Work and Travel in Neuseeland

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Begehrlichkeit Verzweiflung Falschheit Gesellschaft Neuseeland

Deutschland gibt mir (m/23) nichts mehr. Momentan befinde ich mich auf einem Work-and-Travel-Trip in Neuseeland und arbeite auf einer Milchfarm. Als ich Deutschland verließ, unterschrieb ich einen Ausbildungsvertrag bei einer großen renommierten Firma und sollte im September wieder zurück nach Deutschland, um meine Ausbildung zu beginnen. Mir wurden hier allerdings die Augen geöffnet, die Menschen hier gehen so locker und fröhlich miteinander um. Alle sind viel offener für Neues, und wenn man mal irgendwo in der Stadt ist, kann man sich mit Fremden über Gott und die Welt unterhalten. Die Regierung finde ich auch viel besser, da sie viel Geld in den Erhalt der Natur und Wanderwege so wie MTB-Parks steckt, gegen Atomkraft und das Rauchen ist. Und das Beste ist, man zahlt weniger Steuern. Und wenn ich daran denke, dass ich bald wieder in einer Firma arbeiten muss, wo jeder über jeden lästert, sobald man der Person den Rücken zudreht, fängt mein Magen an zu drücken.


Das Problem ist, dass alle meine Freunde und Familie erwarten, dass ich zurückkomme und dann wieder nach dem Schema F verfahre. Und gerade meine Eltern wären dermaßen enttäuscht von mir, sie sind halt die typischen Deutschen und ihre Werte sind ein BMW und gepflegtes Eigenheim. Alles, was nicht christlich und konservativ ist, kann nichts Gescheites sein. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben, dass ich hier bleiben könnte, ich will aber irgendwie niemanden enttäuschen. Es tut mir leid, dass ich so zwiegespalten bin!

Beichthaus.com Beichte #00035828 vom 31.05.2015 um 00:41:40 Uhr in Neuseeland (Auckland) (25 Kommentare).

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Der Rasierer meines Stiefbruders

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Ekel Rache Zorn Familie

Manchmal rasiere ich mir meine Eier mit dem Rasierer meines Stiefbruders. Aber auch wirklich immer nur die Eier. Fürs Gesicht verwende ich meinen eigenen, wäre ja auch eklig, den für meinen Sack und mein Gesicht zu benutzen! Ich kann meinen Stiefbruder einfach nicht ausstehen. Er ist unfreundlich, verkriecht sich in seinem Zimmer und isst mir das Essen weg. Und da er mir so sehr auf den Sack geht, ist das ein guter Weg, meinem Zorn ihm gegenüber ein Ventil zu geben. Ich trimme meine Haare auch gar nicht, um sie schon vorher etwas zu kürzen und die Rasur dann weit weniger kompliziert als auch haarig zu machen. Ich rasiere dann einfach drüber und wasche die Haare einfach lustlos aus, wobei die Hälfte drin hängen bleibt. Es ist ihm noch nicht aufgefallen, ich mache das jetzt schon ungefähr ein halbes Jahr lang und habe auch nicht vor, damit aufzuhören. So kann ich meinen eigenen Rasierer quasi sauber halten. Ich hoffe, das wird man mir verzeihen, schließlich ist er ja selbst schuld.

Beichthaus.com Beichte #00035827 vom 30.05.2015 um 22:39:20 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Mein verheirateter Verehrer

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit

Also, ich möchte beichten, dass ich momentan eine ziemlich große Angst davor habe, einen gewaltigen Fehler zu begehen. Aber von Anfang an: Ich arbeite in einem kleinen Kiosk und es gibt da einen verheirateten Mann, der mir ganz eindeutige Angebote macht. Normalerweise würde ich das mit einem Augenzwinkern abtun. Mir macht der Job auch Spaß, ich schäkere gerne mit den Kunden, aber alles auf eine lustige Art und Weise. Wir haben viele Senioren als Kunden und der eine oder andere hat mich auch schon zu einem Urlaub eingeladen, woraufhin ich meinte: "Solange ich nicht im Testament aufgeführt werde, fahre ich mit niemandem in den Urlaub." Und alle nehmen das mit einem Lachen auf, also alles gut und entspannt. Und der besagte verheiratete Mann meinte, dass er von mir mal geträumt hat und ich sagte okay, da hat sich ja deine Frau drüber gefreut.

Das Problem ist, dass meine Eierstöcke hellauf begeistert von seiner Idee sind und ich mittlerweile echt kribbelig werde. Jedes Mal, wenn er damit anfängt, spreche ich ihn auf seine Frau und seine Tochter an. Er meint, das eine hätte nichts mit dem anderen zu tun. Aber ich will das nicht. Es würde einfach nichts bringen. Ich will weder eine Beziehung mit ihm, noch will ich, dass er seine Familie verlässt. Und nur für Sex? Nein, das steht außerhalb jeden Kosten-Nutzen-Faktors. Mir machen nur meine Hormone eine Heidenangst. Es kotzt mich an, dass die einzigen Männer, die Interesse an mir haben, verheiratet sind. Ich bin wirklich optisch mittelmäßig. Normale Figur, unscheinbares Gesicht eher der Kumpeltyp. Deshalb frustriert es mich total. Ich treffe mich schon aus reiner Verzweiflung mit Kollegen zum Sex, damit ich keinen Mist baue, aber es fängt an, schwierig zu werden. Ich hoffe, er gibt bald auf, damit ich wieder zu Ruhe komme. Ich habe Angst, schwach zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00035826 vom 30.05.2015 um 20:47:09 Uhr (11 Kommentare).

