Ich wünsche mir einfach gute Freunde!

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Zorn Eifersucht Engherzigkeit

Ich (w/23) bin einfach unglaublich enttäuscht von meinem Freundeskreis. Ich wünsche mit Freundschaften, wo man viel Spaß miteinander hat, füreinander da ist, und sich auch füreinander freut. Ich hatte in meinem Leben schon mehrere sogenannte Freundschaften. Immer wurde ich enttäuscht. Männliche "Freunde" verliebten sich oder baggerten mich häufig an. Deswegen suche ich eher weibliche Freunde, aber auch da gibt es Probleme. Obwohl ich für sie da war, interessierte man sich nicht für meine Probleme. Bei Erfolg wurde sich nie für mich gefreut, sondern es kamen nur dumme Sprüche. Ich tue schon einiges für sie in der Hoffnung, dass die Freundschaft auch berechtigt als solche bezeichnet werden kann, aber es kommt nichts zurück.

Einfach mal rumalbern oder dumme Sprüche machen? Nein, das ist ja kindisch und mein Humor ist ja so schlecht. Verteidigen, wenn gelästert wird? Bescheid sagen ist oft schon zu viel verlangt. Beim Essen mal etwas reinhauen? Sofortige Empörung darüber, dass ich trotzdem Normalgewicht habe. Nervös vor einem Bewerbungsgespräch? Wird schon - worauf ich mich bewerbe, wurde eh wieder vergessen. Todesfall? Na und, meine Uroma ist auch tot. Vater im Krankenhaus? Ich bin Scheidungskind, das ist viel schlimmer. Da habe ich es aufgegeben, über mich zu reden.

Ich wünsche mir Freunde, wo ich auch ich sein darf, ohne dafür verurteilt zu werden. In meiner Beziehung dagegen läuft alles zum allergrößten Teil ziemlich gut, aber selbst das wird mir nicht gegönnt oder schlecht geredet. Sie reden nur über sich selbst. Als ich einen Heiratsantrag bekam, kam nur eine kurze Beglückwünschung. Ich habe einfach genug. Wenn ich etwas Besseres finde, sind die auch wieder für mich gestorben.

Beichthaus.com Beichte #00039051 vom 12.12.2016 um 13:21:44 Uhr (17 Kommentare).

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Ich lebe mit meiner Schwester zusammen

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Morallosigkeit Peinlichkeit Verzweiflung Begehrlichkeit Vorurteile

Das Folgende ist nicht wirklich leicht für uns, trotz Anonymität. Ich komme am besten gleich zur Sache: Ich (31) und meine Schwester (29) sind ein Paar, seit ich 16 Jahre alt war. Ja, wir wissen, dass unsere Liebe wohl falsch ist, aber wir können nicht ohne einander. Als ich 18 war, haben unsere Eltern uns beim Sex erwischt und aus der Familie verbannt. Jetzt leben wir im Norden Deutschlands, wo uns keiner kennt. Wir wurden zwar 1-2 Mal auf unsere Ähnlichkeit angesprochen, aber sonst sind wir hier einfach nur glücklich. Ich habe übrigens eine Vasektomie vornehmen lassen, denn wir sind uns vollkommen im Klaren darüber, was wir einem Kind antun könnten. Bitte verurteilt uns nicht zu sehr.

Beichthaus.com Beichte #00039048 vom 12.12.2016 um 00:03:06 Uhr (33 Kommentare).

