Eine Gardine als Partyretter

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Ekel Unreinlichkeit Morallosigkeit Trunksucht

Ich (m/25) war vor einigen Jahren auf einer Party. Und wie das halt so ist, gab es viel zum Essen und noch mehr zum Saufen. Und das muss alles irgendwann raus - also überkam mich ein großes Bedürfnis. Auf der Toilette ging mir jedoch leider das Papier aus. Es gab weder eine Ersatzrolle noch Handtücher. Ich schrie um Hilfe, doch die Musik war zu laut. Keiner hörte mich. Ich suchte in meiner Hose verzweifelt nach einem Taschentuch, aber wenn man dringend eins braucht, ist natürlich keins da. Doch das Fenster war mit einer kleinen, weißen Gardine verhängt. Ich nahm sie von der Stange und sorgte damit für angemessene Hygiene. Danach überlegte ich nicht lange und hängte sie wieder zurück. Nun kam mir der Gedanke, dass es vielleicht besser wäre, zu gehen. Der Gastgeber drückte mir sogar noch die Hand und sagte "Schön, dass du da warst!"

Beichthaus.com Beichte #00032160 vom 02.11.2013 um 23:57:21 Uhr (16 Kommentare).

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Der Garten des Professors

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Dummheit Unreinlichkeit Ekel Hochmut Nachbarn Luebeck

Mein Bruder ist drei Jahre älter als ich. Als ich ungefähr vier Jahre alt war, beschuldigte mein Nachbar ihn dann, dass er in seinen Garten gekotet hätte. Ich dachte damals, dass er dies wirklich getan hätte und beschloss, meinem Nachbarn auch mein Geschenk zu überlassen. Im Winter darauf habe ich dann allerdings den Hund gesehen, der in den Garten des Nachbarn gekackt hat und mir wurde klar, dass mein Bruder dies nie getan hatte. Im Nachhinein tut es mir leid, aber ich muss jedes Mal lächeln, wenn ich daran denke, wie ein kleines Kind in den Garten eines Professors scheißt.

Beichthaus.com Beichte #00032147 vom 31.10.2013 um 21:56:10 Uhr in 23566 Luebeck (Arnimstrasse) (5 Kommentare).

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Käse-Brötchen für den Chef

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Unreinlichkeit Ekel Chef Arbeit Restaurant

Käse-Brötchen für den Chef
Ich arbeite in einem kleinen Familienbetrieb. Wir sind ein kleiner Laden - unter anderem mit einer Bedienungstheke für Käse. Mein Chef verlangt allerdings von mir, bereits abgelaufene Ware zu verkaufen. Teilweise sogar, wenn sie zwei Wochen über dem MHD ist. Als ich mich weigerte, drohte er mir mit der Kündigung. Da mein Chef sich aber auch jeden Tag im Laden sein Pausenessen holt - natürlich kostenfrei - hatte ich schnell die Möglichkeit, ihm zu zeigen, was er da verlangt. Letztens kam er nämlich zu mir und wollte, dass ich ihm Käsebrötchen zurechtmache. Was ich dann auch gerne tat. Ich belegte ihm vier halbe Brötchen. Eines mit abgelaufenem Frischkäse, eines mit abgelaufenen Obazda und bereits gärenden Zwiebeln. Auch die zehn Tage alten Käseabschnitte hatten wieder einen Platz gefunden. Nur die letzte Brötchenhälfte bekam etwas Frisches als Belag. Gemerkt hat er es offenbar nicht - allerdings war er danach für eine Woche krank. Seine Frau meinte, er habe sich den Magen verdorben.

Beichthaus.com Beichte #00032127 vom 27.10.2013 um 18:09:00 Uhr (14 Kommentare).

