Pflanze im Urinal

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Ekel Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/24) arbeite als studentische Hilfskraft in einer Anwaltskanzlei mit vielen angestellten Sekretärinnen und Anwältinnen, aber wenigen Patentanwälten. Das Gebäude besitzt im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss jeweils eine Toilette, die jeweils für Männer und Frauen ausgestattet sind. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass die Frauenemanzipation bald eine Debatte um die Gleichberechtigung von Männern notwendig macht. Die Frauen haben im EG durch ihre Überzahl anscheinend die Kontrolle über die Toilette gewonnen, denn eines Tages hat sich (es kann nur eine Frau gewesen sein!) jemand dazu entschlossen, eine Sumpfpflanze in das Pissoir zu stellen. Dort kann sie mit der Spülung schließlich unkompliziert gegossen werden.

Den Männern wurde mitgeteilt, dass dies keine Männertoilette mehr sei und man jetzt für einen Toilettengang immer die Treppe ins Obergeschoss hochlaufen müsse. Ich möchte beichten, dass ich aus Faulheit gelegentlich trotzdem das Pissoir benutze, denn oft hat keine der Frauen aufgrund der lockeren Atmosphäre Einwände, wenn man kurz mal zum Händewaschen oder mit einem Wasserglas dort verschwindet. Außerdem denke ich mir, dass die Pflanze ja auch mit Nährstoffen gedüngt werden muss. Bis jetzt hat es noch niemand gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00038713 vom 08.09.2016 um 19:12:11 Uhr (28 Kommentare).

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Das Merkel-Bashing der Medien

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Zorn Politik Medien Gesellschaft Berlin

Das Merkel-Bashing der Medien
So langsam kotzt mich dieses Merkel-Bashing an. Jeden Tag wird von den Medien nur noch gegen Merkel berichtet. Als ob diese Frau an allem Übel dieser Welt schuld wäre. Selbst die öffentlich-rechtlichen Sender machen mit. Die AfD-Anhänger haben eigentlich aus ihrer Sicht schon lange keinen Grund mehr "Lügenpresse" zu schreien – die Linken dagegen sehr wohl. Ich habe mich gerade tierisch aufgeregt über die ARD-Tagesthemen, wo über die Debatte im Bundestag berichtet wurde. Es wurde schön gezeigt, was die Politiker der einzelnen Parteien äußerten. Doch was Merkel sagte, wurde für fünf Sekunden gezeigt. Wobei das Gesagte noch nicht einmal relevant war. Stattdessen wurde ein Fotograf interviewt, der überrascht war, dass die Bundeskanzlerin nach dem langen Flug aus China so frisch aussieht. Wenn man als freie Medienanstalt gegen Merkel giftet, sollte man sie auch selbst zu Wort kommen lassen. Würde man sich nämlich mal mit den Argumenten beschäftigen, statt den simplen, aber unrealistischen, Parolen der AfD zu folgen, dann würde man wissen, dass die Asylpolitik eben nicht so einfach zu lösen ist.

Ich bin selbst Journalist und weiß Gott kein Linker. Wenn ich in Bayern leben würde, wäre meine erste Wahl Seehofers CSU. Und ja, ich bin auch für eine Obergrenze der Flüchtlingszahlen. Aber liebe Kollegen und Medienmacher, wenn ihr so weitermacht, wird die AfD bei den nächsten Landtagswahlen noch stärker sein. Und wenn ihr dann noch Frauke Petry als Bundeskanzlerin haben wollt, hat Deutschland sowieso den Arsch offen. Ich stelle mir schon Donald Trump und Frauke Petry bei gemeinsamen Schießübungen an der deutschen oder amerikanischen Grenze vor. Auch für euren Job sieht es dann düster aus, denn freie Presse mag die AfD gar nicht. In vielerlei Hinsicht schießt ihr euch mit eurer heutigen ach so quoten- und auflagenorientierten Berichterstattung selbst ins Bein. Denkt mal drüber nach!

Beichthaus.com Beichte #00038704 vom 07.09.2016 um 22:30:22 Uhr in Berlin (Tile-Brügge-Weg) (28 Kommentare).

