Gefälschte Schuhe aus dem Urlaub

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Betrug Habgier Urlaub

Ich (w) war letztens im Urlaub und habe mir dort auf dem Markt ein paar falsche "New Balance"-Schuhe mitgenommen. Aus irgendeinem Grund fand ich die dann allerdings doch nicht mehr so schön, weil man an manchen Stellen bei genauerem Hinsehen gemerkt hat, dass die Schuhe keine Originale sind. Daraufhin habe ich sie eiskalt für 60 Euro im Internet verkauft - und das, obwohl ich sie umgerechnet für gerade mal 15 Euro gekauft habe. Jetzt bereue ich es, weil irgendein armes Schwein gefakte Schuhe hat, die er für Orginale hält. Über das Geld habe ich mich aber trotzdem gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00035492 vom 19.04.2015 um 13:25:17 Uhr (4 Kommentare).

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Mit 30 Jahren wie ein kleines Kind behandelt

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Zorn Familie

Ich habe vorgestern mit meiner Familie gebrochen. Ich hielt es nicht mehr aus. Ich bin vor einigen Wochen 31 Jahre alt geworden und werde, obwohl mit beiden Beinen fest im Leben stehend, seit Jahren in einer festen Partnerschaft lebend und meinen Traumberuf ausübend, immer noch wie ein kleines Mädchen behandelt. Wer denkt, ich übertreibe - ich übertreibe leider nicht. Ich werde auf eine sehr liebevolle Art so behandelt, aber trotzdem leide ich darunter. Ich bin 31 Jahre alt, ich möchte als ein erwachsener, mündiger Mensch vor meinen Eltern und Großeltern stehen. Liebevoll ja, so behandele ich sie auch, aber nicht wie ein schutzbedürftiges kleines Kind.

Diese Behandlung hat eine Vorgeschichte. Ich wurde als Frühchen geboren, wochenlang bangte meine Familie um mein Überleben. Als ich über dem Berg war, war ich trotzdem immer zarter und kleiner als die anderen Babys, erst im Alter von etwa drei Jahren hatte ich körperlich aufgeholt. Auf geistiger Ebene hatte ich, zum Glück, nie Probleme. Diese ganze qualvolle Zeit ist an meinen Eltern und meinen Großeltern nicht spurlos vorbeigegangen. Als kleines Kind fiel es mir noch nicht auf, dass ich behandelt werde, als sei ich aus Zucker. Ich wurde älter und mehr empfand ich es als eine Art Demütigung. Ich bat meine Eltern, meine Oma und meinen Opa vor etwa drei Jahren inständig darum, mit mir eine Familientherapie zu beginnen, um diese dramatischen Erlebnisse endlich aufzuarbeiten. Und dann ein neues Leben zu beginnen, mit mir als erwachsener Frau, die mit ihrem Lebensgefährten demnächst Kinder plant.


Denn werde ich einmal selbst Mutter sein, kann es so nicht weitergehen. Meine Familie lehnte ab, meine Oma hat sogar geheult und war tieftraurig, quasi als gestörte Person hingestellt zu werden. Ich plante damals schon, den Kontakt zu beschränken, sollten sie meinen Wunsch nach einer solchen Therapie nicht erfüllen. Doch ich brachte es nicht übers Herz. Sie liebten mich ja. Aber ich fühlte mich erdrückt. Vorgestern war Schluss. Ich hoffe immer noch auf eine Veränderung. Aber sie muss von ihnen ausgehen. Sonst wäre ich auf die Dauer kaputtgegangen. Mein Lebensgefährte steht hinter mir, er hätte den Kontakt schon früher abgebrochen. Ich bitte um Absolution. Es ist meine Familie, aber es geht nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00035491 vom 19.04.2015 um 12:40:56 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Freundin ist im Bett zu langweilig

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Fremdgehen Begehrlichkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/19) beichte, dass meine Freundin mir zu langweilig ist. Ich lese hier seit Kurzem Beichten durch und bin teilweise extrem neidisch, wenn ich Sachen wie: "Ich bin gerne die Sklavin meines Mannes" lese. Ich drehe durch, wenn ich so etwas lese - es macht mich tierisch heiß! Kommen wir nun zu meinem Problem: Ich und meine Freundin haben zwar keinen schlechten Sex, allerdings ist sie noch relativ unerfahren und ich wünsche mir einfach mehr! Leider habe ich aber keine beste Freundin mehr, mit der man irgendwie etwas Ähnliches wie eine "Sexbeziehung" haben könnte. Meine Beichte ist also im Klartext, dass ich, um meine sexuellen Wünsche befriedigen zu können, meiner Freundin fremdgehen würde.

Beichthaus.com Beichte #00035490 vom 19.04.2015 um 12:15:02 Uhr (15 Kommentare).

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Schwanger von meinem Vergewaltiger

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Ehebruch Missbrauch Schwangerschaft

Ich wurde als junge Frau vergewaltigt, während ich in einer Beziehung war. Wir waren beide Anfang zwanzig, wollten heiraten. Dann kam die Vergewaltigung und bald stellte sich heraus, dass ich schwanger war. Ich wusste, dass ich das Kind bekommen möchte. Ich sagte meinem Partner, dass ich seine Entscheidung respektieren werde, doch mein Freund machte mir klar, dass er bei mir bleiben möchte und wir das Kind als unser Kind aufziehen werden. Wir heirateten und ich bekam meinen Sohn. Ich liebte ihn vom Augenblick seiner Geburt an, mein Mann aber konnte keine Gefühle zu diesem fremden Kind aufbauen. Seine Pläne, ihn als seinen Sohn zu behandeln, schlugen fehl. Ich litt, aber konnte nichts daran ändern. Weil wir sehen wollten, wie wir mit der Situation klarkommen, sollten erst einmal keine gemeinsamen Kinder geboren werden. Doch ich wurde wieder schwanger und es wurde 14 Monate nach der Geburt des ersten Sohnes mein zweiter Sohn geboren, unser gemeinsames Kind, das ich natürlich auch sofort liebte - und er bekam auch die volle Liebe und Aufmerksamkeit meines Mannes, da es sein leiblicher Sohn war. Im Babyalter noch kein allzu großes Problem, doch bald wurden die Kinder größer und es entstand ein Teufelskreis.

