Fahrradfahrer an der Ampel

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Waghalsigkeit Dummheit Engherzigkeit Polizei Wien

Fahrradfahrer an der Ampel
Gestern Nachmittag, als ich auf meinem Rad bei einer roten Ampel gewartet habe, ist ein Student mit seinem Rad bei Rot drübergefahren. Dabei hätte ihn fast ein Auto erwischt. Schon bei der nächsten Ampel hatte ich ihn ohne große Anstrengung eingeholt, obwohl ich immer abwartete und erst bei Grün losfuhr. Das wiederholte sich mehrmals, was er auch bemerkte - scheinbar packte ihn dann der Ehrgeiz, denn er strampelte, als ob es um sein Leben ginge. Ich hängte mich hinten dran, denn die nächsten Ampeln kann man bei der Geschwindigkeit alle bei Grün erwischen, weil es ein Radweg ist und eine grüne Welle hat. Die letzte Ampel vor dem Bahnhof ist jedoch meistens Rot - und oft ist dort auch die Polizei zur Stelle. Ich dachte mir, ich schaue mal was der Student machen würde, wenn ich noch einen Zahn zulege und ihn überhole. Das wollte er nicht auf sich sitzen lassen. Er trat noch stärker in die Pedale und wir näherten uns der roten Ampel mit einer fast schon bedenklichen Geschwindigkeit. Er überholte mich dann auch.

Und während ich eine Vollbremsung hinlegte, fuhr er volle Kanne über die rote Ampel, ohne auf den Querverkehr zu achten. Auf der anderen Seite standen wie erwartet zwei Polizisten, die er aufgrund seines Ehrgeizes nicht gesehen hatte und die ihn anhalten wollten. Der Junge legte eine Vollbremsung hin und flog volle Kanne vor den zwei Polizisten hin. Als die Ampel Grün wurde, bin ich dann losgefahren und habe mir ein Grinsen nicht verkneifen können, als ich seine blutige Knie und die aufgeschürften Hände gesehen habe, während der eine Polizist den Verbandkasten aus dem Auto holte und der zweite sein Fahrrad inspizierte. Ich möchte hiermit beichten, dass ich einen jungen und übermotivierten Menschen absichtlich angestachelt habe und er deshalb Probleme bekommen hat. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00038580 vom 03.08.2016 um 08:32:02 Uhr in 1070 Wien (Neubaugürtel) (18 Kommentare).

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Der penetrante Fischgeruch meiner Freundin

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Ekel Partnerschaft Gesundheit

Der penetrante Fischgeruch meiner Freundin
Meine Freundin (w/26) hat am Wochenende mit mir Schluss gemacht. Warum? Kurz gesagt, weil ich (m/31) sie nicht lecken wollte. Unsere Beziehung ist ziemlich frisch, wir haben uns erst vor knapp drei Monaten kennengelernt. Sie sieht toll aus, ist intelligent und eine Granate im Bett. Da sie aber von Anfang an etwas fischig roch, habe ich es nie gewagt, ihr die Muschi zu lecken. Bislang konnte ich mich dem elegant entziehen. Doch nach und nach wurden ihre Andeutungen immer klarer. So wurde mein Kopf immer wieder nach unten gedrückt. Sie braucht nur die Jeans zu öffnen und schon steigt eine Wolke auf. Es ist unmöglich, dass sie das nicht selber mitbekommen hat. Am vergangenen Wochenende hatten wir eine gute Zeit miteinander, bis wir wieder im Bett landeten. Sie stellte mich mit ernster Miene vor die Wahl, entweder ich lecke sie endlich oder sie suche sich einen anderen Typen, der das drauf hätte. Ich entgegnete ihr dann, dass ich sie gern lecke werde, wenn sie untenrum nicht mehr so nach vergammeltem Fisch stinken würde. Darauf schmiss sie mich aus ihrer Wohnung, seither ist Funkstille. Ich bereue, dass ich ihr das nicht schonender und vor allem früher gesagt habe. Sie ist eine tolle Frau, aber meine Gesundheit steht für mich an erster Stelle.

