Geld im Nachtschrank

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Geld

Mit 16 Jahren habe ich meinen Job im Seniorenheim begonnen und eigentlich liebte ich diese Arbeit sehr. Doch damals war ich dreist und scheinbar ein ziemliches Miststück. Zwei Monate habe ich den alten Menschen das Leben verschönert, habe mich um sie gekümmert und mit ihnen geredet. In Zusammenarbeit mit einer Kollegin passierte es dann. Zufällig habe ich mitbekommen, dass eine Bewohnerin (diese war bettlägerig), eine Tasche voll Geldscheine in Ihrem Nachtschrank aufbewahrte und ich nutzte die Gelegenheit im nächstbesten Moment. Ich hatte alleine Schicht und bevor ich in ihrem Zimmer alles zum Waschen herrichtete, kniete ich mich neben ihrem Nachtschrank nieder, öffnete die Tür und nahm die Tasche mit den Scheinen. Sekunden später hatte ich das Geld in meinen Besitz gebracht und freute mich wie ein Schneekönig, dass ich nicht erwischt wurde. Ich beklaute die schlafende Frau um damals 200 DM. Das Geld habe ich ohne Reue auf den Kopf gehauen und bis heute noch niemandem von dieser Tat erzählt. Die Eltern zu beklauen ist die eine Sache, einen Ladendiebstahl zu begehen die Andere, aber eine alte Frau im Seniorenheim zu bestehlen, dass ist das bösartigste das ich je verbrochen habe und ich bete zu allen Heiligen, dass mir dies nicht irgendwann zum Verhängnis wird und ich dafür in die Hölle komme.

Beichthaus.com Beichte #00029400 vom 01.10.2011 um 18:03:35 Uhr (18 Kommentare).

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Der Koffer mit dem Silberbesteck

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Diebstahl Habgier Dummheit Familie

Vor 2 Jahren war ich auf einer Hochzeit eines weit entfernten Verwandten. Wir konnten uns noch nie leiden und so war meine Anwesenheit reine Formsache. Nachdem die Feierlichkeiten vorbei waren, hatte ich einen kurzen Anfall von Elster-Syndrom und habe einen alten Koffer mit Silberbesteck mitgehen lassen. Optisch war es in nicht mehr besonders gutem Zustand, es war Vorkriegsbesteck. Ich bin damals gerade umgezogen und konnte zusammen passendes Besteck gut gebrauchen. Mittlerweile ist die Ehe in die Brüche gegangen und im Zuge der Besitzaufteilung sollte auch das Besteck geschätzt werden, was aber logischerweise nicht mehr da war. Jetzt beschuldigen sich Beide gegenseitig das gute Silber heimlich verkauft zu haben. Das heißt also, es ist 2 Jahre lang gar nicht aufgefallen, dass es weg war. Ich habe vor kurzem mal ein paar Teile von dem Besteck schätzen lassen und bin fast vom Glauben abgefallen. Der Juwelier hätte für das vollständige Set im Koffer über 2.500 Euro gezahlt. Der ideelle Sammlerwert dürfte noch weitaus höher liegen. Blöderweise habe ich den Koffer schon entsorgt und vom Besteck fehlen nach 2-jähriger Nutzung auch schon ein paar Teile, welche im Geschirrspüler im Laufe der Zeit unansehnlich wurden. Um die zerscherbte Ehe tut es mir nicht im geringsten Leid - die wäre sowieso gescheitert, aber das ich den Wert des Bestecksets so ruiniert habe, macht mich so sauer, dass ich mir am liebsten selber pausenlos eine reinhauen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00029395 vom 28.09.2011 um 22:04:11 Uhr (35 Kommentare).

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“Folge

Mein Chef, das Keksmonster

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Diebstahl Rache Boshaftigkeit Chef Arbeit

Mein Chef, das Keksmonster
Unser Chef ist ein sehr verfressener Typ, der jedesmal ungefragt an unsere Kekse, Kuchen etc. geht und selber nie was mitbringt. Zufällig hatten wir von einem Kollegen Seifenstücke aus Arabien mitgebracht bekommen, die wie herzförmige Vollkornkekse aussahen. Diese platzierten wir in einem Glassschälchen direkt neben der Kaffeemaschine und prompt kam unser Chef herein, und sagte: "hmmm lecker, Kekse!", steckte sich eines dieser Herzen in den Mund, biss herzhaft hinein und verschwand ohne Kommentar wortlos um die Ecke.

Beichthaus.com Beichte #00029382 vom 22.09.2011 um 14:06:46 Uhr (21 Kommentare).

