Strafe unter Wasser

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Zorn Engherzigkeit Familie

Ich hatte in meiner Jugend - mittlerweile schon 25 Jahre her, ich bin jetzt Anfang 40 - kaum Freizeit, weil ich jeden Tag nach der Schule auf meinen jüngeren Bruder aufpassen musste. Es gab keinen Hortplatz und meine Eltern arbeiteten beide, hatten aber keine Lehre absolviert. Ich war verantwortlich, dass er seine Hausaufgaben macht, und bekam eine Strafe, wenn er sie nicht gemacht hat. Er hat oft riesiges Theater gemacht und ich bekam ihn nicht dazu, Hausaufgaben zu machen. Es war ihm egal, weil ja am Morgen in der Klasse eh schnell abgeschrieben wurde. Ich habe dann, als ich ungefähr 16 war, daran gedacht, mich umzubringen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe - unsere Eltern waren nicht nett, hatten auch während unserer Kindheit und Jugend Probleme mit Alkohol. Aber wegen der Bestrafungen gab ich damals meinem Bruder die Schuld und habe mich gerächt, indem ich ihn ins Wasser gestoßen und einige Zeit, natürlich nicht wirklich lange, unter Wasser gedrückt habe - er hatte extreme Wasserangst. Ich habe ihn natürlich schnell wieder rausgeholt und ihm angedroht, dass das noch ganz oft passieren wird, wenn er seine Hausaufgaben nicht macht. Seit dem Tag hat er sie gemacht, bevor die Eltern kamen.


Mittlerweile haben mein Bruder und ich keinen Kontakt mehr zu den Eltern. Wir sind beide glücklich mit unseren Partnern verheiratet, ich bin Mutter von zwei Söhnen und er wird demnächst zum ersten Mal Vater. Wir haben einen sehr engen Kontakt und ich bereue meine Tat am Weiher bis heute, auch wenn ich mich ganz bald darauf bei ihm entschuldigt habe. Das hat uns vielleicht sogar noch mehr zusammengeschweißt. Unsere Eltern haben sich übrigens nie entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00034942 vom 25.01.2015 um 09:55:16 Uhr (9 Kommentare).

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Der Fünfjährige und die Horrorfilme

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Dummheit Engherzigkeit Familie Medien

Ich habe vor ca. 20 Jahren, mit 15, meinem fünfjährigen Neffen mehrere Teile von Guinea Pig und Cannibal Holocaust gezeigt. Wir hatten die, weil mein Onkel, der nebenan bei seinen Eltern gewohnt hat, solche Filme immer geguckt hat. Es fing an, als ich einen Guinea Pig-Film geguckt habe und der Kleine reinkam und mitschauen wollte. Ich wollte ihn erst nicht lassen, aber dann habe ich doch nachgegeben. Er wirkte damals so, als könnten ihm die Filme gar nichts. Vielleicht war er zu klein, um zu begreifen, was da abgeht. Aber wer weiß, ob es ihn nicht doch beschäftigt hat. Ich hingegen war mit 15 wohl einerseits alt genug, um die Filme zu begreifen, andererseits zu jung, um es zu verarbeiten, ich hatte wochenlang Albträume davon. Ich schäme mich aber, dass ich zugelassen habe, dass so ein kleiner Junge diese Filme sieht. Niemand in der Familie weiß davon.

Beichthaus.com Beichte #00034939 vom 24.01.2015 um 23:08:21 Uhr (5 Kommentare).

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Warum habt ihr keine Kinder?!

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Lügen Falschheit Zorn Nachbarn Familie

Ich (w) bin Ende 30, heterosexuell und habe vor Kurzem meinen langjährigen Freund geheiratet. Schon vor der Heirat kamen aus dem Bekannten- und Freundeskreis Anspielungen auf Nachwuchs, teilweise wurden wir auch ganz direkt darauf angesprochen, wann wir uns denn endlich um Nachwuchs bemühen würden. Oder ob wir denn etwas gegen Kinder hätten, ob mit uns etwas nicht stimmen würde und so weiter. Anfangs fand ich das nur störend. Die Anspielungen und Fragen kamen mit den Jahren aber nicht nur von engen Angehörigen, von denen man das schon fast irgendwie erwartet, sondern zunehmend auch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und nach jedem Umzug (wir arbeiten beide in einer Branche, in der man leider sehr häufig den Wohnort wechseln muss) auch von eigentlich Wildfremden wie neuen Nachbarn.


Leute, die einem selbst noch nicht mal ihre Kleidergröße oder ihr wahres Gehalt verraten würden, verlangen von uns Auskünfte über unser Sexleben und unsere Familienplanung bzw. eine Rechtfertigung dafür, warum wir weder eigene Kinder haben, noch uns um Adoption bemühen und reagieren dann noch sauer, wenn man ihnen höflich, aber bestimmt mitteilt, das sie das nichts angeht und das man darüber nicht reden möchte. Das empörte mich schon früher und empört mich ehrlich gesagt immer noch. Mich hat das Ganze nach den unzähligen Malen ausführlichen Erklärens unserer urpersönlichen Gründe, für das "keine Kinder haben" gegenüber unbekannten Personen so sehr genervt, dass ich mir eine andere Strategie überlegt habe. Vor Kurzem mussten wir wieder umziehen.


