Die Birnen aus dem Nachbardorf

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Morallosigkeit Diebstahl Maßlosigkeit Familie

Mein Bruder arbeitet in einem Büro. Wenn er abends im Herbst nach Hause kommt, schleicht er sich weg, um in einem benachbarten Dorf Birnen zu stehlen. Dazu zu sagen ist, wir haben selbst mehr als genug Birnen und einige Kisten faulen ohnehin, weil wir sie nicht schnell genug essen können. Er hatte so viele gepfückt, dass man eine ganze Apfelkiste vollhatte. Eines Abends nahm ich einen seiner gestohlenen Eimer voller Birnen und schüttete, sie bevor er schlafen ging, in sein Bett. Er hat nichts an seinem Verhalten geändert und meine Eltern kümmern sich nicht um das, was er tut, und nennen mich seitdem einen Moralapostel. Ich beichte, dass ich (m/25) ein Moralapostel bin und mir nicht anders zu helfen weiß.

Beichthaus.com Beichte #00040347 vom 22.09.2017 um 22:50:08 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Wohnung ist kein Tierspielplatz!

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Falschheit Lügen Tiere Hamburg

Ich möchte beichten, dass wir seit Jahren eine sehr lukrative Tierzucht betreiben - mit vielen verschiedenen Rassetieren und sechs Würfen pro Jahr, natürlich sparen wir wo es geht, aber die Tiere haben dennoch Impfpass und alles ist Zuchtkonform. Ich verkaufe den Käufern die Tiere und diese sind im Glauben, dass es die Tiere hier wie im 7. Himmel haben. Es wird auch alles immer schön prepariert auf ****-Tierhotel, in Wirklichkeit leben die Tiere aber in der Erdgeschosswohnung (6,5 Zimmer) und wir gehen nur zum Füttern und sauber machen jeden Tag rein. Das Haus ist aber so aufgebaut, dass man diese Wohnung vom Eingang her nicht sieht. Für meine Falschheit gegenüber den Käufern schäme ich mich jetzt und hoffe, sie haben dennoch Freude an den kaum sozialisierten Tieren.

Ich möchte aber betonen, dass es keine Qualzucht war, pro Katzenpaar (Perser, Birma, BKH, Bengal, Shinx, etc...) nur 1-2 Würfe pro Jahr, das ist auch mit dem Zuchtverein so abgesprochen. Einen Stammbaum bekommen wir auch so, die Leute kommen, schauen sich die Tiere in der 6,5-Zimmer-Wohnung an und alles ist okay, nur die Käufer werden irgendwie hinters Licht geführt. Wir wohnen im 8-Zimmer-Haus darüber, mit edelster Ausstattung, und die Tiere in der Mittelschicht-Wohnung (aber mit vielen Kratzbäumen, Kratzbrettern, viel Spielzeug und Gitterabtrennungen, damit es keine Mischverpaarung gibt - Männchen und Weibchen getrennt damit es eine geplante Zucht gibt.) Ich suche daher um Vergebung für meine bis jetzt unzähligen Täuschungen in den letzten 12 Jahren. Der Hauptgrund für die Tierwohnung ist der, dass ich unsere hochwertige Einrichtung nicht zum Tierspielplatz verkommen lassen wollte, immerhin empfangen wir dort Geschäftspartner...

Beichthaus.com Beichte #00040345 vom 22.09.2017 um 19:25:59 Uhr in 20095 Hamburg (Harvestehuder) (13 Kommentare).

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“Beichte

Randalierer im Hotel

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Aggression Trunksucht Gewalt Arbeit München

Ich (m/23) habe vor einem Jahr in einem Hotel gearbeitet. Es war im Dezember, viele Kollegen hatten sich krankgemeldet. Mein Chef bat mich, eine Nachtschicht einzulegen. Ich stand also stundenlang gelangweilt an der Rezeption, es kamen kaum Gäste. Der Höhepunkt war ein schmutziger, seniler, alter Sack, der mir unfreundlich erklärte, dass er auf die Toilette müsse und sich gleich in der Empfangshalle erleichtern würde. Anschließend bezeichnete er mich als reisfressenden Schlitzaugen-Sklave. So nicht, dachte ich mir, setzte ihn vor die Tür und informierte ein paar Kollegen. Der alte Sack randalierte noch vor der Tür, verschwand dann aber plötzlich. Sollte mir recht sein.

Ein Kollege löste mich ab, endlich konnte ich eine Pause machen und Kaffee trinken. Während ich mich mit den anderen unterhielt, kam der Kollege zurück. Er meinte nur, dass sowieso keine Gäste mehr kommen würden und er keine Lust hätte, blöd herumzustehen. Dann ging er weg, kam aber kurz darauf mit Gläsern und einer Flasche Absinth zurück. Ein Glas kann nicht schaden, hatten wir dumm grinsend gesagt und die Flasche geöffnet. Aus einem Glas wurden mehrere und mir wurde klar, dass ich den Absinth unterschätzt hatte.

Völlig benebelt schleppten wir uns in die Empfangshalle, warum, weiß ich nicht mehr. Wir lachten, bis ein Gast einchecken wollte. Durch den Alkohol konnte ich nicht mehr klar denken, ich wurde plötzlich wütend. Der Gast hatte schon graue Haare und Falten, mein Gehirn schien ihn als den pöbelnden Alten zu identifizieren, der mich beleidigt hatte. Der Gast war sehr verwirrt, als er nur Betrunkene vorfand. Bevor er fliehen konnte, sagte ich zu meinem Kollegen, dass das der Kerl war, der in die Empfangshalle scheißen wollte. Kurzerhand sprintete er zur Eingangstür, um diese zu versperren. Der Mann war ganz irritiert und fragte, wo er denn hier gelandet wäre. Als er mit der Polizei drohte, rannte ich auf ihn zu, riss ihm die Jacke vom Körper und rannte davon. Er verfolgte mich und war für sein Alter sehr fit, ich hängte ihn ab und versteckte mich in einem der Aufzüge. Dann fuhr ich in die letzte Etage, öffnete ein Fenster und warf die Jacke hinaus. Ohne Jacke hätte er keinen Grund mehr, um mich zu verfolgen, so die Theorie.

Erleichtert fuhr ich wieder nach unten und bemerkte die Rangelei zwischen dem Gast und dem Kollegen, der heldenhaft die Eingangstür verteidigt hatte. Ich musste ihm helfen! Schnell rannte ich auf den Mann zu und warf ihn zu Boden, er sah mich mit geweiteten Augen an und brüllte mich an, seine Worte habe ich nicht im Kopf, eine Liebeserklärung war es sicherlich nicht, denn im Anschluss verpasste er mir eine blutige Nase. Durch die Lautstärke waren nun auch andere Gäste und die nüchternen Mitarbeiter aus der Küche aufmerksam geworden. Sie halfen dem völlig verstörten Gast. Wir haben unsere Jobs verloren und ich zog um. Heute arbeite ich wieder in einem Hotel. Ich habe mir geschworen, nie wieder Alkohol zu trinken. Der Gast tut mir bis heute leid und hätte ich seine Adresse, würde ich ihm einen Brief schicken und mich entschuldigen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00040344 vom 22.09.2017 um 14:43:04 Uhr in München (17 Kommentare).

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Ich habe meine Figur für ihn geopfert

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Begehrlichkeit Völlerei Ernährung Partnerschaft Berlin

Ich (w/28) habe in den letzten Jahren einige Pfunde mit Absicht zugenommen - von ziemlich schlank auf ziemlich rund, es waren knapp über dreißig Kilo. Als ich mit Anfang zwanzig meinen jetzigen Freund kennenlernte, merkte ich recht schnell, dass wir zwar charakterlich zusammenpassen, aber wohl körperlich nicht. Im Bett lief es nur die ersten Wochen gut, danach hat er zunehmend das Interesse verloren. Zu dieser Zeit habe ich ein bisschen zugenommen und auf einmal war das Interesse wieder da. So ging es dann die nächsten Jahre weiter und der Sex wurde immer besser, bis richtig enorm gut. Irgendwann zwischendurch habe ich natürlich aufgehört weiter zuzunehmen, hatte dort aber wohl schon seine Idealvorstellung erreicht. Wir haben nie großartig drüber gesprochen, anderen gegenüber erzähle ich von meinem Schildrüsenproblem. Ich finde es natürlich schade, dass ich meine wirklich sehr schöne Bikinifigur aufgeben musste, aber ich betrachte das das als akzeptables Opfer.

Beichthaus.com Beichte #00040343 vom 22.09.2017 um 11:32:34 Uhr in Berlin (12 Kommentare).

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Ich möchte meine Tiere nicht mehr!

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Falschheit Faulheit Tiere Engherzigkeit Zürich

Ich mag meine Rassetiere nicht mehr. Wir haben zwei Katzen der Rasse BKH, waren sehr teuer und wir haben schon mehrmals mit ihnen Nachwuchs bekommen, die Kosten für den ganzen Ablauf mit den Tests, Stammbäumen und die Arbeit wird mir aber immer unangenehmer und ich mag die Tiere gar nicht mehr in den Wohnräumen haben. Noch dazu haben wir noch einen Rassehund (Cavalier King Charles), dieser ist über ein Jahr alt, leider aber immer noch nicht stubenrein. Er kann rund um die Uhr raus und rein (Katzenklappe) und wir gehen sehr oft spazieren, dennoch kackt er regelmaeßig ins Wohnzimmer und uriniert auf den teuren Teppich, natürlich schimpfen wir regelmäßig mit ihm, dann verzieht er sich unter die Kommode und kommt irgendwann wieder raus, am nächsten Morgen dasselbe.

Ich habe keine Lust mehr, mich um diese Tiere zu kümmern und hasse die Arbeit, die an mir hängen bleibt. Der Hund war ein Geburtstagsgeschenk von meinem Mann, daher habe ich Bedenken ihn abzugeben. Die Katzen sind das Wichtigste für meine Tochter, aber ich hasse die Haare, den Schmutz und den Geruch. Ich lebe gerne sehr reinlich und aufgeräumt und diese Tiere verursachen oft das Gegenteil von dem, was ich mir wünsche. Ich plane den Verkauf quasi ohne Einbindung meiner Familie und suche Vergebung für meine heimliche Verkaufsabsicht.

Beichthaus.com Beichte #00040338 vom 21.09.2017 um 10:36:21 Uhr in 8004 Zürich (18 Kommentare).

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