Borderline

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Eifersucht Aggression Selbstverletzung Partnerschaft

Als ich 20 war lernte ich meinen Partner im Netz kennen, Entfernung circa 850 km. Nach einiger Zeit trafen wir uns real und wurden ein Paar. In den 18 Monaten Fernbeziehung hab ich ihn wirklich sehr schlecht behandelt, weil ich einfach selbst gar nicht klar im Kopf war. Ich litt an Borderline. Dieser Mann hat mit mir wirklich alles ertragen. Ich hab ihn angeschrien, wenn er mit seinen Freunden weggehen wollte, bis er einfach nicht mehr gehen wollte. Ich habe ihn mit Handyanrufen belästigt - das war wirklich eine schlimme Zeit, weil er zusehen musste, wie ich mich selbst und ihn kaputt gemacht habe. Heute sind wir 5 Jahre zusammen. Vor 3 Jahren habe ich meine Heimat für ihn aufgegeben und wohne bei ihm. Wir sind glücklicher denn je und haben alle Schwierigkeiten überwunden, er half mir aus meiner Krankheit. Ich liebe ihn über alles und bereue zutiefst ihn so widerwärtig behandelt zu haben. Er ist ein guter Mann und hatte das einfach nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00027381 vom 07.01.2010 um 03:15:28 Uhr (30 Kommentare).

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Selbst gepierct

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Selbstverletzung Waghalsigkeit Peinlichkeit Berlin

Ich habe mir mal selbst den Schwanz gepierct. Das hat geschmerzt wie Sau und sich nach zwei Tagen richtig schön entzündet. Ich musste mein Piercing entfernen und habe die Entzündung selbst behandelt. Seit dem habe ich einen unschönen, dicken Gnubbel am Schwanz.

Beichthaus.com Beichte #00027379 vom 06.01.2010 um 19:16:45 Uhr in Berlin (57 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

10 Jahre als Prostituierte gearbeitet

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Verzweiflung

Ich (w/29) beichte, dass ich die letzten 10 Jahre meines Lebens vergeudet habe weil ich als Hure gearbeitet habe. Über Gogo Dancing, Erotic-Dancing, Escort bin ich da hinein gerutscht. Der typische Weg also. Zuerst war es ja "nur" den solventen Herren zum Essen zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00027376 vom 05.01.2010 um 14:01:14 Uhr (53 Kommentare).

Gebeichtet von amelie
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Oma ist tot

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Lügen Schamlosigkeit Schule

Damals in der Grundschule hatten wir eine ziemlich strenge Lehrerin. Ich hatte an diesem Tag leider meine Hausaufgaben vergessen und hatte ziemlich Angst vor ihrem Anschiss und der Standpaucke. Ich war schon immer recht redegewandt und habe mir dann auch damals eine, meiner Meinung nach, spitzenmäßige Ausrede ausgedacht. Naja ich habe der Lehrerin verklickert, dass meine Oma gestern gestorben war und ich deswegen die Hausaufgabe nicht machen konnte. Die Lehrerin und die klasse waren natürlich alle geschockt und konnten nachvollziehen, dass ich nichts für die Schule getan hatte. Als die Lehrerin nach der Todesursache gefragt hatte, nannte ich spontan Herzprobleme. Die Lehrerin war jetzt noch geschockter, da sie selbst auch Probleme mit dem Herz hat. Naja auf jeden Fall hat das alles Recht gut geklappt und ich kam ohne Strafe davon und ging nach Hause.
Alles war okay, bis die Mutter eines unbeliebten Klassenkameraden anrief und meiner Mutter ihr Beileid aussprach. Meine Mutter stellte mich natürlich zur Rede und ich beichtete ihr alles. Meine Mutter rief sofort danach meine Lehrerin an und berichtete, dass die ganze in sich schlüssige und recht glaubwürdige Geschichte nur erfunden sei und ich musste mich am nächsten Tag vor der ganzen Klasse und Ihr entschuldigen, was mir sowas von peinlich war. Aber bis heute ist die Geschichte vom angeblichen Tod meiner Oma auf jeder Familienfeier ein echter Brüller unter den Gästen, auch bei meiner Oma selbst.

Mir tut Leid, dass ich meiner Lehrerin und allen Beteiligten so einen Schrecken eingejagt habe, bin aber immer wieder überrascht wie ein Kind im alter von circa 8 Jahren so eine Geschichte frei erfinden kann und so glaubwürdig allen Anwesenden vor machen, dass seine Oma gestorben sei.

