Trennung wegen HIV

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Vorurteile Engherzigkeit Selbstsucht Gesundheit

Ich (w/34) habe mit meinem Freund Schluss gemacht, weil er HIV-positiv ist und ich keine Lust auf lebenslangen Sex mit Kondom hatte. Jetzt werde ich deswegen von allen wie das komplette Miststück behandelt, weil ich ja so intolerant sei. Als ob die alle mit ihrem Mann oder ihrer Frau ausschließlich Sex mit Kondom haben würden.

Beichthaus.com Beichte #00041032 vom 03.03.2018 um 01:34:12 Uhr (28 Kommentare).

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Meine Freundin hat mich mit HPV angesteckt

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Dummheit Verzweiflung Intim Gesundheit

Vor ein paar Jahren habe ich mich bei meiner Ex mit Feigwarzen (HPV) angesteckt. Sie wusste zu dem damaligen Zeitpunkt noch nichts von der Infektion. Kurz nachdem wir ein Paar wurden, bemerkte sie es und wir ließen uns beide sofort untersuchen und behandeln. Bei mir dauerte es aber ein paar Monate, bis sich die Infektion ebenfalls bestätigte. Mir war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, welch ein Martyrium seinen Lauf nehmen würde. Diverse Cremes, ätzende Lösungen, Laser- und Kryobehandlungen brachten keinen langfristigen Erfolg. Die noch junge Beziehung litt natürlich darunter. Die wochenlangen Behandlungen, durch die man nicht miteinander schlafen durfte, ließen sich ertragen- immerhin hatte man ja einander und es gibt sicher schlimmeres, als mal einen Monat keinen Sex zu haben. Doch jeder Mensch reagiert anders auf die Infektion. Bei manchen bricht es nie aus, bei anderen sporadisch, wenn das Immunsystem mal geschwächt ist. Andere wiederum werden es nie mehr los. Zusätzlich, können ein paar Typen der HPV Viren auch Krebs auslösen.

Abgesehen von der Scham über die Krankheit und die daraus resultierenden Beklemmungen, besteht also noch die ernstzunehmende Gefahr einer Krebserkrankung. Seit dem wir von der Infektion wussten, benutzten wir zwar Kondome, doch die liefern auch keinen hundertprozentigen Schutz. So kam es dazu das einer von uns beiden immer wieder behandelt werden musste. Die Beziehung ging dann in die Brüche aber wir erkundigten uns regelmäßig nach dem Zustand des anderen. Bei Ihr blieben nach ein paar Monaten die Symptome aus und Sie scheint sich erholt zu haben. Leider ist mir dieses Glück bis heute verwehrt geblieben. In regelmäßigen Abständen muss ich mich untersuchen und behandeln lassen. Ein gesunder Lebensstil (Sport, Ernährung) und Disziplin im Umgang ist zwingend erforderlich, jedoch hilft alles nichts. Selbst nach Jahren bin ich die Krankheit nicht los und habe mich inzwischen damit abgefunden, nie wieder gesund zu werden.

Das führt nun dazu, dass sich meine Lebensplanung verändert. Ich möchte auf keinen Fall einem anderen Menschen das zuführen, was mir durch meine eigene Dummheit geschehen ist. Wenn ich bei meiner Ex von Beginn an konsequent ein Kondom verwendet hätte, wäre ich evtl. nie infiziert worden. Doch selbst das wäre kein Garant dafür gewesen, nicht angesteckt zu werden. In den letzten Jahren dachte ich mir, dass ich schon gesund werde und hatte die Hoffnung eines Tages wieder eine Beziehung führen zu können, ohne meine Partnerin zu gefährden. Inzwischen ist mir klar geworden, dass ich nie eine Beziehung haben kann, ohne eine Gefahr zu sein. Abgesehen von den körperlichen sind es vor allem die psychischen Schmerzen, die damit einhergehen.

Ich vereinsame zunehmend, habe bereits depressive Phasen und eine Antriebslosigkeit entwickelt die mich immer schwerer belasten. Meine Bedürfnisse nach einer Beziehung, Familie und gemeinsamer Zukunft stehen im Kontrast zu der Gefahr die ich für meine potentielle Partnerin darstelle. Die Partnersuche ist so schon nicht leicht und ich darf dann noch irgendwann die Bombe platzen lassen. Der Zeitpunkt dafür ist auch schwer zu finden. Man möchte ja schon ein gewisses Vertrauen aufgebaut haben, bevor man sich offenbart. Wenn man zu lange wartet, könnte die Person aber eine liebestrunkene Entscheidung treffen, die später bereut wird. Ich möchte beichten, dass ich so dumm war ungeschützten Verkehr zu haben und nun eine Gefahr für andere bin, weil ich nicht weiß, ob ich eines Tages die Courage verliere und meine Krankheit ignoriere. Niemand in meinem Umfeld kennt mein Problem, weil ich mich dafür schäme. Ich werde oft darauf angesprochen, warum ich denn single sei und erzähle dann Ausreden.

Im Moment läuft für mich eine Sanduhr ab. So lange ich Menschen in der Familie und dem Freundeskreis habe, denen ich keine Schmerzen zufügen möchte, schwimme ich einfach mit dem Strom und habe die Hoffnung, eines Tages irgendwie wieder glücklich zu sein. Wenn im Laufe meines Lebens die wichtigen Menschen weniger werden, dann werde ich die Gefahr welche von mir ausgeht, selbst beseitigen. Ich bitte um Absolution für meine Dummheit und die Gedanken dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Das ist egoistisches Selbstmitleid, was die Familie und Freunde nicht verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00041028 vom 02.03.2018 um 04:45:07 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin sexuell nicht normal!

