Verschwenderisch in Tokyo

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Maßlosigkeit Verschwendung Schamlosigkeit Urlaub Geld Japan

Ich bin Auslandsstudentin, lebe seit einem halben Jahr in Tokyo und beichte, dass ich derartig schlecht mit Geld umgehen kann, dass ich die monatlichen 15.000 Yen Taschengeld (so in etwa 90 Euro) die ich von meiner Austauschgesellschaft bekomme, schon in 1-2 Tagen verpulvere und mich danach eiskalt auf die Kreditkarten beziehe, die ich (ich glaube für Notfälle) vor meiner Abreise von meiner Mum bekommen habe. Auch wenn ich in dem halben Jahr bestimmt schon an die 2.000 Euro alleine für neue Anziehsachen ausgegeben habe und bestimmt noch viel mehr, als ich immer mal wieder mit meinen Freunden weggegangen bin.

Ich bin hier in ziemlich elitäre Kreise gerutscht, da gibt man halt mal ein bisschen mehr aus. Trotzdem ist meine Mum nicht sauer. Sie macht sich sorgen um ihr Kücken und überweist halt wieder ein paar Hunderter, wenn sie merkt, das mein Account sich wieder leert. Mein Vater ist Diplom-Ingenieur und außerdem seit Neustem Hausvermieter und wir sind nicht arm, im Gegenteil. Aber da mein Vater ein riesiger Geizhals ist und mir kein Geld geben würde, hebt meine Mum immer heimlich von ihrem gemeinsamen Konto ab und überweist es mir. Das ist für sie schon mehr als schwierig, da sie gleichzeitig meinen beiden älteren Geschwistern monatlich ein paar Hunderter für deren Miete in die Hand drückt. In Deutschland habe ich nie so sehr über meinen Verhältnissen gelebt und auch, wenn ich auch damals immer ein paar hundert Euro von meiner Mum bekommen habe, wenn ich mal shoppen gehen wollte, macht es mir hier ein ziemlich schlechtes Gewissen.

Nicht, weil ich zu viel Geld ausgebe, sondern weil ich vielleicht meine Mum in Schwierigkeiten bringe. Aber aufzuhören mit dem Geld ausgeben kann ich dann doch nicht. Ich beichte, dass ich zum Leidwesen meiner Mutter über meinen Verhältnissen lebe und es ausnutze, dass sie sich eigentlich nur um mich sorgt. Ich bin maßlos in meinem Kaufverhalten und selbstsüchtig und schamlos beim Abheben von noch mehr Geld.

Beichthaus.com Beichte #00025484 vom 29.12.2008 um 14:39:58 Uhr in Japan (Tokyo) (21 Kommentare).

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Vorgetäuschte Japan-Reise

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Falschheit Lügen Stolz Berlin

Ich habe vor einiger Zeit mit zwei Freunden einige Abläufe geplant und in die Tat umgesetzt: Wir haben einigen Kumpels von uns erzählt, wir hätten im Suff aus Versehen drei Tickets von Berlin über Frankfurt nach Tokio gebucht, obwohl wir nur schauen wollten, wie viel die kosten würden. Der Haken an der Sache ist, dass es schlicht und einfach gelogen war. Wir behaupteten anschließend, dass wir tatsächlich nach Japan geflogen wären, weil es angeblich schon zu spät zum stornieren sei. Wir erzählten unseren Freunden von japanischen Hostels, Essen und dem Nachtleben Tokios, über das wir umfangreich recherchiert hatten. Zudem besorgten wir uns aus dem Netz Bilder von der Stadt und schnitten mit Photoshop welche von uns hinein, bei einigen sah es richtig echt aus. Ebenso besuchten wir asiatische Supermärkte und japanische Restaurants in Berlin und lichteten uns dort gegenseitig ab. Diese Bilder luden wir im Internet hoch, unsere Freunde sahen sie und glauben es immer noch. Sie halten uns für die größten Kings, doch wir haben sie alle nur verarscht.

Beichthaus.com Beichte #00025428 vom 20.12.2008 um 22:01:22 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Japanische Schriftzeichen

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Betrug Morallosigkeit Falschheit

Japanische Schriftzeichen
Ein guter Freund von mir hat einen Tattoo-Laden, in dem er auch viele türkische Kunden bedient. Diese armen Kinder kommen immer daher und wollen asiatische Schriftzeichen mit Bedeutungen wie Mut, Ehre, Treue und so weiter an den Hals tätowiert haben, weil: "Bushido hat das auch und in Japan ist das Mode." Solche Deppen. In Japan würde sich aus unterschiedlichen Gründen kein normaler Mensch außerhalb der Kleidungszone tätowieren lassen, und Bushido ist sowieso ein Sparwitz. Nun, jedenfalls schaut sich mein Kumpel die Leute sehr genau an. Und wenn so ein typischer 10-Mann-müssen-einen-schlagen-der-schon-am-Boden-liegt-Typ vor ihm steht, darf er aus mehreren asiatischen Zeichen wählen, die, wie der Kunde glaubt, dann für Mut oder Ehre stehen. Dass sie dann mit netten Sachen wie Sklave oder Idiot auf dem Hals rumlaufen - es gibt auch eines für Feigling und eines für Frauenschläger - ist dann ihr Problem. Warum ich das beichte? Weil es meine Idee war!

