Mit Krankenschein zum Konzert

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Falschheit Zorn Betrug Musik Arbeit Gütersloh-Friedrichsdorf

Ich (w/23) arbeite nun seit knapp einem Jahr für ein sehr geringes Gehalt als Kassiererin, mache quasi wöchentlich etliche Überstunden, und sobald Geld in der Kasse fehlt, wird es vom Gehalt abgezogen. Fragt man nach, wieso in einem Monat so viel abgezogen wurde, bekommt man übrigens nur zu hören, dass das schon alles seine Richtigkeit hat. Dabei glaube ich eigentlich, dass ich mich an siebzig Euro Minus in der Kasse erinnern würde. Aber das Hauptproblem entsteht erst, wenn man einen freien Tag braucht, um zum Arzt zu gehen oder Ähnliches. Das wird nämlich geflissentlich ignoriert, sodass man selbst nach einer Vertretung suchen oder den Termin verlegen muss. Letztens war es dann so, dass ich mir Konzerttickets gekauft habe und ich sagte meinem Chef auch Bescheid, dass ich dafür zwei Urlaubstage verschieben möchte, damit ich dort auch wirklich hin kann. Als die Woche kam, in der mein Urlaub ursprünglich eingetragen war, freute ich mich, weil ich davon ausging, dass ich tatsächlich am Konzertwochenende freihätte, da dort kein Eintrag zu finden war. Aber nein - als der Plan für die Konzertwoche fertig war, musste ich feststellen, dass ich zwar Urlaub hatte, aber nicht am Wochenende, sondern am Dienstag. Am Wochenende sollte ich bis zum Ladenschluss arbeiten. Das Ganze wurde also ohne jegliche Rückfragen oder Kommunikation einfach verschoben. Da mir diese Dreistigkeit zu weit ging, und mir das Konzert sehr wichtig ist, hatte ich dann einen "Arbeitsunfall". Ich war die komplette Woche krankgeschrieben, weil ich im Krankenhaus so gut schauspielern konnte. Ich habe mich übrigens schon für andere Stellen beworben und mein Chef hat es einfach mal verdient, so richtig in die Bredouille zu kommen! Mir tut es nur für die Kollegen leid, die für mich einspringen mussten.

Beichthaus.com Beichte #00033469 vom 18.06.2014 um 09:21:15 Uhr in Gütersloh-Friedrichsdorf (17 Kommentare).

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Auf der sicheren Seite mit Babygläschen

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Trägheit Ernährung Kinder

Ich habe einen sieben Monate alten Sohn, der seit einem Monat Beikost bekommt und ich beichte, dass ich immer die fertigen Gläschen kaufe und nichts selbst koche. Daneben stille ich ihn noch. Wenn er dann alt genug ist, isst er natürlich mein Gekochtes vom Tisch mit. Es liegt übrigens nicht daran, dass ich zu faul bin, für ihn zu kochen - ich bin nur immer skeptisch, ob ich irgendwas falsch machen könnte. Und dann vertraue ich lieber auf die Gläschen, denn die werden gut kontrolliert. Bei allen anderen Lebensmitteln ist das nicht so und da vertraue ich auch auf nichts. Aber bei Babynahrung kann man schon Vertrauen haben, denn dort kann sich niemand einen Skandal erlauben.

Beichthaus.com Beichte #00033459 vom 16.06.2014 um 01:11:52 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Darmwinde im Bus

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Ekel Schamlosigkeit Bahn & Co.

Ich (m/43) bin Busfahrer und beichte, dass mir meine Leidenschaft für Bohnengerichte und scharfes Essen zum Verhängnis wurde. Ich durfte letztens die Mittagsschicht ablösen und hatte vorher gut gegessen. Leider hatte ich keine Zeit mehr, um auf die Toilette zu gehen. Nach geraumer Zeit merkte ich dann, wie sich in meinem Darm Hurrikane Katrina in noch größerem Ausmaß bildete. Ich versuchte, es mir zu verkneifen, aber es ging nicht - ich ließ einen Mörderfurz durch meine Pobacken gleiten. Eine alte Dame, die ganz vorne saß, wunderte sich wegen des Donnergeräuschs. Nach ein paar Minuten verteilte sich der Mief feinsäuberlich im Bus - es war übrigens ziemlich warm, und offene Fenster halfen nicht besonders gegen die Hitze. Man konnte praktisch in jeder Sekunde: "Bääh!", "Igitt!", "Widerlich!", "Boah, riecht es hier nach Scheiße!", und Ähnliches hören. Ich beichte also, dass meine Darmwinde extrem müffeln, aber auch, dass ich mich über meine Fahrgäste innerlich extrem lustig gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00033423 vom 09.06.2014 um 15:50:57 Uhr (15 Kommentare).

