Der überhebliche Smartphone-Kollege

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Hass Rache Vandalismus Arbeit Kollegen Sulingen

Ich habe einen sehr arroganten Kollegen. Immer plustert er sich damit auf, dass er mit seiner Maschine alleine die Firma hochhält. Dabei sieht die Realität ganz anders aus. Ständig ist er während der Arbeit dabei, mit seinem ach so tollen Smartphone zu spielen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00035447 vom 12.04.2015 um 20:00:14 Uhr in 27232 Sulingen (6 Kommentare).

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Logikferne Benimmregeln

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Zorn Stolz Ernährung Arbeit

Das Büroleben ist schon unbegreifbar dämlich. Wenn jemand etwas zu feiern hat und Kuchen oder Sonstiges mitbringt, gilt die allgemeine Regel, man solle doch vorher bitte höflichst fragen, ob man sich etwas nehmen dürfe. Oder man hat prinzipiell zu warten, bis die Person offiziell alle dazu mehrfach nervgetötet auffordert, doch bitte endlich zuzugreifen, weil immer noch das gesamte Blech unberührt rumsteht.


Dieses Betteln im Vorfeld, ob man sich was nehmen darf, übergehe ich komplett. Mich interessiert es überhaupt nicht. Warum? Wenn jemand demonstrativ Gebäck oder Brownies in die Teeküche stellt, hat es sich immer bewahrheitet, dass diese Leckereien für die Belegschaft gedacht waren. Wer bringt auch Kuchen mit ins Büro und stellt ihn öffentlich aus, wenn er nicht fürs Büro gedacht ist? Aus diesem Grund nehme ich mir grundsätzlich immer etwas, ohne zu fragen. Keine Ahnung, wer sich diese logikferne Benimmregel ausgedacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00035428 vom 10.04.2015 um 15:51:33 Uhr (9 Kommentare).

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Meine brüllende Chefin am Telefon

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Faulheit Zorn Chef Arbeit Benshausen

Ich kriege die Krise, weil meine Chefin so dermaßen laut telefoniert, dass ich das Diktiergerät sogar mit Kopfhörern nicht mehr hören kann. Anfangs habe ich noch versucht, weiter das Diktierte zu schreiben, aber sie brüllt echt so krass in den Hörer rein, dass ich einfach aufgegeben habe und nichts mehr mache. Ich werde also dafür bezahlt, herumzusitzen und Spiele zu spielen oder Ähnliches. Eigentlich möchte sie ja, dass keiner innerhalb der Arbeitszeiten private Sachen im Internet macht. Und ich kann ihr ja auch schlecht sagen, dass sie nicht mehr telefonieren darf. Das ist ja immerhin alles beruflich. Ich habe echt ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00035412 vom 08.04.2015 um 13:26:11 Uhr in Benshausen (9 Kommentare).

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Ich nehme anderen den Job weg!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/28) habe ein tolles Jobangebot erhalten, das ich nach Ostern nur noch unterschreiben muss. Da es sehr viele Bewerber gibt, ist es fast schon ein Privileg, einen der Jobs zu ergattern. Eigentlich müsste ich nun literweise Sekt trinken oder zumindest ein paar Dosen Bier vertilgen, doch mir ist gar nicht danach. Ich schäme mich nämlich dafür, den Job zu bekommen, weil ich damit anderen Bewerbern einen Platz wegnehme. Das ist wohl so eine psychische Macke von mir. Ich finde, dass ich den Job nicht verdient habe und dass andere das besser können als ich. Und ich fühle mich schlecht, wenn andere dann wegen mir arbeitslos sind. Ich weiß, dass diese Einstellung total krank ist, aber ich kann es nicht ändern.


