Die Zugtoilette

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Morallosigkeit Bahn & Co. Regensburg

Ich (w) möchte beichten, dass ich heute wahrscheinlich eine Zugtoilette verstopft habe und nicht Bescheid gegeben habe. Ich war aus geschäftlichen Gründen mit dem Zug unterwegs, allerdings wurde mir nach kurzer Zeit übel. Ich ging zur Toilette und wollte mir eigentlich nur kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, aber bei dem Anblick des ohnehin schon überlaufenden Klos und dem penetranten Uringeruch in der Luft kam es in mir hoch. Der Kanister des WCs war vielleicht einfach nur voll, aber der Urin stand bereits im unteren Viertel. Um zu verhindern, dass ich etwas abkriege, schmiss ich, so schnell ich konnte, einen Haufen Papier hinein und übergab mich. In meiner schlechten Verfassung war ich nicht mal in der Lage, den Knopf zum Runterspülen zu finden. Das wäre vermutlich eh nutzlos gewesen, denn wenn es vorher nicht schon verstopft war, dann war es das jetzt garantiert. Weil ich einfach nur zurück zu meinem Platz wollte und ich mich unheimlich geschämt habe, machte ich den Klodeckel zu, wusch mein Gesicht und begab mich so unauffällig wie möglich zurück auf meinen Platz, in der Hoffnung, dass mich niemand mit dem verstopften Klo in Verbindung bringt. Es tut mir Leid für die Leute, die das sauber machen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00031706 vom 06.08.2013 um 21:03:53 Uhr in 93047 Regensburg (Bahnhofsstraße) (15 Kommentare).

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Auf der Überholspur

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Waghalsigkeit Engherzigkeit Zwang Sport Gablingen

Ich bin zwar kein Sportler, habe jedoch sehr kräftige Beine und eine ganz gute Ausdauer. Und eigentlich gehöre ich nicht zu den Menschen, die sich immer mit anderen messen müssen. Wenn ich mich aber für eine Tour auf mein Fahrrad setze, habe ich beinahe einen dauerhaften Zwang, immer möglichst schnell zu fahren. Vielleicht auch, weil ich nicht überholt werden will. Durch die viel höheren Geschwindigkeiten kommt es immer wieder zu prekären Situationen im Straßenverkehr. Andere Radfahrer oder Fußgänger erschrecken sich (trotz genügendem Abstand) immer wieder, wenn ich mit 30 Sachen an ihnen vorbei fahre. Auch Autofahrer rechnen oft nicht damit, dass jemand mit dem Tempo auf dem Radweg fährt und so passiert es häufiger, dass ich übersehen werde und mit Vollbremsungen oder riskanten Ausweichmanövern einen Unfall vermeiden muss. Ich halte mich allerdings immer an die Verkehrsregeln, also fahre nicht über Rot oder Ähnliches, und nehme auch viel Rücksicht auf andere. Obwohl ich immer im Recht bin, fühle ich mich dennoch mies, denn mein Fahrstil beschwört oft Ärger, Schrecken und Auseinandersetzungen herauf. Leider besteht dieser Drang, immer auf die Tube zu drücken, denn irgendwie bereitet mir das Heizen mit einem guten Fahrrad auch Vergnügen. Vielleicht suche ich diese Auseinandersetzungen aber auch unterbewusst, um Aggressionen abzubauen.

Beichthaus.com Beichte #00031702 vom 05.08.2013 um 20:33:25 Uhr in Gablingen (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Irritationen in der Bikini-Zone

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Habgier Selbstsucht Familie

Irritationen in der Bikini-Zone
Ich (w) leide nach einer Rasur in der Bikini-Zone unter starker Hautirritation. Ich habe schon vieles ausprobiert, um dem vorzubeugen. Von speziellen Rasierklingen bis Epilieren oder Haarentfernungs-Creme und diversen Salben und Cremes für danach - ohne herausragenden Erfolg. Ich möchte beichten, dass ich mir aus lauter Ratlosigkeit den Rasierer meines Bruders genommen habe. Er hat einen Elektrischen mit extra Anpassungen an die Konturen. Ich dachte mir, dass etwas, das gut für das empfindliche Gesicht ist, nicht schlechter für meine empfindliche Haut sein kann. Es tut mir leid, weil es von außen betrachtet echt eklig für ihn ist, wenn er sich dann unwissend im Gesicht rasiert. Dennoch bleibt es wenigstens in der Familie und außerdem zieht er ja bald aus.