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Getränke umsonst

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Diebstahl Lügen Schamlosigkeit Last Night Darmstadt

Ich war mit einigen Freunden in einer bekannten örtlichen Großraumdisko, die Stimmung war mittelmäßig. Um richtig Stimmung aufkommen zu lassen, waren wir wohl alle noch zu nüchtern. Die Disko von der ich spreche, verwendet für die Bezahlung der Getränke, welche wahlweise an Automaten oder den Theken bezogen werden können, Plastik-Magnetkarten im Format von ec-Karten. Scherzhaft meinte ich zu einem meiner Freunde bevor es abends losging noch, dass es nicht verkehrt wäre eine verloren gegangene Plastikkarte zu finden. Der Abend neigte sich schon gegen Ende als ich, auf dem Weg zu den Porzellanschüsseln, aus den Augenwinkeln etwas Ungewöhnliches an einem der besagten Automaten feststellte. Als erfahrener Hase war mir aus dem Augenwinkel aufgefallen, dass im Display des Bierspenders nicht wie üblich ein fröhliches "Herzlich Willkommen" zu lesen war, sondern eine Reihe von aneinandergereihten Ziffern einen Geldbetrag anzeigten.


Clever wie Sherlock kombinierte ich, dass dies nur einen Grund haben konnte: Eine herrenlose Karte musste sich noch im Lesegerät des Automaten befinden. Zügigen Schrittes eilte ich zur Hilfe und rettete unbeobachtet das wertvolle Stück um im nächsten Moment zurück zu meinen Freunden zu spurten. Hier verkündete ich die frohe Botschaft und holte mir Unterstützung um in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Getränke aus dem Kasten zu leiern. Nach dem dritten Getränk stand plötzlich eine wunderschöne Frau neben mir, sichtlich aufgelöst. Während ich weiterhin, leicht irritiert, Getränke aus der Alkoholmine förderte sprach die Dame auf uns ein, ob wir ihre Magnetkarte gesehen hätte, welche sie nur einige Momente vorher an diesem Automaten hatte liegen lassen.

Für einen kurzen Moment hin- und hergerissen zwischen Alkohol und der schönen Frau entschied ich mich dann, ihr ahnt es sicherlich, für den Alkohol und stritt ab ihre Karte gesehen zu haben. Trotzdem waren wir natürlich nicht unhöflich und gaben ihr noch den Tipp an der Infotheke nachzufragen, ob die Karte eventuell abgegeben worden sei, bzw. dort die Karte sperren zu lassen. Die Dame eilte hinfort, wir in die entgegengesetzte Richtung zum nächsten Automaten um von dort aus eine Tour durch den Laden zu starten, aus Angst an einem Automaten ertappt zu werden. Nach einigen weiteren Getränken war die Karte dann gesperrt, woraufhin wir diese entsorgten.


Fröhlich über unseren Schatz suchten wir einen Stehtisch direkt neben einer Tanzfläche gelegen auf, auf welchem wir unsere Flaschen positionierten. Fröhlich, noch am Lachen über diese Geschichte fiel mir dann auf, dass eben diese Frau wieder auf der Tanzfläche unterwegs war. In meinem Übermut trat ich vor sie und erkundigte mich besorgt um den Verbleib ihrer Karte. Sie schilderte mir daraufhin, dass sie noch in der Infotheke mit der Mitarbeiterin verfolgen konnte, wie verschiedene Getränke von der Karte gebucht wurden. Ich sprach ihr mein Beileid über die Unkosten aus und gesellte mich wieder zu meinen Freunden. Keine 2 Minuten später stand die nette Dame dann plötzlich zwischen uns und fragte mich, ob es Zufall sei, dass wir genau diese Getränke auf unserem Tisch hätten, die von ihrer Karte abgebucht worden seien. Kurzum, ich war etwas empört über diesen Verdacht und wir stritten alles ab, was sie uns zu glauben schien. Es kam zwischen ihr und mir zu einem sehr netten Gespräch, bis sie mit ihren Freunden die Disko verlassen wollte, nicht aber ohne meine Handynummer zu erfragen, welche ich ihr bereitwillig aushändigte. Ich möchte beichten, dass ich am nächsten Tag nicht nur mit einem ordentlichen Kater erwachte, sondern mich auch das schlechte Gewissen plagte. Anderseits sagte sie selbst, dass sie wohl genauso gehandelt hätte, wenn sie eine Karte gefunden hätte. Da sie sich nie bei mir meldete hatte ich auch keine Chance ihr meine Sünde zu beichten, weshalb ich es auf diesem Weg tue, in der Hoffnung um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029368 vom 15.09.2011 um 17:04:47 Uhr in Darmstadt (26 Kommentare).

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Riss in der Lederjacke

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Diebstahl Habgier Shopping

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich meine gesamte Kosmetik geklaut. Ich hatte eine Lederjacke mit einem Riss im Innenfutter der Tasche und habe immer die Lidschattendosen, Kajalstifte und Wimperntusche ins Innenfutter rutschen lassen. Außen zeichnete sich nichts ab und ich bin jedes Mal nur mit einer Getränkedose oder Zeitschrift in der Hand zur Kasse des Supermarktes gegangen. Heute werden die Läden fast alle Videoüberwacht und die Detektive konzentrieren sich vor allem auf die Kostemikabteilungen, gerade weil die Dinge dort sehr klein und leichter zu stehlen sind. Daher rate ich den Schülerinnen von heute davon ab, sich von mir inspirieren zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00029367 vom 14.09.2011 um 22:31:11 Uhr (17 Kommentare).

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