Horrortrip im Wald

27

anhören

Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Last Night

Horrortrip im Wald
Ich (w/23) war vor zehn Jahren mit den Pfadfindern auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung durch den Taunus. Nach ein paar Stunden fing es an zu schütten wie aus Eimern - wir waren alle klatschnass und retteten uns in eine Waldhütte. Wir versuchten, einigermaßen trocken zu werden und aßen ein wenig Soldatennahrung, weil wir das cool fanden. Dann legten wir uns schlafen. Zuvor hat ein Junge noch eine Alarmanlage installiert, die uns vor wilden Tieren schützen sollte. Sie bestand im Prinzip aus einer Schnur, die bei Berührung eine unglaublich laute Sirene auslöste. Er führte uns das Geräusch vor und es war wirklich extrem laut. Wir schliefen alle ein, nach kurzer Zeit wachte ich allerdings wieder auf, weil jemand aufgestanden war. Ich sah den entsprechenden Jungen zwar nicht, aber ich hörte, dass er gerade lautstark seinen Darminhalt unweit der Hütte hinausbeförderte. Wie es sich anhörte, hatte er die Soldatennahrung nicht vertragen. Er kam zurück und überquerte erfolgreich die Alarmanlage, ohne diese auszulösen. Ein wenig später wachte ich erneut, diesmal mit einem unglaublichen Druck im Magen, auf. Ich hatte die Soldatennahrung wohl ebenfalls nicht vertragen. Der Druck war so schlimm, dass ich in Unterhose und T-Shirt aufsprang, die Füße großzügig über der Alarmschnur hob, und mich kurz vor dem Haus erleichterte, wie in meinem Leben noch nie. Leider kam dabei so viel raus, dass meine ganze Unterhose bekleckert war. Wegen des Regens hatte ich mir schon meine einzig verbliebene Unterhose vor dem Schlafengehen angezogen, also hatte ich auch keinen Ersatz mehr. Die Situation war mir jetzt schon total peinlich. Aus lauter Verzweiflung schmiss ich die eingesaute Unterhose ganz weit ins Gebüsch, machte mich, soweit es ging, sauber, und wollte - unten herum splitterfasernackt - wieder in meinen Schlafsack zurück. In dem festen Gedanken, auf gar keinen Fall die Alarmschnur zu berühren, stand ich anscheinend so unter Stress und Hektik, dass genau das passierte und das Ding in voller Lautstärke durch den Wald tönte. Ich reagierte so wahnsinnig schnell, dass ich binnen einer Sekunde unter meinem Schlafsack lag und so tat, als wäre ich aufgewacht, wie die anderen natürlich auch alle. Es war deutlich erkennbar, dass etwas die Schnur eingelaufen hatte. Alle munkelten, dass das wohl ein Wildschwein gewesen sei und wir von Glück reden konnten, die Alarmanlage installiert zu haben. Ich betete wirklich die ganze Nacht, dass niemand die Unterhose im Gebüsch findet.
Am nächsten Tag musste ich natürlich ohne Unterhose weiterwandern. Und es traf ein, was nicht hätte eintreffen sollen - ich bekam meine Tage. Ich hatte sie damals noch nicht lange und mein Zyklus war sehr unregelmäßig, daher war ich nicht darauf vorbereitet und hatte weder Tampons noch Slipeinlagen dabei. Da ich auch keine Unterhose anhatte, versuchte ich mir, im Wald hinter Büschen, Klopapier so in die Hose zu stecken, dass es die Flüssigkeit aufsaugen konnte. Leider hatte ich meine Tage extrem stark und ein paar Minuten später fiel mir aus meinem einen Hosenbein ein Klumpen rot verschmiertes Klopapier. Der Junge hinter mir merkte sogar noch an, ich hätte etwas verloren. Ich drehte mich um und er zog nur die Augenbrauen hoch. Peinlich berührt kickte ich das Knüllchen in den Wald und zerbrach innerlich fast vor Scham. Ich marschierte wortlos, mit gesenktem Blick, weiter und mir lief die ganze Zeit das Zeug in die Hose. Wir waren immer noch im Wald und es gab keine Toiletten. Erst nach einer Stunde erreichten wir endlich eine Toilette und da war auch ein kleiner Laden, wo ich mich endlich mit Hygieneprodukten versorgen konnte. Der schlimmste Horrortrip meines Lebens nahm sein Ende. Seitdem packe ich mir immer die doppelte Menge Unterhosen ein und nehme auch wirklich immer Tampons mit, auch wenn es gar nicht möglich sein kann, dass ich meine Tage kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030655 vom 08.01.2013 um 00:39:12 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Den Ex ausspionieren

