Der Unfall, der mir meine große Liebe nahm

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Unfall Tod

Ich (w/24) möchte auch etwas beichten. Als ich 17 Jahre alt war, traf ich einen wirklich tollen Jungen. Er war zwei Jahre älter als ich, sah sehr gut aus und war dazu auch noch einer der coolsten Typen aus unserem Dorf. Eines Abends begegnete ich ihm auf einer Party einer guten Freundin, eigentlich kannte ich ihn schon länger, durfte ihn aber bis zu diesem Zeitpunkt nur aus der Ferne anhimmeln, da ich nie gedacht hätte, dass sich ein Junge wie er mit einem Mädchen wie mir abgeben würde. Aber das tat er und wir beide wurden schnell ein Paar - meine damalige beste Freundin kam mit seinem Kumpel zusammen. Er war meine erste große Liebe und ich tat alles für ihn, ich machte sogar eine Falschaussage vor Gericht, nur um ihn zu schützen. Meine Eltern waren natürlich gegen unsere Beziehung und so kam es, dass ich von zu Hause abhaute. Wir fuhren, ohne das Wissen meiner Eltern, zusammen in den Urlaub, konsumierten "harmlose" Drogen, besuchten Festivals und genossen unsere Jugend einfach in vollen Zügen, wie in einem schnulzigen Teeniefilm. In der Nacht auf meinen 18. Geburtstag brachen mein damaliger Freund, meine beste Freundin und ihr Freund in ein Freibad ein. Das war die Nacht, in der die Liebe meines Lebens mir einen Heiratsantrag machte.


Wir planten durchzubrennen und uns zu viert eine WG im Ausland zu suchen, um uns von unseren Familien zu trennen, die eine Heirat niemals erlaubt hätten. Wenige Monate später geschah dann das Unglück: Mein Freund hatte mit seinem Kumpel und meiner besten Freundin einen Autounfall. Die beiden Jungs starben noch am Unfallort, meine Freundin kam mit ein paar Brüchen und Prellungen davon. Für mich brach eine Welt zusammen und ich konnte mir ein Leben ohne ihn und auch ohne seinen Kumpel, der nun auch ein enger Freund von mir war, nicht mehr vorstellen. Was ich allerdings vor lauter Trauer vergaß, war, dass auch meine beste Freundin ihre große Liebe und einen guten Freund verloren hatte. Anfangs besuchte ich sie im Krankenhaus, wir gingen zusammen auf die Beerdigung und trafen uns gelegentlich, aber mit ihrem Anblick assoziierte ich zu viele Erinnerungen, die mich kaputtmachten, und so brach ich den Kontakt ab. Natürlich erklärte ich ihr, was los war, doch sie konnte und wollte es nicht verstehen.


Sie versuchte zwanghaft unsere Freundschaft zu retten, aber meiner Meinung nach gab es da nichts mehr zu retten. Kurze Zeit später zog ich zusammen mit meiner Schwester in eine größere Stadt. Heute wohne ich zusammen mit meinem Verlobten und wir werden in Kürze heiraten. Als ich vor etwa drei Wochen bei meinen Eltern zu Besuch war, traf ich meine ehemalige beste Freundin und wir redeten ein wenig, hauptsächlich über alte Zeiten. Sie hat es immer noch nicht ganz geschafft, das Ganze zu verarbeiten. Meine Beichte ist also, dass ich meine beste Freundin in der vielleicht schlimmsten Zeit unseres jungen Lebens im Stich gelassen habe. Vielleicht wäre alles besser verlaufen, wenn wir füreinander da gewesen wären. Außerdem möchte ich beichten, dass ich, rückblickend betrachtet, damals sehr naiv war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Beziehung zu diesem Jungen früher oder später in die Brüche gegangen wäre, und bin einerseits froh, dass ich nicht die Chance hatte, das alles mit einer frühen Hochzeit etc. zu überstürzen. Und obwohl ich meinen jetzigen Verlobten sehr liebe und mir mit ihm eindeutig eine glückliche Zukunft vorstellen kann, wünsche ich mir, dass dieser Unfall nie passiert wäre und ich somit meinen Verlobten nie kennengelernt hätte. Ruht in Frieden D. und M., ich liebe und vermisse euch.

Beichthaus.com Beichte #00035670 vom 08.05.2015 um 18:24:08 Uhr (6 Kommentare).