Es kam, wie es kommen musste - eine ältere Nachbarin fand es angemessen, ein paar Tage nach dem Einzug und dem üblichen Vorstellen: "Wir sind die neuen Nachbarn und wohnen jetzt in der und der Wohnung" nach unserer Familienplanung zu fragen. Ich setzte einen betroffenen Blick auf, schniefte scheinbar ein paar unterdrückte Tränchen weg und sagte: "Wir haben nach der x-ten Fehlgeburt aufgehört, es zu versuchen." - zack! Was sonst auf einen stundenlangen Erklärungs- und Rechtfertigungsmarathon hinausgelaufen wäre, war nun nach noch nicht mal einer Minute beendet und den Blicken der Nachbarin nach zu urteilen, wird zumindest sie mich nie wieder auf das Thema ansprechen. Ich beichte, dass ich, nur weil ich zu faul für ellenlange Diskussionen um persönliche Angelegenheiten mit neuen Leuten bin, zu einer Lüge gegriffen habe, obwohl ich sonst eigentlich ein ehrlicher und direkter Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00034937 vom 24.01.2015 um 21:18:50 Uhr (16 Kommentare).

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Wichsen mit dem Bruder

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Masturbation Familie

Ich muss etwas beichten, was mich schon mein halbes Leben lang verfolgt. Eigentlich ist es ja nichts Schlimmes, aber trotzdem fühle ich mich mies. Ich habe einen Bruder der vier Jahre jünger ist als ich. Früher haben wir uns ein Kinderzimmer geteilt. Als ich 18 war, war ich dauernd rattig. Manchmal reichte da auch die Freundin nicht aus, um alle Lust loszuwerden. Also habe ich mir spätabends still und leise einen runtergeholt, wenn ich dachte, dass mein Bruder schläft. Aber einmal war es besonders schlimm. Da musste ich an ein sehr hübsches Mädchen aus der Parallelklasse denken und achtete nicht mehr auf Heimlichkeit. Plötzlich höre die Stimme meines Bruders: "Was machst du da?" Dreck! Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich sogar gestöhnt hatte vor lauter Eigenliebe. Naja, dachte ich. Was soll man da lange rumlügen? Mein Bruder ist jetzt langsam alt genug, dachte ich. "Ich habe Spaß", sagte ich. Mein Bruder wollte wissen, was für Spaß. Also erklärte ich ihm langsam, wo er seine Hand hinzutun hat und was er damit machen sollte. Ja, es machte ihm wirklich Spaß. Da er es sich nun auch machte und ich immer noch einen Harten hatte, brachte ich mein sündiges Werk zu Ende.

Als wäre das nicht schon peinlich genug gewesen, kam es noch schlimmer. Ein paar Tage später fragt er mich, ob wir mal wieder "Spaß haben" können. Ich wollte vor Scham sterben, aber immerhin hatte ich es ihm doch so beigebracht. Also wichsten wir gemeinsam. Das Ganze wiederholte sich bis zu meinem Abi noch einige Male. Dann zog ich zum Studieren weg. Es hat ziemlich lange gedauert, aber irgendwann kam raus, dass mein Bruder schwul ist. In seiner Gegenwart lassen sich meine Eltern nichts anmerken, aber ich spüre, dass es sie belastet. Mein Bruder ist auch nach seinem Schulabschluss von zu Hause ausgezogen und unsere Eltern haben das Kinderzimmer so gelassen, wie es war. Als wir zu Weihnachten alle bei der Familie waren, wollten sie die fröhliche Stimmung ausnutzen. Wir beide sollten uns noch einmal auf unsere alten Betten legen, damit sie ein Foto machen können. Als wir da so lagen, musste ich wieder an die vielen Male "Spaß haben" denken. Mir kam der Verdacht, dass ich vielleicht daran schuld sein könnte, dass mein Bruder schwul ist. Ich meine, wir normal kann man sich schon entwickeln, wenn man dauernd zusammen mit dem eigenen Bruder wichst? Klar werdet ihr sagen, dass das so nicht funktioniert, aber trotzdem will ich beichten, dass ich mich schuldig dafür fühle, dass mein Bruder schwul geworden ist und dass es unsere Eltern so sehr belastet.

Beichthaus.com Beichte #00034930 vom 22.01.2015 um 22:17:35 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Okay, Oma ist gestorben

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Engherzigkeit Tod Familie

Eines Tages saß ich (w) mit meinen Geschwistern, ich war so um die fünf Jahre alt, im Wohnzimmer und wir schauten TV. Kurze Zeit später kamen meine Eltern in die Küche. Da die Räume genau nebeneinanderliegen und die Tür auf war, konnte ich sehen, dass sie sehr traurig aussahen. Ich ging zu meiner Mutter und fragte, was denn los sei. Meine Mutter sagte, dass meine Oma gestorben sei. Ich hatte meine Antwort und sagte lediglich: "Okay", und ging wieder ins Wohnzimmer zurück zu den anderen, um weiter TV schauen zu können. Heute bereue ich mein dummes Verhalten. Papa, es tut mir leid, dass mich der Tod deiner Mutter nicht im Entferntesten interessiert hat.

Beichthaus.com Beichte #00034896 vom 18.01.2015 um 14:58:04 Uhr (7 Kommentare).

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