Blutwurst selbst gemacht

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Ernährung

Blutwurst selbst gemacht
Ich (m/47) bin gelernter Metzger, arbeite aber seit einer Umschulung vor 12 Jahren im Büro eines Großhändlers. Ich schlachte dennoch selbst und verkaufe die Wurst und das Fleisch dann samstags privat. Es ist auch alles angemeldet und keine Schwarzarbeit. Der Großteil der frischen Wurst und dem Fleisch wird von den Leuten im Laufe der Woche bei mir vorbestellt. Nun zur Beichte. Ich fülle meine Wurst immer in Naturdarm ab, den man geputzt und abfüllbereit kaufen kann. Wenn dann Kunden, die ich nicht leiden kann, zu mir kommen und Blut- oder Leberwurst bestellen, mache ich für sie eine Sonderabfüllung. Das heißt, dass ich die Wurst dann nicht in die geputzten Därme fülle, sondern die Därme der aktuellen Schlachtung nehme. Diese drücke ich dann einfach nur aus und fülle sie dann. Es scheint den Leuten aber zu schmecken, da sie immer wieder kommen. Ich muss selbst jedes Mal fast kotzen, wenn ich daran denke, wie sie sich die Scheiße aufs Brot schmieren.

Beichthaus.com Beichte #00032017 vom 09.10.2013 um 06:50:04 Uhr (34 Kommentare).

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Auch ohne Dusche ganz gepflegt

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Unreinlichkeit Faulheit Trägheit

Ich (w/28) muss gestehen, dass ich mich nur einmal in der Woche dusche und auch meine Unterwäsche kaum wechsele. Manchmal schaffe ich es sogar, zwei Wochen lang nicht zu duschen. Ich benutze in dieser Zeit nur Deo und Feuchttücher - zu meinem Erstaunen rieche ich jedoch immer gut. Mein äußerstes Erscheinungsbild ist sehr gepflegt und man würde nie darauf kommen, dass ich so selten dusche. Ich unterlasse es aus Faulheit und manchmal auch einfach aus Erschöpfung. Mein Mann schläft kaum noch mit mir, weil er mich nicht wertschätzt. Warum sollte ich dann jeden Tag duschen?! Ich bin auch nicht sozial isoliert, denn ich bin oft unter Menschen, und wenn ich dann mal zu Hause bin, habe ich kaum Zeit für mich, weil ich mich um meine zwei Kinder kümmere. Und wenn die Zeit dann doch mal da ist, habe ich einfach keine Lust!

Beichthaus.com Beichte #00031981 vom 02.10.2013 um 00:01:44 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Duftkerze der etwas anderen Art

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit Falschheit

Heute muss ich etwas beichten, das mir, wenn ich so darüber nachdenke, irgendwie ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubert. Seit der Geburt meiner Tochter, und dem Umzug in eine deutlich größere Wohnung, habe ich mich dazu entschieden, nur noch am Dachfenster im Flur zu rauchen, damit mein Kind in einem Nicht-Raucher Haushalt aufwächst. Da der Flur aber sehr klein ist, und man das Fenster nicht kontinuierlich aufhaben kann, hat meine Freundin mir eine Duftkerze mitgebracht. Das ist so eine Kerze, in die man unten ein Teelicht stellt und oben eine "Geschmacksrichtung" mit etwas Wasser in eine Glasschale träufelt. Sobald die Kerze genug Hitze an diese Glasschale abgibt, fängt es an zu dampfen und lässt den Flur wunderbar duften. Natürlich kann man sich vorstellen, dass meine Lust, jedes Mal diese Kerze anzumachen, sehr gering ist - irgendwo bin ich eben doch ein Kerl.

Gelegentlich spiele ich jedoch ein Computerspiel, das man nicht pausieren kann, wenn man einmal angefangen hat. Deshalb bleibt mir zum Rauchen meist nur ein kleines Zeitfenster, das ich dazu nutze, wie ein geölter Blitz in den Flur zu stürmen und schnellstmöglich eine Zigarette zu vernichten. Dadurch fehlt mir allerdings die Zeit, zur Toilette zu gehen, weshalb ich abends, wenn es dunkel ist, einfach eine leere Flasche benutze. Mittlerweile bin ich da echt geübt, und den Inhalt der Flasche kippe ich einfach regelmäßig aus dem Dachfenster, der nächste Regen vernichtet meine Spuren dann. Das lief super, bis ich eine Flasche vergaß und meine Freundin mich dann darauf ansprach, was das Komisches sei. In meiner Not sagte ich ihr, dass ich wieder damit anfangen wollte, das Teelicht zu benutzen, damit es nicht mehr so nach Qualm riecht. Den Rest kann man sich denken, auch wenn mir nicht klar ist, warum sie es nicht bemerkt hat - aber meine Freundin macht mir nun jeden Abend ein Teelicht mit dem Flascheninhalt und Lavendel. Sie findet es nämlich sehr löblich, dass ich etwas für einen frischeren Geruch tun möchte. Ich schütte es nur nicht weg, weil ich jedes Mal schmunzeln muss, wenn ich jetzt rauche. Aber es ist schon irgendwie eklig, auch wenn man den Geruch dank der "Geschmacksrichtung" kaum bemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00031940 vom 23.09.2013 um 16:24:28 Uhr (24 Kommentare).

