Die letzte Unterschrift

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Schule Verzweiflung

Damals bei meinem Abiball haben wir auch unsere Zeugnisse überreicht bekommen. Ich bekam aber nur eine Kopie meines Zeugnisses, da ich noch nicht einen Entlastungszettel mit gewissen Unterschriften abgegeben hatte. Schon Wochen vor dem Abiball hatte ich alle Unterschriften bis auf eine gesammelt. Auch nach mehrmaligen Versuchen habe ich sie nicht bekommen, da diese Person nie anwesend war. Also versuchte ich es nach dem Abiball weiter, aber erfolglos. Meine letzte Chance war der letzte Tag vor den Sommerferien. An diesem Tag war diese Person natürlich auch nicht da. Auch als ich nachfragte, wusste niemand wo sie ist. Da ich aber mein Abizeugnis gerne vor den Ferien haben wollte, entschloss ich mich dazu, die Unterschrift einfach zu fälschen. Ich meine die Frage war ja nicht, ob ich sie bekomme, sondern wann. Ich hatte so etwas noch nie vorher gemacht und kritzelte einfach irgendetwas hin. Als ich den Zettel dann vorzeigte, schaute die Sekretärin ihn kurz an, ging in den Hinterraum und übergab mir mein Originalzeugnis. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht verließ ich den Raum.

Beichthaus.com Beichte #00029236 vom 06.08.2011 um 16:21:10 Uhr (14 Kommentare).

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Einmal duschen pro Woche reicht

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Faulheit Trägheit Ekel Unreinlichkeit Familie Gießen

Ich (m) weiß nicht warum, aber ich habe noch nie besonders viel mit Hygiene und so am Hut gehabt. Jedenfalls musste ich früher dreimal pro Woche duschen (Montags, Mittwochs und Samstags) und ich habe es damals schon gehasst. Ich hatte einfach auch nicht das Bedürfnis danach; ich war ja nicht schmutzig. Mit 14 wurde es mir dann endgültig zu blöd und ich habe von da an einfach das Duschen am Montagabend sein lassen. Meine Mutter war gar nicht begeistert darüber, dass ich nur noch zweimal pro Woche duschte, aber mir war das egal, schließlich konnte sie mich in diesem Alter nicht mehr zum Duschen zwingen und irgendwann hat sie sich auch damit abgefunden. Ich habe das Duschen aber nach wie vor noch gehasst. Irgendwann (ich glaube es war in den Weihnachtsferien - jedenfalls war keine Schule) bin ich aus meinem gewohnten Rhythmus gekommen, warum weiß ich nicht genau. Jedenfalls habe ich mal fünf Tage nicht geduscht und mir dann gedacht, wenn das geht, warum nicht? Ich habe dann also nur noch alle fünf Tage geduscht, egal an welchem Wochentag. Das hat meiner Mutter natürlich gar nicht gepasst. Sie hat sich über meine fettigen Haare aufgeregt und furchtbar gezetert. Wir haben uns damals ziemlich gestritten, aber ich habe mit meinem Duschverhalten erst mal so weitergemacht. Als ich 16 war habe ich dann mal zufällig meinen Stiefvater wieder in der Stadt getroffen (wir hatten keinen Kontakt mehr seit ich 4 war) und ihm beiläufig davon erzählt, was meine Mutter von meiner Hygiene hält. Als er mir dann erzählte, dass genau das der Trennungsgrund gewesen sei und das er nur einmal pro Woche dusche, dachte ich, ich höre nicht recht. Ich wusste ja, dass meine Mutter so Hygienebesessen ist, aber dass es so weit geht, hätte ich auch nicht gedacht. Und dann habe ich mir gedacht: Wenn mein Stiefvater mit einer Dusche pro Woche auskommt, dann kann ich das auch. Meine Mutter ist zwar im Dreieck gesprungen, aber mit 16 konnte sie mir nichts mehr sagen. Mit 19 bin ich zu Hause ausgezogen, weil ich ihr ewiges Gemecker nicht mehr ertragen habe (Fettige Haare, Klamotten eine Woche nicht gewechselt, usw.). Jetzt bin ich 23 und dusche immer noch nur einmal pro Woche.

Beichthaus.com Beichte #00029234 vom 06.08.2011 um 16:10:58 Uhr in 35394 Gießen (Fasanenweg) (76 Kommentare).

