Prämie am letzten Arbeitstag

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Betrug Diebstahl Morallosigkeit Arbeit Geld Bottrop

Ich habe eine Zeit lang in einem Nobel-Wellness-Club gearbeitet, war eine recht bittere Zeit. Die ganze unfreundliche Elite der deutschen und österreichischen Politik und die ganzen, ekelhaften Plastikstars aus den heimischen Rundfunksendern, die alles in high quality haben wollen und eine miese Bezahlung geben! Jedenfalls hat mir so ein Plastikstar an meinem letzten Arbeitstag 5.000 Euro in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle das einem Manager geben - als Vorauszahlung für eine bestimmte Leistung. Da es gerade sehr stressig war, steckte ich das Geld in die Hosentasche mit dem Vorwand, es später weiterzuleiten. Die Hose wurde am Abend gleich von mir gewaschen, und als ich sie vor ein paar Wochen das erste Mal wieder anhatte, traf mich fast der Schlag!

5.000 Euro, die ich einfach vergessen hatte, abzuliefern. Es ist jetzt über drei Jahre her, dass ich dort gearbeitet habe und mich hat deswegen nie jemand angerufen! Für das Geld habe ich mir nun ein Selmer Tenorsaxophon gekauft und das geile rauchige Jazzgehupe gibt mir jedes Mal das Gefühl, das Richtige getan zu haben. Trotzdem bitte ich um Absolution, aber das Saxophon hätte ich mir so nie leisten können. Es traf auch wirklich keine Armen und so lange die Prominenten so viel Geld für Drogen ausgeben, weiß ich nicht, wofür ich mich schämen soll!

Beichthaus.com Beichte #00029200 vom 27.07.2011 um 08:31:33 Uhr in Bottrop (22 Kommentare).

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Die Korsakow-Kranke

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Ungerechtigkeit 50+ Arbeit Ernährung Gesundheit Bottrop

Vor einiger Zeit arbeitete ich als 1-Euro-Jobber einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen aller Art. Dort gab es auch eine ältere Dame, die an Korsakow (einer Krankheit, bei der man das Gedächtnis verliert) erkrankt war. Sie war aber trotz allem noch sehr fit und ich habe mich immer super mit ihr verstanden. Leider hatte diese Frau keine Verwandten und Freunde, die sie besucht haben, und war deshalb auch oft sehr traurig. Die einzige Freude, die man ihr machen konnte, waren Spaziergänge und ab und zu ein paar Süßigkeiten zum Essen. Leider hatten die Betreuer dieser Einrichtung die Süßigkeiten der älteren Frau ohne erfindlichen Grund rationalisiert. Sie war weder übergewichtig, noch hätten die Leckereien sie vom Mittagessen abgelenkt. Und weil ich diesen Umstand mehr als ungerecht empfand, nahm ich die Frau häufig mit zu einem Spaziergang, wo ich ihr dann immer Eis, Kekse und andere Leckereien spendierte. Sie war immer sehr dankbar über die kleinen Aufmerksamkeiten und hat mich nie verpetzt. Obwohl ich dort nicht mehr arbeite, habe ich immer noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihr.

Beichthaus.com Beichte #00029158 vom 14.07.2011 um 13:03:13 Uhr in Bottrop (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hüpfburg für den Neffen

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Betrug Stolz Gesellschaft Geld Bottrop

Ich habe mein Studium mit Schwarzarbeit finanziert, da ich sonst keine Unterstützung bekommen habe. Ich bescheiße das Finanz- und Arbeitsamt. Anfangs tat ich es nur, um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Jetzt tue ich es, weil ich es geil finde. Ich fühle mich gut, weil ich mich am System rächen kann. An dem System, welches daran Schuld ist, dass ich mich mein ganzes Studium lang nachts kaputt arbeiten musste und deshalb zehn Jahre älter aussehe. Von einem Teil des ersparten Geldes habe ich meinem Neffen eine kleine Hüpfburg gekauft, die er sich gewünscht hat. Ich sehe es eigentlich nicht als Betrug, sondern eher als (selbst-)gerechte Umverteilung. Trotzdem tut es mir Leid. Und zwar gegenüber meinen Eltern, weil ich nicht die rechtschaffene Bürgerin bin, die ich hätte werden sollen. Stattdessen hat mich das System zu einer Nutte erzogen, die den Staat ausnimmt wie einen Freier.

Beichthaus.com Beichte #00029060 vom 20.06.2011 um 15:52:30 Uhr in Bottrop (Hochstraße) (20 Kommentare).

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Auf Drogen

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Drogen Trunksucht Maßlosigkeit Trägheit Bottrop

Ich beichte, dass ich vor ein paar Jahren mal aus psychischen Gründen krank geschrieben war. Schwere Depressionen und so. Einmal die Woche musste ich zum Hausarzt (ich wollte nicht mehr zum Psychiater, da ich mit dem nicht klarkam und er mich eh einweisen wollte, zumindest zur Entgiftung). Ich ließ mir den Hausarzttermin immer morgens geben, weil ich nach dem Aufstehen noch problemlos Auto fahren konnte.
Kaum war ich dann wieder zu Hause, habe ich erstmal eine ordentliche Ladung Wein oder Alkopops aus der Flasche getrunken und eine Tüte gedreht und geraucht. Dann habe ich mir in der Regel eine Tasche gepackt mit was zu Essen, einem Buch, Alkohol und mehreren vorgedrehten Joints und bin damit in den Wald. Dort habe ich mich auf eine bestimmte Bank gesetzt und so lange gesoffen und gekifft, bis ich stundenlang nicht mehr gehen konnte. Wenn ich dann wieder hochkam von der Bank, bin ich nach Haus, hab dort bis vier Uhr nachts oder so noch am PC gesessen und gesoffen und geraucht und bin dann völlig breit ins Bett gefallen. Aufgestanden dann irgendwann morgens um elf, direkt im Bett liegend noch einen durchgezogen und weiter gesoffen. Ich war die ganze Zeit lang nicht nüchtern.

Beichthaus.com Beichte #00027411 vom 16.01.2010 um 21:55:09 Uhr in Bottrop (42 Kommentare).

Gebeichtet von Robsn
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Beim Jugendamt angeschwärzt

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Falschheit Zwietracht Freunde Bottrop

Ich (w/32) möchte beichten, dass ich meine beste Freundin beim Jugendamt angeschwärzt habe. Ich konnte es nicht mehr ertragen, wie sie mit ihren beiden Kindern umging. Dachte eigentlich sie bekommt eine Hilfe nur leider sind sie zurzeit bei Pflegeeltern untergebracht. Das wollte ich nicht. Mein schlechtes Gewissen bringt mich um, denn sie kennt die Wahrheit nicht. Sie überlegt mit mir zusammen wer ihr sowas antun konnte und heult sich ständig bei mir aus. Ich kann ihr nicht mehr in die Augen schauen. Was soll ich tun?

Beichthaus.com Beichte #00026784 vom 02.08.2009 um 21:51:12 Uhr in 46242 Bottrop (Horsterstraße) (43 Kommentare).

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