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Sucht Trier

Ich bin (m/39) ich sexuell weit ab von der Normalität. Gewöhnlicher Sex ist mir zu eintönig und langweilig. Ich bin ein ganz gut aussehender Mann und habe und hatte nie Probleme damit, Frauen kennenzulernen. Trotzdem liebe ich Nutten und Prostituierte über alles und ich schaffe es einfach nicht, davon wegzukommen. Wie ein Magnet werde ich von ihnen angezogen. In meinen Beziehungen habe ich bis auf die aktuelle, alle meine Freundinnen betrogen. Mehrfach. Mit anderen Frauen und eben mit Nutten. Mein Verlangen nach immer mehr Steigerung und Experimente beim Sex ist ungezügelt. Meine aktuelle Partnerin teilt meine Leidenschaft und wir holen uns immer wieder mal zusammen andere Frauen.

Es ist toll, kein Doppelleben mehr führen zu müssen und alle Triebe auszuleben und auch mal in der Stadt zu sagen: Lass uns eine andere Frau zusammen vögeln. Das klingt noch ganz harmlos, jedoch ist das Verlangen nach mehr dreckigen und zügellosen Sex immer größer. Mehr Frauen gleichzeig, noch öfter und härter. Es ist eine Spirale, aus der es kein Zurück mehr gibt. Die Folge ist, dass "normaler und gewöhnlicher" Sex so langweilig und uninteressant geworden ist.

Beichthaus.com Beichte #00040917 vom 26.01.2018 um 10:56:25 Uhr in 54290 Trier (9 Kommentare).

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Bestrafung für die Glatzen-Witze

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache

Ich (m/27) bin seit fast 10 Jahren Glatzenträger. Nicht wegen irgendwelcher politischen Ansichten, sondern weil bei mir mit 17 der Haarausfall schon so weit fortgeschritten war, dass das die einzige Form von Frisur ist, die ich noch mit Würde tragen kann. Mittlerweile habe ich mich auch damit abgefunden, aber lange Zeit habe ich viel Schlaf und Nerven verloren. Die wenigsten meiner Freunde zeigten lange Zeit auch nur Anzeichen von beginnendem Haarausfall und die Mädchen bzw. Frauen um mich herum schwärmten immer nur von einem vollen Schopf. Am Schlimmsten waren nicht mal meine eher dürftigen Aussichten in der Frauenwelt, sondern die Leute, die immer einen "lustigen" Spruch auf Lager hatten. Allen voran meine Tante. Mein Selbstbewusstsein war damals eigentlich nicht vorhanden - ohne Kopfbedeckung habe ich mich nirgendwo sehen lassen und habe allgemein angefangen, andere eher zu meiden. Glücklicherweise habe ich irgendwann erkannt, dass das alles gar nicht so schlimm ist, konnte über die dummen Sprüche hinweghören und fand irgendwann auch meine erste Freundin. Die Beziehung ist zwar schon lange beendet, aber sie hat mir einen Schubs in die richtige Richtung gegeben.

Jetzt zu meiner Beichte: Besagte Tante wurde mit Brustkrebs diagnostiziert und musste sich Chemo und Bestrahlung unterziehen. Glücklicherweise scheint es gut anzuschlagen, ist aber natürlich trotzdem mental und körperlich extrem. Ich muss aber beichten, dass ich insgeheim jedes Mal hämisch auflache, wenn sie sich wehmütig über den kahlen Kopf oder die Perücke streicht und traurig von ihren schönen langen schwarzen Haaren redet, die sie eigentlich immer hatte. Gestern hat sie mir aber gesagt, dass ihr die ganzen Sprüche von damals leidtun und sie jetzt verstehen kann, wie ich mich gefühlt haben muss. Jetzt fühle ich mich noch schlechter als ohnehin schon. Es tut mir leid. Wenn ich mir wütend Rachefantasien ausgemalt habe, war es immer nur, dass ihr jemand den Kopf gegen ihren Willen rasiert oder sie ihre Haare vorübergehend wegen einer hormonellen Störung oder so etwas verliert. Ich hoffe, das hat kein schlechtes Karma heraufbeschworen... Ich will Buße tun!

Beichthaus.com Beichte #00040885 vom 15.01.2018 um 08:50:58 Uhr (10 Kommentare).

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Ich vermisse es, dass ich meine Sexsucht ausleben kann!

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Sucht Begehrlichkeit

Ich (m/20) bin extrem sexsüchtig, obwohl ich eine Beziehung habe. Ich habe immer das Verlangen Sex mit anderen Frauen zu haben. Leider kann ich das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Es gibt diese Augenblicke, wo ich am liebsten mit einer Frau schreiben will und ihr bestimmte Bilder von bestimmten Sachen schicken und mit ihr Tonaufnahmen tauschen möchte. Früher war es für mich auch normal Videos zu schicken. Da ich früher öfters so etwas hatte, vermisse ich es. Ich würde echt alles dafür geben, um wieder wieder solche erotischen Abenteuer zu erleben, da ich irgendwie immer geil bin. Es tut mir leid, dass ich so eine Sucht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040857 vom 07.01.2018 um 04:24:24 Uhr (13 Kommentare).

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