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Affäre mit der besten Freundin

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Selbstsucht Schamlosigkeit Lügen Fremdgehen Berlin

Ich (26) habe seit knapp drei Jahren eine beste Freundin. Anfangs wollte ich mehr, aber sie wollte nur Freundschaft. Ich habe mir nichts weiter gedacht und habe mich dann mit Freundschaft begnügt. Aber je mehr Zeit ich mit ihr verbracht habe, desto öfter ist mir aufgefallen, dass sie einfach meine Traumfrau ist. Nur leider war das Ganze von ihrer Seite aus absolut platonisch. Typisch Friendzone halt. Zu allem Übel wurde sie auch noch permanent von irgendwelchen Typen verarscht und hat sich dann später bei mir ausgeheult. Das hat mich immer so genervt! Sie wusste ganz genau, dass ich so etwas niemals mit ihr abziehen würde und trotzdem gab sie mir keine Chance. Aber ich hatte die Hoffnung, dass sie sich vielleicht irgendwann noch besinnt. Irgendwann kam sie dann mit einem richtig netten und gut aussehenden Kerl zusammen. Und er schien es echt ernst zu meinen. Meine Alarmglocken haben schon geläutet. Ich habe dann einen perfiden Plan geschmiedet.

An einem Abend waren wir bei mir und haben wie immer unsere Serien geschaut. Nur dieses Mal kam ich mit der Idee an, wir könnten ja ein Trinkspiel spielen. Lange Rede, kurzer Sinn. Wir wurden besoffen und ich habe sie angemacht. Da wir uns immer alles erzählen, wusste ich ganz genau, worauf sie steht und habe es auch angewendet. Sie wurde schnell geil und wir haben es die ganze Nacht getrieben. Da ich ja ganz genau wusste, was sie beim Sex alles erwartet, hat es ihr sehr gefallen und wir haben eine Affäre angefangen. Irgendwann hat sie eingesehen, dass ich die bessere Alternative zu ihrem Macker bin und sie hat mit ihm Schluss gemacht. Jetzt sind wir schon seit fast einem Jahr zusammen und alles läuft prima. Ich war eine falsche hinterhältige Schlange, die ihr freundschaftliches Vertrauen missbraucht hat.

Beichthaus.com Beichte #00039046 vom 11.12.2016 um 11:51:06 Uhr in 10785 Berlin (Bellevuestraße) (13 Kommentare).

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Ich liebe eine vergebene Frau

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Liebe

Ich (m/29) stehe auf eine vergebene Frau. Ich muss erst einmal etwas ausholen: Wir haben uns auf einer Feier über gemeinsame Freunde kennengelernt und den ganzen Abend miteinander gequatscht. Da war eigentlich nichts dabei. Ich hatte Maoam dabei und hatte ihr eine Packung angeboten. Sie fand das komisch und dachte wohl, dass die mit irgendwas versetzt sind, also schnappte ich mir eins aus ihrer Hand und schmiss es mir in den Mund, um zu demonstrieren, dass alles in Ordnung ist. Es war noch das Papier drum und ich aß es mit - für sie. Sie lachte, das Eis war gebrochen und wir tauschten Kontakte aus. Was dem Freund schon ziemlich auf den Keks gegangen ist. Ich dachte mir im ersten Moment nicht viel dabei, da ihr Freund dabei war und das für mich von Anfang an feststand, dass da nichts läuft. Naja also fingen wir an zu chatten und das täglich.

Wir liegen genau auf einer Wellenlänge und kommen einfach super miteinander aus. Nach einer Woche trafen wir uns wieder mit Freunden zu einem Konzert, tranken Bierchen und hatten echt Spaß. Je länger der Abend dauerte, desto mehr wurde mir bewusst, dass das nicht einfach nur zusammen Rumhängen oder freundschaftlich ist. Wir chatteten weiter, trafen uns ab und zu zum Quatschen und Spazieren und nach einigen Wochen wollten wir zusammen wandern gehen und da wollte ich das Thema ansprechen, da es mir wirklich unangenehm ist. Sie rief zwei Tage zuvor an und gestand mir, dass sie für mich mehr empfindet und dass sie weiß, dass es mir auch so geht. Und wir waren beide ziemlich unglücklich damit. Sie hat einen aufrichtigen und lieben Freund, der ihr aber anscheinend nicht bieten kann, was sie braucht. Sie war ehrlich zu mir und sagte, dass sie mit persönlichen Dingen zu kämpfen hat - ihrem Job und das Studium. Naja also wollte sie kurzgesagt nicht aus der Beziehung raus, da das dann mit Auszug, Stress, Geld und der psychischen Belastung zu tun hat und sie wohl keine Kraft und keinen Mut dazu hat.

