Junger, heißer Damenwäscheträger sucht...

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Fetisch Lügen Zwang

Es fing alles damit an, dass meine ältere Schwester auszog und einige ihrer alten Klamotten zurück ließ. Ich war damals 18 Jahre alt und hatte schon mit fünf Mädchen geschlafen und war in einer Beziehung mit einer lieben Freundin. Wir liebten uns sehr. Alles war gut und so, wie es sein sollte. In dem alten Schrank meiner Schwester fand ich eines Tages ihre Strings, BHs, Nylons, Kleider, Schminksachen und so weiter. Heimlich fing ich an ihre Klamotten anzuziehen. Zuerst nur abends, alleine in meinem Zimmer, dann auch tagsüber mit Strings, Mieder und Nylons und darüber normale Klamotten. Als nächstes schaltete ich eine Kontaktanzeige nach dem Motto: junger, heißer Damenwäscheträger sucht. Ich traf mich dann mit einem sehr lieben, einfühlsamen Mann, der mich Stück für Stück in die Bi-Liebe einführte. Wir trafen uns in Hotels und ich war sein geiles Mädchen mit dem gewissen Etwas. Zuerst war es noch ein Art Spiel und ich fand daran noch nichts wirklich Bedenkliches, sondern hielt es für eine bizarre Phase, wo man alles Mal ausprobieren muss. Später dann gingen wir auch gemeinsam aus. Er war mein Herr und ich war komplett als Frau gestylt. Ich war geschminkt und trug eine Perücke. Ich sah und sehe als Frau wunderschön aus und lege dann auch alle typischen, weiblichen Attitüden an den Tag. Irgendwann ist es rausgekommen. Meine Freundin konnte damit nicht umgehen und hat mit mir Schluss gemacht.

Ich verstehe das und bin ihr dankbar dafür, dass sie mich an niemanden verraten hat. Aber ich bin auch total unglücklich über meine derzeitige Situation. Mein Abi habe ich noch mit allerletzter Kraft geschafft, bin aber von einem sehr guten Schüler zu einem echten schulischen Sorgenkind mutiert. Ich habe meine Kumpels verloren, mich isoliert und bin Einzelgänger geworden. Seit zwei Jahren habe ich keine Freundin mehr, sondern bewege mich ausschließlich in der Szene. Dort fühle ich mich aber immer weniger wohl, kann aber mit meinem Fetisch nicht aufhören. Ich beichte, dass ich meine Schwester verteufle weil sie ihre Sachen zurückgelassen hat. Ohne ihre Klamotten wäre ich nie auf diesen Fetisch gekommen. Hätte ich diese Sachen bloß nicht entdeckt. Ich will mein altes, normales Leben zurück und wieder ein richtiger und männlicher Heteromann sein. So, wie ich es früher war. Ich bin das nämlich alles gar nicht. Ich fühle mich nicht als Frau. Ich kann diese ganze Heimlichtuerei und Verkleidungen nicht mehr ertragen. Mich als Frau zu stylen fällt mir zusehends schwerer. Während zu Beginn sich die Geilheit schon beim Gedanken an Frauenkleidern einstellte, bin ich jetzt erst heiß und geil wenn ich komplett verwandelt bin. Ich bin seit einem Jahr bei einer Therapeutin. Ich versuche, ihr etwas vorzuspielen und sie glaubt, dass wir Fortschritte machen und ich mich so langsam aus der Szene löse. Ich lüge sie aber an und stelle mich in einem anderen Licht dar.