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Der angepinkelte Türsteher

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Rache Zorn Ekel Last Night

Meine Freundinnen und ich sind alle Mitte bis Ende 20 und waren schon ewig nicht mehr abends aus, da einige von uns geheiratet haben und natürlich auch irgendwann Kinder bekamen. Wir haben Wochen vorher schon einen Tag festgelegt, um wie in alten Zeiten die Stadt unsicher zu machen und in Erinnerungen zu schwelgen. Wir hatten uns schon lange nicht mehr ohne Zeitdruck treffen können, dieser Abend sollte etwas ganz Besonderes werden. Wir wollten uns mal wieder so richtig herausputzen und in einen Club gehen. Ich war total aufgeregt und hatte meine besten Klamotten angezogen. Wir treffen uns also vor dem Club, stehen in der Schlange und strahlen um die Wette. Die Musik ist bis nach draußen zu hören, unsere Laune schießt in die Höhe und nach einer Ewigkeit kommen wir endlich zur Kontrolle. Kennt ihr den sogenannten Fahrstuhlblick? Der Mann, der die Ausweise checkt und bestimmt, wer rein darf oder nicht, mustert uns lange von oben bis unten. Mit seinem Finger tippt er nacheinander auf meine Freundinnen und lässt sie durch, nur mich lässt er aus und sagt, dass ich wieder nach Hause fahren kann. Wie bitte? Meine Freundinnen gucken ihn verdutzt an und fragen, was nicht stimmt.


Er behauptet, ich sei nicht fein genug angezogen und dreht uns einfach den Rücken zu. Meine Freundinnen und ich stellen uns also abseits der Schlange hin und ich werde von allen Seiten begutachtet. Alle sind sich einig, dass ich am Aufwendigsten gekleidet bin, abgesehen davon gibt es nicht einmal einen Dresscode! Nach uns wurden Leute mit Sportschuhen und sogar Jogginghosen reingelassen, da kann doch was nicht stimmen. Wir beobachten also weiter und irgendwann kommt eine Mädchengruppe und wieder wurde eine ausgepickt und weggeschickt. Was meint ihr wohl, was das Mädchen und ich gemeinsam haben? Wir sind beide kurvig! Das gibt es doch nicht, der Mann hat allen Ernstes die schlanken Frauen reingelassen und die molligen zurückgeschickt. Er stellt mich als eine 200-Kilo-Frau hin, dabei habe ich zugegeben nur etwas zu viel Hüftgold wegen meiner zwei Kinder. Wir wollten uns nicht den Abend vermiesen, also gab es eine Planänderung und wir sind ab in eine Bar. Bevor wir uns ein Taxi ranwinken, entdecke ich in der Nähe einen Obdachlosen und habe eine Idee: Ich gehe zu ihm rüber und biete ihm fünf Euro an, wenn er zu dem Türsteher geht und ihn eine Minute lang umarmt. Klingt harmlos, aber wer will schon von einem müffelnden Fremden begrapscht werden?


Er willigt ein, will aber wissen, warum, also erzähle ich es ihm. Er guckt mich mit ernster Miene an und gibt mir den Schein zurück. Er geht zu dem Türsteher, spuckt ihm ins Gesicht und holt plötzlich sein Ding raus und pinkelt ihn an! Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so baff, so weit sollte er doch gar nicht gehen! Davon war nie die Rede! Der Türsteher rastet komplett aus und muss von zwei Kollegen zurückgehalten werden, währenddessen werde ich von meiner Freundin ins Taxi gezerrt. Es tut mir wirklich schrecklich leid, ich hoffe dem Obdachlosen ist nichts passiert. Der Türsteher hat so etwas Heftiges nicht verdient, das meine ich ehrlich. Der Abend ist so richtig im Eimer, ab nach Hause und nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00035666 vom 08.05.2015 um 02:15:16 Uhr (26 Kommentare).

