Die letzten Tage im alten Job

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Faulheit Trägheit Falschheit Arbeit Siegburg

Ich habe vor kurzem bei meinem Arbeitgeber gekündigt und mit Abzug vom angesammelten Urlaub und Überstunden war mir klar, dass ich nur noch zwei Wochen arbeiten musste. Meine Aufgaben soll jetzt jemand übernehmen, der davon absolut keine Ahnung hat, und ich soll ihn halt halbwegs noch einweisen. Mein Chef will, dass ich ihm irgendwelche Listen mit anstehenden Aufgaben schreibe. Ich habe dazu absolut keinen Bock mehr und lüge ihn auch an, dass ich noch dies und jenes mache. Dabei surfe ich den ganzen Tag im Internet, trinke Kaffee en masse, unterhalte mich mit Kollegen und falle vor lauter Langeweile beinah vom Stuhl. Aber das ich noch irgendwas noch so kleines produktives machen könnte; darauf würde ich im Leben nicht mehr kommen.
Ich war sonst immer sehr arbeitsam und motiviert, aber seitdem raus ist, dass ich die Firma verlasse, geht gar nix mehr.
Mir tut es so Leid, dass mein Kollege bald meine ganze untätige Zeit aufholen muss und ich mich einfach für gar nix mehr motivieren kann. Ich gehe auch jeden Tag mit einem schlechten Gefühl nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00029831 vom 29.02.2012 um 21:37:43 Uhr in Siegburg (Barbarossastraße) (14 Kommentare).

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Das Grauen der Fernbedienung

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Dummheit Boshaftigkeit Wangels

Ich (m/19) bin während meiner Abi-Abschlussfahrt an der Ostsee des Nachts auf einen Nachbarbalkon im ersten Obergeschoss geklettert und habe unbemerkt von den Bewohnern der Stube (Mitschülerinnen aus meiner Parallelklasse) den Fernseher manipuliert. Hierzu ist zu sagen, dass die Fernseher in allen Wohnungen baugleich waren und ich so leichtes Spiel hatte meinen Schabernack mit der Fernbedienung aus der eigenen Stube zu treiben. Nachdem ich also den benachbarten Balkon infiltriert hatte, bin ich hinter der Außenwand der Stube in Stellung gegangen und habe die Fernbedienung in Anschlag genommen. Da der Fernseher noch lief, vermutlich mit Sleep-Timer versehen, konnte ich das Zielobjekt gut einsehen, meine schreckliche - für mich abnormal lustige - Mission konnte beginnen. Zunächst habe ich mal geprüft, was der Fernseher, der zuerst praktisch keinen Ton von sich gegeben hat, so an Lautstärke aufzubieten hat. Ergebnis: Auch eine auf dem Balkon liegende Person konnte bei entsprechender Einstellung, sogar durch die geschlossene Balkontür hindurch, alle Töne des Fernsehers sehr deutlich wahrnehmen. Die nichtsahnenden Bewohnerinnen müssen einen Mordsschreck bekommen haben, schalteten den Fernseher also recht flink ab. Doch so leicht ließ sich der Fernseher des Grauens nicht überrumpeln, jetzt fuhr ich alle Geschütze auf, die meine High-Tech-Psychowaffe zu bieten hatte - an, aus, an, lauter, leiser. Zur Abwechslung mal durch alle Menüoptionen geblättert. - Die Mädchen müssen wohl gedacht haben "The Ring" wird Wirklichkeit, sie haben mit allen Kräften versucht die eigene Fernbedienung gegen diesen Wahnsinn ankämpfen zu lassen, nichts half, es war wirklich grausam, sowohl für sie, als auch für mich, der mit dem wohl heftigsten Lachkrampf seines bisherigen Daseins kämpfen musste. Ende vom Lied war, dass der Stecker vom Fernseher gezogen wurde, und ich trat, nachdem es wieder stiller wurde, den Rückzug an. Am nächsten Morgen im Bus hörte ich die besagten Mädchen recht betroffen von ihrer Panik im Angesicht jenes dämonischen Fernsehers reden, was schließlich, trotz des Mordsspaßes, einige Schuldgefühle in mir weckte, in diesem Sinne: Mädels, tut mir echt Leid, was ich euch damals angetan habe, ich hoffe ihr könnt es mit Humor nehmen!

