zu unterstützen und an Kunden mangelte es auch nicht, da ich von den Kunden aus dem Unternehmen meines früheren Arbeitgebers oft gehört hatte, warum ich mich nicht selbstständig mache und diese sofort ihren Account zu mir bringen würden. Ich hatte schon den Mietvertrag für ein Büro auf dem Tisch liegen und auch der Bankkredit war unterschriftsreif. Zufällig traf ich aber eine frühere Schulfreundin, mit der ich früher auch das eine oder andere Mal etwas hatte. Als wir bei einem Kaffee zusammensaßen und von früheren Zeiten plauderten, erzählte sie davon, dass sie acht Monate auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hatte und jetzt vier Monate frei hat.


Was mich jedoch am allermeisten faszinierte, war die Tatsache, dass es auf so einem Schiff scheinbar zuging wie in einem Swingerclub. Sie hatte mit so vielen Kolleginnen und Kollegen etwas gehabt! Und auch dass so viele Nationen auf einem Schiff vertreten sind, war für sie einfach großartig. Ich wusste, dass sie sexuell auf meiner Wellenlänge schwamm und ihre Erzählungen ließen mich nicht mehr los. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit warf ich meine Gründungspläne alle über den Haufen und bewarb mich bei einem großen Kreuzfahrtunternehmen. Es ist mittlerweile die dritte Saison, in der ich auf See bin, und das dritte Schiff. Ich habe in den drei Jahren schon einen Großteil der Welt gesehen und mehr Sex gehabt, als in all den Jahren davor. Im ersten Jahr hatte ich noch eine Hunderterpackung Kondome mit. 100 Kondome reichen jetzt für acht Monate aber bei Weitem nicht mehr aus und ich muss häufig Nachschub kaufen. Ich liebe es, so zu leben und bereue nicht, mein Leben zu Hause und eine vielversprechende Karriere als Selbstständige im Marketing praktisch über Bord geworfen zu haben und hoffe, so weitermachen zu können, bis ich in Rente gehe.


Auf dem Schiff ist es egal, welchen Ruf man hat. Alle halten zusammen und haben zusammen ihren Spaß, um die Zeit an Bord so lustig und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist wie in einer großen Familie - nur mit dem Unterschied, dass alle irgendwie irgendwann etwas miteinander am Laufen haben oder hatten. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund meiner ausschweifenden Sexualität wahrscheinlich eine tolle Karriere zu Hause habe sausen lassen, um mich über die Weltmeere zu vögeln. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038005 vom 07.04.2016 um 08:38:59 Uhr (24 Kommentare).

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Begrüßung eines Kollegen

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Engherzigkeit Feigheit Zorn Arbeit

Ich (m/23) arbeite zurzeit in einem Betrieb mit gut 30.000 Mitarbeitern. An meinem Standort arbeiten knapp 1.000 Personen in den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen. Das heißt natürlich auch, dass man nie alle Leute kennt, die für unsere Firma an diesem Standort tätig sind. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Jeden Morgen zwischen 08:00 und 08:20 Uhr schneit ein mir unbekannter Typ vorbei, der praktisch jedem in meiner unmittelbaren Umgebung einen "Guten Morgen" wünscht und dazu noch die Hand zum Gruß anbietet.


Er scheint wirklich alle Leute zu kennen, oder tut zumindest so. Leider werde ich meistens auch Opfer dieser morgendlichen Grußtirade. Da ich leider den Platz ganz außen belege und er immer als Erstes an meinem Pult vorbeikommt habe ich keine Chance auf einen Fluchtversuch, da er dann schon blöd grinsend neben mir steht und mir die ausgestreckte Hand hinhält. Leider halte ich es für zu unhöflich, ihm mitzuteilen, dass mir dieses Verhalten gegen den Strich geht und ich persönlich finde auch, in einer so großen Firma muss man nicht jeden täglich direkt per Handdruck begrüßen. Allerdings weiß ich auch, dass seine Angewohnheit im Prinzip nur freundlich ist.


