Medikamentensucht

19

anhören

Sucht Betrug Diebstahl Gesundheit Pinneberg

Ich (w/22) habe fast 2 Jahre lang Rezepte gefälscht, um an verschreibungspflichtige Medikamente zu kommen. Am Anfang kam ich noch damit aus, mehrere Hausärzte zu haben und jeden zu bequatschen, mir doch noch mal ein paar Tabletten aufzuschreiben. Habe auch oft Lügengeschichten erzählt, um die Ärzte dazu zu bewegen, mir ein Rezept zu geben. Irgendwann flog das aber auf, ich war zu oft mit zu vielen haarsträubenden Geschichten bei zu vielen Ärzten. Daraufhin habe ich sogar eine viermonatige Therapie gemacht, was mir auch zunächst gut geholfen hat. Ich war danach noch über ein halbes Jahr abstinent.

Dann aber kam ich sowohl beruflich (neuer Job) als auch privat (neuer Freund) wieder vermehrt in anstrengende Situationen und brauchte doch wieder was von meinen Zauberpillen, die alles so schön und bunt und entspannt machen. Also wieder ab zum Arzt. Nach etwa einem halben Jahr hat das aber nicht mehr gereicht, ich brauchte mehr und immer mehr davon, sodass ich irgendwann einen Blanko-Rezeptblock eingesteckt habe und mir die Pillen einfach selbst verschrieb. Und es hat geklappt, viel zu gut sogar, ich habe fast alle Apotheken im Umkreis von etwa 80 km kennengelernt, bin auf regelrechte Raubzüge gegangen. - In der Stadt gibt es so-und-so viele Apotheken, dann parke ich da, gehe da lang und so hab ich in einer Stunde alle abgeklappert und 140 Tabletten. Yippie! - Nun kam es, wie es kommen musste, ich flog auf, wurde verhaftet und nun läuft eine Anzeige gegen mich.
Trotzdem ist das Verlangen nach den Pillen so groß, dass ich immer noch täglich daran denken muss. Ich bin kurz vor Weihnachten sogar wieder bei einem Arzt gewesen und habe mir welche verschreiben lassen. Es geht einfach ganz ohne nicht! Ich bin so schwach und erbärmlich. Ich schäme mich jeden Tag in Grund und Boden.

Beichthaus.com Beichte #00028439 vom 27.12.2010 um 17:48:59 Uhr in Pinneberg (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Weihnachtspost

39

anhören

Diebstahl Morallosigkeit Ungerechtigkeit Weihnachten Efringen-Kirchen

Ich muss etwas beichten, dass mir schon ein bisschen Leid tut. Als ich gerade von der Arbeit nach Hause kam sah ich im Briefkasten einen Brief, der nach näherem hinsehen für jemand anderen, mit ähnlichem Nachnamen war.
Weil es augenscheinlich eine Weihnachtskarte war, habe ich sie nach kurzem überlegen einfach mitgenommen, statt zu schauen ob die Person in meinem Haus wohnt. Wie erhofft waren 50 Euro drin, tut mir Leid aber ich bin als Azubi nicht gerade wohlhabend.

Beichthaus.com Beichte #00028432 vom 23.12.2010 um 15:57:15 Uhr in Efringen-Kirchen (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Der weibliche Clown

14

anhören

Neid Habgier Diebstahl Kindergarten

Meine Beichte liegt schon einige Jahre zurück. Ich (w) war damals im Kindergarten, genauer gesagt war ich das letzte Mal dort. Es war üblich zum Abschluss eine Nacht dort zu verbringen. Natürlich gab es zum Abschluss auch ein kleines Geschenk, in meinem Fall war es ein Clownkissen in männlicher und in weiblicher Form. Da ich ein Mädchen bin wollte ich natürlich auch einen weiblichen Clown haben, aber Pustekuchen, ich bekam den Typen. Ich meckerte und versuchte das Kissen umzutauschen, aber niemand wollte. Am nächsten Tag stand ich also abholbereit vor dem Ausgang und habe auf meine Eltern gewartet, in der Hand dieser dämliche männliche Clown. Direkt vor mir war der Flur mit Jacken und Schuhen. Und da lag es! Ein weibliches Clownkissen. Ich wartete also ab, bis niemand mehr im Flur stand und tauschte die Kissen schnell aus. Kurz darauf wurde ich auch schon abgeholt und habe meinen Eltern stolz mein tolles neues Kissen präsentiert. Ich möchte beichten, dass mir das Kind Leid getan hat, dem ich das Kissen weggenommen habe. Aber ich wollte unbedingt einen weiblichen Clown!