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“Folge

Betrunken in Mexiko

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night München

Ich war mit meinen Kameraden, wie so viele andere auch, in einer Grenzstadt zu Mexiko stationiert. Sehr oft fuhren wir zum Partymachen da rüber, weil es einfach billiger war. Nun kam es, dass mal wieder ein langes Wochenende wegen eines Feiertags war. Die meisten fuhren dann fort, um Amerika ein wenig zu entdecken. Einige blieben jedoch dort, um sich das Geld zu sparen und lieber günstig Party zu machen. Aus Vorfreude habe ich angefangen vorzuglühen und bemerkte dabei nicht, dass ich bereits stark betrunken war, statt nur einen angeheitertet. Mir wurde kurz vor Abfahrt dermaßen übel, dass ich mich umdrehen und in die Blumen erbrechen musste. Als meine Kameraden das sahen, wollten sie mich nicht mehr im Taxi mitnehmen, aber ich konnte sie doch noch überreden. In Mexiko angekommen eroberten wir die Diskothek. Meine Kameraden waren irgendwann auf einmal nicht mehr auffindbar. Sie hatten sich sang- und klanglos verkrümelt und einen der schlimmsten Fehler begangen, den man machen kann: Sie ließen einen Kameraden allein in Mexiko zurück. Ich habe aber nicht weiter nach ihnen gesucht, sondern getanzt. Man muss dazu sagen, dass es damals in Mexiko fast egal war, wie man aussah, solange man die typische deutsche Ausstrahlung und somit das Potenzial hatte, die Mädels aus dem Umfeld wegzuheiraten.


So kam es auch, dass mich eine wunderschöne Mexikanerin antanzte, sich an mir rieb und mir eindeutige Avancen machte. Ich ließ sie gewähren, auch, als sie ihre Hand sanft über meinen Schritt gleiten ließ. Sie drehte sich zu mir um und fing an, mir einen Zungenkuss zu geben, bereute dies aber aufgrund meines Alkoholatems gemischt mit Erbrochenem direkt wieder. Später stellte ich erschrocken fest, dass ich auch Erbrochenes auf dem T-Shirt unter meinem Hemd hatte. Ich war aber aufgrund des Rauschs nicht in der Lage, das zu abstrahieren. Sie machte sich schleunigst aus dem Staub und ich verpasste die einzige Chance in meinem Leben, je mit einer exotischen Traumfrau Sex zu haben.


Im Nachhinein betrachtet war das der größte Glücksgriff, denn wenn man sich mit einer Mexikanerin einlässt und es zum Sex kommt, ist es in der Regel so, dass die Familie auf eine Heirat besteht. Jemanden der versuchte, dem Ganzen zu entkommen, dem wurde schon mal in Texas vor dem Tor der Kaserne aufgelauert und man wurde nach Hause verfolgt. Im schlimmsten Fall war es notwendig, den Einsatz abzubrechen und zurück nach Deutschland zu fliegen. Da sehr viele Deutsche in früheren Jahren die Armut der jungen Mädels schamlos ausgenutzt haben und sie letzten Endes geschwängert zurückließen, kann ich das gut nachvollziehen. Ich beichte also meinen exzessiven Alkoholkonsum, der mir zwar einerseits den Sex versaut hat, mich aber davor bewahrte, womöglich heute eine Mexikanerin zur Frau zu haben, ohne das aber je vorgehabt zu haben, und bitte dafür um Vergebung. Ebenso bitte ich um Vergebung für die eklige Angelegenheit mit dem Kuss und dem Shirt.

Beichthaus.com Beichte #00035657 vom 07.05.2015 um 11:52:57 Uhr in 81379 München (Schwanthalerstraße) (7 Kommentare).

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Geheime Lan-Party ohne Freundin

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Falschheit Lügen Games

Ich (m/27) bin Angestellter bei der Stadt im öffentlichen Dienst. Ich möchte beichten, dass ich meine Freundin über meine Urlaubstage anlüge. Ich habe regulär 27 Urlaubstage, aber durch ein paar Überstunden, die obligatorisch sind, komme ich im Jahr auf gute 33-35 Urlaubstage. Meiner Freundin erzähle ich, dass ich nur maximal 30 Tage im Jahr nehmen darf, was aber nicht stimmt. Ebenso erzähle ich ihr seit drei Jahren jedes Jahr aufs Neue, dass es wieder die alljährliche Fortbildung von einer Woche am anderen Ende der Republik gibt. In Wahrheit fahre ich in dieser Woche allerdings mit meinem Gaming-Laptop und ein paar Kumpels in eine Art Gästehaus, das wir komplett für uns mieten und dort verbringen wir dann eine ganze Woche damit, in Ruhe zu zocken und Junkfood zu essen, bis es nicht mehr geht. Ich brauche einfach wenigstens einmal im Jahr eine Woche Ruhe für mich und will in der Zeit beim Zocken einfach mal abschalten. Ich werde das auch weiterhin so machen.

