Mein Freund ist ein attraktiver Gamer

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Eifersucht Geiz Games

Ich (w/24) spiele mit dem Gedanken, meinem Freund endgültig die Eier abzunehmen. Mein Freund und ich wohnen seit drei Jahren zusammen und haben unseren geregelten Tagesablauf. Wir gehen nicht oft weg, da mein Freund zu der attraktiven Sorte Mann gehört und zum Beispiel in der Disco mindestens zwei Mal angequatscht wird, wenn ich ihn kurz aus den Augen verliere. Für ihn ist das okay, er hat diese Zeit abgeschrieben und fing an zu zocken. Schön und gut, ich hatte die letzten drei Jahre auch weitgehend meinen Frieden. Doch jetzt kommt es, er bezeichnet seine Online-Bekanntschaften als beste Freunde. Mein Gott, nur weil die jeden Tag zusammen ihre blöden Ballerspiele zocken, sind diese Menschen noch lang keine Freunde.

Mein Freund treibt es sogar manchmal so weit, dass sie Treffen organisieren und sich irgendwo treffen. Vor drei Wochen war mein 26-jähriger Freund auf einem 16. Geburtstag, im entfernten Bayern. Nun ja, jetzt zu dem Ereignis, welches mich zu meiner Überlegung drängt: Mein Freund hat einem von diesen Nerds 2.000 Euro geliehen, weil sein Computer zu Schaden gekommen ist. Er begründet das mit einem lockeren "Er braucht es, da seine Mutter arbeitslos ist und der Vater gestorben ist", und ihm ist auch völlig egal, ob er es zurückbekommt. Was habe ich da nur angerichtet? Ich beichte also, mit dem Gedanken zu spielen, meinem Freund den Stecker zu ziehen.

Beichthaus.com Beichte #00040028 vom 12.07.2017 um 17:13:28 Uhr (27 Kommentare).

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Streit im Familienunternehmen

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Ungerechtigkeit Zwietracht Familie Arbeit Berlin

Ich (w/21) bereue es, in die Firma meiner Familie eingestiegen zu sein. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Meine Familie ist im Grunde genommen schon vollkommen zerstritten. Meine Großeltern haben diese Firma zusammen mit meinen Eltern aufgebaut. Für mich war diese Firma schon immer Teil dieser Familie und ich war immer stolz darauf. Was mir als Kind vorenthalten wurde: Schon seit die Firma besteht, gibt es von Zeit zu Zeit heftige Streitereien. Gut, jetzt könnte man sagen: „Unter jedem Dach ein Ach.“ Und wenn man dann auch noch zusammenarbeitet, dann sind Konflikte erst recht vorprogrammiert. Aber das waren zum Teil wirklich sehr schlimme Auseinandersetzungen. Es wurden Tassen geschmissen, Türen verbarrikadiert, Festplatten zertrümmert und noch vieles mehr. Das alles wurde in meiner Kindheit von mir ferngehalten und ich bekam nie wirklich etwas davon mit. Erst als ich älter wurde, bekam ich die ersten Sachen mit. Wie sich herausstellte, haben meine Oma und meine Mama sich nie wirklich verstanden. Zwischen ihnen herrschte schon immer eine Art Kleinkrieg. Mal war alles okay und mal fetzten sie sich wie die Tiere.

Mein Vater und mein Opa behaupten, es läge an ihren Persönlichkeiten. Beide wollen wohl das Sagen haben, oder wie auch immer. Ich habe das nie wirklich verstanden. Meiner Meinung nach haben sie einfach immer nur aneinander vorbeigeredet und Dinge in die Worte der anderen hineininterpretiert, die gar nicht so gemeint waren. Dieser Kleinkrieg hat sich nun so sehr verschlimmert, dass beide nicht mehr miteinander reden. Auch mein Vater redet nicht mehr mit seiner eigenen Mutter, weil er zu meiner Mutter hält. Das tut meiner Oma natürlich ziemlich weh. Beide Parteien sind inzwischen so zerstritten, dass ich die einen nicht vor den anderen erwähnen kann, ohne die Stimmung direkt in den Keller sausen zu lassen. Das ist ziemlich hart für mich. Ich stehe hier zwischen zwei Stühlen. Dieser Streit, welcher zur Funkstille führte, fand während meiner Ausbildung statt. Diese habe ich vor zwei Jahren begonnen. Ein Jahr hätte ich also noch vor mir. Am Anfang war alles gut. Meine Eltern haben sich gefreut, dass ich mit einsteige. Die Stimmung war gut.

