Nutzt die Chance für einen Abschied!

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Trägheit Tod 50+ Familie

Ich möchte beichten, dass ich nur dank einiger anderer Beichter hier meinen Arsch für etwas sehr Wichtiges hochbekommen habe. Letzte Woche rief mich mein Vater abends an und erzählte mir, dass meine Oma im Krankenhaus ist und es nicht gutsteht - wenn ich mich noch mal verabschieden wolle, dann sollte ich das schnell machen. Am nächsten Tag stand bei mir einiges an, nichts Wichtiges, aber ein Kumpel wollte vorbeikommen, um eine Runde zu zocken, danach wollte ich mit meiner Freundin ins Kino und danach noch zu einem Pokerspiel bei einem Kollegen. Ich dachte mir erst, ich gehe dann einfach übermorgen zu meiner Oma. Dann erinnerte ich mich aber an einige Beichten hier, die ich gelesen hatte und in denen es die Beichter bereuten, die Chance zum Verabschieden nicht genutzt zu haben.


Ich sagte also alle meine Pläne ab und fuhr zu meiner Oma. Traf mich noch mal mit ihr, hielt ihre Hand und wir unterhielten uns über ein paar alte lustige Geschichten, sie konnte sogar ein bisschen lachen. Ich war schon immer ihr Lieblingsenkel und ich habe richtig gemerkt, wie glücklich sie darüber war, dass ich an diesem Tag dort war. In der folgenden Nacht ist meine Oma dann verstorben und ich bin verdammt froh, dass ich meinen Arsch rechtzeitig hochbekommen und sie noch einmal besucht habe, auch wenn das nur durch die Beichten hier passiert ist. Ich möchte also den Beichtern herzlich danken und möchte allen ans Herz legen, jede Gelegenheit zu nutzen, bevor man es später bereut.

Beichthaus.com Beichte #00034563 vom 10.12.2014 um 03:24:38 Uhr (14 Kommentare).

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Samuel K. nervt!

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Hass Engherzigkeit Medien Unfall

Samuel K. nervt!
Ich muss einfach mal loswerden, dass Samuel K. mich nervt. Dieser Typ ist meiner Meinung nach doch selbst Schuld an seiner Verletzung und nun verfolgt einen dieser Vorzeigebehinderte überall. Es gibt zig andere Menschen, denen Schlimmes widerfahren ist, vor allem unverschuldet. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034562 vom 10.12.2014 um 00:36:36 Uhr (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Was die Klassenlehrerin alles frisst

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Boshaftigkeit Kinder Schule

In der Grundschule in der ersten Klasse erzählte mein Banknachbar einmal, was die Klassenlehrerin alles fressen würde. Als ich fassungslos sagte, dass ich nun der Lehrerin erzählen müsse, was für böse Wörter er über sie sagt, wurde er schnell panisch und flehte mich eindringlich an, nichts zu sagen. Also hielt ich dicht. Die Lehrerin musste später für fast ein ganzes Jahr ins Krankenhaus. Als sie wieder kam, erinnerte ich mich plötzlich wieder an die alte Geschichte und drohte meinem Banknachbarn fortan immer wieder damit, zu ihr zu gehen und alles zu sagen, woraufhin er jedes Mal in Tränen ausbrach. Das wurde so eine Art Spiel für mich. Einige Male machte ich mich auch auf den Weg zu ihr, langsam natürlich um alles auszukosten. Er wurde direkt hysterisch, fiel vor mir auf die Knie, versprach mir, alles zu tun, wenn ich es nur nicht sagte.