Beichthaus.com Beichte #00038578 vom 02.08.2016 um 21:24:33 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Ich lebe wie eine Oma

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Trägheit Verschwendung

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich - abgesehen von ein paar Dingen - das Leben einer Oma führe. Mit dem Lebensstil des Großteils meiner Gleichaltrigen kann ich persönlich wenig anfangen. Auf Partys gehe ich sehr selten, meistens fühle ich mich nicht wirklich glücklich dabei. Auf Festivals war ich erst drei Mal, ich kann es genießen jedoch bin ich kein Anhänger einer bestimmten Musikrichtung. Auf die Frage: "Welche Musik hörst du?" kann ich keine glaubhafte Antwort geben, da ich eigentlich vieles gerne höre. Momentan versuche ich jedoch, meinen Medienkonsum einzuschränken, da ich an die Theorie der Reizüberflutung glaube.

Eine Beziehung kriege ich auch nicht auf die Reihe, ich hatte nur eine einjährige Beziehung in meinem Leben. Am Aussehen liegt es nicht, erst heute wurde ich wieder auf der Straße für mein Aussehen gelobt (allerdings auf eine sehr primitive Art). Sehr gerne hätte ich ein geregeltes Leben mit Ehe und eigener Familie, dachte ich vor Kurzem. Nachdem ich mich nun mit meinem Singleleben abgefunden habe und alles andere dem Schicksal überlasse, geht es mir viel besser. Ich kann mir auch vorstellen, einfach so weiterzuleben. Ich bin berufstätig und studiere, bin also gut beschäftigt. In meiner Freizeit mache ich Sport und lese gerne Bücher. Freundschaften habe ich sehr wenige und auch räumlich getrennte, da ich nun in einer anderen Stadt wohne. Dafür langjährige und stabile.

Natürlich sehne ich mich manchmal nach "Action" aber ich könnte nicht jedes Wochenende auf der Piste sein. Mittlerweile genieße ich es einfach, in meinem Zimmer zu sitzen und mich zu isolieren. Nun werdet ihr euch denken: "Ist doch ok, was du mit deinem Leben machst." Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich irgendwie mein Leben verschwende, indem ich mich zu wenig auf das Leben einlasse. Dazu fühle ich mich jedoch energielos. Ich beichte somit, dass ich lieber in meinen eigenen vier Wänden sitze, statt mich auf Abenteuer einzulassen. Ich kann mir vorstellen, weitere Jahre als typische "Katzenoma" zu verbringen. Sollte es Gott geben (wovon ich persönlich überzeugt bin), so wird er sicherlich enttäuscht sein, dass ich meine Lebenszeit nicht gewinnbringender verbracht habe, indem ich mehr Menschen "geholfen" hätte.

Beichthaus.com Beichte #00038572 vom 31.07.2016 um 16:34:02 Uhr (22 Kommentare).

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Die Höllenmaschinen, die meinen Vater töteten

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Verrat Waghalsigkeit Hass Familie Auto & Co.

Ich hasse meine Familie wie die Pest. Als ich nur wenige Jahre alt war, wurde mein Vater von einem betrunkenen Motorradfahrer angefahren und verstarb nach wenigen Tagen an den Verletzungen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen und zu trauern, meine Mutter lachte sich bald einen neuen Typen an und ich wuchs mit ihm als Vater auf.
Im Gegensatz zu mir hat meine zwei Jahre ältere Schwester den Tod meines leiblichen Vaters nie überwunden und verfiel mit 13 Jahren in Depressionen, ritzte sich und wurde magersüchtig. Meine ständig gestresste und reizbare Mutter unternahm nichts, um ihre Situation zu bessern, schrie uns beide nur ständig an und hatte fast nur schlechte Laune. Ein Jahr später fand ihr Freund dann heraus, dass sie ihn betrogen hatte, und zog einfach aus. Er war einfach weg, inklusive einiger Möbel und ohne eine Nachricht. Tagelang wartete ich darauf, dass er kommen und mich holen würde - er war schließlich mein Daddy und ich hatte mit ihm immer viel mehr unternommen, als mit dem Biest "Mutter". Aber er kam nicht. Ich habe ihn auch nie wiedergesehen.