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KO in der ersten Runde

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Aggression Gewalt Trunksucht Last Night Graz

Gestern Abend hatte ich (m/29) keine Lust fortzugehen und verbrachte den Abend Computer-spielend in meiner Wohnung. Nach einiger Zeit hörte ich, wie jemand vor meiner Wohnung lallte und schrie, als ob er gerade in einem Fußball-Stadion wäre. Ich dachte "na, der Besoffene […]
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Beichthaus.com Beichte #00029231 vom 06.08.2011 um 01:13:06 Uhr in Graz (33 Kommentare).

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Rettungsseil

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Faulheit Waghalsigkeit Arbeit

Als ich mit der Realschule fertig war, beschloss ich auf die Fachoberschule zu gehen. In der 11. Klasse, auf dieser Schule, musste man insgesamt ein Halbjahr in zwei ausgewählten Betrieben verbringen, um praktische Erfahrung im Berufsleben zu erfahren. Ich hatte einen Betrieb ausgewählt, den ich mit dem Rad erreichen konnte, da ich zu faul war irgendwo mit dem Bus oder der Bahn hinzufahren. Dieser Betrieb stellte unter anderem Ausrüstung für Paraglider, Falschirmspringer und alles ähnliche, was etwas mit Fliegen zu tun hat, her. Eines Tages bekam ich die Aufgabe, Seile für die Rettungstrage eines Hubschraubers zuzuschneiden. Anscheindend war das ein Spezialauftrag, der auch wie es schien sehr wichtig war. Meine Betreuerin hatte mir nun diese Aufgabe übertragen und sagte mir wiederholt, wie wichtig es sei, die Seile auf die exakt vorgeschriebene Länge zu schneiden. Da es sonst lebensgefährlich für Verletzte, die in dieser Trage am Hubschrauber hängen, werden könnte. Jedenfalls musste sie dann weg und es war auch kein anderer Mitarbeiter in der Nähe. Ich war so und so schon von der eintönigen Arbeit genervt und wollte nicht auch noch diesen Schwachsinn erledigen. Darum schnitt ich nun diese Seile willkürlich ohne überhaupt richtig nachzumessen auf total unterschiedliche Längen, rollte sie dann einfach zusammen und packte sie in eine Schachtel. Dies war einer meiner letzten Arbeitstage, wenn nicht sogar der letzte in diesem Betrieb. Mich plagte dann längere Zeit das schlechte Gewissen, dass wegen mir bei einem Rettungseinsatz ein Verletzter stirbt. doch ich habe bis heute noch nichts ähnliches in unserer Umgebung gehört. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00029229 vom 05.08.2011 um 18:32:13 Uhr (31 Kommentare).

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Lecker Tee beim Bund

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Rache Ekel Unreinlichkeit Zivi & Bund Boshaftigkeit

Beim Bund hatten wir nach der Grundausbildung ein echtes A-Loch in unserem Zug. Er hat sich vor sämtlichen harten und unangenehmen Arbeiten gedrückt, musste nie eine Nacht in freien verbringen und machte sich auch noch über uns lustig, weil wir alles mit machten. Er war Heimschläfer, hatte aber trotzdem ein Spind in der Nachbarstube, von dem wir den Schlüssel hatten, falls er seinen mal vergisst. Als wir dann nach 3 Monaten mal wieder den Dienstschluss feierten, fuhr er wieder nach Hause. Wir haben seinen Spind aufgemacht, dann habe ich aus seiner Gesichtscreme circa 1/3 leergemacht und habe in die Dose gepinkelt bis sie wieder so voll war wie vorher. Außerdem hat er sich Kippen vorgedreht, die wir abends immer weggeraucht haben und ihm neue gedreht, allerdings mit allerhand Körperbehaarung, Klabusterbärchen und Muffenkrümeln. Wir haben auch seine Teebeutel aufgemacht, ähnlich gefüllt wie seine Kippen und wieder zugemacht.
Teeränder in seiner Tasse haben wir auch weggepinkelt. Bis zum Ende der Dienstzeit sah ich jeden Morgen, wenn ich zum rauchen raus ging, wie er vorm Spind stand und sich ordentlich das Gesicht eingecremt hat. Der Höhepunkt jeden Morgen war, als er frisch eingecremt zum rauchen raus kam, mit lecker Tee und den vorgedrehten Kippen!

Beichthaus.com Beichte #00029226 vom 04.08.2011 um 18:30:30 Uhr (30 Kommentare).

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