Die Bierdeckeldose

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Ex Bochum

Die Bierdeckeldose
Es begab sich Ende 2000, dass ich über das Internet ein Mädchen kennenlernte, das sich mit mir treffen wollte. In einer lauen Augustnacht kam es auch dazu. Schon während des ersten Treffens merkten wir, dass da mehr war als nur das Verlangen nach Aufmerksamkeit oder körperlicher Nähe. Es entwickelte sich in kurzer Zeit eine Beziehung.
Nach ein bis zwei Monaten äußerte sie den Wunsch, mit mir in eine eigene Wohnung zu ziehen, da sie bei ihrer Oma wohnte und wenig Freiraum hatte. Ich wohnte damals noch bei meinen Eltern und fand die Idee großartig. Nach Rücksprache mit meinen Eltern und deren Zusage zur finanziellen Unterstützung, machten wir uns auf die Suche und wurden auch sehr schnell fündig (Oktober 2000). Da ihre Eltern und auch sie (damals 18 Jahre jung) über wenig finanzielle Mittel verfügten, kam der Großteil von meinen Eltern und mir (nahezu 8.000,00 DM). Es lief dann auch alles ganz hervorragend. Ich war der glücklichste Mensch der Welt! Wie das eben so ist, wenn man als 18jähriger mit der großen Liebe in die eigene Wohnung zieht. Doch schon im Frühjahr 2001 merkte ich, dass sich etwas wesentlich geändert haben muss.

Die Zärtlichkeiten von ihrer Seite reduzierten sich auf null. Sex war die absolute Ausnahme. Wenn es welchen gab, war es eher ein rein technischer Akt ohne Emotion. Die Kommunikation zwischen uns beschränkte sich auf ein Notwendiges.
Irgendwann, auf einer kleinen Party, sah ich sie dann im Arm eines Anderen liegen. Ich habe sie dann gefragt, ob sie ein solches Verhalten bei mir tolerieren würde und ob es sie nicht verletzen würde, wenn ich eine andere Frau in den Armen hielt. Ihre lapidare Antwort war: "Ich liebe Dich halt nicht mehr, tut mir Leid." KLATSCH! BÄNG! DOING! Ich habe mich gefühlt, wie Shannon Briggs nach dem Klitschko-Kampf. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass sie mich nur gebraucht hat, um eine Wohnungseinrichtung zum Nulltarif zu bekommen. Wirkliche Liebe war ihrerseits wohl nie im Spiel. Das ist allerdings Spekulation. Nach ein paar Tagen im Wachkoma und den obligatorischen Flaschen Whisky, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich die Wohnung verlasse. Ich ging davon aus, dass sie mir eine Art Wertersatz für die von mir finanzierten Möbelstücke zahlte. Doch weit gefehlt. Da bei ihr aber auch nichts zu holen war und ich die Sache schnell abhaken wollte, habe ich das erst mal so hingenommen.

So vergingen ein paar Wochen, bis sie sich bei mir meldete, um mir mitzuteilen, dass sie die Wohnung alleine nicht mehr halten konnte, aber einen neuen Partner gefunden hat, mit dem sie nun zusammen in seiner Wohnung wohnt. Sie fragte mich, ob ich nicht mal vorbeikommen wolle um ein paar Dinge abzuholen, die sich noch von mir hat. Ich wusste zwar nicht, was sie noch von mir haben könnte, erklärte mich aber einverstanden. Es kam wie es kommen musste: Wir hatten Sex! Aus verschiedenen Gründen mit Kondom. Diese bewahrte sie in einer kleinen Dose neben dem Bett auf, denn sie schlief auch mit ihrem neuen Freund nur mit Präservativ.

Kommen wir nach langer Vorgeschichte nun also zu meiner eigentlichen Beichte. Da meine Rachegelüste noch sehr präsent waren, habe ich, als sie danach im Bad war, die Dose mit den Kondomen ausgeleert, sie mit Bierdeckeln, die warum auch immer unterm Bett lagen, zur Hälfte gefüllt und oben wieder ein paar Kondome drüber gelegt. Die restlichen Gummis habe ich eingesteckt. Es vergingen ein paar Tage, bis sie sich hörbar verheult bei mir meldete und mir erzählte, dass ihr neuer Freund denke, sie gehe ihm fremd, da doch erheblich viele Kondome fehlen und sie sich das alles nicht erklären könne. Nachdem ihr Freund ihr verzieh, meldete sie sich wieder bei mir.

Tja, es lief wie beim ersten Mal: Nach dem Sex, den wir hatten, ging sie ins Bad. Ich leerte die Dose, entnahm Kondome, ersetzte diese und fuhr nach Hause. Ihr Freund trennte sich wenige Tage später von ihr und schmiss sie aus der Wohnung. Auf die Idee, dass ich der Übeltäter war, kam sie nie.

Beichthaus.com Beichte #00028284 vom 09.11.2010 um 03:11:41 Uhr in Bochum (25 Kommentare).

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Lady Bitch Ray

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Rache Diebstahl Boshaftigkeit Shopping Ex

Als ich (m/29) vorgestern im allseits bekannten Drogeriemarkt MÜLLER oben in der - und Spieleabteilung war (wollte mir eigentlich nur schnell ein neues PS3 kaufen) und an nichts Böses dachte, erblickte ich auf einmal meine Ex-Freundin. Ich bin nicht besonders gut auf diese Person anzusprechen, da sie mich, bevor sie Schluss gemacht hat, nochmal richtig ausgenutzt hat, indem ich ihr beim stressigen Umzug in ihre gewünschte Studentenstadt noch helfen durfte. Es dauerte dann allerdings keine zwei Wochen, als sie dann dort in der Mensa einen anderen Typen kennenlernte und mit diesem dann auch gleich durchbrannte. Egal, das könnte ich jetzt noch ausführlicher beschreiben aber im Grunde ist alles gesagt.