Beichthaus.com Beichte #00028431 vom 23.12.2010 um 13:11:13 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein erster Job

53

anhören

Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Restaurant

Ich möchte heute eine Beichte ablegen, die ich schon seit einigen Jahren mit mir rumtrage. Ich habe mit jungen Jahren angefangen zu arbeiten. Als ich mit 15 Jahren auf der Straße angesprochen wurde, ob ich nicht als Gast den Laden des nettwirkenden Herren mit meiner damaligen Freundin betreten möchte. Der Laden sei neu, hieß es. Ich wurde Stammgast und merkte, dass der Inhaber überfordert war mit dem Ganzen. Gesundheitlich, psychisch sowie finanziell bemerkte ich seine Last. Als er dann mal auf die schnelle was besorgen musste und in 10 Minuten wieder da wäre, bot ich ihm meine Hilfe an. In den nächsten Wochen machten wir das öfters und ich wusste immer schon vorher, dass wenn ich ihn als Gast besuche, er mich in seinen Tag mit einkalkulierte. Die Arbeit fand ich sehr interessant, jedoch hat mich bei ihm gestört, dass es für ihn inzwischen selbstverständlich geworden ist meine Hilfe in Anspruch zu nehmen ohne Bezahlung. So begann ein schwarzes Kapitel in meinem Leben.


Von einem Tag auf den anderen fing ich an einige Sachen, die ich inzwischen drauf hatte (sprich Kaffee, Cappuccino, Espresso etc.) nicht ins Kassensystem einzubuchen um so 5 Euro täglich in meine eigene Tasche zu wirtschaften. Später kam ich in die Routine stündlich 5 Euro zu ergaunern. Im Laufe der Zeit vertraute er (39) mir alles von seinem Leben an, unter anderem dass er keine Eltern und Verwandte hat und von Cottbus nach Dormagen gezogen sei um sich hier selbständig zu machen. Ich bemerkte, dass ich zu seiner Vertrauensperson geworden war und somit zu seinem einzigen Freund den er in dieser Stadt hatte. Er musste täglich mindestens 250 Euro umsetzen, um alle Kosten zu decken, hatte aber höchstens 180 Euro nach der abendlichen Abrechnung in der Kasse. Es vergingen 4 Monate als er mir mit schlechtem Gewissen sagte, dass er nicht mehr möchte, dass ich unbezahlt arbeite und so handelten wir 5 Euro die Stunde aus. Somit arbeitete ich dann erstmal eine Zeit lang und verdiente 5 Euro geklaut plus 5 Euro verdient die Stunde. Inzwischen hatte ich mir schon ein System ausgeklügelt, das undurchschaubar war für jemanden der nix davon wusste. Ihm ging es immer schlechter und ich bekam statt einem schlechten Gewissen einen Zwang zu klauen.


Nach einigen unbezahlten Wohnungsmieten zog er Hals über Kopf in sein Lager, was sich eine Straße neben seinem Laden befand. Nach einiger Zeit wurde es so hart, dass er sich nicht mal mehr krankenversichern konnte und deshalb seine nötigen Tabletten nicht mehr kaufen konnte und dann ging es richtig bergab. Ich habe ihn inzwischen sehr gemocht, konnte jedoch nicht aufhören zu klauen. Als er dann eines Tages mir weinend berichtete, dass er nicht weiter weiß und nicht in die Privatinsolvenz gehen wollte, war mir schon klar was in seinen Gedanken rumschwirrte. Ich motivierte ihn immer wieder und immer wieder weiterzumachen. Er sagte mir, dass es jetzt soweit wäre und der Gerichtsvollzieher kommen würde. Ich wusste jetzt das es vorbei war. Er sagte mir, dass er sich für eine von drei Sachen entscheiden müsste: 1. den Freitod, 2. in ein Kloster oder 3. das Land verlassen.

Er behielt den Laden noch die nächsten Tage offen und ich kam natürlich auch ganz normal arbeiten und klaute dann auch. Es tut mir im nach hinein so Leid. Als er mir sagte, dass er sich von mir verabschieden wollte, weinten wir beide. Er rufte mich nachts um 3 nochmal an und sagte, dass er mir alles gute wünscht und das ich ein Brief von ihm kriegen werde wo drin steht, wo er alles versteckt hat, was noch Wert hatte, so dass ich mir das nehmen sollte bevor es Gläubiger tun. Ich tat dies, aber anstatt zu gehen, war ich zu neugierig und fand ihn tot!

Beichthaus.com Beichte #00028426 vom 21.12.2010 um 16:52:05 Uhr (53 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Dolby Surround Sound

13

anhören

Rache Diebstahl Nachbarn

Der Nachbar unter mir beschwert sich regelmäßig bei mir über zu laute Musik. Dabei höre ich eigentlich nur Zimmerlautstärke. Es sei denn ich schau eine DVD dann mach ich den Surround Sound auch mal lauter. Aber bevor die zu ende ist steht er dann wieder vor der Tür. Der Vormieter seiner Wohnung hat sich in 10 Jahren nicht einmal beschwert.
Ich habe dann so einen Hass gekriegt, dass ich überlegte ihm den Briefkasten anzuzünden. Sein Briefkasten ist immer bis zum Anschlag voll, da er wohl ungern seine Post öffnet. Nach dem ich meiner Freundin versprechen musste, dass ich seinen Briefkasten nicht anzünde, habe ich ihm einen wichtigen Brief geklaut. Ihn gelesen, was meine Meinung darüber, dass der Typ voll krank ist, bestätigt und habe den Brief vernichtet. Jetzt werde ich ihn jedes mal, wenn er sich beschwert, auf diese Art schaden.

Beichthaus.com Beichte #00028425 vom 21.12.2010 um 13:29:15 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000