Der 500 Euro Fund

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Diebstahl Habgier Ungerechtigkeit Marburg

Der 500 Euro Fund
Vor knapp zwei Jahren betrat ich (m/25) eine Bank, um beruflich einiges zu erledigen. Im Vorbeigehen bemerkte ich, dass sich im Schacht des Geldautomaten noch Scheine befanden. Anscheinend hatte der letzte Nutzer das Geld versehentlich liegen gelassen. Da das Geld noch nicht eingezogen war, nahm ich es heraus und schaute mich nach einem Bankkunden um. Allerdings war niemand zu sehen, sodass ich mir das Geld eingesteckt habe. Zurück auf der Arbeit zählte ich es nach und war schwer erstaunt, dass es sich hierbei um 500 Euro handelte. Die nächste Nacht überlegte ich inständig, was ich mit dem Geld anfangen sollte. Sollte ich es zurückgeben, oder vielleicht doch behalten? Im Internet durchstöberte ich Foren, welche zum Teil über Verlust bis hin zu Diebstahl handelten. Natürlich konnte ich das Geld gut gebrauchen, da in den nächsten Tagen die Rechnungen von Versicherung und KFZ-Steuer in den Briefkasten flattern müssten.

Am nächsten Tag ging ich jedoch zur Bank und gab Bescheid, dass ich das Geld gefunden hatte. Ich wurde zu einem Raum begleitet und sollte Platz nehmen. Ein weiterer Herr kam hinzu und fragte mich, wann ich das Geld entnommen hatte und war sichtlich überrascht, dass es schon der vorherige Tag morgens um 10 Uhr war. Ich teilte ihm mit, dass ich in Eile war und schließlich nicht mehr die nötige Zeit besaß noch eben in die Bank zu huschen, um das Geld abzugeben und von der automatischen Geldeinfuhr wusste ich auch nichts. Als der Herr den PC befragte, stellte er fest, dass die Summe mit einer Automatenauszahlung einer älteren Dame um dieselbe Zeit übereinstimmte. Er versuchte sie anzurufen, allerdings ohne Erfolg. Was mich nun besonders überraschte - es ist Folgendes passiert: Der Herr gab mir einen Zettel mit der Telefonnummer der älteren Dame. Ich verabschiedete mich und fuhr mit dem Geld nach Hause. Er hat es nicht auf ihr Konto gutgeschrieben. Daheim angekommen, versuchte ich mehrmals die ältere Dame zu erreichen, was mir am Ende auch gelang. Ende vom Lied war, dass ich ihr das Geld vorbeibrachte, sie mir mit 15 Euro dankte und 30 Minuten lang ihre Lebensgeschichte mir auf die Ohren drückte. Ich beichte, dass ich das Geld nicht behalten habe, denn auf dem Heimweg rannte mir ein Reh ins Auto und ich hatte 200 Euro Sachschaden!

Beichthaus.com Beichte #00027823 vom 18.05.2010 um 08:23:51 Uhr in Marburg (54 Kommentare).

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Mit dem Rollstuhl im Kreisverkehr

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Diebstahl Habgier Last Night Polizei Stuttgart

Mit dem Rollstuhl im Kreisverkehr
Ich (w) habe nach einem Discobesuch den Nachtbus verpasst und wollte keine 2 Stunden auf die erste S-Bahn warten. Ich bin in der Stadt rumgelaufen, am Krankenhaus vorbei und naja. Ich habe einen Rollstuhl geklaut und bin mit ihm durch die Stadt gefahren. An einem Kreisverkehr, den ich ca. 5 mal umrundet habe kam mir ein Polizeiauto entgegen. Vor lauter Schreck bin ich aus dem Rollstuhl aufgestanden (ein Wunder!) und bin weggerannt. Die verdutzte Polizei natürlich mir hinterher gefahren und geschrien. Irgendwann hatte ich sie dann abgehängt. Mein schönes Kleid war voller Matsch und meine neuen Schuhe hab ich verloren. Aber ich kann mit Stolz behaupten, dass das verdammt nochmal die geilste Nacht meines Lebens war.

Beichthaus.com Beichte #00027800 vom 12.05.2010 um 20:09:00 Uhr in Stuttgart (66 Kommentare).

Gebeichtet von ah87
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Zufallsbeichte
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Trinkgeld her, Ihr Hurensöhne!

