Unfreiwilliger Dreier

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Fremdgehen Missbrauch Verzweiflung

Ich muss etwas beichten, denn ich weiß nicht, mit wem ich sonst darüber reden sollte. Ich habe seit Langem eine Beziehung und ich liebe meinen Freund - ich würde auch niemals jemandem fremdgehen. Doch dann kam diese Nacht. Ich war auf der Arbeit meiner besten Freundin, da sie in einer Bar arbeitet und ein Freund, mit dem sie ein Verhältnis hat, war auch da. Da sie Überstunden machen musste, es schon sehr spät war und ich näher an der Bar wohnte, kamen die beiden noch mit zu mir. Auf einmal fingen sie an, neben mir rumzumachen. Ich versuchte dann einfach zu schlafen, doch sie fingen an, mich anzufassen und mich auszuziehen. Ich sagte ihnen die ganze Zeit, dass ich das nicht wollte und dass sie aufhören sollten. Doch ich war zu überfordert und wusste nicht, was ich machen sollte. So ging es dann weiter, bis dann auch meine beste Freundin meinte, dass sie das auch nicht kann. Ich fühle mich schlecht, mehr als nur schlecht. Ich weiß nicht, was ich tun soll.


Ich hätte mich mehr dagegen wehren sollen, aber ich war so perplex und musste leider auch schon vorher schlimme Dinge erleben, deswegen habe ich eher Angst davor, mich gegen so etwas zu wehren, auch wenn die beiden es dann bestimmt verstanden hätten. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin nie in meinem Leben fremdgegangen. Ich wollte niemandem so etwas jemals antun. Ich liebe meinen Freund schließlich. Soll ich es ihm sagen? Aber dann ist alles aus und wir haben ein gemeinsames Kind. Oder soll ich so tun, als wäre das nie passiert? Es ist einfach zu viel für mich...

Beichthaus.com Beichte #00037823 vom 13.03.2016 um 15:45:31 Uhr (25 Kommentare).

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Ich habe mich selbst verloren!

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Falschheit Lügen Verzweiflung Gesellschaft

Ich bin zur perfekten sozialen Maschine geworden. Es gibt eine lange Vorgeschichte, wie ich so geworden bin, allerdings würde diese hier den Rahmen sprengen. Ich bin ein sehr analysierender und manipulativer Mensch und habe erst vor Kurzem gemerkt, warum ich unglücklich bin. Ich habe mich selbst verloren. Für jeden Menschen in meinem direkten Umfeld gibt es eine auf ihn angepasste und abgestimmte Version von mir selbst. Immer, wenn ich jemanden Neuen kennenlerne, analysiere ich ihn und weiß sofort, auf was für eine Art Mensch er positiv und offen zugehen würde. Sobald er mir vertraut und mehr von sich preisgibt, ist es mir möglich, noch mehr zu dem zu werden, was er als Seelenverwandten bezeichnen würde. Natürlich ist es als Mensch schwierig, mehrere Persönlichkeiten überzeugend und im ständigen Wechsel aufrechtzuerhalten, aber ich bin so geübt darin geworden, dass mir, selbst bei Lügen gegenüber verschiedenen Personen, die sich gegenseitig auch nahestehen und mich kennen, kaum noch Fehler unterlaufen.


Mein Sozialleben ist ein perfides und verwobenes Konstrukt und ich glaube, ich habe es übertrieben. Ich kann nicht mehr sagen, welche Freunde ich habe, weil ich sie wirklich mag oder nur aus sozialen Vorteilen. Ich kann nicht mehr sagen, ob ich meine Freundin wirklich liebe oder sie nur benutze, um gesellschaftlich einen Vorteil zu haben. Ich weiß nicht mehr, ob meine eigene Meinung zu Themen wirklich meine eigene Meinung ist, oder ob sie nur die ist, die mein Umfeld am Besten findet. Ich beichte also, dass ich mich selbst verloren habe und die Menschen in meiner Umgebung belüge und manipuliere. Und das nicht aus bösem Willen, sondern weil ich nicht mehr weiß, wie ich da rauskommen soll.

