Sowjetischer Wirtschaftsspion

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Misstrauen Vorurteile Zwietracht Arbeit Raben

Ich arbeite in einem IT-Unternehmen und habe einen Kollegen mit osteuropäischer Herkunft, der diverse Webanwendungen entwickelt. Dieser Kollege war mir von Anfang an suspekt - unter anderem, weil er immer meine Kaffeepads geklaut hat, die ich inzwischen in meinem Rollcontainer aufbewahre. Die Programme, die er so verbricht, waren mir immer Anlass für großes Misstrauen: Wie kann man eine neue Funktion einbauen, indem man immer direkt drei Sinnlosigkeiten implementiert? Wie kann es sein, dass grundlegende Sicherheitsregeln aufs Gröbste missachtet werden? Wie kann man sich Entwickler nennen, wenn die einzigen Kommentare, die man setzt, den Code verbergen, der sowieso nicht funktioniert. Hier findet sich niemand drin zurecht! In letzter Zeit hat es besagter Kollege mehrfach geschafft, seinen Rechner außer Betrieb zu setzen. Da ging dann gar nichts mehr und man musste ihn für ihn komplett neu einrichten. Er ist derweil nach Hause gefahren. Immer gab es drei Umstände, die zutrafen, wenn sein Rechner wieder im Eimer war: Er war auf irgendwelchen Webseiten mit kyrillischen Zeichen unterwegs, er hatte Administratorrechte und hat seine private Festplatte angeschlossen, oder seine Kiste war Viren verseucht. Hin und wieder haben wir auch nichts gefunden, dann ging es plötzlich wieder. Das Ganze zog sich über mehrere Monate.


Uns ist dann irgendwann aufgefallen, dass die ganzen Fehler mit den politischen Unruhen in seinem Heimatland aufgekommen sind. Jetzt hat er aber den Vogel abgeschossen: Seine Tastatur ist auf russisch gestellt und bei ihm geht permanent die Seite vom russischen Geheimdienst auf! Ich möchte beichten, dass ich zwar nicht weiß, was ich über meinen Kollegen denken soll, aber beides ist ziemlich unkollegial: Entweder er ist ein vollkommener Naivling, der von einer Panne in die nächste schlittert, und jedes Mal problemlos davonkommt, oder er ist ein ausgezeichneter sowjetischer Wirtschaftsspion, der es durch seine auffällig unauffällige Weise schafft, unsere Software zu kompromittieren. Dafür spräche jedenfalls, dass er ganz dringend Urlaub genommen hat und nach St. Petersburg fliegen muss.

Beichthaus.com Beichte #00033399 vom 04.06.2014 um 23:29:31 Uhr in Raben (7 Kommentare).

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Schmarotzer in Deutschland

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Vorurteile Zorn Hass Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich sauer auf die meisten Ausländer bin. Ich kenne natürlich die Vorurteile und leider trifft das auch auf 90 Prozent zu. Ich kann jedoch relativ gut Deutsch, und selbst die Deutschen in meiner Klasse sagen, dass ich die Sprache besser beherrsche […]
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Beichthaus.com Beichte #00033397 vom 04.06.2014 um 18:56:15 Uhr (26 Kommentare).

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Der zerstörte Traum vom Glück

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Verzweiflung Begehrlichkeit Dummheit Ehebruch Partnerschaft Ahlen