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Habgier Zorn Arbeit Restaurant

Ich liefere ab und zu, wenn ich mal wieder pleite bin, für eine Pizzeria die Bestellungen aus. Ich muss beichten, dass ich jeden Besteller als Sohn einer Prostituierten bezeichne, wenn er mir kein Trinkgeld gibt. Einmal stand ich dann vor einem Kunden und er gab mir kein Trinkgeld, trotzdem wünschte ich ihm einen guten Appetit und drehte mich um. Ich dachte er hätte die Tür geschlossen, während ich das Kleingeld von den Scheinen trennte und dabei genüsslich "Scheiß H**ensohn" vor mich hin nuschelte. Wie ihr euch denken könnt, war die Tür doch nicht verschlossen und er hatte sogar 2,00 Euro in der Hand (hatte für 28 Euro bestellt) und wollte sie mir als Trinkgeld geben. Das schlimmste war jedoch nicht, dass er das gehört hatte, sondern dass dieser Mann mir das Trinkgeld doch noch gegeben hat und darauf die Tür zu klatschte! Das war die größte Demütigung, die er überhaupt hätte machen können. Ich habe daraus gelernt, er hat meinem Chef nichts erzählt und so fahre ich heute immer noch die Bestellungen aus, nur bin ich jetzt freundlicher und bezeichne niemanden mehr als ... .

Beichthaus.com Beichte #00027774 vom 05.05.2010 um 00:20:48 Uhr (25 Kommentare).

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Die falsche Imagemappe

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Neugier Lügen Habgier Arbeit

Auf einer Industriemesse in Süddeutschland habe ich die Aussage eines Vertreters offenbar falsch verstanden. Er meinte, dass am Nachbartisch noch Imagemappen des Unternehmens ausliegen würden. Den Begriff Nachbartisch habe ich wohl falsch verstanden, denn als ich während der Zugfahrt zurück die vermeintliche Imagemappe ansah, fand ich Statistiken aller Art, Angebote der Konkurrenz, Visitenkarten und Fragebögen bezüglich potentieller Kunden und Zulieferer. Interessant was alles für unsere Kunden wichtig ist. Zurückgeschickt habe ich die Mappe erst nachdem ich alles kopiert und analysiert hatte. Das beigelegte Schreiben war aber so gehalten, als hätte ich nur einen kurzen Blick auf die Inhalte geworfen, lange genug um zu verstehen dass es nicht für mich bestimmt war. Ich beichte dass ich mich sogar darüber freue in den Besitz der Mappe gekommen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00027760 vom 29.04.2010 um 01:27:26 Uhr (26 Kommentare).

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Der Zauberlehrling

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Habgier Falschheit Urlaub Spanien

Der Zauberlehrling
Ich (m/29) habe an mehreren Zauberlehrlingkursen teilgenommen. Mein Ausbilder war sehr versiert in allen Dingen rund um Taschenspieler bzw. Kartentricks. Das habe ich mir zu eigen gemacht, fleißig jahrelang geübt und würde mich als ziemlich gut darin bezeichnen. Nun war ich kürzlich auf den Kanaren im Urlaub. Auf der Strandpromenade waren auch zwei Gaukler mit ihren Kartentricks (3 Karten verdeckt auf dem Tisch, davon 2 Asse und eine Herz-Dame. Aufgabe: wo ist die Herzdame?) Ich schaute mir das Treiben an, erkannte die 2-3 bekannten Moves und fing an zu spielen. Wann ich gewann oder verlor, habe ganz allein ich bestimmt. Das Zocken trieb ich auf die Spitze, bis alle dachten ich sei ein ahnungsloser, durchgeknallter Typ. Die Einsätze wurden immer höher. Ich mache es kurz: Am Ende gewann ich 100 Euro, die ich abends mit meiner Frau versoffen habe. Am nächsten Tag sind wir zu einer anderen Strandpromenade gefahren. Auch hier das gleiche Spiel. 100 Euro Gewinn. Das klappte noch an zwei weiteren Stränden. Es musste sich dann aber offensichtlich rumgesprochen haben. Denn irgendwann wollte selbst an Stränden an denen ich vorher noch nicht war, keiner mit mir spielen. Ich wurde sogar beschimpft. Sei es drum, ich habe in diesem Urlaub wirklich sehr viel Geld gespart!

Beichthaus.com Beichte #00027724 vom 20.04.2010 um 09:38:27 Uhr in Spanien (Las Palmas de Gran Canaria) (33 Kommentare).

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