14

anhören

Boshaftigkeit Morallosigkeit Ex Internet

Vor Kurzem bin ich mal wieder in eine unangenehme Situation geraten. Mein Ex-Freund hat mir mal wieder ein bisschen hinterher spioniert und es mir direkt unter die Nase gerieben. Er löschte mich daraufhin aus Facebook, was mich, zugegebenermaßen, ein bisschen wütend gemacht hat, da so etwas eigentlich gar nicht zu ihm passt. Die ganze Geschichte hat mich so beschäftigt, dass mir, als ich nachts wach lag, die Idee gekommen ist, sein Facebook-Profil zu hacken. Zunächst über die "Passwort-ausprobieren-Methode". Ich versuchte sein altes Passwort, das er schon für den PC verwendet hatte. Fassungslos sah ich, wie die Seite augenblicklich geladen wurde und ich auf seinem Facebook-Profil war. War dieser Mensch wirklich so doof und hat für alles das gleiche Passwort, das ich auch noch kenne? Er hatte es mir früher schließlich selbst verraten. Es funktionierte für Amazon und noch ein paar andere Internetdienste. Ich habe aber nicht geshoppt, sondern die halbe Nacht damit verbracht, Facebook-Nachrichten zu lesen und so herausgefunden, dass er tatsächlich ein Verhältnis mit einer ehemals sehr guten Freundin hatte. Beide hatten das immer abgestritten. Außerdem erfuhr ich, dass er privat-insolvent ist. Leider kann ich das niemandem erzählen, aber ich muss, weil ich das alles so unfassbar finde!

Beichthaus.com Beichte #00030652 vom 06.01.2013 um 23:35:59 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Zombie Angriff bei Nacht

23

anhören

Dummheit Vorurteile Last Night Hamburg

Ich beichte, dass ich vor rund einem Jahr jemanden geschlagen habe, weil ich dachte, er wäre ein Zombie.
Die Sache lief folgendermaßen: Ich ging im Halbschlaf Nachts um 2 Uhr zu den Mülltonnen im Hinterhof. Dort ist es stockdunkel und aus Trotz habe ich nie eine Taschenlampe dabei. Ich machte den Müllschlucker auf und warf den Müll hinein. Da hörte ich etwas. Schlurfende Schritte und diese typischen Zombielaute, ich hätte mir fast in die Hosen gepinkelt. Also drehte ich mich um und erkannte eine Gestalt, auch noch schwankend, auf mich zukommen. Nun war es amtlich: ich wurde von einem Zombie angegriffen, er würde mich gleich beißen. Weil hinter mir ein Zaun war, bin ich auf den Zombie los und verpasste ihm einen ordentlichen Schlag. Der Typ rannte dann jammernd und immer noch torkelnd weg. Er war doch kein Zombie, sondern ein Betrunkener, vermutlich obdachlos oder so. Keine Ahnung, was der Typ von mir wollte, vielleicht war er wirklich gefährlich, ein Zombie war er aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030651 vom 06.01.2013 um 22:40:50 Uhr in Hamburg (Hütten) (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kleinkrieg mit der Wetterstation