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Geschäft im Baumarkt

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Peinlichkeit Ekel Shopping Kinder Mellrichstadt

Geschäft im Baumarkt
Ich möchte heute etwas aus Kindertagen beichten: Ich, damals ein junges Mädchen von fünf Jahren, war nach dem Einkaufen noch mit meiner Mama im Baumarkt, um etwas zu besorgen. Wir waren schon länger unterwegs und so kam es, dass ich dringend einmal aufs stille Örtchen musste. Nicht wissend, was ich da tat, setzte ich mich also auf die nächste Toilette, zum Pech meiner Mama, denn es war ein Ausstellungsklo. Nachdem ich also ausgiebig in die in der Ecke stehende Toilette uriniert hatte, rief ich zudem durch den Laden: "Mama, das Wasser geht ja gar nicht!" Wie sollte es auch, bei einem Ausstellungsklo. Meine peinlich berührte Mama nahm mich also auf dem Arm, trug mich eilig aus dem Laden und wir kamen ohne geplante Besorgungen aus dem Baumarkt wieder nach Hause. Liebe Mama, es tut mir schrecklich leid! ich entschuldige mich natürlich auch beim entsprechenden Mitarbeiter, der das Klo letztendlich wieder reinigen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035825 vom 30.05.2015 um 20:37:18 Uhr in Mellrichstadt (7 Kommentare).

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“Folge

Seitensprung vs. Seitensprung

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Fremdgehen Aggression Schamlosigkeit Partnerschaft

Meine Freundin und ich stecken in einer tiefen Beziehungskrise. Vor einem halben Jahr betrog ich meine Freundin innerhalb von drei Tagen zwei Mal. Es war zugegeben sehr dumm von mir und ich sah das auch nach einiger Zeit ein. Als aber mein bester Freund seiner Freundin von meinen One-Night-Stands erzählte, die wiederum meiner Freundin alles erzählte, fing der ganze Schnee an zu schmelzen. Und ist der Schnee erst einmal weg, sieht man die Kacke. Meine Freundin war bitter enttäuscht von mir, zumal ich von außen hin immer den Traummann spielte. Sie war wirklich kurz davor, mich zu verlassen, bis ich ihr Zugeständnisse gemacht habe. Um meine beiden Fehltritte zu entschuldigen, bot ich ihr zwei Fremdgehereien für lau an. Das heißt, sie durfte zwei Mal mit irgendwelchen Männern schlafen, ohne meine Zustimmung einzuholen. Beim ersten Mal bekam ich es nicht mit, da sie es mit einem Arbeitskollegen während der Arbeitszeit trieb. Jedoch beim zweiten Mal flogen gewaltig die Fetzen.


Ich war samstags zu Hause und schaute mir genüsslich um sieben Uhr ein Bundesligaspiel an. Meine Freundin brachte dann so einen dahergelaufenen Afrikaner mit, der klischeehafterweise einen Monsterdödel besaß. Sie gingen zunächst ins Schlafzimmer, weshalb ich Böses ahnte. Ich aber hoffte auf die Vernunft meiner Lebensgefährtin, ihr Fremdgehen nicht in meinem Dasein einzulösen. Es passierte wirklich eine Zeit lang nichts, was mich froh stimmte. Irgendwann, es war wohl inzwischen acht Uhr, meine Lieblingsmannschaft lag mal wieder zurück und ich schaltete den Fernseher aus, wohl wissend, dass das Spiel noch nicht vorbei war. Ich ging dann in die Küche, von wo ich auch ein Stöhnen vernahm. Aus einer Mischung von Eifersucht und Fremdenhass ging ich ins Schlafzimmer. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sie einen Schwanz reiten sah, der meinem um Längen überlegen war. Plötzlich war es durch mit mir, sodass ich laut "Weg von meiner Freundin, du beschissener Neger!" schrie. Auch meine Freundin bekam einige unschöne Wörter an den Kopf geschmissen. Der Stecher verließ dann schnell und wortlos die Wohnung. Meine Freundin und ich stritten stundenlang, bis wir müde wurden.


Am nächsten Morgen war sie plötzlich nicht mehr da, auch ihre Kleidung nicht. Eine Nachricht brachte schließlich Aufklärung. Sie verließ mich und wollte die nächsten Tage bei ihrer Freundin verbringen. Seitdem sind einige mit Gewissensbisse geplagten Wochen vorüber. Ich vermisse sie schon richtig und würde es auch wieder gut machen, nur dieses Mal mit einem vernünftigen Vorschlag. Bitte vergebt mir meine One-Night-Stands und vor allem meinen Rassismus.

Beichthaus.com Beichte #00035822 vom 30.05.2015 um 13:21:35 Uhr (42 Kommentare).

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