Zurück zur CD-Abteilung im Müller. Jedenfalls hab ich sie beobachtet, wie sie so rumstöberte. Da ich schon lange Rachegedanken mit mir herumtrug, aber seit ihrem Umzug kein herankommen mehr an sie war, empfand ich dies als die perfekte, von Gott gesandte Gelegenheit. Kurzerhand beschloss ich, explizit eine CD von "Lady Bitch Ray" (das Wort Bitch fand ich passend) aufzusuchen, diese zu nehmen und mich in einem unbeobachteten Augenblick an meine Ex von hinten heranzuschleichen. Sie trug an diesem Tag eine Winterjacke mit Fell-Kapuze. Als ich dann direkt hinter ihr stand (sie war gerade damit beschäftigt, die Rückseite einer CD zu lesen), ließ ich die CD ganz sachte in ihre Kapuze gleiten. Dies hat sehr gut geklappt, denn sie hat davon rein gar nichts mitbekommen. Danach wandte ich mich wieder zügig von ihr ab, zog meine Baseballmütze tief ins Gesicht und ging in die gegenüberliegende Ecke, damit sie mich nicht entdeckt. Mit einem Auge tat ich so, als würde ich mich für DVDs interessieren, mit dem anderen Auge beobachtete ich sie stets. Als sie dann - ohne etwas zu kaufen - wieder die Abteilung verlassen wollte, kam das, was kommen musste: es piepste ganz laut und alle Kunden waren am Gaffen, was da ist und wer schon wieder was mitgehen lässt. Prompt waren zwei Mitarbeiter in Alarmbereitschaft und kamen zur "Diebin" geeilt, um sie am Weitergehen aufzuhalten. Sie beteuerte natürlich, nichts geklaut zu haben und dass die Diebstahlschranken wohl auf ein anderes Metallteil anspringen würden. Daher musste sie noch zwei mal durch die Schranke durch, um einen Fehlalarm auszuschließen. Jedes Mal piepste es aber und der halbe Müller war schon am Gaffen. Ihr war es sichtlich unangenehm, da sie ziemlich rot im Gesicht wurde. Als sie dann etwas hysterisch und ausfallend wurde, musste sie den zwei Mitarbeitern in ein Zimmer mit der Aufschrift "Privat" folgen, um das Problem zu klären. Ich hatte wirklich Pippi vor Schadenfreude in der Hose. Hinter einem Verkaufsregal stehend beobachtete ich durch die Lücken von Shampoo & Haargel die Tür, wie es denn nun weiterging. Als sich nach einer dreiviertel Stunde immer noch nichts tat, bin ich aber dann einfach gegangen. Ob die Polizei kam und sie durch einen ggf. befindlichen Hintereingang in das Privat-Zimmer gelangte und meine Ex dann unauffällig fernab der Kundschaft zur Polizeiwache abtransportierte, oder ob sie noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist, kann ich hiermit leider nicht sagen. Gefunden wurde die CD mit Sicherheit - egal ob vom Personal oder von der Polizei. In Erklärungsnot war sie daher auf alle Fälle. Ob man ihr die Geschichte "ich weiß nicht, wie die CD da hinten reingekommen ist" abgekauft hat, wage ich jedoch sehr zu bezweifeln. Summa summarum hatte ich bis dato noch nie so ein Gefühl von Genugtuung. Krasse Aktion aber ich bin ein Mensch, der nie vergisst. Wie sagt Hannibal Smith vom A-Team immer so schön: "ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"

Beichthaus.com Beichte #00028255 vom 31.10.2010 um 22:17:18 Uhr (77 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Ex meiner Freundin

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Rache Gewalt Aggression Ex Köln

Ich weiß, dass Selbstjustiz oder auch mit anderen Worten "Rache" genannt, nicht gut ist. Ich bin schon immer ein sehr friedliebender Mensch gewesen, nur einmal in meinem Leben musste ich bisher (jetzt 21) eine Person sehr stark verletzen und das war nichts anderes, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028221 vom 20.10.2010 um 10:22:11 Uhr in Köln (42 Kommentare).

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Festgeklebt

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Ex

Festgeklebt
Meine Freundin hat mich verlassen, weil ich mit einer Anderen im Bett war. Ich muss das jetzt nicht weiter ausführen, von wegen ich bin ein schlechter Mensch und so, außer vielleicht noch das sie mir vorher auch schon mehrmals fremdgegangen ist. Es gab schon seit Jahren immer so kleine Fehden zwischen uns, wir haben es aber immer wieder geschafft uns zusammenzuraufen. Diesmal aber nicht.
Mein Auto steht in einer Tiefgarage, zu der man nur mit einer Chipkarte Zugang hat. Meine neuerliche Ex-Freundin hat so ein Ding und deshalb vermute ich, dass sie diejenige war, die das Auto mit irgendeinem Gegenstand, vermutlich einem Baseballschläger, übel zugerichtet hat. Ich bleibe nun wahrscheinlich auf dem Schaden sitzen, weil ich sie zwar angezeigt habe, aber die Polizei das nicht zu interessieren scheint und sie auch keine Beweise weiter sicherstellen konnte. Man vermutete eine Zeit lang sogar mich selbst als den Täter. