Ein Leben mit reichen Eltern

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Maßlosigkeit Trägheit Faulheit Geld Studentenleben

Ich (24) studiere nun im zehnten Semester und werde mir noch so viel Zeit wie möglich lassen. Mit der Zeit stellt man schließlich fest, welche Summen man für ein angenehmes Leben braucht und da meine Eltern beide leitende Positionen innehaben, verdienen sie mehr Geld, als man jemals sinnvoll ausgeben könnte, wovon natürlich auch ich profitiere. Wichtig ist mir aber, dass ich es ganz genau damit nehme, niemanden aufgrund seiner finanziellen Lage zu beurteilen. Dennoch kann ich, wenn ich manchmal von den finanziellen Problemen meiner Freunde höre, nur wie ein Auto in die Luft gucken und versuchen, verständnisvoll zu nicken. Jedenfalls bitte ich um Vergebung dafür, dass ich mir extra viel Zeit lasse und mir noch so lange wie möglich 2.000 Eier pro Monat in den Arsch blasen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00033420 vom 07.06.2014 um 23:13:51 Uhr (16 Kommentare).

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Die Sendung mit der Maus

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Peinlichkeit Medien

Die Sendung mit der Maus
Ich bin beruflich Softwareentwickler und arbeite bei einem großen Softwareunternehmen. Ich gehöre dort zur höheren Etage und bin Chef-Entwickler. Man könnte also meinen, ich habe einiges drauf. Ich verdiene dort sehr gut und könnte mir eigentlich kaum ein besseres Leben vorstellen. Meine Beichte ist, dass ich mir trotzdem immer die Sach-Geschichten mit der Maus ansehe, um mich weiterzubilden. Was dort für interessante Sachen gezeigt werden ist Wahnsinn! Und so schön einfach und unterhaltsam dargestellt. Genial! Ich schäme mich dafür, weil ich tagsüber ein relativ angesehener Mensch in der Firma bin, privat aber diese Kindersendung sehe. Ich habe übrigens gerade die Musik im Kopf und das nächste Video ist schon im Hintergrund geöffnet! Gleich weiß ich also, wie man Gummibärchen herstellt.

Beichthaus.com Beichte #00033413 vom 06.06.2014 um 21:53:50 Uhr (23 Kommentare).

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“35.000

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Verschwendung im Supermarkt

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Diebstahl Verschwendung Morallosigkeit

Ich habe mal als Aushilfe in einem Supermarkt gearbeitet. Wir sollten da immer alles Mögliche wegschmeißen: Obst, das ein paar wenige braune Stellen hatte, Brot und Kuchen, der gerade einen Tag abgelaufen war, und so weiter. Ich habe das oft nicht gemacht und alles eingesackt. Das ist allerdings nicht erlaubt und faktisch Diebstahl. Auch hat mich die Arbeit so angekotzt, dass ich sie nicht ordentlich gemacht habe. Wenn ich beispielsweise das Keksregal ganz ausräumen musste, um die Haltbarkeitsdaten zu kontrollieren, sind mir die Packungen manchmal runtergefallen. Dann waren die Kekse wahrscheinlich kaputt, aber ich habe sie einfach wieder in den Schrank geräumt. Ich wollte dort sowieso nur ein paar Monate arbeiten, und es ist eh nicht aufgefallen.

Beichthaus.com Beichte #00033412 vom 06.06.2014 um 19:17:23 Uhr (7 Kommentare).

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Kinderklo für Erwachsene

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Ekel Schamlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (m/23) war mit 18 das letzte Mal bei meinem damaligen Kinderarzt - nämlich zur Kontrolle für meine Ausbildung. Da ich nicht alleine hingehen wollte, nahm ich kurzerhand meinen damaligen besten Kumpel und meinen größeren Bruder mit. Nach der Untersuchung aber merkte ich, dass ich noch auf die Toilette musste, was ich dann natürlich auch tat. Ich ging also rein und sah im Augenwinkel so ein rotes Kinderklo, das man auf der Klobrille montiert. Das besagte Kinderklo habe ich dann einfach auf die geschlossene Toilette gestellt und mein großes Geschäft darin verrichtet. Es war ein richtig fetter Haufen, er hat gerade so reingepasst. Ich muss immer wieder daran denken und es tut mir wirklich leid für denjenigen, der das wegputzen musste. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033409 vom 06.06.2014 um 14:56:01 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lehrerin im Rotlichtviertel

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Dummheit Zorn Boshaftigkeit Internet Schule Wörgl

Angefangen hat alles vor ungefähr acht oder neun Jahren, als ich eine Handelsakademie im Westen Österreichs besucht habe. Leider war mein Verhältnis zu meiner damaligen Deutsch-Professorin nicht sehr gut und ich entwickelte einen richtigen Hass auf sie. Mit ihrer Art, sowohl zu unterrichten, als auch im Umgang mit anderen, konnte ich einfach nicht warm werden. Dieser "Hass" auf ihre Person ging so weit, dass ich mich eines Nachmittags kurzerhand dazu entschlossen habe, in einem lokalen Partyportal, bei dem ich bereits seit Längerem registriert war, meinem Frust freien Lauf zu lassen. Glücklicherweise, wie ich damals fand, gab es im Forum einen Thread über meine Schule, in welchem man seine Meinung kundtun konnte. In jenem Thread bezeichnete ich meine Lehrerin beispielsweise als Schlampe, welche sich am besten auf dem "Südring" - einer bekannten Straße in unserer schönen Landeshauptstadt - rumtreiben und dort der Prostitution nachgehen sollte. Circa zwei Jahre später, ich hatte lange nicht mehr an diesen Forenbeitrag gedacht, war ich immer noch an derselben Schule und wurde plötzlich, sozusagen aus dem Nichts, zum Direktor beordert. Naja, da ich mir nichts dabei dachte und eigentlich nicht unglücklich über die Tatsache war, dass ich etwas weniger im Unterricht sitzen musste, machte ich mich auf den Weg ins Direktorat, wo besagter Herr auch schon auf mich wartete.<br /> <br /> <br /> Unser Direktor fackelte nicht lange und drehte seinen Computerbildschirm in meine Richtung. Auf dem Bildschirm war mein Foreneintrag - inklusive Foto von meinem, mittlerweile schon lange inaktiven, Account - abgebildet. Ich wollte am Liebsten im Erdboden versinken. Der Direktor fackelte auch nicht lange und fing sofort an, zu schreien, wie ich noch nie jemand schreien gehört habe. Mich hätte es nicht gewundert, wenn sogar die benachbarte Schule noch mitbekommen hätte, was mein Direktor mir zu "sagen" hatte. Nach seinem Schreianfall, der mir wie eine gefühlte Ewigkeit vorgekommen war, und einer kurzen Entschuldigung meinerseits meinte er noch, ich hätte eine Woche Zeit, um mir etwas als Wiedergutmachung zu überlegen. Als lässiger 16-jähriger Schüler der ich damals war, kam die Antwort prompt: "Keine Ahnung, ich weiß nicht, was ich machen soll."<br /> <br /> <br /> Sofort begann ein neuerlicher Schreianfall seitens des Direktors und er meinte, ich hätte genau eine Woche Zeit, um einen Aufsatz zu schreiben. Ich stimmte zu. Leider war seine Aussage nicht präzise genug, sodass ich ihn noch fragen musste, wie viele Wörter der Aufsatz beinhalten sollte. Postwendend erhielt ich als Antwort: "Ca. 50-70 Wörter". Ungelogen, ich habe wirklich versucht, mich zu beherrschen, konnte mir einen extrem starken Lachanfall aber nicht verkneifen - was mein Direktor wiederum nicht so super fand und die Schreierei begann erneut, bevor ich mich dann vom Acker machte, um exakt eine Woche später wieder zu ihm beordert zu werden, um meinen Aufsatz auszuhändigen. Nunja, ich war ein fauler Schüler. Den Aufsatz habe ich nicht geschrieben. Das Resultat war eine Verhaltensnote von "Nicht zufriedenstellend" - das Mieseste, das man überhaupt haben konnte. Meine Lehrerin hat übrigens niemals davon erfahren - dennoch möchte ich um Absolution für mein kindisches, idiotisches und nicht überlegtes Verhalten bitten. Mittlerweile weiß ich, wie dumm diese Aktion war.

Beichthaus.com Beichte #00033408 vom 06.06.2014 um 12:09:05 Uhr in 6300 Wörgl (10 Kommentare).

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