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Kotze im Wäschekorb versteckt

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Trunksucht Feigheit Ekel Unreinlichkeit Kollegen Bruchsal

Vor einigen Jahren war ich (m) mit zwei meiner Kolleginnen auf der Kirmes feiern. Spät in der Nacht gingen wir zu dritt in ihre Wohnung, da wir zuvor abgemacht hatten, dass ich bei ihr schlafen könne. Wir redeten noch etwas bei gemütlicher Musik, als mir plötzlich richtig übel wurde. Bier, Schnaps und Baileys forderten ihren Tribut. Ich entschuldigte mich, mal austreten zu müssen. Doch kaum hatte ich die Badezimmertür geschlossen, kam es mir schon den Hals hoch - das Klo hinter meinem Rücken. Ich übergab mich in ihr ganzes Bad, zur Toilette hat es einfach nicht mehr gereicht.


Der Versuch, es dennoch bis zur Schüssel zu schaffen, endete darin, dass Ihre zwei Teppiche, die Wanne und ihr Badschränkchen samt Utensilien nur so vor meinem Erbrochenen trieften. Damit sie nichts mitbekam, nahm ich aus ihrer Schmutzwäsche alte Handtücher und putzte alles mühsam weg. Nun hatte ich mindestens drei Handtücher, voll mit meinem Mageninhalt. Das Bad war zwar sauber, aber wohin mit den Handtüchern? In meiner Panik nahm ich den großen Schmutzwäschekorb, schüttete ihn aus und versteckte die Handtücher ganz unten - die andere Wäsche packte ich einfach wieder darauf. Alles Bestens! Ich habe mich gefreut wie ein Igel. Während ich mir dann vorkam wie MacGyver, hat sie nichts gerafft. Zwei Wochen später kam diese Kollegin dann allerdings auf mich zu und gab mir zu verstehen, dass sie die Handtücher gefunden hatte. Ich bin fast im Boden versunken. Sprachlos und mit knallrotem Kopf. Die Peinlichkeit war allerdings schnell hinüber, als ich somit feststellte, dass diese Frau wohl wochenlang nicht daran gedacht hatte, ihren Wäschekorb zu leeren. Zum Zeitpunkt meines Missgeschicks war er ja schon komplett voll - und dann braucht sie noch mal zwei Wochen?! Am Ende habe ich mich wohl mehr vor ihr geekelt, als sie sich vor mir.

Beichthaus.com Beichte #00032084 vom 21.10.2013 um 15:07:54 Uhr in Bruchsal (12 Kommentare).

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Im Chaos gefangen

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Unreinlichkeit Verzweiflung Trägheit Faulheit

Ich (w/30) schäme mich zutiefst für das, was bei mir hinter verborgenen Türen los ist, aber nach fast zwei Jahren des Schweigens und Vertuschens bin ich langsam am Ende meiner Kräfte. Ich weiß, dass ich auf wenig Verständnis stoßen und Abscheu erregen werde, aber ich muss es endlich beichten und irgendwo mein Gewissen erleichtern, vielleicht hilft es mir. Ich bin mit strengen Eltern aufgewachsen, die sehr viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit legten, meine Mutter war sehr penibel und putzte fast jeden Tag. Ich fand das als Kind schon unangenehm, auch als Jugendliche nervte mich der Ordnungszwang meiner Eltern. Eigentlich hätte ich mir etwas davon abschauen müssen, doch ich bin eher jemand, dem es schwerfällt, Ordnung zu halten und sich aufzuraffen, um zu putzen und aufzuräumen. Bis zum Ende meines Studiums lebte ich in einer WG, was für mich sehr angenehm war, denn da ging es recht locker zu. Aber leider auch, was den Haushalt betraf. Wir wohnten in unserem kreativen Chaos, Ordnung und Sauberkeit standen eher im Hintergrund und ich genoss es, endlich mal nicht ständig gegängelt zu werden.