Inzwischen bin ich selbst Teil dieser Streitigkeiten geworden. Aus dem vorher geschilderten Kleinkrieg halte ich mich, so gut es geht, raus. Aber ich merke, dass meine Eltern anfangen auch mit mir Konflikte zu entwickeln und ich fühle mich oft unfair behandelt. Beispiel: Vor ein paar Tagen gab es ein kleines Problem mit einem Kunden. Dieses Problem wurde von mir und meiner Kollegin gleichermaßen verursacht. Aber die Standpauke dafür habe ich allein bekommen. Es gab noch viele andere (und schlimmere) Situationen, in denen ich mich unfair behandelt oder ausgegrenzt fühlte. Früher haben meine Eltern mir gerne Dinge gezeigt und beigebracht. Frage ich heute etwas, bekomme ich patzige Antworten oder genervtes Stöhnen als Antwort. Inzwischen frage ich schon nur noch das Nötigste, weil das ziemlich verletzend ist von meinen eigenen Eltern so viel Missachtung entgegengebracht zu bekommen.

Ich traue mich aber auch nicht, diese Missstände anzusprechen, weil ich Angst habe dann noch schlechter behandelt zu werden. Als Tochter habe ich ein, zwei Privilegien: Ich darf hin und wieder während der Arbeitszeit in die Stadt und Besorgungen machen. Natürlich nicht jeden Tag oder jede Woche. Aber wenn nicht viel los war und ich vorher gefragt habe, dann wurde es auch immer erlaubt. Meist wurde ich dann direkt noch auf andere Wege geschickt, aber das habe ich dann auch gerne getan. Theoretisch könnte/dürfte ich auch Termine in meiner Arbeitszeit wahrnehmen, wenn ich vorher frage. Aber das vermeide ich weitestgehend, weil ich das irgendwie zu frech finde. Weiterhin ist mit meinen Eltern vereinbart, dass meine Spritkosten für Arbeits- und Schulweg während der Ausbildung noch vom Betrieb übernommen werden.

Diese Privilegien erleichtern mir das Leben schon etwas, aber inzwischen weiß ich nicht mehr, ob es das wirklich wert ist. Ich bereue zutiefst, hier angefangen zu haben. Ich will meine Ausbildung aber auch nicht abbrechen und ich weiß auch, dass meine Eltern es mir sehr übel nehmen würden, wenn ich ginge. Und auch, wenn sie so gemein zu mir sind, habe ich sie trotzdem lieb und will ihnen nicht wehtun.

Beichthaus.com Beichte #00040023 vom 11.07.2017 um 15:09:23 Uhr in Berlin (7 Kommentare).

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Ich mache slawische Frauen zu Huren!

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Begehrlichkeit Selbstsucht Falschheit Prostitution Geld

Ich hatte in einem früheren Unternehmen die Gelegenheit, slawische Sprachen zu lernen und nahm diese auch wahr. Heute spreche ich also ein paar osteuropäische Sprachen zwischen leidlich und ganz gut, treibe mich auch manchmal in Chats und auf Anzeigenseiten dieser […]
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Beichthaus.com Beichte #00040014 vom 10.07.2017 um 09:01:40 Uhr (15 Kommentare).

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Kiffen mit dem Chef

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Drogen Dummheit Chef

Kiffen mit dem Chef
Ich (m/32/Familienvater) habe während der Arbeit aus Versehen vor meinem Chef gekifft. Ich fürchte, deshalb meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Alles begann mit einem Grillfest vor zwei Wochen, welches ich organisiert hatte. Es kamen viele Leute aus den alten Zeiten, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040010 vom 09.07.2017 um 09:28:02 Uhr (11 Kommentare).

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Das Meinungs-Chamäleon

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Falschheit

Wenn ich auf Studentenpartys eingeladen bin, kann ich mich dort dem allgemein vorherrschenden linken Gesprächsklima anpassen und ich argumentiere dort gerne mal Pro-Flüchtlinge und Anti-AfD. Am nächsten Tag treffe ich mich dann mit Freunden, die das genaue Gegenteil sind und dann ziehen wir gemeinsam über die dummen Zecken her. Mit einer anderen Gruppe unternehme ich viel Blödsinn und wir ärgern uns oft über die Spießer. Wenn ich dann aber mal in privater Runde mit solchen Menschen Typus Spießer spreche, kann ich ganz herrlich Unverständnis über die Verhaltensweisen der Proleten zeigen.

Das Problem daran ist nicht nur, dass ich fast allen vorheuchele, jemand zu sein, der ich nicht bin, sondern dass ich es allen vorheuchele. Denn keine einzige dieser Rollen entspricht wirklich dem, was ich bin und auf Dauer ist das ewige Verstellen auch nicht zufriedenstellend. Allerdings konnte ich auch noch keine Gemeinschaft finden, mit der ich mich gut genug identifizieren könnte. Keine Musikrichtung, keine politische Partei, kein Verein kann mir das geben. Das Leben als Meinungs-Chamäleon ist da noch die beste Art, überhaupt ein wenig am Leben anderer teilzuhaben. Auch wenn ich mir dann hinterher jedes Mal schlecht und verlogen vorkomme. Ich würde gerne beichten, dass das alles hinter mir liegt, aber die bittere Wahrheit ist, dass ich keinen Ausweg kenne und das einfach mal jemandem mitteilen muss.

Beichthaus.com Beichte #00040009 vom 09.07.2017 um 02:18:50 Uhr (8 Kommentare).

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