Wein in Paris

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Trunksucht Ignoranz Neugier Peinlichkeit

Ich befinde mich momentan in Frankreich auf einer einwöchigen Geschäftsreise. Wie das so ist, ist man am Morgen in Meetings, schaut die schöne Stadt Paris am Nachmittag an und besäuft sich am Abend, selbstverständlich auf Geschäfts- bzw. Steuerzahlerkosten. Gestern waren wir auf einem französischen Apéro eingeladen, wo es sehr viel Rot-und Weißwein, aber keinen Rosé, den Lieblingswein meiner Sekretärin gab. Ich habe jedoch irgendwo im Internet gelesen, dass es, wenn man roten und weißen Wein zusammenmischt, es Roséwein gibt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon einiges intus und wollte ihr imponieren, ich nahm deshalb ein Rot- und ein Weißweinglas, trank sie je zur Hälfte, mischte sie zusammen und schüttelte das Ganze kräftig. Dies hat leider der Leiter des Apéros, ein guter Geschäftspartner unserer Firma, mitgekriegt und wurde anscheinend extrem wütend.


Offenbar ist es in Frankreich ein Kapitalverbrechen, Wein so zu mischen. Er rastete aus und faselte irgendwas von der Reinheit des französischen Weines. Er drohte mir sogar mit der Polizei, da ich anscheinend auch etwas laut wurde. Ich wurde von mäßig freundlichen Türstehern herausgeleitet und habe in diesem Bistro jetzt Hausverbot. Ich hoffe nur nicht, dass der Mann es mitgekriegt hat, dass ich für unsere Firma arbeite, sonst könnten uns da einige Aufträge flöten gehen. Irgendwie bereue ich meine Dummheit, da die Mischung wirklich scheußlich und gar nicht nach Rosé schmeckt.

Beichthaus.com Beichte #00035642 vom 05.05.2015 um 15:52:59 Uhr (15 Kommentare).

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Fremde Blicke in der Stadt

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Aggression Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ich oft, obwohl es keinen sinnvollen Grund gibt, sehr aggressiv werde und mich in mich selbst verziehe. Das heißt, ich mache bei Sachen wie z.B. Fotos nicht mit, was andere traurig macht. Und wenn dann Leute versuchen, mich zu beruhigen oder mit mir zu spaßen, könnte ich ihnen glatt aufs Maul hauen, obwohl ich das gar nicht will. Ich kann in solchen Momenten nicht runterkommen, obwohl ich versuche, mir selbst vor Augen zu führen, dass es keinen Sinn macht und ich die schöne Zeit mit meiner Familie verschwende. Das passiert nämlich sehr oft, wenn ich mit der Familie in der Stadt bin. Es sind meist kleine Sachen, die mich aufregen, wie beispielsweise der äußerliche Druck durch Personen die mich dann in der Stadt angucken. Ich hoffe mir wird verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035616 vom 02.05.2015 um 04:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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Der mordlustige Teletubbi

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Drogen Peinlichkeit Waghalsigkeit Last Night

Ich (w/27) wurde gerade um drei Uhr in der Nacht zur Tankstelle geschickt, um Bier zu kaufen. Da es in der Nacht vom ersten Mai in unserer Mutterstadt gefährlich sein kann, habe ich zum Schutz ein Messer mitgenommen. Ich habe es an meinem Gürtel befestigt, denn so […]
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Beichthaus.com Beichte #00035614 vom 02.05.2015 um 03:43:12 Uhr (15 Kommentare).

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Hochbegabte Erzieherin

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Selbstsucht Zwang Lügen Familie

Ich (w/22) bin Erzieherin und habe durch meine Berufswahl meine Familie zerstört. Im Alter von drei Jahren ist bei mir eine Hochbegabung festgestellt worden, die sich dadurch äußerte, dass ich sowohl auf Drittklässler-Niveau lesen, als auch entsprechende Mathematik lösen konnte. Je älter ich wurde, desto mehr Test wurden gemacht und desto sicherer wurden die Ergebnisse. Mein genauer IQ spielt keine Rolle, doch aus finanziellen Gründen besuchte ich ein öffentliches Gymnasium und machte mein Einser-Abitur mit 15. Ich hätte durchaus studieren können, doch die nächste Universität lag mit Bus und Bahn gut zwei Stunden entfernt, somit einigte ich mich mit meinen Eltern darauf, dass ich auf ein Berufskolleg gehe. Lange Rede, kurzer Sinn - ich fing dann die Schulausbildung zur Sozialassistentin an. Ich ging drei Tage die Woche in die Schule, zwei Tage ins Praktikum in einer Kinderkrippe. Ich war das erste Mal in einer Klasse mit etwa Gleichaltrigen, was für mich völlig neu und aufregend war, aber auch die Arbeit mit Kindern machte mir total Spaß. Ich war das erste Mal zufrieden mit allem.


Die zwei Jahre waren schnell um und es stand wieder das Studium im Raum. Dazu muss man sagen, dass meine Eltern mich am Liebsten schon mit 16 aus der Ausbildung genommen und in eine betreute WG in meiner angedachten Studienstadt geschickt hätten. Ich wollte lieber die Erzieher-Ausbildung machen, doch meine Eltern überredeten mich zum Studium. Ich zog in die erwähnte WG um, ging studieren und war völlig unglücklich damit. Ich dachte erst, es läge am Studienfach, doch auch andere Vorlesungen sprachen mich nicht an und ich sehnte mich nach der Arbeit mit Kindern. Erst wollte ich Pädagogik oder Psychologie - um dann Kindertherapeutin zu werden - studieren. Ich sprach mit meiner Betreuerin in der WG darüber. Sie war selbst Erzieherin und bestärkte mich darin, meinem Wunsch zu folgen. Sie sagte: "Studieren kannst du später immer noch!"


Ich meldete mich also, mit gefälschter Unterschrift meiner Eltern, an dem örtlichen Berufskolleg zu der Ausbildung zu Erzieherin an. Bei Beginn war ich dann gerade 18 geworden und gestand es dann meinen Eltern. Da ich eh BAföG abhängig war, hatten sie nichts gegen mich in der Hand. Ich machte also meine Ausbildung und arbeite seither in einer Krippe. Damit bin ich sehr glücklich. Die Ehe meiner Eltern ist daran zerbrochen, denn mein Vater fing an, mich zu unterstützen, als er merkte, wie glücklich ich war. Meine Mutter erzählt immer noch allen, dass ich mit 15 mein Abi gemacht habe und jetzt an meiner Doktorarbeit sitze. Es tut mir leid, dass sie wegen mir zum Lügen verführt ist, aber ich sehe auch nicht ein, meinen Traumberuf wegen ihnen aufzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00035600 vom 30.04.2015 um 15:52:09 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die rumänischen Bauarbeiter in meiner Stadt

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Vorurteile Hass Engherzigkeit

Die rumänischen Bauarbeiter in meiner Stadt
Ich (m) lebe in einer deutschen Kleinstadt (ca. 90.000 Einwohner), in der gerade gebaut wird. Um den Bau zu ermöglichen, hat die Stadt knapp 2.400 rumänische Einwanderer geholt, die die Arbeit erledigen sollen. Während ich nichts gegen Ausländer habe, gehen mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00035599 vom 30.04.2015 um 12:52:16 Uhr (22 Kommentare).

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