Meine Eltern haben mich in der Zeit genau einmal besucht - und dann nie wieder, für sie war unsere WG ein Dreckstall, wie es meine Mutter so schön bezeichnete. Allerdings meine ich, dass sie mit ihrer Aussage leicht übertrieben hatte. Wenn sie wüsste, wie ich inzwischen lebe, dann wäre diese Aussage auf jeden Fall gerechtfertigt.
Angefangen hat alles, als ich vor fast zwei Jahren wegen eines Jobs in meine eigene jetzige 30qm kleine Wohnung zog. Der Umzug an sich war schon ein Chaos, ich musste diesen teilweise ganz alleine bewältigen und hatte auch wegen des neuen Jobs ziemlich viel Stress, kam erst spät abends nach Hause und hatte dann keinerlei Lust mehr, mich noch dem aufräumen, geschweige denn, dem Putzen zu widmen. Überall standen unausgepackte Kisten, Gerümpel und unnütze Sachen herum, die ich eigentlich hätte entsorgen müssen. Aber ich sagte mir immer wieder: Morgen räumst du auf, morgen nimmst du dir Zeit, die Wohnung in Ordnung zu bringen. Denn ich mag es eigentlich ordentlich und gemütlich, schaffte es aber bisher nie, mir das auch so schön herzurichten. Ich räumte hier und da mal etwas auf, doch schnell herrschte wieder Chaos und Unordnung. Und da ich leider auch ein Faible für allerlei Krimskrams habe, sammelte sich noch mehr Kram an, der meine Wohnung vollstopft. Ich fühlte mich überhaupt nicht mehr wohl, schaffte es aber auch nicht, etwas zu ändern und habe irgendwann innerlich resigniert. Ich hielt mich nur noch zum Schlafen bei mir auf, und das ist bis jetzt so geblieben. Nach außen hin bin ich gepflegt und attraktiv, offen, gesellig und zuverlässig, was die Arbeit betrifft. Doch meine Wohnung ist inzwischen eine wahre Müllhalde geworden, in die ich noch nie jemanden hereingelassen habe.


Je mehr Chaos herrscht, umso überforderter werde ich, ich schaffe es nicht mal mehr, den Müll zu entsorgen, das dreckige Geschirr zu spülen oder den Elektriker hereinzulassen. Geputzt habe ich in den vergangenen zwei Jahren exakt einmal, Freunde oder meine Eltern konnte ich bisher jedoch erfolgreich abwimmeln. Ich schäme mich zutiefst, denn jeder, der das Ausmaß meiner Faulheit und Bequemlichkeit auch nur erahnen könnte, würde zurecht sagen, dass ich ein Messie bin, der es geschafft hat, eine kleine Wohnung verdrecken und vermüllen zu lassen. Und das noch als Frau, die nach außen hin einen seriösen, sympathischen Eindruck macht. Mittlerweile merken auch die Nachbarn, dass etwas nicht stimmt, und beschweren sich schon über den Müll in meinem Keller, über die ungeputzten Fenster und die nicht erledigte Hausordnung. Das versetzt mich in gewaltige Panik. Ich muss jeden abwimmeln, angefangen von Freunden bis hin zu Kollegen, die mich endlich einmal besuchen wollen, ich kann keine Beziehung eingehen und muss ständig Ausreden erfinden. Doch kaum bin ich zu Hause in meiner Wohnung überfällt mich sofort wieder diese Überforderung, die Faulheit und die Unfähigkeit, radikal Ordnung zu schaffen. Um Hilfe zu bitten, traue ich mir angesichts der Zustände mittlerweile nicht mehr zu, alleine komme ich aber aus dem Chaos nicht mehr heraus. Demnächst muss ich aber den Heizungsableser hineinlassen und habe keinen blassen Schimmer, was ich tun soll. Je schlimmer das wird, umso verzweifelter werde ich, denn jeder andere schafft es auch, Ordnung zu halten und es sich schön herzurichten. Ich will etwas ändern, ich will endlich eine schöne Wohnung, doch wie? Ich beichte, dass ich faul, bequem, unfähig und vielleicht ein Messie bin. Wenn die Menschen in meinem Umfeld wüssten, wie ich wirklich bin und wie ich lebe, würden sie mich zutiefst verachten und sich vor mir ekeln - so wie ich es schon tue. Ich bin verzweifelt!

Beichthaus.com Beichte #00032048 vom 14.10.2013 um 09:29:17 Uhr (24 Kommentare).

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