Vor Kurzem habe ich nun damit angefangen, ihm jeden Morgen die Hand so richtig zu quetschen. Mein Freundeskreis meinte schon immer, ich hätte einen ziemlich kräftigen Händedruck, und nun feile ich fast jeden Morgen an meiner Druck- und Quetschtechnik. Seitdem ich diese Strategie verfolge, sind die morgendlichen Begrüßungsrituale enorm rückläufig geworden und ich habe wieder meine ersehnte Ruhe vor ihm.

Beichthaus.com Beichte #00038003 vom 07.04.2016 um 08:26:11 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Generation ist sexgeil!

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Vorurteile Ekel Zorn Gesellschaft

Ich (w) möchte beichten, dass ich sehr starke Verachtung gegen Geschlechtsverkehr und teils sogar Männer hege. Am Besten ist es, wenn ich von vorne anfange: Ich wurde schon von Anfang an religiös erzogen. Meine Mutter klärte mich auch schon im Alter von neun Jahren auf. Damals wurde mir erzählt, dass Menschen nur miteinander schlafen sollten, wenn sie sich lieben und geheiratet haben. Das klang immer logisch für mich. Denn die Option, dass Menschen miteinander schlafen, ohne sich zu lieben, gab es nicht. Ich habe mich schon früh in das andere Geschlecht verguckt. Immer und immer wieder schwärmte ich für irgendeinen Jungen. Aber oft nur einseitig, weil ich schüchtern war. Aber seit zwei Jahren kann ich mich nicht mehr verlieben, denn ich habe erkannt, dass Liebe gar nicht mehr so richtig existiert. In meiner Generation interessieren sich alle nur für Sex. In meiner Klasse sind nur drei Mädchen Jungfrauen (mich eingeschlossen), von insgesamt 16 Schülerinnen.


Die Jungs reden den ganzen Tag auch nur über das Eine. Das kann mir aber egal sein, Männer sind in dem Alter halt so. Aber trotzdem geht es mir langsam richtig auf die Nerven. Meine Freundinnen sind eigentlich richtige Schlampen. Ich sage es aber nicht zu ihnen, weil ich sie nicht mit meinen Ansichten quälen will. Aber sie erzählen mir jede Woche davon, wie sie irgendeinen Kerl in der Dorf-Disco abgeschleppt haben. Ich merke schon, dass "Jungfräulichkeit" bzw. "Unschuld" in der Altersgruppe 14-18 kein Begriff mehr ist. Ich bin aber froh, dass ich noch Jungfrau bin.


Aber kommen wir zum nächsten Punkt: Ich bin nicht die Hässlichste, im Gegenteil. Ich habe in den letzten drei Jahren mit vielen Jungs zu tun gehabt, die sich angeblich in mich verliebt hatten. Ich habe mit keinem etwas angefangen, weil ich merkte, dass sie nur auf das Eine hinaus wollten. Am Schlimmsten war es aber auf der Abschlussklassenfahrt, wo einer aus der Parallelklasse anfing, mich sexuell zu belästigen, in dem er mich in die Ecke drängte oder versuchte, mich zu küssen. Seitdem kann ich Männer auch nicht mehr leiden. Alle verhalten sich wie Tiere! Mädchen mit eingeschlossen, schließlich gehören zum Geschlechtsverkehr immer zwei Menschen. Ich möchte letztendlich einfach beichten, dass ich meine Generation und Sex verachte. Ich meine, was ist denn mit Liebe? Ist die Jungfräulichkeit nichts mehr wert? Ich möchte niemanden verurteilen. Ich wollte es nur mal gesagt haben. Aber mir bleibt ja noch die Hoffnung, dass sich alles ändert, wenn ich sehr viel älter bin.

Beichthaus.com Beichte #00038001 vom 07.04.2016 um 03:24:13 Uhr (31 Kommentare).

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