Haselnusscreme

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Dummheit Schamlosigkeit Ekel Ernährung Shopping

Ich (m/20) muss hier mal eine Jugendsünde beichten: Ich war eines Tages im Supermarkt und habe mir die jedem wohl bekannte, leckere Haselnusscreme (N****la) gekauft, weil ich gerade echt Bock hatte, die beinhart mit dem Löffel aufzuessen. Gesagt, getan und nach circa 3 Stunden war das Glas leer. Wie man sich denken kann, hatte ich danach heftig das Bedürfnis meinen Stuhlgang, der mich gedrückt hat, loszuwerden. Jedenfalls kam mir eine derbstens kranke Idee. Ich habe das leere Glas, in dem sich vorher die Haselnusscreme befand genommen und das Glas mit meinen Exkrementen gefüllt. Ich habe mir dann ein Tuch um die Nase gebunden, weil der Gestank absolut unerträglich war. Dann habe ich den Inhalt mit einem Löffel zerdrückt und versucht eine möglichst ebene Masse zu kreieren. Den Löffel habe ich danach sofort händisch (mit Handschuhen), Geschirrspülmittel und kochendem Wasser gewaschen und in die Geschirrspülmaschine getan (ich wollte vermeiden, dass es danach riecht). Dann habe ich das Glas fest zugeschraubt, mit einigen Tüchern eingewickelt und in den Kühlschrank gestellt. Meine Eltern kamen Gott sei dank immer erst recht spät am Abend heim, also konnte ich ungestört das Glas darin abkühlen lassen (klar, war ja warm). Noch am selben Tag, zur Abendzeit bin ich nochmal in den Supermarkt, meine präparierte Nascherei fest zugeschraubt in meiner Jackentasche und habe mir einen Einkaufswagen geschnappt. Nach dem ich ein paar Sachen für meine Eltern, die mich ja praktischerweise angerufen haben, ich solle doch bitte ein paar Sachen einkaufen gehen, in den Wagen getan habe, legte ich unauffällig auch das Glas dazu. Dann fuhr ich zu dem Regal, wo diese Dinger normalerweise zu finden sind und habe es unbehelligt zurückgestellt.
Ich möchte mich entschuldigen bei demjenigen, dem ich meine Scheiße serviert habe. Ich hoffe er hat es rechtzeitig bemerkt. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00028571 vom 27.01.2011 um 00:50:35 Uhr (87 Kommentare).

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Der Klolappen und das Bierglas

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Rache Unreinlichkeit Kollegen Berlin

Ich arbeite in einer Möbelspedition als Reinigungskraft. Unter anderem putze ich auch die Klos, die nach der Benutzung von bestimmt 40 Mann nicht gerade lecker aussehen! Einer der Männer stellt ständig sein Bier und Schnapsglas in der Toilette vor dem Spiegel auf die Ablage. Jeden Freitag stehen seine versifften, ekelhaften Gläser da rum. Ich habe ihm schon mehrmals gesagt, er soll seinen Scheiß da wegräumen! Irgendwann reichte es mir. Ich nahm den ollen Klolappen und spülte damit seine Gläser sauber. Er hat bis jetzt noch nichts gemerkt. Ich säubere jetzt jedes Mal seine Gläser mit dem Klolappen.

Beichthaus.com Beichte #00028530 vom 17.01.2011 um 11:28:26 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die WG-Katze

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Tiere WG

Ich (m/23) habe bis September in einer WG gewohnt, die sich aber aufgelöst hat. Wir waren 4 Personen, zwei Frauen und zwei Männer. Nun trug es sich schon vor einem Jahr zu, dass die eine Frau, nennen wir sie A und der andere Mann, ihn nennen wir B, ein Paar wurden. Okay, das war noch zu ertragen und da in einer WG die Miete so günstig ist, blieben wir trotzdem zusammen. Nun kam es aber bald, dass das Paar sich ein Haustier holen wollte. Die letzte Frau, einfach mal C benannt, und ich sagten ok, aber mit einer Bedingung: Es ist euer Tier, wir kümmern uns höchstens mal am Wochenende darum, falls ihr weg seid. Das Tier wurde eine junge Katze aus dem Tierheim. C und ich dachten alles toll, immerhin haben A und B jahrelange Katzenerfahrung. Es kam, wie es kommen musste. Zwei Wochen kümmerten sie sich um die Katze, dann hatten sie nur noch Augen für einander. Wer hat das Katzenklo sauber gemacht? Wer hat die Katze gefüttert? Wer hat mit ihr gespielt? Wer hat die Erziehung übernommen? Wer war mit ihr beim Tierarzt? Wer hat Futter, katzengerechtes Spielzeug und Leckerlis gekauft? Wer hat eine Katzenpansion für Weihnachten gesucht? Richtig! C und ich. Wir haben A und B sehr oft darauf angesprochen, aber nie hat sich was geändert. Als feststand, wann wir die WG auflösen, haben C und ich einen kleinen Racheplan geschmiedet. Da wir die Katze erzogen hatten und wir ihre Bezugspersonen waren, war es ganz leicht, ihr bestimmte, vorher abgewöhnte Verhaltensweisen wieder anzugewöhnen. So erlaubten wir ihr, auf Tische zu gehen oder in Schuhe reinzubeisen und sie zu zerkratzen. Wir haben sie für bestimmte Sachen sogar belohnt.