Beichthaus.com Beichte #00027365 vom 02.01.2010 um 01:29:27 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Langsam finde ich Frauen immer blöder

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Engherzigkeit Vorurteile Verzweiflung

Ich (m/33) möchte beichten, dass ich so langsam Frauen immer blöder finde. Also nicht auf sexueller Ebene. Ich meine ihre Art, ihr Wesen und das, was sie antreibt. Ich habe auch immer öfter das Gefühl, dass Frauen einfach nur dumm sind - mehrheitlich, natürlich nicht jede Einzelne.

Meine letzte Freundin hat mich belogen, betrogen, beschissen und mir all meine Sachen geklaut. Ich glaube da fing es an, dass sich meine Einstellung geändert hat. Nun könnte man sagen, dass das an dieser Erfahrung liegt, aber ich habe das Gefühl, dass ich einfach nur aufgewacht bin. Ich halte Frauen für egoistisch, oberflächlich, absolut unsensibel und allein auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ich traue es keiner Frau zu etwas für jemanden zu machen, ohne dass ihr dabei ihr eigener Vorteil im Hinterkopf schwebt. Selbstlosigkeit spreche ich Frauen komplett ab. Sie schauen in jeder Hinsicht nur darauf, wo für sie am meisten rausspringt, alles verpackt in adretter und harmloser Hülle. Ich denke auch, dass sie dumm sind. Ich habe seit Ewigkeiten kein gutes Gespräch mehr mit einer Frau führen können, da sie allesamt entweder total dumm waren, oder sie waren oberflächlich, oder sie waren so sehr von sich selbst eingenommen, daß man gar keine Lust hatte mit ihnen in großen Kontakt zu kommen. Die Frauen, die tatsächlich etwas Intelligenz besitzen, sind generell komplett von sich selbst eingenommen und triefen schon vor Arroganz und Unsympathie. Für sensibel halte ich sie eh nicht mehr. Sie haben keinerlei feineren Sinn für die Schwingungen ihrer Umwelt. Ihre Sensibilität bezieht sich ausschließlich auf sie selbst. Eine Frau zu kränken ist das einfachste auf der Welt. Aber bevor sie merkt, dass jemand anderes gekränkt ist oder sie ihn gar kränkte, kann eine Ewigkeit vergehen.


Früher waren Frauen für mich das Schönste auf der Welt. Für mich waren sie die besseren Menschen, im Gegensatz zu Männern, die sich nur durch Rülpsen und Furzen verständigen konnten. Heute - im Zuge der zwanghaften Männerangleichung - ist es ja auch nicht mehr schwer die gleiche Sorte Vollpfosten unter Frauen zu finden. Ich habe sie jedenfalls geliebt und mein größter Wunsch war es meine Traumfrau zu finden. Nur so konnte ich mir mein Leben als vollkommen vorstellen. Nun bin ich regelrecht froh, wenn sie mich zufrieden lassen mit ihrem hohlen Gebrabbel. Dennoch fehlt mir all das, was ich mir früher herbeigesehnt habe. Wenn ich so zärtlich gebaute, grazile hübsche Frauen sehe, dann wünschte ich, ich würde mit ihr verschlungen im Bett liegen, ganz innig und zärtlich. Man hätte einen Draht zueinander, man verstünde sich ohne Worte, die Innigkeit würde die Herzen wärmen und sie wüsste einen zu verstehen und käme nicht ewig mit dem grenzdebilen Geschwafel daher, weil sie sich wieder sonstwas einbildet, weil irgendetwas nicht stimmen würde. Sie hätte verständnisvolle Augen, weiche Haut, sie würde die Zärtlichkeiten genießen und man würde merken, dass man gemocht wird und nicht nur für Sex gut ist. Doch alle Frauen, mit denen ich in letzter Zeit etwas hatte, waren dümmliche, selbstsüchtige und unsensible Hohlbirnen, mit denen man nur aus Not und Langeweile rumgemacht hat.

Vielleicht liegt es ja an mir, dass ich solche Frauen anziehe, aber ich weiß nicht woran es liegt und ich sehe vor allem auch gar keine anderen Frauen. Ich wünschte, es gäbe eine, die diesem ganzen gesellschaftlichen Gleichschritt widerstünde und einen eigenen Kopf hätte. Eine eigene Seele, ein eigenes Herz und einen eigenen Geist. Kein saufendes, oberflächliches Abziehbild der Marketing- und Modeindustrie, die glaubt, sie sei toll wenn sie nur taff genug wäre, egal wie viel dummes Zeug sie dabei aus ihrem Kopf presst.

Vergebt mir, böse meine ich es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027360 vom 31.12.2009 um 03:10:39 Uhr (82 Kommentare).

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