Am Wochenende bin ich wieder auf eine private Convention eingeladen. Ich habe momentan überhaupt keine Lust dazu, weiß aber, wenn ich dort als Frau auftauche, dass es wieder richtig geil wird. Es wird gefeiert, gespielt und ich werde bewundert und bekomme Zuspruch von allen Seiten. Alle wollen sich mit mir einlassen, mich berühren, mit mir tanzen, mich anfassen, mich küssen. Ich stehe im Mittelpunkt. Ich fühle mich dann wie ein Star. Es ist herrlich! Und ich weiß aber auch, dass ich am nächsten Morgen im Hotel aufwache, mit oder ohne fremden Mann / Frau / Pärchen neben mir, und mich unendlich schäme und an allem zweifle, mich leer und verlassen fühle, traurig über mein Leben sein werde, Schmerzen vor Peinlichkeit und Scham haben werde und mich selber verabscheue. Ich hasse diese Unsicherheit wenn der Zauber verflogen ist.

Ich möchte mich als Mäuschen verkriechen und im Erdboden verschwinden. Schlimm ist die Erkenntnis, dass die Leute nicht mich persönlich meinen, sondern die Persönlichkeit, die ich vorspiele. Sie sehen und verehren mich als jemand anderes, der ich nicht bin. Ich habe das ewige Lügen satt und kann das Switchen zwischen den beiden Welten nicht mehr länger ertragen. Ich will wieder normal sein. Ich möchte verdammt noch Mal mein altes Leben zurück! Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00024753 vom 16.09.2008 um 12:06:40 Uhr (26 Kommentare).

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Gerede über Kinderkacke

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Aggression Hass Boshaftigkeit

Heute muss ich mal was los werden, sonst platze ich noch. Ich kann dieses Geschwafel von Frauen mit Kindern nicht mehr hören. Es kotzt mich total an. Ich selbst habe keine Kinder und möchte auch keine. Mir ist klar, dass eine Frau, die zwei oder drei Kinder hat, nur zu Hause rumsitzt und nur die Kinder um sich herum hat. Aber immer, wenn ich dann zu Besuch komme, kann - nein muss ich mir diese ganze Kinderscheiße anhören, und zwar über die ganze Dauer des Besuchs. Wie groß das Baby nun schon ist, wie schwer, welche Schuhgröße sie nun schon hat, was die Große in der Schule macht, wie die anderen Kinder es behandeln und was es wieder für Wehwehchen hat. Wie der Stuhl ist, hart oder weich, wenn er zu hart ist, dann bekommt die Kleine so Bauchweh. Arrgh. Ich bin leider Patentante geworden (der größte Fehler meines Lebens und ich mag Kinder eigentlich gerne) und ich sollte mindestens einmal die Woche bei der Kleinen vorbeischauen. Wenn nicht, bekomme ich eben einen Anruf, und da habe ich das gleiche Gelaber und das Gespräch dauert knapp zwei Stunden, in denen ich aber so gut wie nichts sage - oder sagen kann. Selbst wenn ich versuche, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, werde ich einfach ignoriert und es geht munter weiter. Ich versuche oft, das Gespräch vorzeitig zu beenden und sage dann: "Also, ich muss jetzt los." Aber denkste! Keine Chance. Ich sage oft acht Mal also dann! Und dann kommt schon der nächste Bericht, das Kind X hat dies und jenes gemacht und Y hat wieder mal und in der Schule und so weiter. Hilfe! Man wird über jede noch so kleine Kleinigkeit informiert, wann das Kind gepupst hat oder einen Zahn bekommt oder wann die Kinder bei der Oma waren und warum sie da nicht mehr hin wollen.