Der Ältere spürte die Ablehnung seines Ziehvaters, die Bevorzugung des Bruders, er beschäftigte sich fast ausschließlich mit ihm und schenkte ihm kaum Beachtung. Irgendwann wurde er älter und begann, seine Trauer in Wut umzuwandeln. Er wurde schlecht in der Schule, ließ die Wut an Unbeteiligten aus. Für meinen Mann war er dann natürlich das schwarze Schaf, der Bruder der Musterknabe. Die Situation eskalierte, als der Ältere zwölf war und seinem Bruder, der es leider ausnutzte, bei meinem Mann die Nummer 1 zu sein - was ich ihm aber nicht übel nehme - einen Arm brach. Daraufhin schmiss ihn mein Mann sozusagen hinaus und er lebte mehrere Tage auf der Straße. In diesen Tagen ging auch mir ein Licht auf. Ich packte meine Siebensachen, machte meinem jüngeren Sohn klar, dass ich ihn über alles liebe und mein Auszug nichts mit ihm zu tun hat, und zog zunächst zu einer Freundin. Dann suchte ich mir eine Wohnung und sprach mich in Stunden voller Gefühlsausbrüche mit meinem älteren Sohn aus, bat ihn um Verzeihung für meine jahrelange Ignoranz. Er verzieh mir. Von Kindern können Erwachsene eine Menge lernen.

Ich reichte die Scheidung ein und einige Wochen später zog auch mein jüngerer Sohn zu uns. Die beiden Jungs verziehen einander ebenfalls und wurden die besten Kameraden. Sie sind jetzt 42 und 41 Jahre alt. Beide heirateten, erlernten Berufe, die sie ausfüllen, auch mein älterer Sohn holte in der Schule wieder auf. Ich bin mittlerweile Oma von vier tollen Enkelkindern, habe einen wundervollen zweiten Mann, der den Enkeln ein toller Opa ist. Mein Ex-Mann ist ebenfalls neu verheiratet, manchmal begegnet man sich und ich weiß von mehreren Stellen, wie schlecht er seine Frau - die keine Kinder hat - behandelt. Ich hätte mich damals trennen müssen. Es ist nie leicht, Stiefkinder so zu behandeln wie die leiblichen, aber mit Mühe und psychologischer Hilfe als letzte Lösung kann das klappen. Das habe ich meinem Mann auch vorgeschlagen, aber er lehnte ab - mit der Begründung, er sei ja nicht verrückt. Und trotzdem blieb ich bei ihm. Ich weiß, dass ich mich schäbig verhalten habe und es dafür keine Absolution gibt. Vielleicht ist meine Beichte eine Warnung für alle Menschen, die in einer ähnlichen Situation leben wie ich damals.

Beichthaus.com Beichte #00035487 vom 18.04.2015 um 22:56:39 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Rabatt für Schüler und Studenten

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Geiz Falschheit Betrug Geld

Ich schummle beim Eintritt bezahlen. Wenn ich auf eine schöne Messe, in Zoos, auf Musikveranstaltungen, zu Oldtimermärkten oder ins Museum gehe, zücke ich meinen seit zwei Jahren abgelaufenen Umschülerausweis. Ich verdiene nun, nach der Umschulung, leider nicht das Meiste. Die Oldtimerveranstaltungen sind unverschämt teuer und kosten oft 50 Euro Eintritt, nur um sich Opas alten Jaguar und Bauer Heins rostigen Traktor angucken zu können. Ich bezahle, nachdem ich den Ausweis vorgezeigt habe, oft statt fünfzehn Euro nur noch zehn Euro, statt fünf nur zwei Euro oder komme in Museen sogar kostenlos rein. Ich bin ein großer Museumsfan und das wäre im Laufe des Jahres ganz schön teuer. Auch im Freizeitpark oder im Schwimmbad lassen sie mir die Masche manchmal durchgehen.


Eine Umschulung dauert mit Vorausbildungskurs maximal drei Jahre. Der Ausweis ist gültig ab 2012 und ist es 2015. Den meisten Kassierern fällt es gar nicht auf. Ich überlege nun, da der Ausweis langsam unglaubwürdig wird, irgendwie das Datum auf dem Teilnehmerausweis zu ändern oder mir selbst einen zu erstellen. Das wäre aber wohl Urkundenfälschung, im Grunde ist mir das auch zu heikel. Auch meinen alten Sozialpädagogen zu fragen, ob er mir eine Karte mit aktuellem Datum ausstellt, habe ich schon überlegt. Das wäre allerdings dreist, da sie dort immer superkorrekt in allen Dingen waren. Meine Mutter ermutigt mich manchmal sogar, den Ausweis vorzuzeigen, wenn wir irgendwo hingehen. Ich weiß, es ist falsch, doch ich kann nicht damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00035486 vom 18.04.2015 um 20:55:46 Uhr (10 Kommentare).

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