Beichthaus.com Beichte #00035651 vom 07.05.2015 um 02:01:12 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Das Geschenk meiner Blasbekanntschaft

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Begehrlichkeit Zorn Gesundheit Last Night

Vor Kurzem war ich in Wien am Wochenende in einem Club. Ein Freund feierte seinen Geburtstag und hatte um die 20 Leute eingeladen. Wir hatten einen VIP-Bereich gemietet, damit wir unter uns sein konnten, aber als ich auf die Toilette ging, stieß ich unabsichtlich mit einem Mädchen zusammen. Wir kamen ins Gespräch und ich nahm sie mit in den VIP-Bereich. Wir beide wurden mit zunehmendem Alkoholspiegel immer geiler und konnten die Finger nicht voneinander lassen. Da ich von weiter außerhalb vom Land war und sie irgendwo am Rande der Stadt wohnte, aber angeblich noch in Wien, einigten wir uns darauf, mit dem Taxi zu ihr zu fahren. Dort angekommen rissen wir uns die Kleider vom Leib, bis wir feststellen mussten, dass sie keine Kondome daheim hatte. Sonntag um drei Uhr früh am Stadtrand Kondome zu kaufen ist ein schwieriges Unterfangen, wie ihr euch vorstellen könnt. Sie schlug mir vor, dass wir den Sex ein anderes Mal nachholen, wenn wir Kondome haben und sie mir jetzt einen bläst, während ich sie mit der Hand befriedige - der Sicherheit wegen. Wow, dachte ich mir, ein anständiges Mädchen, das auf ihre Gesundheit achtet.


Wir machten also heftig rum, hatten aber keinen Sex im eigentlichen Sinn. Irgendwann waren wir eingeschlafen und mein Telefon läutete. Mittlerweile war es 11 Uhr vormittags und mein Kumpel, dessen Geburtstag wir gefeiert hatten, rief an, wo ich denn sei. Wir hatten ja ausgemacht, dass wir alle bei ihm übernachten und dann Mittagessen gehen. Eilig schwang ich mich in mein Gewand und verabschiedete mich schnell von meiner süßen Bettbekanntschaft - vergaß aber leider, mir ihre Telefonnummer geben zu lassen. Auf der Straße sah ich, dass ich weit im Süden und eine U-Bahn-Station nicht weit weg war. Bei der U-Bahn war aber auch ein Taxistandplatz also nahm ich das Taxi. Im Wagen merkte ich das erste Mal, dass mein bestes Stück zu kribbeln anfing. Ich schob das auf die oralen Künste des Mädchens, denn sie hatte sich wirklich gut um ihn gekümmert. Das Kribbeln wurde stärker und ein paar Tage danach wurde ich wach und hatte Schmerzen in meinem Freudenspender, dass ich dachte, gleich falle er mir ab. Er hatte ungelogen die Farbe einer überreifen Tomate angenommen und als ich pinkeln ging, dachte ich, es kommen Flammen vorne raus, weil es so brannte.


Natürlich bin ich dann sofort ins Spital, wo man nach einem Labortest eine sexuell übertragbare Krankheit diagnostizierte. Gott sei Dank war es nichts Lebensbedrohliches, aber ich musste zwei Wochen lang Antibiotika nehmen, und die Schmerzen beim Pinkeln waren die Hölle. Leider hatte ich die Telefonnummer meiner Blasbekanntschaft nicht, um ihr etwas Nettes zu sagen. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass wir keinen richtigen Sex hatten, denn wer weiß, was sie mir ohne Kondom noch angehängt hätte. Liebe Leila, du solltest deine Safer-Sex-Taktik immer praktizieren und nicht nur zeitweise. Ich weiß nicht, was in deinem Mund lebt, aber dank dir hatte ich die schlimmsten Schmerzen meines Lebens und dachte kurzzeitig wirklich, mir fällt meine Nudel ab. Mögest du dieselben Schmerzen haben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich aufgrund meiner niederen Triebe mit einem Mädchen in Kontakt gekommen bin und deshalb eine Krankheit abbekommen habe. Und dass ich ihr dieselben Schmerzen wünsche, wie ich sie hatte. Aber irgendwo bin ich auch selbst schuld, denn wer kurzzeitig nur mit der Hose denkt, dem kann so etwas passieren. Ich bitte um Absolution und verspreche, dass ich keine flüchtigen Bettbekanntschaften mehr machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00035646 vom 06.05.2015 um 09:51:06 Uhr (16 Kommentare).

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