Kellner mit Rotzblase

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Peinlichkeit Ekel Arbeit Restaurant Frankfurt

Kellner mit Rotzblase
Ich arbeite als Kellner in einem Restaurant in Frankfurt Alt-Sachsenhausen. Ich bin zurzeit erkältet und meine Nase läuft.
Als ich heute einen Tisch bedienen wollte, erzählten mir die Gäste etwas Lustiges, worauf ich dann lachen musste. Wenn ich etwas komisch finde, dann lache ich irgendwie durch die Nase und es kam voll die große Rotzblase raus, wie man es von Kaugummi-Blasen kennt. Das Ganze war mir so peinlich, dass ich mich im Restaurant erst mal eine halbe Stunde vor den Gästen versteckt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031010 vom 10.04.2013 um 21:07:36 Uhr in 60594 Frankfurt (9 Kommentare).

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Die verhasste Mitbewohnerin

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Zorn Geld WG

Ich hatte dieses Jahr eine größere Nebenkostenrückzahlung in Höhe von fast 500 Euro. Meiner ehemaligen Mitbewohnerin würden anteilig noch etwa 150 Euro zustehen, aber ich habe ihr die Höhe verschwiegen und ihr nur rund 20 Euro überwiesen. Grund: Sie hat ohne mein Wissen eine Untermieterin in ihr Zimmer geholt und den Schlüssel per Post verschickt, obwohl ich die Hauptmieterin bin und sie selbst nur Untermieterin war. Mitgeteilt hat sie mir die Aktion, als wir beim Semesterabschluss feiern waren und ich schon ein paar Bier intus hatte. Als ich sie später zu Rede gestellt habe, ist sie ausgerastet, hat mich beschimpft und gemeint, sie käme mit meinem unmöglichen Charakter nicht klar und hat das Zimmer gekündigt. Natürlich erst, nachdem die Untermieterin wieder ausgezogen ist, damit sie noch schön die Kohle abkassieren kann, die ihr ja von unserem Arbeitgeber - wir machen beide ein duales Studium - bezahlt wird. Da die Untermieterin schon die Zusage hatte, wollte ich nicht so gemein sein, und es ihr wieder verbieten, von daher ließ ich sie für drei Monate einziehen. In der Zeit hat die andere, weil ich ja so böse bin, nur mit der Untermieterin kommuniziert, dass sie mir sagt, wann ihre Eltern kommen und ihre Sachen holen und so weiter. Mich hat diese Tussi so genervt, dass ich ihr einfach das Geld vorenthalten habe - die hat genug gespart und ich gönne ihr einfach keinen Cent! Die Miete hatte sie mir auch nie pünktlich überwiesen.

Beichthaus.com Beichte #00031008 vom 10.04.2013 um 16:54:00 Uhr (12 Kommentare).

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Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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Der gutaussehende Russe

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Ehebruch Begehrlichkeit Gesellschaft

Ich (w/31) habe einen siebenjährigen Sohn, der schon eine "Freundin" hat. Deren Eltern sind aus Russland und haben sich vor Kurzem getrennt. Ich muss ehrlich zugeben, der Vater des Mädchens hat mir vom ersten Augenblick an gefallen, aber er war verheiratet und ich bin es schließlich auch seit zehn Jahren. Obwohl ich schon lange in meiner Ehe nicht mehr glücklich war, war er für mich tabu. Er hat mir allerdings immer schön zu verstehen gegeben, dass er mich attraktiv findet. Es ging aber alles gut bis zu dem Tag, als wir bei ihm zum Grillen eingeladen waren. Ich warnte meinen Mann, er solle nicht so viel trinken, da man ja weiß, dass Russen im Allgemeinen trinkfest sind. Aber mein Mann hörte nicht auf mich und so war er nach zwei Stunden so voll, dass er seinen Rausch ausschlafen musste. Das war der Moment, in dem meine Gefühle aus dem Ruder liefen.


Der äußerst gut aussehende, groß gewachsene Russe rief mich unter einem Vorwand in sein Arbeitszimmer und schneller, als ich mich vergucken konnte, küssten wir uns leidenschaftlich. So erregt war ich schon sehr lange nicht mehr. Nebenan schlief mein Mann seinen Rausch aus und in einem anderen Zimmer spielten unsere Kinder, was uns davon abhielt, weiter zu gehen. Wir treffen uns jetzt zum Kaffeetrinken und reden offen darüber, was wir wollen: Sex. Ich weiß nicht, wie lange ich noch standhaft bleiben kann. Ich stehe spätestens dann vor den Scherben meiner Ehe. Wenn ich das nicht schon jetzt tue. Es ist ein absolutes Chaos der Gefühle.

Beichthaus.com Beichte #00031005 vom 10.04.2013 um 12:04:32 Uhr (19 Kommentare).

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Der Koffer

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Habgier Manie Geld Kassel

Der Koffer
Es ist schon rund 25 Jahre her. Ich (m/38) war so circa 14, als ich mit zwei Freunden wieder durch benachbarte Wälder zog. Wir haben dort immer Krieg gespielt und uns versteckt, mit Erbsenpistolen beschossen und einfach eine gute Zeit gehabt.
Einer von uns kam dann mal auf die Idee, einen richtig tiefen Graben auszuheben, in den man sich dann reinknien kann und nur noch der Kopf rausguckte - die perfekte Tarnung. Dabei wollten wir uns Gestrüpp auf dem Kopf befestigen und uns so perfekt tarnen. Was wir dann beim Graben gefunden haben, beschäftigt mich noch heute. In circa 20 cm Tiefe haben wir einen Koffer entdeckt, der durch den feuchten Waldboden schon ziemlich angegammelt war. Wir haben ihn kurz wieder versteckt und sind mit Werkzeug angerückt um zu sehen, was in dem Koffer ist. Als wir ihn dann relativ leicht aufgebrochen haben, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Der Koffer war bis auf den letzten Platz mit DM-Noten (Hunderter, Fünfziger und Zwanziger) gefüllt. Natürlich freuten wir uns, aber schon nach wenigen Sekunden hatten wir Angst, dass uns jemand Umbringen oder zumindest verletzen könnte, wenn er sieht, dass wir seinen Koffer gefunden hatten. Wir nahmen uns jeder 50 DM raus - das war für uns damals sehr viel Geld - und vergruben den Koffer wieder. Nach ein paar Tagen haben wir nochmal darüber gesprochen und wir wollten vielleicht nochmal Geld dort rausholen, haben uns dann aber nicht mehr getraut.

Wir sprachen dann nicht mehr darüber, weil wir immer noch Angst hatten, dass das Geld aus einer bösen Sache stammt. Noch heute beschäftigt mich dieser Koffer noch fast jeden Tag. Mittlerweile ist einer der Freunde bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, mit dem anderen habe ich seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr. Manchmal denke ich, ich sollte versuchen, diesen Ort nochmal zu finden um nach dem Koffer zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00031002 vom 10.04.2013 um 08:30:39 Uhr in Kassel (24 Kommentare).

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