Die große Lüge meiner Kindheit

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Dummheit Morallosigkeit Feigheit Lügen Kinder

Als ich ungefähr acht Jahre alt war, habe ich etwas gemacht, wofür ich mich heute noch in Grund und Boden schäme. Damals lebte meine Großcousine mit ihrem einjährigen Sohn bei uns. Allerdings muss ich dazu sagen, dass meine Großcousine und ihr Kind für mich wie Geschwister sind. Eines Tages zerstörte meine (richtige) Schwester dann ihren neuen Füller, und ich bekam mit, wie sie richtig Ärger von meiner Mutter bekam. Zwei Tage darauf machte ich meinen Füller aus Versehen auch kaputt, und hatte enorm Angst davor, auch Ärger zu bekommen oder meine Mutter traurig zu machen. Also holte ich das Kind meiner Großcousine in mein Zimmer, habe ihm den kaputten Füller in die Hand gedrückt und schrie los, warum er denn meinen Füller kaputtmachte. Der Kleine hat daraufhin richtig heftig geschimpft bekommen und auch den ein oder anderen Poklapser kassiert. Ich hatte dann so ein schlechtes Gewissen, dass ich am nächsten Tag mein ganzes Taschengeld für Süßigkeiten für den Kleinen ausgab. Ich verstehe einfach nicht, wie ich so etwas machen konnte, ich liebe ihn doch so sehr! Er war dann auch irgendwann ein Problemkind und heute, mit zwölf Jahren, hat sich das nur ein bisschen verbessert. Manchmal denke ich, er ist so nur geworden, weil er damals diese Ungerechtigkeit erfahren musste und traumatisiert ist. Ich weiß eigentlich schon, dass das nicht sein kann, aber ich habe so ein schlechtes Gewissen deswegen! Ich schäme mich so dafür, dass ich bis heute daran zu knabbern habe! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00033400 vom 05.06.2014 um 00:02:13 Uhr (22 Kommentare).

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4 Tuben rektales Abführmittel

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Dummheit Peinlichkeit Lügen Schule

Ich (w) und eine Freundin hatten vor Jahren, als wir ungefähr vierzehn waren, ein großes Problem. Wir besuchten zwar verschiedene Schulen, aber es kam trotzdem manchmal vor, dass wir am gleichen Tag einen Test schreiben sollten. So war es auch bei diesem Ereignis - allerdings hatten wir nicht gelernt und konnten deshalb beide nichts. Um das nicht zu verhauen, wollten wir blaumachen. Heute haben wir bei so etwas gar kein Gewissen mehr, aber wir konnten unseren Eltern ja nicht einfach den wahren Grund nennen, aus dem wir nicht zur Schule wollten. Eigentlich könnte man sagen, man hätte sich nachts übergeben, aber wir fürchteten, dass man uns nicht glauben würde. Also mussten wir krank werden. Nach langem Überlegen machten wir uns schließlich auf den Weg und kauften uns eine Packung Abführmittel - vier Tuben zum rektalen Einführen. Jeder hat zwei benutzt und wir hatten beide heftigen flotten Otto, das war nicht mehr lustig. Tja, gefehlt haben wir beide und unsere Eltern haben es uns auch geglaubt, aber ich möchte beichten, dass wir so dumm waren und uns Abführmittel kauften, um nicht in die Schule zu gehen. Lieber hätte ich doch einen Tag gelernt, als einen Tag auf der Schüssel zu verbringen.

Beichthaus.com Beichte #00033293 vom 18.05.2014 um 20:58:47 Uhr (14 Kommentare).

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Falle für feige Diebe

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Boshaftigkeit Rache Gewalt Weihnachten

Ich (m/33) wurde letztes Jahr gleich zweimal auf dem Weihnachtsmarkt beklaut. Einmal war ich selbst schuld, da hatte ich mein Handy im Rucksack liegen, aber dennoch verwünsche ich die feigen Diebe noch heute. So viel zur Vorgeschichte. Vorhin war ich im Baumarkt und habe zufällig eine schöne Schlagfalle für Ratten erblickt. Die sehen echt martialisch aus, und als ich mir alles näher anguckte, habe ich mich gefragt, was dieses Ding wohl anrichtet, wenn man unbedarft da reinpackt. Daher nun meine Beichte: Ich freue mich jetzt schon auf den ersten Weihnachtsmarkt, den ich mit meinem leicht geöffneten Rucksack aufsuchen werde. Und ganz besonders freue ich mich darauf, einen Schmerzensschrei hinter meinem Rücken zu vernehmen, wenn ein Taschendieb Bekanntschaft mit meiner kleinen Überraschung macht.