Meine Mutter legte sich wenige Tage darauf einen Neuen zu, meine Schwester war zu sehr auf ihr Selbstmitleid versessen, um zu kapieren, wie nahe mir das alles ging. Bis heute weiß niemand, wie extrem tief mich das psychisch verletzt hat, gleich zwei Väter zu verlieren. Zu der Zeit verfiel ich jedes Mal in Tobsucht, wenn ich ein Motorrad sah, weil es so früh schon mein Leben zerstörte. Meine Schwester litt immer extremer und meine Mutter wurde immer und immer gereizter, es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Mit 17 Jahren zog meine Schwester dann zu einem ihrer komischen Junkie-Kerle - ich habe kaum noch Kontakt zu ihr und nun kann meine Mutter ihre ganze schlechte Laune an mir auslassen. Ich war nur noch zu Hause, weil wir einfach komplett abgeschirmt von jeglicher Zivilisation waren, ich wurde morgens extra von dem Schulbus abgeholt, weil es sonst keinen Weg oder eine Haltestelle gab.

Mit Mitte 15 entschloss ich mich dann dazu, einen Mofaschein zu machen, obwohl meine Mutter sämtliche Zweiräder hasste, aber ich brauchte die Mobilität und wollte einfach weg. Ich fälschte ihre Erlaubnis und hatte schon bald den Schein. Von meinem Ersparten kaufte ich mir einen sehr alten Roller und brachte sogar einen der wenigen Nachbarn dazu, mir seine Garage freizuräumen. Anfänglich war ich so panisch beim Fahren, schließlich bin ich mit der Konsequenz aufgewachsen, aber es ist toll. Ich habe den Roller dann entdrosselt und einen 80er-Motor drunter gepackt, jetzt läuft er etwa 130 "echte" km/h. Sobald ich Benzin rieche oder dieses Knurren eines solchen Motors höre, werde ich extrem geil und kribbelig.

Was ich dabei fühle, wenn ich mit Topspeed durch steile Straßen und Kurven rase? Zum allerersten Mal keinen Hass dem Motorradfahrer gegenüber. Es macht extrem Spaß, ich verzeihe ihm hiermit, dass er mir meinen Vater genommen hat. Es gibt nichts Besseres auf der Welt! Tut mir leid Daddy, aber ich habe längst kein schlechtes Gewissen mehr. Du warst einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich bitte um Absolution, dass ich diese Fahrzeuge, die meinen Vater töteten, meine Familie zerstörten und die ich jahrelang gehasst habe, jetzt dermaßen liebe.

Beichthaus.com Beichte #00038569 vom 30.07.2016 um 02:34:11 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die heiße Mutter meiner besten Freundin

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Begehrlichkeit Falschheit

Ich (27) habe seit geraumer Zeit eine Affäre mit der Mutter meiner besten Freundin. Das Ganze begann vor drei Jahren. Ich war Tutor an der Uni und besagte Freundin im ersten Semester. Wir verstanden uns von Anfang an recht gut und sie gefiel mir auch sehr. Sie ist witzig, intelligent, hübsch und hat vor allem eine Figur zum Niederknien. Straffe D-Körbchen über einer Wespentaille und ungelogen den knackigsten Hintern, den ich je gesehen habe. Da ich normalerweise nicht der Typ bin, der etwas anbrennen lässt, und auch nicht unbedingt erfolglos beim anderen Geschlecht, versuchte ich natürlich mein Glück. Allerdings nur, um mir sagen zu lassen, sie fände mich gänzlich unattraktiv, aber möge mich als Freund. Nun gut, es hatte wohl nicht sollen sein. Der verhängnisvolle Satz war gefallen, genau wie mein Ego.