Beichthaus.com Beichte #00022584 vom 20.08.2007 um 08:47:26 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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Japan-Urlaub mit Zusätzen

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Begehrlichkeit Fremdgehen Urlaub Japan

Ich möchte hiermit beichten, dass ich letztes Jahr, auf einer Reise, mit der Freundin eines sehr guten Freundes mehrmals geschlafen habe. Das Ganze geschah auf einem 2-wöchigen Trip nach Japan. Eigentlich sollten nur die beiden fliegen, allerdings kam ihm beruflich kurzfristig was dazwischen. Da ich immer schon mal nach Japan wollte, und zu der Zeit auch nicht berufstätig war, bin ich natürlich sofort eingesprungen. Naja, nach ca. 5 Tagen voller Spiel, Spaß und Spannung in Japan, sind wir ziemlich betrunken ins Hotel zurückgekommen. Da der Abend eigentlich noch recht früh war, legten wir uns gemeinsam ins Bett und wollten ein bisschen TV gucken.

Da das TV-Angebot nicht besonders befriedigend war, blödelten wir ein bisschen rum, Polsterschlacht usw. Durch eine (un)glückliche Bewegung verpasste ich ihr unabsichtlich einen Schmatz auf den Nacken. Kurzzeitig wusste sie offensichtlich nicht was sie sagen sollte, doch plötzlich küsste sie mich. Daraufhin ergab eins das andere. Leider blieb es nicht bei diesem einen Mal, und wir hatten daraufhin jeden Tag mehrmals Sex. Als wir jedoch wieder nach Hause fuhren, schworen wir, nie darüber zu sprechen. Wir hatten nie wieder was mit einander, sind aber noch nach wie vor gute Freunde. Das musste ich mal los werden.

Beichthaus.com Beichte #00022313 vom 19.07.2007 um 06:25:42 Uhr in Japan (Tokyo) (3 Kommentare).

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“Beichte

Meine japanische Verlobte/Mitbewohnerin

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Falschheit Prostitution Fremdgehen Partnerschaft Japan

Ich studiere das vierte Jahr in Wien und führe schon fast genau so lange eine etwas wechselhafte Beziehung mit einer Piano-Studentin aus Japan. Sie hat reiche Eltern und lebt daher in einer schönen, geräumigen Wohnung und naja, ich lebe im Prinzip in ihrer Wohnung. Wir sind eigentlich kein Paar, sie hat mich nach der ersten Woche gefragt, ob ich jetzt öfter bei ihr übernachten würde und auf meine nicht ganz ernst gemeinte Antwort "Ja" hat sie nur gesagt, ob ich ein eigenes Zimmer bräuchte oder es mir in ihrem Zimmer reichen würde. Tja, sie ist eine willensstarke und von sich überzeugte Person. Ich weiß nicht, ob sie in der Zeit auch etwas mit anderen Kerlen gehabt hatte, aber ich habe schon andere Frauen beglückt. Da ich nach Streits öfter mal aus der Wohnung geflogen oder von mir aus abgehauen bin, war ich öfters über mehrere Tage hinweg unterwegs und habe meinen Ärger durch Alkohol und erkaufte Liebe abgebaut. Vor etwas mehr als einem Monat hat sie mich gefragt, ob ich nach Japan mitreisen möchte - ich habe von ihr Japanisch gelernt und mir auch die Kana und Kanji beigebracht - und falls ja, dann müsste ich mich halt als ihr Freund ausgeben, sie wolle nämlich ihre Eltern in Okinawa besuchen.

Ich stimme natürlich zu und frage, wann sie sich das in etwa vorstellen würde - in zwei Tagen geht der Flug, ein Ticket hätte sie schon für mich reserviert. Wenn man mit ihr zusammen lebt, überrascht einem so etwas nicht unbedingt, aber als ich sie dann im Flugzeug gefragt habe, wie ihre Eltern so wäre,n wurde ich doch ein wenig nervös. Sie hat sehr traditionsbewusste und konservative Eltern - und ganz nebenbei erwähnte sie noch, dass ich im Prinzip so etwas wie ihr Verlobter sei und ich mich daher bemühen solle. So schlimm war es gar nicht und obwohl ich eigentlich dachte, gut mit ihrer Familie zurecht gekommen zu sein, hat sie mich bei unserem Abschluss-Trip nach Tokio total zur Sau gemacht. Tja, die nächsten fünf Tage habe ich in den Rotlichtvierteln von Tokio verbracht und muss sagen, dass wir da echt nicht mithalten können. Von Bars, Restaurants, einfache Bordells, bis zu den Maid-Cafes und den echt genialen Sopurando (man wird von heißen Frauen eingeseift, massiert und aufs Äußerste stimuliert) habe ich mich solange durchgezecht, bis ich fast kein Geld mehr hatte und ich wieder einigermaßen nüchtern war.

In Surf-Shorts, Sandalen, einem knallbunten Shirt - Kleidung, deren Herkunft mir unbekannt ist und die ich wohl im Rausch gekauft habe - und meiner schon etwas verschmutzten Jacke habe ich mich bis zu der von uns gemieteten Wohnung durchgekämpft und durfte die nächsten zwei Tage bis zum Abflug ruhig und verlegen ihre zornigen Blicke ertragen. Im Flugzeug wurde ich dann - weil ich ja sowieso nirgends hätte hin flüchten können - gefragt, wo ich denn war und was ich gemacht hätte. Tja, was sagt man wohl in so einer Situation? Genau, man stammelt los und naja, ich bin glimpflich davon gekommen. Anschiss im Flugzeug, Anschiss bei ihr und die Aufforderung, mir zu überlegen, wie ich mir vorstelle wie es weitergehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00021680 vom 06.05.2007 um 09:49:11 Uhr in Japan (Tokyo) (6 Kommentare).

Gebeichtet von dross
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