Beichthaus.com Beichte #00033220 vom 07.05.2014 um 17:26:18 Uhr (17 Kommentare).

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Japanische Schmiedekunst

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Lügen Falschheit Zwang Neurosen

Japanische Messer haben es mir sehr angetan. Über die Jahre habe ich mir nach und nach acht Messer aus japanischer Schmiedekunst angeschafft und stellenweise bis zu 200 Euro für ein Messer ausgegeben. Ich schärfe die Klingen auf japanischen Wassersteinen. Die finale Schärfe kommt dann auf einem Lederriemen. Die sind so etwas von scharf, dass Gemüse, Fleisch und alles andere Schneidgut beim bloßen Anblick der sich nähernden Klinge freiwillig auseinander fallen. Nur mir sind sie selbst dann noch nicht perfekt scharf genug. Seit geraumer Zeit habe ich den Tick, die Messer zu schärfen, obwohl sie eh saumäßig scharf sind. Ein Messer, dass ich zum Beispiel Samstag Nachmittag geschärft, gereinigt und leicht eingeölt habe, nehme ich aus lauter Schärf-Gier Montags oder Dienstags erneut aus dem Messerblock und fange wieder damit an, es über die Schleifsteine zu ziehen, obwohl es seit Samstag nicht benutzt wurde. Und wenn, wäre es niemals nach so kurzer Gebrauchszeit stumpf geworden. Schlimm ist auch, dass ich dieses Prozedere mittlerweile als Ausrede nutze, wenn Freunde mich einladen, gemeinsam etwas zu unternehmen. Meine Ausrede lautet stets: "Sorry, ich habe noch Messer, die ich schärfen muss." Auch die Messer meiner Nachbarin habe ich schon als Ausrede vorgeschoben. Allerdings bringen meine Freunde auch ihre Messer zum Schärfen zu mir. Sie wissen also, dass ich das wirklich kann und auch gerne für sie mache. Trotzdem plagt mich - verdammt noch einmal - mein Gewissen gegenüber meinen Freunden!

Beichthaus.com Beichte #00033103 vom 21.04.2014 um 09:35:35 Uhr (14 Kommentare).

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Unerkannter Missbrauch

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Verzweiflung Missbrauch Ex Regensburg

Ich (w/25) habe mir während der Beziehung zu meinem Ex-Freund eingeredet, dass mir liebloser, schmerzhafter Sex gefällt, denn ansonsten wäre er beleidigt gewesen. Nicht nur beleidigt - wenn ich "Nein" gesagt habe, hat er mich regelmäßig ignoriert, bis ich nachgegeben habe. Das hat natürlich zu Schmerzen geführt, nicht nur während des Geschlechtsverkehrs, sondern auch Tage danach. Sogar eine Entzündung habe ich bekommen. Wenn er dann befriedigt war, hat er sich umgedreht und wollte schlafen oder eine rauchen. Ich war ihm dabei völlig egal. Das ging dann so weit, dass mir der Schmerz ab und zu zu viel geworden ist und ich mich von ihm wegdrücken wollte, er mich aber gepackt und festgehalten hat. Meine Beichte ist natürlich, dass ich mir das selbst angetan habe, ohne klar und deutlich "Nein!" zu sagen. Ich möchte aber auch beichten, dass ich das alles während der Beziehung quasi ausgeblendet habe und jetzt, wo ich eine wundervolle Beziehung zu einem tollen Mann führe, wird mir klar, was da überhaupt passiert ist und ich traumatisiere mich selbst immer wieder mit diesem Gedanken. Ich wünschte, ich könnte die Vergangenheit ändern.

Beichthaus.com Beichte #00033075 vom 16.04.2014 um 23:53:26 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteiner Straße) (10 Kommentare).

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