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“Beichte

Kampf gegen die Zigaretten-Sucht

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Zwang Falschheit Sucht

Ich habe im April nach acht Jahren das Rauchen aufgegeben. So weit, so gut, die ersten 1, 2 Monate waren ziemlich leicht für mich und ich war total stolz, vor allem auch, weil mir viele Leute aus meinem Bekannten- und Freundeskreis gesagt haben, sie hätten mir nie zugetraut aufzuhören. Ich habe immer geantwortet, dass es doch gar nicht so schwer sei und man mit Willenskraft alles schaffen kann. Tja, das war anfangs auch so. Aber ich kann euch sagen, mittlerweile vermisse ich meine Zigaretten furchtbar und jeder Tag ist ein einziger Kampf. Man kann sich das in etwa so vorstellen, dass man totalen Durst hat, aber nichts zu trinken bekommt. Was ich beichten will? Dass ich mittlerweile einen richtigen Hass auf mich selbst habe, weil ich überhaupt mit dem Rauchen angefangen habe und weil ich allen anderen vorspiele, es würde mir gut gehen und ich wäre glücklich. Ich bin nicht halb so stark, wie ihr alle denkt!

Beichthaus.com Beichte #00038697 vom 04.09.2016 um 20:39:23 Uhr (21 Kommentare).

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Prostata-Massage für einen intensiven Höhepunkt

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Fremdgehen Begehrlichkeit Schamlosigkeit Neugier Partnerschaft

Ich (m/28) bin mittlerweile verheiratet - habe meine Frau aber betrogen, bevor wir heirateten. Unser Sexleben war zu diesem Zeitpunkt auf dem Tiefpunkt. Meine Frau/Freundin wollte zwar regelmäßig Sex, aber es war ehrlich gesagt langweilig. Immer dieselben Stellungen. Ihre Vorstellung von Sex war es, sich auf den Rücken zulegen und sich "bedienen" zu lassen. Da ich mit der Zeit darauf keine Lust mehr hatte, habe ich mich online nach neuen Praktiken erkundet. Da bin ich auf die Prostatamassage gestoßen. Wird dies korrekt ausgeführt, soll der männliche Orgasmus um einiges intensiver und länger als sonst sein und dem der Frau sehr ähneln. Wir haben das dann auch ausprobiert, aber irgendwie hat es nach mehrmaligem Versuchen einfach nicht geklappt.

Da ich unbedingt wissen wollte, wie sich das anfühlt und was es genau damit auf sich hat, habe ich mich entschlossen, dies in einer professionellen Umgebung nochmals zu versuchen. Ich muss dazu sagen, dass das Institut kein Puff oder so ist. Da wird auch kein Sex angeboten. Die Damen bieten Tantramassagen und sexologische Körperarbeit und so etwas an. Auf jeden Fall habe ich einen Termin gemacht, bin dahin und dann war ich erst einmal nervös. Ich ging duschen, habe mir einen Bademantel angezogen und dann ging das Ganze los. Die Dame hat mir langsam den Bademantel ausgezogen und ich sollte mich hinlegen. Dann hat sie zuerst meinen ganzen Körper mit ihrem Körper "massiert" und gestreichelt - es war himmlisch. Als sie sich dann meinem Hinterteil gewidmet hat, war es am Anfang sehr ungewohnt und auch etwas unangenehm. Mit der Zeit aber hat sich ein Gefühl angebahnt, das ich vorher noch nie hatte. Mein Gott, das war unglaublich! In langsamen und immer stärker werdenden Wellen hat sich mein Orgasmus angebahnt, bis ich EXPLODIERT bin! Wow!

Seitdem gehe ich regelmäßig dahin, um mich so verwöhnen zu lassen. Da ich immer zu derselben Dame gehe, haben wir uns natürlich auch ein bisschen kennengelernt und es war immer deutlicher zu spüren, dass ich ihr und sie mir sehr sympathisch ist und eine starke Anziehungskraft und sexuelle Spannung vorhanden ist. Das letzte Mal, als ich da war, fingen wir uns dann plötzlich an, leidenschaftlich zu küssen und sie hat nicht nur mein Popoloch, sondern auch meinen kleinen Freund intensiv verwöhnt. Ich sie natürlich auch. Zur eigentlichen Penetration ist es nicht gekommen, da sie dies nicht mit ihrem Berufsethos vereinbaren könnte. Dies läuft nun seit einiger Zeit und ich habe meine damalige Freundin zwischenzeitlich geheiratet. Ich liebe sie wirklich sehr und wir haben eine tolle Beziehung - mit Ausnahme unseres Sexlebens.

