Hinten im Lager

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Faulheit Falschheit Masturbation Arbeit Kollegen Detmold

Ich (m/19) arbeite über die Ferien in einem der verbreitesten Supermärkten Deutschlands. Ich muss in der Leergutabteilung Kisten schleppen, während meine Kollegin an der Kasse ist. Lasse ich mich dort blicken, brummt sie mir sofort unangenehme Aufgaben auf, die sie selbst nicht machen möchte, da kommt die Ferienaushilfe ja gerade recht! Ich möchte beichten, dass ich mich immer auf der Toilette verschanze und mit meinem Smartphone spiele statt zu arbeiten, da hinten im Lager immer ein Piepen ertönt, wenn ein Kunde den Laden betritt. So weiß ich auch immer, ob meine Kollegin noch was zu tun hat und nicht so schnell nach hinten kommt, weil sie die Kasse nicht unbeaufsichtigt lassen darf. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich den größten Teil auf dem Klo sitze und mir einen runterhole oder mit dem Handy spiele, statt zu arbeiten, aber bei so einem Stundenlohn kann man mir das nun wirklich nicht übel nehmen, oder?

Beichthaus.com Beichte #00029237 vom 07.08.2011 um 05:28:10 Uhr in Detmold (20 Kommentare).

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Lecker Tee beim Bund

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Rache Ekel Unreinlichkeit Zivi & Bund Boshaftigkeit

Beim Bund hatten wir nach der Grundausbildung ein echtes A-Loch in unserem Zug. Er hat sich vor sämtlichen harten und unangenehmen Arbeiten gedrückt, musste nie eine Nacht in freien verbringen und machte sich auch noch über uns lustig, weil wir alles mit machten. Er war Heimschläfer, hatte aber trotzdem ein Spind in der Nachbarstube, von dem wir den Schlüssel hatten, falls er seinen mal vergisst. Als wir dann nach 3 Monaten mal wieder den Dienstschluss feierten, fuhr er wieder nach Hause. Wir haben seinen Spind aufgemacht, dann habe ich aus seiner Gesichtscreme circa 1/3 leergemacht und habe in die Dose gepinkelt bis sie wieder so voll war wie vorher. Außerdem hat er sich Kippen vorgedreht, die wir abends immer weggeraucht haben und ihm neue gedreht, allerdings mit allerhand Körperbehaarung, Klabusterbärchen und Muffenkrümeln. Wir haben auch seine Teebeutel aufgemacht, ähnlich gefüllt wie seine Kippen und wieder zugemacht.
Teeränder in seiner Tasse haben wir auch weggepinkelt. Bis zum Ende der Dienstzeit sah ich jeden Morgen, wenn ich zum rauchen raus ging, wie er vorm Spind stand und sich ordentlich das Gesicht eingecremt hat. Der Höhepunkt jeden Morgen war, als er frisch eingecremt zum rauchen raus kam, mit lecker Tee und den vorgedrehten Kippen!

Beichthaus.com Beichte #00029226 vom 04.08.2011 um 18:30:30 Uhr (30 Kommentare).

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Spaghetti mit Soße

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Nachbarn Graz

Als ich um die 10 Jahre alt war, hatte ich immer Angst vom Wohnzimmer durchs dunkle Vorzimmer aufs WC zu gehen. Eines Tages (ich war allein zu Hause), pinkelte ich deshalb in eine leere Mineralwasserflasche, ging auf den Balkon (wir wohnen in einer Wohnung im zweiten Stock) und in einem unbeobachteten Moment schüttete ich die ganze Pisse aufs Balkongeländer der Wohnung unter uns. Ein anderes Mal machte ich das gleiche mit meinem Mittagessen. Als meine Mutter für einen Moment aus der Küche ging, rannte ich zum Balkon und kippte die ganzen Spaghetti mit Soße auf den Balkon unter uns. Die Leute, die unter uns wohnen sind nette, alte Senioren. Wenn wir uns mal zufällig im Haus treffen bin ich immer sehr freundlich zu ihnen. Die wissen bis heute nicht, wer ihnen diese Geschenke überbracht hat.

Beichthaus.com Beichte #00029195 vom 25.07.2011 um 21:18:06 Uhr in 8710 Graz (Humboldtstraße) (15 Kommentare).

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Brennende Idee

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Berlin

Vorgestern hat eine Freundin bei mir (w) übernachtet. Wir hatten zu viel Langeweile und ich kam auf die Idee, Nagellackentferner auf meinem Bett anzuzünden. Dadurch entstanden mehrere Brandlöcher. Wir beschlossen das Bettlaken zu entsorgen. Wir gingen auf einen Spielplatz in der Nähe und setzten uns in ein kleines Holzhaus in dem oft Kinder spielten. Wir rauchten eine und dann gossen wir noch den restlichen Nagellackentferne über das Bettlaken und zündeten es an. Es brannte sofort sehr stark, aber das Holzhaus war vom Regen zu feucht, um wirklich zu brennen, also blieben wir da sitzen, da es abends sehr kalt war. Nach ungefähr drei Minuten wurden die Flammen immer stärker. Wir verbrannten uns fast die Beine also rannten wir raus. Meine Freundin schüttete noch mehr Nagellackentferner darüber, es zischte und das Holz fing plötzlich an sehr stark zu verkohlen. Wir bekamen Schiss und stellten uns hinter eine Mauer. Wir sahen die Flammen, die immer höher wurden und diese unglaubliche Rauchwolke, das Feuer ging nicht aus. Wir sahen wie ein blaues Auto an der Straße hielt und eine Person ausstieg und auf das Feuer zu rannte. Wir hatten nun wirklich Angst und rannten hinter der Mauer durch die Büsche und auf der anderen Seite raus und über die Straße. Also waren wir auf der Straße auf der das Auto immer noch stand. Wir wagten einen Blick nach links und sahen eine sehr hektische Person telefonieren. Die Rauchwolke war noch eine Straße weiter zu sehen, wir liefen schnell aber unauffällig zu mir nach Hause. Tut mir Leid, liebe hektische Person für die ganze Aufregung, tut mir Leid Holzhaus. Tut mir Leid Mama für das Leermachen deines Nagellackentferners.