Beichthaus.com Beichte #00031698 vom 05.08.2013 um 15:28:59 Uhr (42 Kommentare).

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Wie das Handy aus dem Auto flog

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Aggression Boshaftigkeit Vandalismus Niedereschach

Wie das Handy aus dem Auto flog
Ich (m/23) bin vor zwei Tagen mit dem Auto ein paar Runden gefahren. Und da habe ich einen guten Freund mitgenommen. Das Nervige daran ist nur, dass er so extrem süchtig nach seinem Smartphone bzw. nach WhatsApp ist, dass er die ganze Zeit an diesem dämlichen Gerät hängt. Und jedes Mal, wenn er mit mir mitfährt, hat er sein Handy zwischen den Beinen auf dem Sitz und macht im Sekundentakt sein Display an, um zu schauen, ob er eine neue Nachricht in WhatsApp bekommen hat. Wenn es draußen dunkel ist, dann ist es extrem nervig, denn dann sehe ich ständig im Augenwinkel, wie er sein Display anmacht, und das, wie schon gesagt, im Sekundentakt. Das Display ist keine zwei Sekunden aus, schon macht er es wieder an und das während der ganzen Fahrt. Das hat mich vor zwei Tagen dann so heftig aufgeregt, dass ich sein Handy gepackt und es aus dem fahrenden Auto geschmissen habe. Er fing an, komplett auszurasten und schrie mich an, dass ich sofort anhalten solle, damit er sein Handy wieder holen kann. Ich hielt mitten auf der Landstraße an, er stieg aus und rannte nach hinten, um sein Handy zu suchen, während ich seine Tür schloss und einfach los fuhr. Er stand also nachts um ein Uhr auf der finsteren Landstraße, von nichts, als einem großen Wald umgeben und musste dann die restlichen sechs Kilometer nach Hause laufen. Übrigens hat er sein Smartphone wieder gefunden. Zwar mit einem gerissenen Display, aber er hat es gefunden! Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00031695 vom 04.08.2013 um 14:53:32 Uhr in Niedereschach (34 Kommentare).

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Gezielte Attacke im Krankenhaus

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Ekel Boshaftigkeit Rache Gesundheit

Gezielte Attacke im Krankenhaus
Ich war vor ein paar Jahren für eine Operation im Krankenhaus und teilte mir ein Zimmer mit einer jungen Türkin. Ihr wurden die Mandeln entfernt. Tagsüber gab sie sich leidend und bestellte ungefähr zwanzig Mal Eis bei den Krankenschwestern. Außer, wenn die Großfamilie mit knapp zehn Mann anrückte, die dann in unzähligen Tupperdosen Essen mitbrachte. Oder, wenn ihr Freund da war, der ständig in ihrem Bett lag und an ihr rumfummelte, obwohl die Krankenschwestern sie immer wieder entnervt anwiesen, dass dies doch bitte aus hygienischen Gründen unterlassen werden sollte. <br /> <br /> Schließlich hatte ich meine Operation. Es lief zwar so weit alles glatt, aber ich habe die Narkose nicht gut vertragen. Mir war den ganzen Tag speiübel und ich hatte Halluzinationen. Aber meine liebe Zimmergenossin hatte nichts Besseres zu tun, als bis Mitternacht Germanys Next Topmodel zu gucken und nebenbei die ganze Zeit lautstark mit einer Freundin zu telefonieren. Natürlich trotz der "ach so starken" Halsschmerzen. Als ich sie das erste Mal recht freundlich fragte, ob sie denn vielleicht demnächst mal Ruhe geben könnte, hieß es, die Sendung sei ja bald vorbei. Zwanzig Minuten später war sie aber immer noch laut. Ich hatte genug und stand auf, um mich bei den Krankenschwestern zu beschweren - ich wollte wegen so etwas ja nicht gleich den Notknopf drücken. Allerdings war mir so schlecht, dass ich mich übergeben musste. Um die Chance zu nutzen, richtete ich es strategisch schlau so ein, dass ich "zufällig" auf ihr Bett und über ihre Beine kotzte. Das Geschrei war groß, und die Tusse wurde als Übergang in ein frisches Bett in ein anderes Zimmer verlegt, wo sie dann auch blieb. Es tut mir an sich nicht leid, weil dieses Weib wirklich unheimlich nervig war, aber die armen Krankenschwestern mussten die Sauerei leider wegmachen. Und für diesen Kollateralschaden tut es mir schon leid.

Beichthaus.com Beichte #00031693 vom 04.08.2013 um 00:27:20 Uhr (65 Kommentare).

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