Statt äußerst interessanter Stellen ihres perfekten Körpers leckte ich nun also nur meine Wunden. Sie schleppte irgendwann einen Typen an, der meiner Meinung nach von Anfang an keine Idealbesetzung für eine Beziehung war, und sie kabbelten sich dann erwartungsgemäß auch ständig. Während dieser Zeit hielten wir zumindest immer losen Kontakt, und ich mutierte zur niedersten Form der Bewohner der Friendzone: Dem Seelenmülleimer. Ich hörte mir ihr Gejammer an, wenn er sie mal wieder für seine dauerbetrunkenen Freunde versetzt, oder in irgendeiner Form ausgenutzt hatte. Das passierte im Übrigen mit schöner Regelmäßigkeit. In dieser Zeit war ich selbst nicht fest liiert. Es ergab sich mal hier und da etwas mit anderen Kommilitoninnen, aber ich hatte auch mit meinem Studium mehr als genug zu tun. Sie blieb indessen jedoch immer ein wenig meine Schwachstelle. Eines Tages lud sie mich zu ihrem Geburtstag auf eine Grillparty bei sich, ihrer kleinen Schwester und ihrer alleinerziehenden Mutter zu Hause ein. Eigentlich hatte ich keinen Bock, dort ihrem Macker zu begegnen, der mir gegenüber immer gerne den Dicken heraushängen ließ.

Ich ging schließlich hin, weil es Essen und Bier und vielleicht einen netten Plausch mit anderen Kommilitonen umsonst gab. Ihren Freund konnte ich ja geflissentlich ignorieren. Als ich in den Garten kam, traf mich jedoch fast der Schlag. Ihre Mutter war optisch eine ältere, reifere, und nicht im Geringsten weniger scharfe Version von ihr. Sie sah vom Grill hoch, an dem sie standt, und so dämlich es jetzt klingt, unsere Blicke verhedderten sich regelrecht ineinander. Ich wurde innerhalb von wenigen Sekunden nervös und bemerkte gleichzeitig, dass sie irritiert wegsah, dann wieder zu mir, dann wieder weg. Sie strich sich durch die Haare und ging urplötzlich ins Haus. Mir fiel dabei auf, dass meine beste Freundin wohl ihre Figur von ihrer Mutter geerbt haben musste. Einigermaßen überrumpelt begrüßte ich danach alle weiteren Gäste und zuletzt auch ihre Mutter, die meine beste Freundin mir vorstellte. Ich konnte die sexuelle Spannung regelrecht fühlen. Auch meine beste Freundin bemerkte das wohl. Sie sah prüfend mehrmals von mir zu ihrer Mutter.

Es dauerte auch nicht lange bis ihre Mutter und ich uns angeregt unterhielten, unter den argwöhnischen Augen ihrer äußerst unentspannten Tochter. Als es Zeit war zu gehen, steckte mir ihre Mutter einen kleinen Zettel mit ihrer Telefonnummer drauf zu, und gab mir einen angedeuteten Kuss auf die Wange. Zwei Tage später trafen wir uns. Es war die beste Nummer meines Lebens. Erstens hat diese Frau mit Anfang 40 noch einen Körper, um den die meisten 20-Jährigen sie zutiefst beneiden würden. Da ist alles straff und genau an der richtigen Stelle, wie bei ihrer Tochter. Zweitens hat sie Tricks drauf, die die wenigsten 20-Jährigen schon beherrschen dürften. Lange Jahre der Erfahrung formten diesen wahren Vulkan sexueller Spielarten.

Wir tun es jetzt seit eineinhalb Jahren recht regelmäßig zwei bis drei Mal pro Woche. Meine beste Freundin ahnt sicherlich etwas, aber ich denke, sie hat sich damit arrangiert, genau wie mit ihrem Fehlgriff von Freund, dem sie mittlerweile mit ihrem Nebenjob sein Lotterleben finanziert, und mich immer noch wegen seiner ständigen Eskapaden volljammert. Im Nachhinein betrachtet war und ist diese unwürdige Verbannung in die Friendzone jedoch das Beste, was mir passieren konnte.

Beichthaus.com Beichte #00038566 vom 29.07.2016 um 00:37:11 Uhr (37 Kommentare).

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