15

anhören

Boshaftigkeit Familie Last Night Netphen

Mein Vater schläft wegen lautem Schnarchen immer in einem Wohnraum unter der Garage. Der Raum wird auch gerne als Partyraum und Heimkino zugleich genutzt. Wie es sich für ein Heimkino gehört, hängt dort eine elektrische Leinwand, welche mit einer Fernbedienung gesteuert werden kann. Eigentlich nichts besonderes, wenn da nicht auch noch meine Wetterstation wäre: Die Station stand immer in meinem Garten, wo sich auch die Antenne befand. Die Daten werden dabei an die Konsole in meinem Zimmer gesendet. Doch immer, wenn die Station Daten gesendet hat, auch nachts, ging bei meinem Vater unten die Leinwand hoch und runter, teilweise bis zu sechsmal pro Nacht. Und das, ohne dass irgendwas daran gemacht wurde - wie von Geisterhand. Ursache war die selbe Frequenz, die Leinwand und Wetterstation benutzten. Mein Vater wusste das allerdings nicht. Wenn ich dann Stress mit ihm hatte, fing er somit zugleich einen Krieg an, den er nicht gewinnen konnte. Ich habe einfach das Aufzeichnungsintervall der Wetterstation erhöht, sodass die Daten in kürzeren Abständen gesendet wurden. Dadurch ging die Leinwand nur noch hoch und runter und er hatte richtig Terror in der Bude. Er konnte dadurch nächtelang nicht schlafen. Wenn der Stress dann durch war, habe ich das Intervall wieder angepasst, sodass die Leinwand nicht mehr so oft spinnte. Irgendwann hat mein Vater es aber leider herausgefunden. Ich musste den Sender mit Alufolie zu seiner Seite hin abschirmen, was aber nur mäßigen Erfolg brachte, weil der Wind die Folie immer weggeblasen hatte. Irgendwann hat er mir dann eine neue Wetterstation finanziert, die mehr kann und auf einer anderen Frequenz sendet. Seitdem hat er Ruhe und ich eine gute Profi-Wetterstation.

Beichthaus.com Beichte #00030649 vom 06.01.2013 um 14:03:12 Uhr in Netphen (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Erst rasieren, wenn es juckt

28

anhören

Boshaftigkeit Ekel Last Night Partnerschaft

Meine Freundin (23) lässt sich nur noch gehen. Sie frisst die ganze Zeit Chips und Schokolade, sodass ihre Haut schon aussieht, wie eine Mondlandschaft. Sie putzt sich selten die Zähne, wäscht sich noch seltener die Haare und läuft zu Hause seit Wochen in denselben Klamotten herum. Zur Krönung lässt sie auch die Intimhygiene schleifen. Sie hat sich seit Ewigkeiten nirgends am Körper mehr rasiert. Überall wuchernde Büsche, die sogar seitlich aus ihrer Unterhose herauswuchern. Ich habe sie mehrmals darauf angesprochen, als Antwort kam da aber nur, dass ich nicht so oberflächlich sein und sie so lieben solle, wie sie ist. Ich liebe sie ja wirklich wegen ihres Charakters, aber ihr verwahrlostes Äußeres finde ich schon alles andere als anziehend. Sie denkt, dass sie so herumlaufen kann, weil sie weiß, dass ich sie in jedem Falle liebe. Da habe ich also keine andere Lösung mehr gesehen, als die ganze Sache in die eigene Hand zu nehmen. Ich habe mir Filzlaus-Nissen besorgt (Ihr wollt gar nicht wissen, wie) und diese in der Nacht in ihrem Dickicht verteilt. Die darauf folgenden Tage klagte sie ständig über extremen Juckreiz da unten. Nach ungefähr einer Woche hielt sie es nicht mehr aus und rasierte sich auf meine Empfehlung hin. Ich sehe ein, dass meine Maßnahme ziemlich hinterhältig war, aber ich habe einfach keine Alternative gesehen. Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass ich mich hätte trennen sollen. Ich liebe sie wirklich über alles, sie ist die Liebe meines Lebens. Aber über so ein äußeres Auftreten kann man, trotz aller Liebe, nur sehr schwer hinwegsehen.

Beichthaus.com Beichte #00030647 vom 06.01.2013 um 00:03:42 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge