Großzügige Spende

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Ungerechtigkeit Trunksucht Geld

Ich habe besoffen mein halbes Monatsgehalt an einen Obdachlosen verschenkt und jetzt ärgere ich mich so dermaßen darüber.

Beichthaus.com Beichte #00023265 vom 05.01.2008 um 00:28:18 Uhr (28 Kommentare).

Gebeichtet von Psyco aus Berlin
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Ich habe viele Männer verarscht und bekam die Rechnung daf

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Boshaftigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich möchte beichten, dass ich (w) jetzt mit Anfang 30 bereue, wie ich früher mit Männern umgesprungen bin. Ich war jedes Wochenende los und habe nie mehr als nur den Eintritt in die jeweilige Disco/Club etc. bezahlt, sondern habe mich den Rest des Abends von irgendwelchen Typen aushalten lassen. Manchmal habe ich denen erzählt, sie seien so toll und ich wäre vom ersten Sehen total verknallt gewesen, und dass ich nie mehr ohne sie sein wolle. Ich habe Telefonnummern gesammelt, aber die Männer nie angerufen. Wenn denn mal einer rausfand, wo ich wohnte, hat mein bester Freund (schwul, aber nicht tuckig) einen auf fester Partner gemacht und die Typen verjagt, von wegen die sollen mir nicht nachstellen, ich sei schon psychisch total fertig. Ich war echt ein Luder. Irgendwann hatte ich es so übertrieben, dass mein Kumpel mich da nicht mehr rausboxen wollte, ich fand aber damals, er hätte unsere Freundschaft verraten. Als ich dann fand, ich sei alt und reif genug für ein Kind, habe ich mir jemanden ausgesucht und ihm die große Liebe vorgespielt, aber eigentlich sah er nur unverschämt gut aus und hatte Geld.

Ich habe mich dann in der Schwangerschaft getrennt. Er ließ mir mitteilen, dass er wohl Unterhalt zahlen würde, ich es aber nie wagen solle, mit dem Kind je bei ihm aufzutauchen. Nach der Geburt fiel ich in eine Wochenbettdepression, aber irgendwie habe ich es doch geschafft, mein Kind so weit groß zu kriegen, dass er ein toller Junge ist - mit vielen Freunden und ein guter Schüler. Ich war nur für mein Kind da, ging auch nicht mehr weg. Okay, ich bin erst nach der Geburt erwachsen geworden und gebe heute zu, zum Zeugungszeitpunkt mit Mitte 20 war ich nicht wirklich reif. Ich habe dann einen Mann kennengelernt, der war verheiratet und wir hatten eine Affäre. Als ich die beenden wollte, weil ich keinen Bock mehr auf ihn hatte, hat er mich verprügelt. Ich wagte es nicht, ihn anzuzeigen, ihn, der eine Familie hatte mit drei Kindern und überhaupt alles. Ich wurde depressiver und habe ziemlich zugelegt. Optisch habe ich mich total zum Nachteil verändert, das fiel dann auch Kollegen auf, aber ich war eh eine Einzelgängerin und mochte den Büroklatsch nach Feierabend nicht. Ich bin dann letztes Jahr in Therapie gegangen, als ich dann auch noch meinen Job verlor und mich überfordert gefühlt habe. Bis dahin war mein Kind der einzige Mensch, den ich je geliebt habe. Letztes Jahr im Herbst hatten wir ein Straßenfest. Gestärkt durch die Therapie beschloss ich dran teilzunehmen, auch meinem Sohn zuliebe.

Ich lernte dort den Arbeitskollegen meines Nachbarn kennen. Wir unterhielten uns und er erzählte mir, er habe mich schon ganz oft gesehen und sich nur nicht getraut, mich anzusprechen. Wir hatten einen netten Nachmittag und ein paar Tage später fragte mein Nachbar mich, ob ich nicht zu seinem Geburtstag kommen wolle. T. würde sich sehr freuen. Meine Mutter nahm mir den Abend meinen Sohn ab, sodass ich das erste Mal seit langer Zeit ausging. Ich ging hin, total nervös und naja, ich habe an dem Abend ziemlich viel getrunken und landete mit T. im Bett. Wir tauschten Telefonnummern aus und er versprach, mich anzurufen. Nur tat er das nicht, rief ich ihn an und es meldete sich niemand. Dann rief ich ihn mit unterdrückter Nummer an und er ging ran, hatte aber angeblich gerade keine Zeit. T. hat nie auf SMS reagiert oder angerufen.

Ich weiß dadurch erst jetzt, wie sehr ich Männer früher verletzt habe, wenn ich sie so benutzt habe und es tut mir sehr sehr sehr leid. T. war der erste Mann, für den ich wirklich etwas empfunden habe. Und seit ich ihn kennengelernt habe, interessiert mich kein anderer Mann mehr. Ich weiß, dass er immer noch in derselben Firma wie mein Nachbar arbeitet, aber er kommt ihn nicht mehr besuchen. Mein Nachbar hingegen grüßt immer noch freundlich, ist auch nicht anzüglich geworden oder so. Nur ich ertrage es nicht, ihn zu sehen und werde wohl bald umziehen, um T. zu vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00023260 vom 02.01.2008 um 06:59:02 Uhr (23 Kommentare).

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Kein Wasser zum Spülen

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Ekel Unreinlichkeit Engherzigkeit

Wenn ich an der Uni bin, gehe ich da immer auf die große Toilettenanlage, wo etwa 20 Kabinen und genauso viele Pissoirs sind. Dann drehe ich bei möglichst vielen Toiletten das Wasser ab. Dies ist ganz einfach und ohne Werkzeug an so einem kleinen Drehknopf links oder rechts vom Spülkasten zu machen. Der Nächste hat dann noch das Wasser, das bereits im Kasten ist, aber der Übernächste, der einen schönen Viertelpfünder in die Schüssel setzt, der kann nur noch mit Luft spülen und sollte sich ob seines verursachten Gestanks was schämen. Ich bin dann bereits über alle Berge und tue es immer wieder.

Beichthaus.com Beichte #00023253 vom 22.12.2007 um 04:25:47 Uhr (16 Kommentare).

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Das Spiel mit den Eieruhren

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Engherzigkeit Boshaftigkeit

Ich habe heute in einem Geschäft Eieruhren gefunden. Habe diese dann gestellt. Einen auf 60, einen auf 55, einen auf 50 - bis runter auf 15 Minuten. Ich will nicht wissen, was die Verkäufer gedacht haben müssen. Achja, erwähnen sollte ich noch, dass ich diese alle im Geschäft versteckt habe (großer Laden).

Beichthaus.com Beichte #00023250 vom 19.12.2007 um 22:10:05 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Steht zu eurem Glück!

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Ich (w/29) hatte, was Beziehungen angeht, nie wirklich Glück. Wahrscheinlich war ich oft auch einfach zu naiv und habe die Wahrheit verdrängt, wenn mich wieder einer belogen und betrogen hat. Nun ja, irgendwann - ich war mal wieder unfreiwillig solo - ging ich mit Freunden auf eine Party, um mich ein bisschen vom Liebeskummer abzulenken. Jemand stellte mir einen sehr attraktiven Mann vor und es wurde ein wirklich schöner Abend. Wir lagen sehr auf einer Wellenlänge und flirteten ausgiebig miteinander, mehr lief jedoch nicht. Als mich eine Freundin hinterher nach Hause fuhr, fragte sie mich, ob ich wüsste, wie alt betreffender Mann denn sei, und ich schätzte ihn auf 35 - meine Freundin klärte mich dann allerdings auf, dass er 49 war! Ich konnte es kaum glauben, dass er so viel älter war, denn er sah wirklich jung aus und hatte auch eine sehr junge Art. Ich sah ihn hinterher noch einige Male, ging aber trotz der offensichtlichen Sympathie auf Abstand. Der Altersunterschied verunsicherte mich völlig. Stattdessen stürzte ich mich in diverse kleine Liebeleien mit Gleichaltrigen, die jedoch allesamt im Desaster endeten, weil mir diese Männer nichts bedeuteten und ich ihnen auch nicht, und so war ich irgendwann noch unglücklicher als vorher.

Irgendwann musste ich für zwei Wochen ins Krankenhaus, und ich war sehr traurig, weil es keiner meiner Freunde für nötig hielt, mich mal zu besuchen, bis ER auf einmal auftauchte. Er setzte sich an mein Bett und wir redeten und redeten. Die letzte Woche war er jeden Tag bei mir, brachte mir kleine Aufmerksamkeiten mit und ging mit mir im Park spazieren. Es war herrlich. Ich fühle mich in seiner Nähe wahnsinnig wohl. Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, trafen wir uns weiterhin fast jeden Tag, und er kümmerte sich aufopferungsvoll um mich. Nach knapp vier Wochen konnte ich einfach nicht mehr - ich gestand ihm, dass ich mich Hals über Kopf in ihn verliebt hatte, doch er verließ fluchtartig meine Wohnung. Ich fühlte mich völlig vor den Kopf gesto´ßen, doch eine Stunde später klingelte es und er stand wieder vor meiner Tür. Er erzählte mir, dass er sich ebenfalls in mich verliebt hatte, sich aber aufgrund des großen Altersunterschieds nicht getraut hätte, es mir zu sagen, weil er dachte, ich würde ihn sowieso nicht wollen.

Was soll ich sagen? Seit diesem Abend sind wir ein Paar. Das ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her, und ich bin immer noch überglücklich mit ihm. Wir kriegen zwar immer wieder dumme Sprüche ab á la "Er ist nur mit dir zusammen, weil du so jung bist" oder "Du hast doch einen Vaterkomplex", aber das prallt an mir ab. Von daher: Steht zu eurem Glück, ganz egal, was die Außenwelt dazu sagt!

Beichthaus.com Beichte #00023248 vom 17.12.2007 um 07:26:27 Uhr (23 Kommentare).

Gebeichtet von janus aus Mittwelt
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