Ich spiele sogar mit dem Gedanken, den Job nicht anzunehmen, damit jemand anders sich darüber freuen kann. Vermutlich werde ich das nicht tun, aber ich bin mir sicher, dass ich nach der Unterschrift noch trauriger sein werde als jetzt. Ich habe einfach ein Problem damit, jemand anderem etwas wegzunehmen. Ich lasse sogar im Supermarkt die letzte Packung eines Artikels stehen, damit ich sie niemandem wegkaufe. Und nun erhalte ich einen guten Job, aber kann mich nicht freuen. Ich habe das Gefühl, den Job nicht verdient zu haben, obwohl es dafür gar keinen Grund gibt. Ich kann irgendwie mit Erfolgen nicht umgehen und brauche wohl eine Behandlung. Aber wenn ich die mache, bin ich den Job gleich wieder los. Die nehmen nur psychisch gesunde Leute und das muss man sich attestieren lassen. Dann werde ich mal beim Chef so tun, als ob ich mich wahnsinnig freue, dabei bin ich ein innerliches Wrack. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00035400 vom 06.04.2015 um 11:28:32 Uhr (10 Kommentare).

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Ein teurer Blowjob

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Fremdgehen Schamlosigkeit Morallosigkeit Fremdgehen Arbeit

Ich (m/39) bin Gas- und Wasserinstallateur und zurzeit glücklich verheiratet. In meinem Beruf muss ich hauptsächlich Hausbesuche machen, sodass ich regelmäßig unter verschiedenste Leute komme. Gerade ein Hausbesuch vor einer Woche hat sich in mein Gedächtnis gebrandmarkt. Eine Frau mittleren Alters hat mich angerufen, da sie kein warmes Wasser mehr bekäme. Ihr Problem konnte ich dank meiner Erfahrung und Fachkenntnis schnell beseitigen. Die Frau war wirklich sehr dankbar und wollte noch mit mir einen Kaffee trinken, aber ich lehnte dankend ab und wollte zum Geschäftlichen übergehen. So wie ich es beurteilen kann, war sie scheinbar alleinstehend, hatte aber zwei kleine Kinder. Mein Einsatz an sich war nicht wirklich kostspielig, weil ich nichts ersetzen musste und schnell fertig war. Doch es gab zwei Dinge, die den Preis in die Höhe trieben: weiter Anfahrtsweg und Sonntagszuschlag. Also musste die nette Mutter mal eben 100 Euro für einen kurzen Hausbesuch abdrücken. Der Mutter merkte ich den Schock an, schließlich hatte sie als Alleinerziehende kaum Geld. Zu ihr sagte ich, dass ich gerne zu alternativen Zahlungsmethoden gewillt bin. Damit meinte ich persönlich eine Ratenzahlung inkl. einer kleineren Zahlpause. Ihr seht, ich war sehr zuvorkommend, doch die Frau interpretierte meinen Satz falsch. Mit "alternativen Zahlungsmethoden" dachte sie tatsächlich an etwas Schmutziges und knöpfte mir schon fast bemitleidenswert die Hose auf.


Zunächst dachte ich mir, ich solle das Missverständnis aufklären. Im Zuge meiner exponentiell wachsenden Geilheit revidierte ich mein Vorhaben, weswegen ich sie einfach gewähren ließ. Es war wirklich ein tolles Erlebnis, zumal meine Frau an meiner Männlichkeit nie zu Werke geht. Letztlich musste die Frau die 100 Euro nie zahlen und alle waren zufrieden. Nach längerer Betrachtung fand ich heraus, dass das aber ein Fehler war. Zunächst einmal betrog ich meine Frau, was ja schon schlimm genug ist. Darüber hinaus war ich wirklich dämlich, weil ich 100 Euro für einen Blowjob, den man im Raum Hannover für einen Zwanziger bekommt, aus dem Fenster rausgeworfen habe. Ich bitte dennoch um Absolution, da ich einer Mutter in finanziellen Nöten geholfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00035399 vom 06.04.2015 um 02:34:48 Uhr (27 Kommentare).

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