Der weibliche Clown

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Neid Habgier Diebstahl Kindergarten

Meine Beichte liegt schon einige Jahre zurück. Ich (w) war damals im Kindergarten, genauer gesagt war ich das letzte Mal dort. Es war üblich zum Abschluss eine Nacht dort zu verbringen. Natürlich gab es zum Abschluss auch ein kleines Geschenk, in meinem Fall war es ein Clownkissen in männlicher und in weiblicher Form. Da ich ein Mädchen bin wollte ich natürlich auch einen weiblichen Clown haben, aber Pustekuchen, ich bekam den Typen. Ich meckerte und versuchte das Kissen umzutauschen, aber niemand wollte. Am nächsten Tag stand ich also abholbereit vor dem Ausgang und habe auf meine Eltern gewartet, in der Hand dieser dämliche männliche Clown. Direkt vor mir war der Flur mit Jacken und Schuhen. Und da lag es! Ein weibliches Clownkissen. Ich wartete also ab, bis niemand mehr im Flur stand und tauschte die Kissen schnell aus. Kurz darauf wurde ich auch schon abgeholt und habe meinen Eltern stolz mein tolles neues Kissen präsentiert. Ich möchte beichten, dass mir das Kind Leid getan hat, dem ich das Kissen weggenommen habe. Aber ich wollte unbedingt einen weiblichen Clown!

Beichthaus.com Beichte #00028431 vom 23.12.2010 um 13:11:13 Uhr (14 Kommentare).

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Mein erster Job

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Restaurant

Ich möchte heute eine Beichte ablegen, die ich schon seit einigen Jahren mit mir rumtrage. Ich habe mit jungen Jahren angefangen zu arbeiten. Als ich mit 15 Jahren auf der Straße angesprochen wurde, ob ich nicht als Gast den Laden des nettwirkenden Herren mit meiner damaligen Freundin betreten möchte. Der Laden sei neu, hieß es. Ich wurde Stammgast und merkte, dass der Inhaber überfordert war mit dem Ganzen. Gesundheitlich, psychisch sowie finanziell bemerkte ich seine Last. Als er dann mal auf die schnelle was besorgen musste und in 10 Minuten wieder da wäre, bot ich ihm meine Hilfe an. In den nächsten Wochen machten wir das öfters und ich wusste immer schon vorher, dass wenn ich ihn als Gast besuche, er mich in seinen Tag mit einkalkulierte. Die Arbeit fand ich sehr interessant, jedoch hat mich bei ihm gestört, dass es für ihn inzwischen selbstverständlich geworden ist meine Hilfe in Anspruch zu nehmen ohne Bezahlung. So begann ein schwarzes Kapitel in meinem Leben.


Von einem Tag auf den anderen fing ich an einige Sachen, die ich inzwischen drauf hatte (sprich Kaffee, Cappuccino, Espresso etc.) nicht ins Kassensystem einzubuchen um so 5 Euro täglich in meine eigene Tasche zu wirtschaften. Später kam ich in die Routine stündlich 5 Euro zu ergaunern. Im Laufe der Zeit vertraute er (39) mir alles von seinem Leben an, unter anderem dass er keine Eltern und Verwandte hat und von Cottbus nach Dormagen gezogen sei um sich hier selbständig zu machen. Ich bemerkte, dass ich zu seiner Vertrauensperson geworden war und somit zu seinem einzigen Freund den er in dieser Stadt hatte. Er musste täglich mindestens 250 Euro umsetzen, um alle Kosten zu decken, hatte aber höchstens 180 Euro nach der abendlichen Abrechnung in der Kasse. Es vergingen 4 Monate als er mir mit schlechtem Gewissen sagte, dass er nicht mehr möchte, dass ich unbezahlt arbeite und so handelten wir 5 Euro die Stunde aus. Somit arbeitete ich dann erstmal eine Zeit lang und verdiente 5 Euro geklaut plus 5 Euro verdient die Stunde. Inzwischen hatte ich mir schon ein System ausgeklügelt, das undurchschaubar war für jemanden der nix davon wusste. Ihm ging es immer schlechter und ich bekam statt einem schlechten Gewissen einen Zwang zu klauen.


Nach einigen unbezahlten Wohnungsmieten zog er Hals über Kopf in sein Lager, was sich eine Straße neben seinem Laden befand. Nach einiger Zeit wurde es so hart, dass er sich nicht mal mehr krankenversichern konnte und deshalb seine nötigen Tabletten nicht mehr kaufen konnte und dann ging es richtig bergab. Ich habe ihn inzwischen sehr gemocht, konnte jedoch nicht aufhören zu klauen. Als er dann eines Tages mir weinend berichtete, dass er nicht weiter weiß und nicht in die Privatinsolvenz gehen wollte, war mir schon klar was in seinen Gedanken rumschwirrte. Ich motivierte ihn immer wieder und immer wieder weiterzumachen. Er sagte mir, dass es jetzt soweit wäre und der Gerichtsvollzieher kommen würde. Ich wusste jetzt das es vorbei war. Er sagte mir, dass er sich für eine von drei Sachen entscheiden müsste: 1. den Freitod, 2. in ein Kloster oder 3. das Land verlassen.