Beichthaus.com Beichte #00029798 vom 14.02.2012 um 22:54:19 Uhr in 23758 Wangels (Strandweg) (21 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse Berlin!

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Hass Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft Berlin

Ich hasse Berlin!
Seit Februar 2011 wohne ich aus beruflichen Gründen in Berlin. Der Job ist eigentlich ganz gut. Aber ich verachte inzwischen die arroganten Berliner, egal ob zugezogen oder gebürtig. Jeder Berliner hat grundsätzlich Recht und alle Wessis erstmal nicht. Fehler machen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029780 vom 06.02.2012 um 14:29:53 Uhr in 10117 Berlin (Friedrichstraße) (97 Kommentare).

Gebeichtet von Trigger77 aus Neuenkirchen
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Wand an Wand

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Neugier Morallosigkeit Familie

Ich (m/21) wohne noch zu Hause bei meinen Eltern. Aufgrund meines Studiums kann ich mir momentan keine Wohnung leisten. Mein Zimmer ist im Erdgeschoss. Mein ein Jahr jüngerer Bruder wohnt auch noch hier. Nicht mehr lange, denn mein Vater hat gedroht ihn rauszuschmeißen. Er ist zu faul, um sich eine Wohnung zu suchen. Geld genug hat er. Nun zu meiner Beichte: Unsere beiden Zimmer liegen Wand an Wand. Das Kabel meines Receivers zur Antenne läuft durch ein Loch in meiner Wand durch sein Zimmer und dann an der Hauswand entlang nach oben. Somit bekomme ich relativ viel mit, was in seinem Zimmer passiert. Er weiß davon nix, da das Kabel unter seinem Bett rauskommt und in der nächsten Wand wieder verschwindet. Jedenfalls übernachtet seine Freundin recht häufig hier. Und sagen wir es mal so: Sie sind durchaus sehr aktiv was den Matratzensport angeht. Ich muss mir das Gestöhne dann oft anhören, wenn ich abends einschlafen will. Manchmal ist es ganz lustig, vor allem wenn sie sich länger nicht gesehen haben und deswegen umso aktiver sind. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Unser Haus ist ansonsten sehr schallundurchlässig, weswegen mein Bruder wohl denkt er könne schreien bis der Arzt kommt. Seine Freundin mit eingeschlossen. Ein paar Kumpels, die nach einer Tour um die Häuser am Wochenende bei mir ab und an übernachten, finden das Ganze jedoch total spannend und lustig. Manchmal knobeln sie sogar, wer auf meiner Couch übernachten darf. Ich beichte also hiermit, dass ich über die sexuelle Aktivität meines Bruders und seiner Freundin bestens Bescheid weiß - und der ein oder andere Kumpel von mir auch. Ich glaube, ich werde die Sache mit dem Loch in der Wand weiterhin für mich behalten. Würde er es wissen, er wurde mich hassen. Aber spätestens wenn er auszieht, wird er es bemerken. Da dies jedoch nicht sehr bald passieren wird, werde ich wohl noch oft das Gejaule aus dem Nebenzimmer mitanhören müssen. Meine Kumpels werden sich freuen.

Beichthaus.com Beichte #00029764 vom 01.02.2012 um 13:29:59 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Verhältnis mit meinen Cousinen

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Wollust Morallosigkeit Neugier Familie

Ich hatte mehrere Jahre lang ein Verhältnis mit meinen beiden leiblichen Cousinen. Wir wuchsen zusammen auf zwei nebeneinander liegenden Höfen auf dem Dorf auf. Spötter werden jetzt sagen, dass das mit den Cousinen auf dem Dorf ganz normal sei, ich muss jedoch dagegen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029740 vom 23.01.2012 um 11:03:08 Uhr (30 Kommentare).

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