Es nimmt kein Ende. Das erging mir aber mit all meinen Freundinnen so. Dann heißt es, komm vorbei - klar die Langeweile vertreiben - und wir quatschen etwas. Dann wird jedes Mal mit dem Kinderwagen um den Block gegangen und dann hören sie nicht mehr auf zu reden. Ohne Unterlass werden mir die Ereignisse des Tages erzählt, die Ereignisse der letzten Woche und der Nächte in denen das Baby schreit und ich sollte am Besten immer sagen, wie süß, wie wahnsinnig intelligent und wie wahnsinnig besonders doch dieses Kind oder die Kinder sind. Und das dann bei rund vier Freundinnen. Ich habe es so satt. Ich möchte mich so gerne mal wieder über normale Themen unterhalten und kann es so gut verstehen, dass die Männer dann viele Überstunden machen oder sich eine Andere nebenbei nehmen. Das Schlimmste ist, meine neue Freundin bekommt in vier Monaten ihr erstes Kind. Dann geht es wieder von vorne los. Dann heißt es wieder: Ist sie nicht das süßeste Baby, das du je gesehen hast? Ist sie nicht was Besonderes? Ist sie nicht goldig? Ist sie ihrem Alter nicht schon viel voraus? Und ich muss sagen: "Oh ja. Ein Wahnsinn. Noch nie habe ich ein so süßes Baby gesehen, das so intelligent und genial ist." Ich hasse es! Ich kann nichts mehr über Kinder hören. Kontakt abbrechen geht ja schließlich auch nicht. Und wenn man ehrlich ist, sind sie total beleidigt und fühlen sich unverstanden, diese armen Frauen. Argh!

Beichthaus.com Beichte #00024746 vom 15.09.2008 um 14:26:58 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Sündenbock für den Juniorchef

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Betrug Waghalsigkeit Habgier Wacken

Ich sehe unserem Juniorchef sehr ähnlich. Er hält sich für Schumi und rast mit seinem Cayenne wie ein Irrer durch die Straßen. Ich übernehme hin und wieder schon mal seine Punkte, gebe in den Schreiben an, dass ich gefahren sei, und bekomme reichlich Asche dafür. Ich selber habe kein Auto, da ich fünf Minuten Fußweg von der Firma entfernt wohne. Nun hat er aber vor einigen Monaten ein richtig mieses Wochenende gehabt - mit viel Pech an roten Blitzampeln und mobilen Blitzern. Es kam Schlag auf Schlag. Wir einigten uns darauf, dass ich alles übernehme. Jetzt habe ich seinetwegen meinen Lappen abgegeben. Mein Lohn: 5000 Euro bar und sein nagelneues Mountainbike. Ach ja, und drei Tage Sonderurlaub. So etwas nennt man Win-win-Situation!

Beichthaus.com Beichte #00024745 vom 15.09.2008 um 10:27:01 Uhr in Wacken (44 Kommentare).

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Mein kleiner Ersatz-Bruder kifft!

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Drogen Waghalsigkeit Verzweiflung

Ich (Schüler/19) habe einen 14 Jahre alten Nachbarn. Ich kenne ihn schon länger, da unsere Eltern befreundet sind. Da er es (natürlich) cool findet, mit Älteren rumzuhängen, habe ich ihm den Gefallen getan, schon öfters mit ihm z. B. am PC zu zocken oder ihm, wenn Freunde bei mir waren, erlaubt, mit uns zu chillen - dauert eh nicht lange, bis seine Mutter kommt und ihn ins Bett schickt. Er betrachtet mich als Kumpel oder zumindest als Vertrauten vor den Erwachsenen und kommt auch zu mir, wenn er über Sachen reden will, über die er mit seinen Eltern nicht reden könnte. Finde ich auch nicht schlimm, man kann so einem kleinen Pisser ja auch mal Tipps geben, wenn es um Weiber und den ganzen Kram geht. Man könnte sagen, er ist fast so etwas wie mein kleiner Bruder. Doch gestern kam er an und verkündete mir feierlich, dass heute ein großer Tag werden würde - da er seinen ersten richtigen Joint rauchen wird. Er und zwei Kollegen hätten 20 Euro aufgetrieben und bekommen dafür von einem 18-Jährigen Gras. Einer meiner ersten Gedanken war übrigens "Scheiße, der Typ wird die Jungs total abziehen." Außerdem erfuhr ich noch, dass er jeden Tag mit seinen Freunden raucht.

