Mein Leben geht bergab

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Maßlosigkeit Trunksucht Trägheit München

Im Februar 2015 ist meine Freundin nach 13-jähriger Beziehung jämmerlich an Krebs gestorben. Damals trieben wir gemeinsam Sport und ich war mit meinen 94 kg gut in Schuss. Nach Ihrem Tod habe ich mich gehen lassen. Im gut bezahlten Beruf funktioniere ich gut, privat läuft es nicht so toll. Abends komme ich auf 1-2 Flaschen Wein. 30 Zigaretten und mehr am Tag lasse ich in meinem Körper. Sport ist auf Null gefahren.<br /> <br /> Seit Februar 2015 hatte ich 12 Frauen mit sexuellem Kontakt, davon waren zwei Frauen in der engeren Auswahl für was festes, was aber dann doch nicht klappte, weil mich irgendwas störte. Ja, die waren nett und sahen gut aus, aber für den letzten Kick hat es nicht gereicht. Jetzt wiege ich 118 kg, was auch das Thema Frauen fast zum Stillstand gebracht hat. Ich fresse von allem zu viel. Wenn es so weitergeht, mache ich mich selber kaputt. Hobby ist Fernsehen oder am PC sitzen, oder mit dem Auto blöd durch die Gegend fahren.<br /> <br /> Ich könnte ein entspanntes und schönes Leben führen, aber ob ich das wirklich will, weiß ich nicht. Im Moment ist mir alles ziemlich egal. Ich mag mich gerade selber nicht und langsam aber sicher stürze ab in Alkohol, Faulheit, Nikotin und Fresssucht.

Beichthaus.com Beichte #00041185 vom 16.04.2018 um 07:56:40 Uhr in München (7 Kommentare).

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Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland

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Ungerechtigkeit Zorn Arbeit Gesundheit Rheinland-Pfalz

Ich (34) bin Krankenpfleger in einem katholischen Krankenhaus. Seit vielen Jahren ärgert mich die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland! Es ist für mich ein Hohn, wenn ich Politiker im TV sehe, wenn diese behaupten, dass ein gesetzlicher Kassenpatient genauso gut versorgt werden würde! Jeder in der medizinischen Branche weiß, dass dies nicht der Fall ist. <br /> <br /> Bestes Beispiel heute: Samstag - Kassenpatient hat unklare Diagnose und muss bis Montag warten bis er ein CT und MRT bekommt. Bei einem Privatpatienten kommt natürlich der Oberarzt selbst ins Patientenzimmer und lässt seine Beziehungen spielen, dass jegliche notwendige Untersuchung veranlasst wird. Leider wurde bei dem Kassenpatienten festgestellt, dass er einen akuten Gefäßverschluss eines Blutgefäßes des Darms (Mesenterialischämie) hatte. Er ist einen Tag später verstorben. Wäre ein CT gelaufen, würde der Patient eventuell noch leben. Es ist schlimm.<br /> <br /> Ich will beichten, dass ich schon seit Jahren keinen Unterschied zu Privat- und Kassenpatienten mache! Wenn Zugänge auf meiner Station kommen, welche nicht privat sind: Bestelle ich denen auch Obst- und Salatteller und das Beste von unserer Küche, was sonst nur Privatpatienten vorbehalten wäre. Daneben verplane ich manchmal auch die gesetzlichen Patienten in ein Zweibettzimmer (statt normalerweise Dreibettzimmer) ohne dass sie dafür zahlen müssen. Ein Krankenhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen. Es geht nur ums Geld. Bei mir ist jeder Mensch gleich viel wert und sollte gleiche Behandlung verdienen. Natürlich könnte ohne die Leistung der Privaten das ganze System nicht aufrechterhalten werden - trotzdem stinkt mir das zum Himmel. Tja und bei der Versorgungszeit, welche ich für die Patienten zur Verfügung habe, ist das natürlich genauso.

Beichthaus.com Beichte #00041183 vom 15.04.2018 um 23:28:41 Uhr in Rheinland-Pfalz (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Nachbarn schreien und klauen

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Gewalt Diebstahl 50+ Nachbarn

Es fing alles vor zwei Jahren an. Da kamen neue Nachbarn in das Haus in dem ich wohne. Vorher habe ich (m/68) mich immer gut mit allen verstanden und es war nie etwas, aber diese Menschen sind das Grauen schlechthin. Sie pöbeln lautstark, hinterlassen überall Müll, […]
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Beichthaus.com Beichte #00041180 vom 15.04.2018 um 10:52:14 Uhr (24 Kommentare).