Irgendwann aber verlor ich die Lust an der Sache und auch aus reiner Neugier, wie denn nun die Reaktion ausfallen würde, machte ich eines Tages meine Drohung wahr und sagte der Lehrerin alles. Wie es kommen musste, rotierte mein Banknachbar schreiend und heulend auf dem Boden. Für ihn musste das die Erfüllung sämtlicher Albträume sein. Die Lehrerin blieb aber cool, beließ es bei einer Ermahnung, sagte "so etwas sagt man aber nicht" und damit war alles vorbei. Auch wenn es nicht danach klingt, waren wir beste Freunde, bis uns zwei Umzüge unserer Familien trennten. Danach sahen wir uns noch einmal, es gab nie Streit zwischen uns. Ich möchte beichten, dass ich einen armen Jungen immer wieder und wieder leiden ließ, nur weil es mir so viel Spaß bereitete, ihm eine Lektion zu erteilen. Trotzdem: So etwas sagt man einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034561 vom 09.12.2014 um 23:20:49 Uhr (6 Kommentare).

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Kuscheltiere statt Freund

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Manie Peinlichkeit WG

Kuscheltiere statt Freund
Als ich (w/23) vor vier Jahren für das Studium von zu Hause ausgezogen bin, musste ich notgedrungen einigen Krempel zurücklassen, der seitdem im Keller meiner Eltern in Kisten verstaut ist. Darunter befindet sich auch eine beachtliche Sammlung von Kuscheltieren. Auf einem Heimatbesuch vor einem Jahr entdeckte ich diese wieder und beschloss kurzum, einige meiner Lieblinge mit in meine WG zu nehmen. Dies tat ich heimlich, da es mir ein wenig peinlich war, mit Anfang 20 in diese alten, abgewetzten Stofftiere vernarrt zu sein. Seitdem ruhen sie brav und gut versteckt in meinem Bettkasten. Zumindest tagsüber.

Sobald nachts meine Mitbewohner schlafen gehen, dürfen meine kuscheligen Freunde für einige Zeit raus aus ihrem Verlies. Zunächst muss ich mich dann natürlich bei ihnen dafür entschuldigen, dass sie so lange eingesperrt waren. Daher bekommt jedes meiner Schätzchen erst einmal eine Streicheleinheit und einen Kuss. Danach kuscheln wir uns gemeinsam unter meine Bettdecke und schauen uns auf meinem Laptop die neuesten Folgen meiner Lieblingsserien an. Wenn ich dann den Eindruck habe, dass die Kleinen lang genug aufgeblieben sind, heißt es "Gute Nacht" sagen und sie müssen wieder in meinem Bettkasten verschwinden. So geht das jetzt schon fast ein Jahr und ich bemerke, wie ich mich tagsüber immer mehr auf meine nächtliche Kuschelrunde freue. Ich weiß, ich brauche ganz dringend einen Freund. Doch solange niemand in Sicht ist, bin ich vollkommen zufrieden damit, Dickie den Bären, Waltraud das Schäfchen, Mimi das Meerschweinchen, Simba den Löwen und Gustl das Nashorn in meine Arme schließen zu dürfen!

Beichthaus.com Beichte #00034560 vom 09.12.2014 um 21:56:58 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Neue WG-Mitbewohner gesucht!

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Neid Falschheit Rache Zwietracht WG Eggenfelden

Neue WG-Mitbewohner gesucht!
Vor etwas über einem Jahr war ich (w/25) auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner für meine Zweier-WG. Es stellten sich einige Leute vor, die mir aber alle komisch vorkamen. Als dann schließlich eine Studentin in meinem Alter zur Besichtigung kam, sagte ich gleich zu, weil sie nett und vernünftig wirkte. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht studierte, sondern eine Ausbildung gemacht habe und einen ganz guten Job in der Verwaltung habe. Am Anfang schien alles gut zu laufen, die neue Mitbewohnerin war ordentlich und leise, es gab keinen Stress. Mit der Zeit hatte ich aber immer mehr das Gefühl, dass sie auf mich herabschaute. Es fing an, nachdem ich ihr in einem Gespräch erzählt hatte, dass ich etwas gegen gewisse Ausländergruppen (Afrikaner, Osteuropäer) habe. Da hat sie gleich einen auf Gutmensch gemacht und gemeint, ich könnte doch nicht einfach so andere verurteilen und so weiter. Weiter ging es dann damit, dass sie sich viel zu gut mit meinem damaligen Freund verstanden hat. Der war auch Student und die beiden haben sich in meiner Anwesenheit oft über die Uni oder Literatur unterhalten, was meiner Meinung nach pure Berechnung von ihr war. Nur um mich dumm und ungebildet erscheinen zu lassen. Als ich mal ein paar Leute zu Besuch hatte, sind zwei meiner Freunde direkt auf sie abgegangen und haben mir nachher erzählt, wie süß und nett sie doch ist. Da hätte ich echt brechen können! Es kamen noch so andere Kleinigkeiten dazu, zum Beispiel dass sie meinte, Realityshows auf bestimmten Kanälen seien nichts für sie und machen dumm. Dabei wusste sie, dass ich so etwas gucke.

Mir reichte es jedenfalls schon nach ein paar Monaten und ich wollte sie unbedingt loswerden. Da sie einen Untermietvertrag hatte, konnte ich als Hauptmieterin ihr aber nicht einfach so kündigen. Ich versuchte daher, sie aus der Wohnung zu ekeln. Eigentlich bin ich kein Ordnungsfreak, aber ich fing an, so zu tun, als ob. Ich habe eine Katze, die relativ viel Dreck macht. Die Wohnung muss deshalb eigentlich jeden Tag geputzt werden. Ich hörte dann einfach auf zu putzen und fing an, der Mitbewohnerin täglich Zettel vor die Tür zu legen mit der Aufforderung, sauber zu machen. Oder ich stellte mich, wenn ich nach Hause kam, vor ihre Zimmertür und beschwerte mich laut über die Unordnung. Sie fing an, wie eine Weltmeisterin zu putzen, es war ein Traum! Deshalb musste ich andere Sachen suchen, über die ich meckern konnte. Etwa wenn sie gekocht hatte und man in der Wohnung später noch das Essen riechen konnte. Oder wenn sie mal eine Gabel nicht gespült hatte. Oder ich tat so, als würde es aus ihrem Zimmer stinken. Sie erwiderte jedoch nie etwas und wurde noch ordentlicher und ruhiger, was mich wahnsinnig aufregte.

Klar, in einer Großstadt ist es nicht leicht, eine Wohnung zu finden. Deshalb wollte sie wohl nicht so einfach ausziehen. Ich verbot ihr, ohne Anmeldung Besuch einzuladen und verlangte von ihren Übernachtungsgästen Geld fürs Duschen. Manchmal drehte ich früh morgens meine Musik oder meinen Fernseher laut auf, damit sie nicht mehr schlafen konnte. Irgendwann fing ich an, heimlich in ihr Zimmer zu gehen, welches man nicht abschließen konnte. Ich klaute natürlich nichts, aber versteckte manchmal ihre Sachen. Als mein Kater trotz Kastration anfing, wieder in die Wohnung zu pinkeln, ließ ich ihn in ihrer Abwesenheit in ihr Zimmer, damit er dort sein Geschäft verrichten konnte. Sie sprach mich ein paar Mal darauf an, ich leugnete aber immer alles, sie hatte ja keine Beweise. Nach etwa einem Jahr kündigte sie schließlich ihren Mietvertrag.

Anfang des Monats ist sie nun ausgezogen. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ihre Kaution wird sie nie wiedersehen! Ihr Zimmer war schon beim Einzug sehr renovierungsbedürftig, das naive Mädchen hat aber kein Abnahmeprotokoll aufgesetzt. Ich werde jetzt also von ihrer Kaution das Zimmer von Grund auf renovieren lassen. Der Rest geht dann wohl für die nächste Nebenkostenabrechnung drauf. Aber das hat diese eingebildete Ziege auch nicht anders verdient!

Beichthaus.com Beichte #00034559 vom 09.12.2014 um 20:51:22 Uhr in Eggenfelden (52 Kommentare).

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