Nun weiß ich nicht, was ich tun soll. An sich denke ich, dass es völlig normal ist, diese Erfahrungen zu machen, ich weiß ja selbst wie es ist. Und ich denke auch nicht mal, dass 14 zu jung ist, um es mal auszuprobieren. Aber trotzdem, der Typ ist einfach ein kleiner Scheißer, der noch keine Ahnung vom Leben hat - deswegen weiß ich nicht, ob ich das alles einfach so geschehen lassen sollte. Außerdem frage ich mich, ob ich sogar mit dafür verantwortlich bin, da ich selbst rauche und ich am Ende der Ferien, als meine Eltern weg waren, in ein paar Tagen mit Kollegen einen ordentlichen Batzen Gras weggedampft habe, was auch die Nachbarn mitgekriegt haben dürften. Aber ich kann ihn auch nicht bei seinen Eltern verpfeifen, das wäre einfach ein zu großer Vertrauensbruch, zumal er sowieso schon ständig Stress mit ihnen hat. Und wie bereits gesagt, an sich finde ich es auch nicht schlimm, das mal auszutesten zu wollen, auch wenn man noch etwas jünger ist. Ach scheiße, was soll ich jetzt tun?

Beichthaus.com Beichte #00024737 vom 14.09.2008 um 04:56:46 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Vater, das sadistische Schwein

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Aggression Gewalt Ungerechtigkeit Rache Familie

Der Vater war ein sadistisches Schwein und ein brutaler Schläger. Er hat regelmäßig uns Geschwister und meine Mutter brutal verprügelt. Es gab für ihn immer einen Grund. Als mein jüngerer Bruder sich mit knapp 16 Jahren als schwul outete, wurde er erst einmal von ihm zusammengeschlagen und für ein ganzes Wochenende in den Keller gesperrt, um zur Besinnung zu kommen. Der Vater hat dann meine Mutter, meine Geschwister und mich vor die Wahl gestellt. Wer zu meinem Bruder halte, würde gegen den Vater sein und damit die Familie zerstören und bekäme seinen ganzen Zorn zu spüren. Wir hielten alle zu meinem Bruder, befreiten ihn und flohen zu Verwandten. Wir zogen in eine andere Stadt und fingen so langsam an, ein richtiges und normales Leben zu führen. Jedoch habe ich mir in dieser Nacht Rache und Gerechtigkeit geschworen. Ich schwor, ihn irgendwann für alle seine Taten bitter bezahlen zu lassen. Ich beichte, dass ich dies vor vielen Jahren in die Tat umgesetzt habe. Einzelheiten erspare ich mir. Er kann nur seine Hände und seine Arme nie wieder richtig einsetzen. Damit konnte er nie wieder jemandem wehtun. Er konnte auch nie wieder vernünftig und ohne Schmerzen gehen. Er musste seitdem seine Aggressionen gegen sich selbst richten. Der Vater war besiegt. Er war keine Gefahr mehr für uns. Ich weiß, dass es jegliche Barmherzigkeit vermissen ließ. Ich weiß, dass es unverzeihlich war. Aber ein Leben ohne Angst und glückliche Geschwister und eine Mutter, die wieder lachen konnte, war es wert.

Heute, viele Jahre später, habe ich selber eine Familie und Kinder. Es fällt mir in bestimmten Stresssituationen immer mal wieder schwer, nicht die Verhaltensmuster und das "erlernte" Handeln des Vaters zu übernehmen, aber es gelingt mir. Denn inzwischen habe ich durch jahrelange Therapie gelernt, wie man Konflikte ohne Gewalt löst. Besser löst. Überhaupt löst. Ich bereue rückblickend nur den Aspekt der Gewalt bzw. der Selbstjustiz innerhalb der Tat und die Missachtung christlicher und gesellschaftlicher Regeln. Ich bereue aber nicht die Tat und die Wirkung an sich. Sie hat uns befreit und für unser Empfinden für Gerechtigkeit gesorgt. Und das war es wert.

Beichthaus.com Beichte #00024722 vom 11.09.2008 um 19:47:43 Uhr (26 Kommentare).

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