Beichthaus.com Beichte #00029119 vom 04.07.2011 um 01:39:20 Uhr in 12527 Berlin (Königsseestraße) (30 Kommentare).

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“Folge

Außer Rand und Band

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Vandalismus Trunksucht Dummheit Last Night

Das Ganze ist mittlerweile schon etwa sieben Jahre her. Ich war damals an einem Abend etwas außerhalb der Stadt mit zwei Kumpels unterwegs. Die beiden waren knapp bei Kasse und wollten deshalb nicht in der Stadt weggehen. Außerhalb gab es einfach nichts, wo man hingehen konnte, also sind wir abwechselnd in ein Gasthaus und zu einer Tankstelle, um uns mit Alkohol zu versorgen. Später am Abend waren wir alle stark betrunken und machten uns auf den Heimweg. Einer kam dann auf die glorreiche Idee Straßenbegrenzungspfosten aus dem Boden zu reißen und irgendwo in die Wiese zu schleudern. Wir hinterließen eine Spur der Verwüstung auf dem ganzen Weg.
An die genaue Reihenfolge des Nachfolgenden kann ich mich nicht erinnern, das ist aber auch relativ egal. Einer der beiden rief einen seiner Freunde an, der nachkommen sollte. Weil seine Freundin bei ihm war, wollte er dann aber nicht. Die beiden waren darüber sehr sauer und richtig aggressiv. Bei dem Haus des einen (von uns drei) angekommen, gingen wir ins Gartenhaus. Er schnappte sich ein paar Dosen Lackspray und wir zogen weiter. Wir kamen an einer Art Betriebsfest vorbei und zerkratzen und besprühten diverse Fahrzeuge. Es waren keine Privatfahrzeuge, das kann ich sicher sagen. Noch mehr ins Detail will ich dazu aber auch nicht gehen. Schließlich kamen wir an einem kleinen Stromhäuschen vorbei, das die beiden dann dekoriert haben (an einer uneinsehbaren Stelle). Unter anderem mit üblen Beleidigungen den Freund betreffend, der nicht nachkommen wollte. Ich habe auch mal irgendwas gesprüht, glaube aber dass zumindest keine Beleidigung dabei war. Ich konnte ihn ja verstehen. Als die Dosen leer waren schmissen wir sie ins Gebüsch. Und weiter ging es. Wir kamen an einer Art Lager eines Bauunternehmens vorbei und dort ging es richtig zur Sache. Mit Eisenstangen die überall rumlagen zerschmetterten wir Stapelweise Ziegel und Dachschindeln. Dort stand auch ein LKW. Wir schlugen sämtliche Leuchten und Fenster ein. Danach gingen wir nach Hause.


Die Folgen:
Ich weiß, dass der nicht gekommene Freund die Schmierereien am Stromhäuschen gesehen hat. Sein Name war später übersprüht. Die Straßenmeisterei kam wegen der Straßenbegrenzungspfosten und fragte im Gasthaus und an der Tankstelle, ob jemand was bemerkt hat. Wie gesagt, das Ganze war etwas außerhalb und es ist so gut wie nie was los. Da fällt es auf, wenn sich ein paar Halbstarke halb ins Koma saufen. Meine Kumpels waren scheinbar schon zuvor öfter an der Tankstelle und im Gasthaus und die Angestellten haben sie genannt. Die Besitzer der Sprühdosen haben diese kurze Zeit später vermisst, die Stadtwerke haben die Schmierereien am Stromhäuschen beseitigt.
Einige Tage nach dieser Nacht sprach mich mein Vater an. Er sagte was, was er vorher nie und seitdem auch nie wieder gesagt hat. "Willst du mir etwas erzählen?" Ihr kennt das Gefühl, als ob euch jemand ganz gepflegt in die Magengrube schlägt? "Nein." sagte ich und versuchte mein Gesicht nicht irgendwie zu verziehen. "OK" sagte er und damit war das Gespräch erledigt. Ich bin mir sehr sicher, dass er davon wusste.
Nach ein paar Wochen stand die Polizei bei meinen Kumpels vor der Tür, keine Chance das zu leugnen. Die hatten sie aber nur wegen der Straßenbegrenzungspfosten dran gekriegt, trotzdem waren jeweils mehrere Hundert Euro fällig. Das Ganze habe ich aber erst relativ spät erfahren. Die beiden haben mich nie verpfiffen. Viele dort wussten wer das war. Man hätte nur eins und eins zusammenzählen müssen. Lang hatte ich die Befürchtung, dass alles irgendwann raus kommt. Ich bin in keiner Weise stolz darauf und bereue das Ganze auch sehr. Ich möchte gar nicht wissen, wie hoch der Sachschaden war.

Beichthaus.com Beichte #00029118 vom 03.07.2011 um 23:48:27 Uhr (21 Kommentare).

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