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Ehrgeiz am Pissoir

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Ekel Unreinlichkeit Ignoranz Aulendorf

Ich (m/35) muss beichten, dass ich den Reinigungskräften in öffentlichen Toiletten zusätzliche Arbeit mache. Das liegt daran, dass ich, wenn ich in ein Pissoir pinkele, einen komischen Ehrgeiz entwickele. Ich habe es mir nämlich zur Aufgabe gemacht, die Wasserspülung, die meist durch Infrarot ausgelöst wird, schon während der Benutzung in Gang zu setzen. Normalerweise passiert das schließlich erst, wenn man einen gewissen Abstand zum Pissoir erreicht hat. Damit mir das gelingen kann, bewege ich meinen Oberkörper vor und zurück - und wenn das nicht funktioniert, mache ich das Gleiche mit dem Unterkörper oder entferne mich sogar von dem Urinal. Natürlich versuche ich dabei stets, weiterhin mein Ziel zu treffen, aber je weiter weg ich gerate, umso schwieriger wird das Unterfangen. Außerdem lässt mit der Zeit auch der Blasendruck nach, sodass es immer schwerer wird, die Entfernung zu überbrücken. Deshalb hinterlasse ich oft ein verpisstes Pissoir. Es gelingt mir leider nur selten, die Spülung zu betätigen, da sie meist so schwach eingestellt ist, dass sie wirklich erst betätigt wird, wenn man sich wirklich herumdreht und geht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031938 vom 23.09.2013 um 15:35:34 Uhr in Aulendorf (21 Kommentare).

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Die Bremsspur vernichtet

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Ekel Unreinlichkeit Rache Engherzigkeit Kollegen

Die Bremsspur vernichtet
Bei mir (w/26) auf der Arbeit gibt es eine Kollegin, die kaum einer leiden kann. Sie ist ständig krank, unzufrieden, erledigt Aufgaben nur, wenn man dabei sitzt, und verunglimpft mit Vorliebe andere Kollegen. Leider gibt es in unseren Arbeitsfeldern einige Schnittstellen, sodass ich häufig ihre Fehler und Versäumnisse ausbaden darf. Zusätzlich zu ihrer Arbeitseinstellung scheint sie auch menschlich eher defizitär aufgestellt zu sein. Aussagen wie "Frauen, die Miniröcke tragen, sind selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden" gehören bei ihr zur Tagesordnung. Der Betrieb, in dem wir arbeiten, hat dann einen Betriebsausflug ins Ausland unternommen, und wie das bei dieser Art von Veranstaltungen so ist, gab es Doppelzimmer. Und mich hat das Los getroffen, mit eben dieser Arbeitskollegin ein Zimmer zu teilen. Direkt, nachdem wir den Zimmerschlüssel bekamen, ging das Gezeter los: Sie bräuchte wegen ihres Asthmas das Bett am Fenster. Ich müsse meinen Zeitplan mit ihrem abgleichen, damit sie ausreichend Zeit im Bad und ausreichend Schlaf bekäme, dementsprechend müsste sie von sieben bis acht Uhr morgens das Bad benutzen. Und da unser Programm immer um halb neun startete, blieb mir nichts anderes übrig, als vorher zu duschen - natürlich leise! Mein persönlicher Höhepunkt war dann, dass sie mich bat, mich umzudrehen, damit sie die Kombination in das Zahlenschloss ihres Schminkkoffers eingeben konnte.

Zwei Tage lang habe ich mir ihre diversen Dramen (Wasser zu heiß, Wasserdruck zu niedrig, schlechtes Personal, dreckige Stadt, unbequeme Betten, schlechtes Essen, Wetter zu warm, Wetter zu kalt, mein Atmen stört beim Schlafen, meine Zahnpasta hat eine eklige Farbe etc.) gegeben, aber irgendwann rastet jeder normale, friedliche Mensch aus. Ich habe mich dann irgendwann für fünf Minuten alleine auf das Zimmer zurückgezogen, weil sich ein größeres Geschäft ankündigte. Nach Vollendung des Geschäftes fiel mir auf, dass es keine Toilettenbürste gab. Ich bin ziemlich hektisch geworden, weil die Vorstellung, dass die Olle vor dem gesamten Betrieb erzählt, dass ich Bremsstreifen im Klo zurückgelassen hätte, doch eher übel war. Ich beichte also, dass ich mit der Zahnbürste meiner Kollegin das WC von sämtlichen Bremsspuren befreit habe, die zwei Tage des ungewohnten Essen so verursachen können. Ich beichte auch, dass ich am Abend mit Genugtuung dabei zugesehen habe, wie sie sich die Zähne damit geputzte. Und als ich keine zehn Minuten später das nächste Genörgel zu hören bekam, war auch das schlechte Gewissen wie weggeblasen.

Beichthaus.com Beichte #00031937 vom 23.09.2013 um 13:51:57 Uhr (20 Kommentare).

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