Die Dame, die mich regelmäßig massiert, hat mir sehr deutlich klargemacht, dass sie mich sehr gerne privat treffen würde, damit wir richtig zur Sache gehen können. Ich glaube, ich werde das Angebot annehmen, denn der Beinahe-Sex mit ihr war schon unglaublich, und wenn ich mir nun vorstelle, wie der tatsächliche Sex sein wird, drehe ich schon beim Gedanken daran völlig durch. Ich beichte hiermit, dass ich meine wirklich tolle, liebe Frau irgendwie betrogen habe und dass ich dies wahrscheinlich bald richtig tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00038687 vom 01.09.2016 um 16:19:03 Uhr (32 Kommentare).

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Meine Schwester und mein bester Freund

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Verzweiflung Falschheit Lügen Eifersucht

Das ist meine erste Beichte und ich erhoffe mir etwas Hilfe in Form von Erfahrung dieser Community. Eigentlich habe ich (m/20) mit meiner Schwester (23) bislang ein unproblematisches Verhältnis gehabt. In jüngster Vergangenheit ist ihr Leben etwas aus den Fugen geraten, ihr Partner hat nach achtjähriger Beziehung diese plötzlich beendet. Daraufhin hat sie quasi ihren Job hingeschmissen und ist wieder bei meinen Eltern eingezogen. Ich selbst bin aufgrund eines Studiums nur am Wochenende dort, momentan sind Semesterferien, und da meine Freundin (fünfjährige Fernbeziehung, nach dem Abi sind wir an unterschiedliche Orte gezogen und so sehen wir uns nur am Wochenende) auch hier ihre Familie hat, bleiben wir über die Semesterferien eben hier. Bislang hatten meine Schwester und ich relativ unterschiedliche Freundeskreise, was sich aber momentan ändert. Es hat sich so ergeben, dass sie, wenn ich was mit meinen Leuten mache, gerne mitgehen will.

Wie es der Zufall so will, schmeißt sie sich jetzt an einen Kumpel von mir ran. Er hat sie nicht direkt abgewiesen, somit macht sie sich jetzt Hoffnungen, laut seiner Aussage ist sie aber absolut nicht sein Typ, er wollte sie aber nicht so direkt kränken, weil er eben auch von ihrer Vergangenheit weiß. Sie drängt sich ihm auf - mache ich etwas mit ihm, will sie auch mit. Ich finde ihr Verhalten unangemessen, selbst die Vorstellung, dass beide etwas miteinander anfangen könnten, ekelt mich irgendwie an. Ich weiß auch nicht, warum ich so denke, es fühlt sich fast so an, als würde ich Besitzansprüche stellen, die ich natürlich nicht laut ausspreche, da es ja irgendwie albern ist. Diese Situation steht jetzt im Raum und ich weiß nicht, wie ich sie lösen soll, ohne wie ein totaler Idiot zu klingen.

Es ist irgendwie kindisch, es steht mir nicht zu, ihr zu sagen mit wem sie sich treffen soll und mit wem nicht. Lässt er sie wirklich fallen, weil sie halt nicht so ist, wie er sich eine Frau vorstellt, ist sie am Boden zerstört, was ich auch nicht will. Wenn ich versuche mit ihr darüber zu reden und auch nur ansatzweise darauf eingehe, wird sie zickig und wirft mir vor, dass ich ihr kein Glück gönne. Ich beichte, dass ich meiner Schwester irgendwie die Wahrheit verschweige, weil sie diese nicht hören will. Ich habe Sorge, dass mein Verhältnis zum besagten Kumpel darunter leiden könnte und deshalb wünsche ich mir, dass sich beide nie kennengelernt hätten. Ist meine Haltung verwerflich?!

Beichthaus.com Beichte #00038675 vom 27.08.2016 um 21:19:19 Uhr (13 Kommentare).

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