Trotzdem können wir einfach nicht voneinander lassen, sie war bei mir und um Haaresbreite wären wir in der Kiste gelandet, sie saß schon rittlings auf meinem Schoß und da war dieser Moment, bei dem man sich in die Augen schaut, sich sehr nahe kommt und dann eigentlich anfängt, sich zu küssen und rumzumachen. Wir konnten standhaft bleiben. Wir umarmten uns lange und tauschten einfach Nähe und Kuscheleinheiten aus. Ich schrieb ihr, dass ich sie eigentlich gerne geküsst hätte. Der Freund hat zufällig die Nachricht gelesen und jetzt ist die Kacke richtig am Dampfen. Sobald er meinen Namen hört, bekommt er Allergie (verständlich). Also verheimlicht sie jetzt den Kontakt. Ich weiß, dass das dumm ist und ich den Kontakt abbrechen sollte. Ich weiß auch, dass das niederträchtig ist und nicht fair dem Freund gegenüber, der eigentlich nichts falsch macht. Ich will sie nicht in diese Situation bringen. Aber es fühlt sich so richtig an und ich denke, sie ist es wert. Und ich würde nie eine Beziehung beginnen, während einer anderen Beziehung (was soll schon aus einer Beziehung werden, die auf Betrug basiert). Ich beichte hiermit, dass ich mir wünschte, die beiden machen schnell Schluss, damit ich mit ihr zusammenkommen kann. Ist das sehr naiv, egoistisch und dumm?!

Beichthaus.com Beichte #00039044 vom 09.12.2016 um 23:25:51 Uhr (9 Kommentare).

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Refugees welcome

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Vorurteile Engherzigkeit Ekel Rache WG

Ich (m/25/Student) wohne seit ca. 6 Monaten zusammen mit einem Flüchtling, nachdem mein alter Mitbewohner zu seiner Freundin gezogen ist. Anfangs dachte ich noch, es wäre doch eine gute Sache, da ich eine sehr weltoffene Erziehung genossen habe und ich mich schon immer für andere Kulturen interessierte. So könnte ich wenigstens einen kleinen Beitrag zur Integration in Deutschland leisten und ihm beim Lernen der Sprache helfen sowie in meinen Bekannten und Freundeskreis integrieren. Ich war auch schon für ein Semester im Ausland und habe selbst erlebt, wie schnell man sich in Schrift und Wort verbessert, wenn man gezwungen ist, sich täglich mit der Landessprache auseinanderzusetzen, anstatt sich wie gewöhnlich mit den anderen Deutschsprachigen zusammenzurotten. Jedenfalls ist er dann eingezogen. Meine anfängliche Freude hat sich dann zunächst noch gesteigert, als ich von ihm erfahren habe, dass er Christ ist, da ich mich schon auf strenge Speisegebote für die WG vorbereitet hatte.

Anfangs lief auch noch alles super. Wir haben uns gut verstanden und zusammen was unternommen. Leider ist dieser Hype dann aber schnell umgeschlagen in Frustration. Da es nicht meine erste WG ist, bin ich eigentlich dran gewöhnt, dass es Zeiten gibt, in denen es sehr wüst aussieht und mal was in der Küche nicht gespült ist. Auch dass man etwas vergisst oder Fehler macht, ist in Ordnung. Deswegen hat es mich zunächst nicht gestört. Mit der Zeit sind mir dann aber immer mehr Dinge aufgefallen. Plastik im Biomüll, Heizung auf der höchsten Stufe und Fenster auf, Brandflecken auf Tischen von Teelichtern, Herdplatten anlassen und das Haus verlassen. Besonders wegen der Sache mit dem Herd wurde mir mulmig.

Ich es mir jedenfalls dann versucht zu erklären, dass es an den kulturellen Unterschieden liegt und Nachhaltigkeit nicht an erster Stelle steht. Ist ja auch logisch. Wenn in Deutschland oder in unmittelbarer Nähe Krieg wäre, würde mich das auch nicht interessieren. Oder vielleicht hatte er es nach dem vierten Mal erklären wirklich immer noch nicht verstanden, weil ich einfach die Deutschkenntnisse überschätzt habe. Egal. Jedenfalls habe ich dann den Vermieter ins Boot geholt und wir haben ständig alles kontrolliert, da ihm die Heizkosten auch schon aufgefallen sind. Das führte dann zu der oben genannten Frustration. Dauerhaft alles kontrollieren. Den Bio-Müll durchwühlen, auf der Suche nach Plastik. War echt nicht schön. Wenn man mal etwas gefunden hatte, gab es gleich eine Konfrontation. Kann man sich ja vorstellen, dass es für das WG-Leben nicht förderlich war. Allein die Tatsache, dass ich den Vermieter mit ins Boot geholt habe, hat ihn richtig sauer gemacht. Wusste mir aber einfach nicht mehr zu helfen.

Bis zu dem Zeitpunkt hätte mich das auch alles nicht so gestört, wenn eine Besserung für mehr als ein paar Tage eingetreten wäre. Ist es aber nicht. Alles immer wieder auf Anfang. Ich konnte mir das auch nicht mehr erklären. Bin einfach müde geworden, ständig alles zu kontrollieren, zu putzen und diese ganzen sinnlosen Konfrontationen, die mich nur Kraft kosten. Immerhin ist er vier Jahre älter. Ich bin nur Mieter und habe mit meinem Studium mehr als genug zu tun. Meinem Vermieter sage ich seitdem, dass mir nichts aufgefallen ist. Soll er sich doch selbst ein Bild machen. Nun genug von den Umständen, die mich zu meiner Tat gebracht haben. Um alles zu beschreiben, was hier in dieser WG abgeht, bräuchte ich eh mehr Seiten.

Nach dem Sport bin ich gestern nach Hause gekommen und musste echt dringend für große Jungs. Als ich dann die Toilette gesehen habe, bin ich innerlich geplatzt vor Wut. Überall kleine braune Pfützen und Sprinkler auf der Klobrille. Die kommen davon, dass er sich mit einer Plastikflasche voller Wasser den Hintern sauber spült. Ist ja ok, wenn er das macht. Jeder soll sich den Po so saubermachen, wie er Lust hat. Im asiatischem und südöstlichen Raum ist das auch weit verbreitet. Dann soll er aber keine Spuren hinterlassen! Ich habe also sein Handtuch genommen und alles saubergewischt. Habe mich darauf gefreut, wie er sein Gesicht mit einem Handtuch abtrocknet, wo seine eigene Kacke drin ist. Wenn ich mich da reinsetzten soll, kann er sich das auch ins Gesicht schmieren. An dem Tag ist es einfach mit mir durchgegangen. Heute bin ich echt erschrocken, was diese sechs Monate aus mir gemacht haben. Vorher hätte ich über solche Dinge gestanden, da ein Ende abzusehen war.

Warum ich nicht ausgezogen bin? Ich wollte in den letzten Tagen meiner Arbeit nicht auch noch den Stress der Wohnungssuche haben. Vielleicht auch etwas aus Trotz. Ich ziehe jetzt aber aus und wollte die Sache beichten. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich das mit dem Flüchtling überhaupt reinschreibe. Er ist ja ein Arsch und will sich nicht ändern, weil er ein Flüchtling ist, sondern weil er ein Arsch ist. Warum also reinschreiben? Habe es dann aber doch gemacht, weil es wichtig war um meine Gedankengänge nachzuvollziehen. Hoffe das war kein Fehler und Ihr könnt da klar differenzieren. Trotz meiner Erfahrung gilt für mich immer noch: refugees welcome.

Beichthaus.com Beichte #00039040 vom 09.12.2016 um 15:24:49 Uhr (23 Kommentare).

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