Ich bin seit zehn Jahren mit meiner Frau zusammen und seit 2011 sind wir glücklich verheiratet. Wir haben uns sehr lange um ein Kind bemüht und letztes Jahr war es dann endlich so weit - die Freude war groß: Sie wurde schwanger. Leider haben wir das Kind im Januar verloren und die Probleme fingen an. Ich habe in ihr die Schuldige gesucht, da sie zu diesem Zeitpunkt noch andere medizinische Probleme hatte. Egal, was sie gemacht hat, alles fand ich einfach Scheiße. Ich wurde kalt zur ihr und sie zog aus. In der Zwischenzeit habe ich eine Frau kennengelernt, die wirklich lieb war. Es fühlte sich so gut an und ich war "glücklich", obwohl die Neue mir nie das geben konnte, was meine Ehefrau mir gab. Dann habe ich angefangen zu trinken und meine Frau ging mir nicht aus dem Kopf. Dennoch habe ich zu der Neuen Sachen gesagt, die ich zehn Jahre lang nur meiner Frau gesagt hatte und wir landeten schließlich im Bett. Ich bereue das sehr und bette jeden Tag um Verzeihung und um eine letzte Chance bei meiner Frau. Ich liebe sie so sehr und verstehe nicht, wie es so weit kommen konnte. Ich gehe zum Psychotherapeuten und spreche sehr viel mit Menschen, die mich kennen, und suche Trost bei Gott. Ich weiß, wie ich bin. Ich brauche keine andere Frau, sondern nur meine. Ich weiß nur nicht, wie ich meiner Frau erklären soll, dass es mir leidtut und dass ich in diesem Moment unter Depressionen stand. Zwei Psychotherapeuten haben nämlich das Gleiche gesagt. Ich weiß, wo meine Probleme sind und arbeite daran. Aber ohne meine Frau bin ich nur halb so stark.

Beichthaus.com Beichte #00033396 vom 04.06.2014 um 10:48:14 Uhr in 59229 Ahlen (Rottmannstraße) (10 Kommentare).

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Der falsche Weg zum Glück

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Morallosigkeit Betrug Falschheit Selbstsucht Internet

Ich (m) kenne mich mit Computern sehr gut aus und stehe auf Männer. Und ich bin zwar nicht hässlich, aber auch keine 10 auf der Richterskala. Da ich mich seit etwas längerer Zeit schon zu Männern hingezogen fühle, mich aber aufgrund meiner Schüchternheit nicht überwinden konnte, etwas mit einem Mann anzufangen, blieb mir nur Masturbation übrig. Nun aber zum wichtigsten Teil: Da normale Pornos irgendwann langweilig werden und es natürlich viel interessanter wäre, mit Personen, die man kennt, seinen Sexualtrieb zu befriedigen, fing ich an, E-Mail-Accounts und alles Mögliche zu "hacken". Damit ich da auf brisante Bildersuche gehen konnte. Ich wurde oft fündig, und vor einem Jahr stieß ich dann auf den Account eines sehr hübschen Schwulen. Ich fand zwar keine Nacktbilder, aber dennoch gutes Masturbations-Material. Diese Person machte dann auf einem bekannten Frage-Antwort Portal seiner Wut Luft. Was mich zu meinem größten Fehler verleitete. Ich gab mich nämlich als attraktiver Kerl aus und bot ihm an, ihm zu helfen. So kam ich an seine Handynummer und seitdem schreiben wir intensiv. Es entstand eine tolle Freundschaft und er wollte mich irgendwann auch treffen, was ich mit fadenscheinigen Ausreden ablehnen musste. Inzwischen schreibt er mir öfters, dass ich der perfekte Typ für ihn wäre und ich empfinde genau das Gleiche. Allerdings habe ich ein beschissenes Gefühl bei der Sache, weil ich ihn am liebsten Heiraten würde. Wenn ich demnächst all seine Interessen, Vorlieben und Chats ausgewertet habe, werde ich mich daran machen, ihn mit meinem "wahren Ich" bekannt zu machen. Bitte vergebt mir, dass ich eine ganz besondere Art von Arschloch bin. Aber ich will doch nur glücklich werden.

Beichthaus.com Beichte #00033387 vom 03.06.2014 um 01:43:45 Uhr (9 Kommentare).

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Elfjährige Bordsteinschwalbe

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Hass Zorn Dummheit Kinder Nachbarn

Neben uns wohnt eine Familie mit drei Kindern - also einer Tochter und zwei Söhnen. Die Tochter ist elf Jahre alt, während die Söhne erst drei und fünf sind. Ich beichte, dass ich dieses Mädchen einfach nur total dämlich finde. So soll man ja eigentlich nicht […]
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Beichthaus.com Beichte #00033384 vom 02.06.2014 um 20:09:57 Uhr (25 Kommentare).

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