Er behielt den Laden noch die nächsten Tage offen und ich kam natürlich auch ganz normal arbeiten und klaute dann auch. Es tut mir im nach hinein so Leid. Als er mir sagte, dass er sich von mir verabschieden wollte, weinten wir beide. Er rufte mich nachts um 3 nochmal an und sagte, dass er mir alles gute wünscht und das ich ein Brief von ihm kriegen werde wo drin steht, wo er alles versteckt hat, was noch Wert hatte, so dass ich mir das nehmen sollte bevor es Gläubiger tun. Ich tat dies, aber anstatt zu gehen, war ich zu neugierig und fand ihn tot!

Beichthaus.com Beichte #00028426 vom 21.12.2010 um 16:52:05 Uhr (53 Kommentare).

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“Folge

Winterjacke for free!

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Diebstahl Habgier Selbstsucht Arbeit Studentenleben

Ich (w/26) habe gerade etwas furchtbares getan. Es tut mir wirklich Leid und sicher bekomme ich dafür irgendwann mal eine gerechte Strafe. Ich bin Studentin und wirklich immer pleite. Ich gehe neben dem Studium arbeiten, weil das Bafög nicht ausreicht, aber es ist immer ultraknapp. Inzwischen ist es saukalt geworden, hier liegen mindestens 10cm Schnee.
Ich brauche schon seit längerem dringend eine Winterjacke. Ich versuche schon seit ein paar Monaten auf eine zu sparen, aber es hat nicht geklappt. Eine richtig warme Jacke ist einfach sauteuer. Ich friere jeden Tag so unsäglich, habe ständig eine Blasenentzündung. Soeben war ich wieder kellnern. Ich war als erste fertig mit meiner Schicht und sah an der Garderobe einen richtig langen Daunenmantel. Ich habe kurz gezögert und den Mantel einfach mitgenommen. Ich finde ihn nicht mal schön, aber er ist warm. Mir tut die Person so Leid, die jetzt keinen Mantel mehr hat und vor allem nachher bei dem Wetter nach Hause gehen muss. Aber, es ist wirklich aus einer Not heraus passiert. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00028356 vom 01.12.2010 um 22:18:34 Uhr (42 Kommentare).

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Der Klamottenladen in meiner Stadt

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Kinder Shopping

Ich möchte beichten, dass ich als 13-jährige zusammen mit einer Freundin quasi den halben Klamottenladen in der Stadt leer geräumt habe. Die hatten gerade bei uns eröffnet, es gab noch keine Kameras und viele Klamotten waren noch ohne Sicherheitsteil, sodass wir leichtes Spiel hatten. Wir waren fast jeden Tag da und haben uns die Taschen vollgepackt. Der Großteil meiner damaligen Garderobe bestand irgendwann aus geklauten Sachen, meinen Eltern habe ich immer nur erzählt, meine Freundin hätte sie mir geschenkt oder die waren stark reduziert. Anfangs hatte ich natürlich ziemlich Bammel, erwischt zu werden, aber je öfter wir da waren, desto sicherer fühlte ich mich und hatte noch nicht mal mehr ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte selbst Schuld, wenn die ihre Sachen nicht sichern! Wir wurden die ganze Zeit nicht erwischt. Heute tut es mir Leid und ich schäme mich, dass ich damals so wenig darüber nachgedacht habe. Vor allem schäme ich mich, dass ich eigentlich nur mitgemacht habe, um dieser Freundin zu gefallen. Einen kleinen Teil der Klamotten habe ich übrigens sogar immer noch!

Beichthaus.com Beichte #00028355 vom 01.12.2010 um 19:04:58 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Martingal

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Neid Habgier Verschwendung Geld Bietigheim-Bissingen

Ich habe heute innerhalb von noch nicht einmal 5 Minuten stolze 60 Euro beim Online-Roulette verloren. Alles fing mit meiner Glückssträhne an. Gleich die ersten 5-6 Dreher waren alle richtig, aber dabei gewann ich nur so 12 Euro. Dann wollte ich diese "Verdoppel wenn Du nicht gewinnst - Strategie" versuchen. Schwarz wollte natürlich nicht kommen. Ich dachte da ist die Chance fast 50:50 (wegen grün). Nach ungefähr 8 Drehern kam wieder schwarz und ich war bei 10 Euro. Von 70 Euro auf 10 Euro in einer Minute. Das restliche Geld habe ich dann auf Sportwetten gesetzt auf den aktuell Tabellenletzten. Ich möchte beichten, dass ich die letzten Monate fast ein ganzes Gehalt verspielt habe nur um rauszufinden, ob ich irgendwann auch einmal Glück habe, denn ich habe weder Freunde noch Partnerin. Ich laufe ungefähr jeden zweiten Tag in Hundescheisse und arbeite ausgerechnet in der beschissensten Firma des Landes. Und dazu muss man sich noch jeden Tag angucken, wie viel Glück doch alle anderen haben. Was bei mir schon sowas wie ein Wunder ist, ist für andere noch nicht mal erwähnenswert. Fortuna, wo bist du?

Beichthaus.com Beichte #00028337 vom 26.11.2010 um 23:52:37 Uhr in Bietigheim-Bissingen (30 Kommentare).

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