Nun ist die WG schon eine Weile aufgelöst und das Paar hat so ihre Probleme mit der Katze. Sie haben nämlich feststellen müssen, dass sie gar keine Ahnung von den Vorlieben und Abneigungen ihres Tieres haben. C und ich erhielten schon mehrere verzweifelte Anrufe. Warum frisst sie das Futter nicht? Weil sie Rind nicht mag und erst recht nicht mit Soße, sie mag Gelee lieber. Warum spielt sie nicht mit dem Spielzeug? Weil sie Glocken nicht mag, holt etwas mit Federn, die liebt sie. Warum lässt sie sich nicht hochheben? Weil ihr sie falsch anfasst, so mag sie das nicht. Und so weiter. Wir haben uns nach jedem Telefonat kaputt gelacht. A und B haben gar keine Ahnung, wie sie die Katze erziehen sollen und sind kurz davor, es zu lassen. Ich beichte also meine Rache an meinen Mitbewohnern und hoffe irgendwie, dass sie nie Kinder bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028527 vom 16.01.2011 um 23:28:28 Uhr (27 Kommentare).

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Ohne Respekt

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Gewalt Hass Vorurteile Schule Familie Hamburg

Meine Eltern kommen aus Afghanistan. Ich bin in Hamburg geboren und wuchs in einer Gegend auf, in der sehr viele Ausländer wohnen und jeder Jeden kennt. Schon als Kind hatte ich (w/22) mit meinen Geschwistern eine sehr schwierige Beziehung zu meinem Vater. Er war uns immer sehr fremd und nach der Trennung meiner Eltern (da war ich ungefähr 6 Jahre alt) hatte sich alles verschlimmert. Die Familie meines Vaters hat sich regelrecht gegen uns gestellt. Natürlich hatte sich das herumgesprochen und Jeder meinte, das Recht zu haben, sich da einzumischen. Laut Aussagen standen wir im Unrecht, weil wir unseren Vater und Ehemann nicht genug Respekt entgegengebracht haben. Wir wurden von Jedem gemieden, uns wurde gedroht und in der Schule fing der Horror erst an. Ungefähr 90 Prozent aller Schüler waren Ausländer und irgendwie haben die das mitbekommen. Meine Geschwister und ich wurden jeden Tag nach Hause gejagt und wir kamen ständig mit irgendwelchen blauen Flecken nach Hause. Über die Jahre wurden sie immer brutaler und das schlimmste was mir je passierte, war ein gebrochener Kiefer. Der Schulwechsel brachte uns leider auch nicht viel. Irgendwann mal wollte die Familie meiner Mutter nicht mehr mitziehen, ihnen war das alles zu viel und so kehrten sie auch uns den Rücken. Dadurch hat meine Mutter jeden Halt verloren, und die Beziehung zwischen uns ging auch kaputt. Sie fing an verschiedene Tabletten zu nehmen, hat sich im Haus verkrochen und nahm an Gewicht ab, bis sie magersüchtig wurde. Ein paar Jahre später wurde sie eingewiesen. Meine Geschwister und ich gehen alle unterschiedlich damit um. Der Umzug in eine ganz andere Gegend tut mir gut und ich bereue, das nicht viel früher gemacht zu haben. Ich gehe meine Mutter nicht oft besuchen, weil es mir das Herz zerbricht, sie so zu sehen und alte Wunden wieder geöffnet werden. Nun zu meiner Beichte: Ich beichte hiermit über die Jahre einen Hass gegen meine Kultur und meine Landsleute aufgebaut zu haben. Ich meide Jeden, der aus Afghanistan kommt oder mit meinen Landsleuten zu tun hat und verurteile alle sofort, auch wenn ich weiß, das nicht alle gleich sind. Ich habe über die Jahre geschworen, nicht mehr afghanisch zu sprechen und jetzt habe ich die Sprache wirklich verlernt. Viele sagen jetzt bestimmt, dass man seine Wurzeln nie vergessen soll und seiner Kultur und Religion treu bleiben soll. Aber bei mir ist leider der Zug abgefahren.