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Die Sendung mit der Maus

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Peinlichkeit Medien

Die Sendung mit der Maus
Ich bin beruflich Softwareentwickler und arbeite bei einem großen Softwareunternehmen. Ich gehöre dort zur höheren Etage und bin Chef-Entwickler. Man könnte also meinen, ich habe einiges drauf. Ich verdiene dort sehr gut und könnte mir eigentlich kaum ein besseres Leben vorstellen. Meine Beichte ist, dass ich mir trotzdem immer die Sach-Geschichten mit der Maus ansehe, um mich weiterzubilden. Was dort für interessante Sachen gezeigt werden ist Wahnsinn! Und so schön einfach und unterhaltsam dargestellt. Genial! Ich schäme mich dafür, weil ich tagsüber ein relativ angesehener Mensch in der Firma bin, privat aber diese Kindersendung sehe. Ich habe übrigens gerade die Musik im Kopf und das nächste Video ist schon im Hintergrund geöffnet! Gleich weiß ich also, wie man Gummibärchen herstellt.

Beichthaus.com Beichte #00033413 vom 06.06.2014 um 21:53:50 Uhr (23 Kommentare).

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“Folge

Lehrerin im Rotlichtviertel

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Dummheit Zorn Boshaftigkeit Internet Schule Wörgl

Angefangen hat alles vor ungefähr acht oder neun Jahren, als ich eine Handelsakademie im Westen Österreichs besucht habe. Leider war mein Verhältnis zu meiner damaligen Deutsch-Professorin nicht sehr gut und ich entwickelte einen richtigen Hass auf sie. Mit ihrer Art, sowohl zu unterrichten, als auch im Umgang mit anderen, konnte ich einfach nicht warm werden. Dieser "Hass" auf ihre Person ging so weit, dass ich mich eines Nachmittags kurzerhand dazu entschlossen habe, in einem lokalen Partyportal, bei dem ich bereits seit Längerem registriert war, meinem Frust freien Lauf zu lassen. Glücklicherweise, wie ich damals fand, gab es im Forum einen Thread über meine Schule, in welchem man seine Meinung kundtun konnte. In jenem Thread bezeichnete ich meine Lehrerin beispielsweise als Schlampe, welche sich am besten auf dem "Südring" - einer bekannten Straße in unserer schönen Landeshauptstadt - rumtreiben und dort der Prostitution nachgehen sollte. Circa zwei Jahre später, ich hatte lange nicht mehr an diesen Forenbeitrag gedacht, war ich immer noch an derselben Schule und wurde plötzlich, sozusagen aus dem Nichts, zum Direktor beordert. Naja, da ich mir nichts dabei dachte und eigentlich nicht unglücklich über die Tatsache war, dass ich etwas weniger im Unterricht sitzen musste, machte ich mich auf den Weg ins Direktorat, wo besagter Herr auch schon auf mich wartete.


Unser Direktor fackelte nicht lange und drehte seinen Computerbildschirm in meine Richtung. Auf dem Bildschirm war mein Foreneintrag - inklusive Foto von meinem, mittlerweile schon lange inaktiven, Account - abgebildet. Ich wollte am Liebsten im Erdboden versinken. Der Direktor fackelte auch nicht lange und fing sofort an, zu schreien, wie ich noch nie jemand schreien gehört habe. Mich hätte es nicht gewundert, wenn sogar die benachbarte Schule noch mitbekommen hätte, was mein Direktor mir zu "sagen" hatte. Nach seinem Schreianfall, der mir wie eine gefühlte Ewigkeit vorgekommen war, und einer kurzen Entschuldigung meinerseits meinte er noch, ich hätte eine Woche Zeit, um mir etwas als Wiedergutmachung zu überlegen. Als lässiger 16-jähriger Schüler der ich damals war, kam die Antwort prompt: "Keine Ahnung, ich weiß nicht, was ich machen soll."


Sofort begann ein neuerlicher Schreianfall seitens des Direktors und er meinte, ich hätte genau eine Woche Zeit, um einen Aufsatz zu schreiben. Ich stimmte zu. Leider war seine Aussage nicht präzise genug, sodass ich ihn noch fragen musste, wie viele Wörter der Aufsatz beinhalten sollte. Postwendend erhielt ich als Antwort: "Ca. 50-70 Wörter". Ungelogen, ich habe wirklich versucht, mich zu beherrschen, konnte mir einen extrem starken Lachanfall aber nicht verkneifen - was mein Direktor wiederum nicht so super fand und die Schreierei begann erneut, bevor ich mich dann vom Acker machte, um exakt eine Woche später wieder zu ihm beordert zu werden, um meinen Aufsatz auszuhändigen. Nunja, ich war ein fauler Schüler. Den Aufsatz habe ich nicht geschrieben. Das Resultat war eine Verhaltensnote von "Nicht zufriedenstellend" - das Mieseste, das man überhaupt haben konnte. Meine Lehrerin hat übrigens niemals davon erfahren - dennoch möchte ich um Absolution für mein kindisches, idiotisches und nicht überlegtes Verhalten bitten. Mittlerweile weiß ich, wie dumm diese Aktion war.

Beichthaus.com Beichte #00033408 vom 06.06.2014 um 12:09:05 Uhr in 6300 Wörgl (10 Kommentare).

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