Beichthaus.com Beichte #00037821 vom 13.03.2016 um 13:36:34 Uhr (13 Kommentare).

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Ich will doch nur eine Perspektive!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Zorn

Ich (25) führe ein armseliges Leben! Den ganzen Tag gammele ich nur rum oder poliere mir den Schleckstengel zu irgendeinem versauten Filmchen. Klar, eine Weile lang habe ich mich wirklich bemüht mein Leben in den Griff zu bekommen, aber niemand gab mir auch nur ansatzweise die Chance, mein Können unter Beweis zu stellen. Unzählige Bewerbungen wurden, trotz meines guten Notendurchschnitts, einfach mit der üblichen Absage abgeschmettert. Bei Praktika und anderem war ich immer nur der Depp, der nicht nur ausgenutzt, sondern auch noch lächerlich gemacht worden ist. Bemühungen jeglicher Art wurden als selbstverständlich angesehen oder nur mit einem: "Ja, ganz nett" kommentiert. Ich habe mir bei unzähligen Stellen den Arsch aufgerissen und anstatt mir dann die Ausbildung oder die Stelle zu geben, bekamen meist irgendein alter Sack oder Arbeitsloser die Stelle, obwohl die nicht mal ansatzweise die eigentlichen Anforderungen erfüllten. Außer man zählt Rauchen und sich über die jüngere Generation beschweren als Kompetenz.


Neun Jahre intensiver Bemühungen, bis ich allen den Mittelfinger gezeigt habe. Klar, das Leben ist kein Kinderspiel und die anderen Bewerber brauchen auch einen Job und eine Chance, aber mal ehrlich, sollten nicht eher die jungen Leute dann diese Chance bekommen, vor allem wenn sie klassifizierter dafür sind? Je älter ich werde, um so beschissener wird meine Einstellung gegenüber mir, meinen Mitmenschen und dieser total abgefuckten Welt. Dabei sollte ich doch gerade jetzt in der Blütezeit meines Lebens stecken. Stattdessen sitze ich hier, mit der einen Hand am Sack und mit der anderen diesen Text schreibend. Ich will doch nur eine verdammte Perspektive haben!

Beichthaus.com Beichte #00037815 vom 12.03.2016 um 21:58:08 Uhr (9 Kommentare).

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Mein einsames Leben ohne Freunde

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich bin, seit mich meine Frau vor sechs Jahren verlassen hat, unglaublich einsam. Ich habe seitdem keine echten Freunde mehr und sitze jeden Abend und jedes Wochenende alleine zu Hause. Obwohl einige Bekannte zu meiner Einweihungsparty der neuen Wohnung da waren und sie das Essen sehr gelobt haben, ist seitdem keiner mehr auf einen Kaffee rumgekommen. Ich bin nicht der Typ, der in Kneipen geht, stattdessen sitze ich zu Hause und heule mir die Seele aus dem Leib. All das, obwohl ich beruflich so taff bin. Ich weiß, das ist keine Beichte von irgendeiner schlimmen Sache, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00037813 vom 12.03.2016 um 19:15:59 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

An alle Höschen-Schnüffler...

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Ekel Verzweiflung Zorn

Hiermit beichte ich (w), dass ich, seitdem ich die ganzen "Höschen-Schnüffler"-Beichten gelesen habe, meine Unterwäsche verstecke. Ich habe Angst davor, dass jemand den ich kenne, so eine Beichte geschrieben haben könnte. Es macht mich verrückt! Ich lasse niemanden mehr unbeobachtet in mein Schlafzimmer und ich kann es absolut nicht verstehen, wieso man(n) an benutzten Slips riecht. Lasst diesen Mist und sucht euch eine Freundin!

Beichthaus.com Beichte #00037795 vom 10.03.2016 um 19:20:54 Uhr (22 Kommentare).

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