Beichthaus.com Beichte #00028507 vom 11.01.2011 um 11:19:28 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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Nach meiner Planwagentour

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Ekel Last Night

Ich (m/22) möchte eine Geschichte beichten, die mir so peinlich war, dass ich sie echt noch keinem so erzählt habe wie es in Wirklichkeit abgelaufen ist. Es ist schon zwei drei Jahre her, als ich noch bei meiner Mutter im Haus gewohnt habe. Es war die Saisonabschluss-Feier von meinem Verein. Wir hatten für den Nachmittag eine Planwagentour und danach ging es noch in die vereinseigene Bar wo ich auch gleich angefangen habe hinter dem Tresen auszuschenken. Dort fiel es mir dann nach einiger Zeit schon sehr schwer den Überblick zu behalten was ich alles getrunken hatte. Nach ein paar Kurzen entschloss ich mich dann den Weg Richtung Heimat einzuschlagen. Den Umständen entsprechend ging es mir ziemlich gut und ich legte mich zu hause angekommen ins Bett und schlief sofort ein.


Auf einmal wach ich auf, Kotzgefühl, dreh meinen Kopf aus Reflex aus meinem Bett heraus und übergebe mich zwei mal. Nachdem ich wieder zur Ruhe gekommen bin realisiere ich, dass ich nicht nur gekotzt habe, sondern gleichzeitig, wahrscheinlich weil sich mich mein Bauch so verkrampft hat, in mein Bett geschissen habe. Ich stand sofort auf, wollte zur Toilette rennen und schaffte es ein weiteres mal nicht zu halten. Ich habe einen dünnflüssigen Haufen mitten auf den Teppichboden meines Zimmers geschissen. Ich hatte den totalen Durchfall. Danach bin ich auf die Toilette und musste mich ein weiteres mal Übergeben. Während ich auf Toilette war und begann die Sauerrei aufzuwischen, hörte ich die Schritte meiner Mutter auf der Treppe. Ich hätte vor Scham im Boden versinken können. Meine Mutter hatte mich mein ganzes Leben noch nie so besoffen erlebt. Ich ging sofort auf sie zu und flehte sie an wieder in ihr Zimmer zu gehen. Sie sagte nur, sie hätte gehört das jemand gekotzt habe. Leider konnte sie in mein Zimmer gucken und bemerkte einen großen braunen Fleck auf dem Teppich. Ich hab ihr dann gesagt ich hätte dahin gekotzt und ich würde alles sauber machen, sie solle nur jetzt zurück in ihr Bett gehen. Ein Glück ging sie dann auch wieder.


Ich war noch fast 2 Stunden danach am putzen um alles wieder sauber zubekommen. Die Bilanz der Nacht war, dass ich einen neuen Teppich bekommen musste, weil der Fleck in der Mitte des Zimmers nicht mehr rauszubekommen war; Ich hatte nicht nur genau in den Kabelsalat meines Desktopcomputers gekotzt, in welchem ich jedes einzelne Kabel abputzen musste, sondern ich habe auch noch genau in Lüfter von meinem schräg an das Bett gelehnten Laptop gekotzt, welcher danach irreparable war.
Bis der Teppich nach circa einem Monat ausgewechselt wurde, habe ich auch nicht die Quelle des widerlichen Geruchs von Kotze gefunden, der sich in einer für mich unverständlichen Stelle verbarg, nämlich nicht in meinem Kabelsalat wie ich vermutete, sondern unter meinem Bettkasten. Ich weiß bis heute nicht ob meine Mutter realisierte, dass es Kotze und Kacke war.


Dies war zwar mein peinlichster Unfall unter Alkohol, aber nicht der schlimmste. Circa 2 Monate nach diesem peinlichem Vorfall rief ich mittags gegen 12 Uhr meine Mutter aus dem Krankenhaus an und musste ihr erklären, dass ich auf dem Nachhauseweg von einer Party versucht hatte mit dem Fahrrad, volles Tempo, Berg runter versucht hatte über eine Boardsteinkante zu springen. Ergebnis war ein doppelter Kieferbruch und mehrere Wunden, die genäht werden mussten, sowie ein zweiwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus. Ich möchte mich hiermit bei meiner Mutter für meine verheerenden Unfälle entschuldigen und ihr danken, dass sie damit so cool umgehen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00028492 vom 09.01.2011 um 03:53:51 Uhr (28 Kommentare).

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