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Ein Pfälzer in Baden Württemberg

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Misstrauen Vorurteile Gesellschaft Weil im Schönbuch

Ich wohne in einem kleinen Dorf in BAWÜ mit wirklich teilweise spießigen Nachbarn. Ab und an habe ich nachts wach und kann schlecht wieder einschlafen. Dann gehe ich meist (2. Stock) an mein Fenster ohne das Licht anzumachen und betrachte die leere Straße. Ich habe bereits schon viermal einen jungen Mann vorbeikommen sehen, der sich am Nachbargrundstück vor einer großen Scheune an einen Betonpfeiler lehnt und mit seinem Handy Musik hört. Mit im Gepäck hat er eine Bierflasche, aus der er trinkt und er raucht 1-2 Zigaretten bzw. etwas ähnliches. Das dauert ca. 30 Minuten bis circa eine Stunde. Da ich das Fenster meist kippe, um zu Lüften höre ich, dass er manchmal die Lieder mitsummt bzw. singt, die er hört. Besonders tut er mir Leid, da er wohl seine Heimat vermisst. Das erste Mal als ich ihn gesehen habe (es war das Faschingswochenende), habe ich ihn gehört wie er etwas "mitsang" was für mich nach "Kreutz Nacht du Stadt an de Nooh" klang und das Mainzer Karnevalslied "Am Rosenmontag", was man selbst hier in der Gegend vom Fernsehen kennt. Ich vermute, dass mit ersterem (nach recht ausgiebiger Internetrecherche) die Stadt Bad Kreuznach gemeint ist. Bei einem der letzten Male habe ich nach sehr intensivem zuhören und hoher Konzentration (ich höre es manchmal sehr schlecht und der Dialekt macht mir doch zu schaffen), das Lied "Auf Ihr Brüder in die Pfalz" ermitteln können.<br /> <br /> Ich beichte somit, dass ich einen armen Menschen, der vielleicht (aus welchen Gründen auch immer) ins Schwabenland ziehen musste belausche und meinen Nachbarn von dem abendlichen Besuch nichts erzähle. Anmerken möchte ich noch, dass der gute Mensch nicht laut rumsingt und pöbelt, sondern ich diese drei Lieder nur sehr schwer herausgehört habe und das vermutlich auch nur, weil er sie öfter während seiner Sessions hört und wohl Heimweh hat. Sonst ist er wirklich nett. Er nimmt sein Bier immer mit, bückt sich um die Kippe auszumachen und wirft sie danach in den Gulli. Irgendwie tut er mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00041179 vom 15.04.2018 um 01:17:37 Uhr in Weil im Schönbuch (13 Kommentare).

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Ich kann meine Schwester nicht leiden

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Zwietracht Familie Braunschweig

Damals habe ich mich in einen Typen aus der Parallelklasse verliebt. Er ist zu mir ins Elternhaus gezogen und er hat meine kleine Schwester vom ersten Tag an das Leben zur Hölle gemacht. Ich empfand es von ihm richtig gut, wie er mich beschützte und als ich schwanger wurde und wir woanders hinzogen hat er sie immer raus geschmissen. Auch das fand ich mega gut von ihm, wie er uns als Familie vor diesen blöden Drachen von Schwester beschützte. Ich mag meine Schwester nicht. Sie hat sich immer aufgedrängt, wollte damals überall mitkommen und wir haben sie aus unserem Leben verbannt. Heute bin ich froh, dass auch meine Tochter (sie ist inzwischen Erwachsen) auch von ihr nichts wissen will, denn sie ist ständig wütend und wirft uns Dinge vor, die sie sich irgendwie im Kopf zusammen reimt. Wir haben nichts gegen sie, wir wollen einfach unsere Ruhe vor ihr und deshalb darf sie nicht zu uns hin, weil sie einfach nicht würdig genug ist bei uns zu sein.<br /> <br /> Stattdessen fuhren wir früher oft genug mit meinem Bruder und der Schwester meines Mannes (ich habe ihn damals geheiratet) in den Urlaub und ließen Miss Neidisch zu Hause zurück. Zu Geburtstagen wird sie sowieso nie eingeladen und das ärgert sie, aber nicht mehr uns. Wir sind glücklich und wollen mit der dummen Gans nichts zu tun haben. Bin ich egoistisch, nur weil ich meine Schwester nicht leiden kann, weil sie meinen Mann nicht leiden kann und dieser sie deshalb ebenso nicht?

Beichthaus.com Beichte #00041178 vom 14.04.2018 um 12:10:42 Uhr in Braunschweig (19 Kommentare).

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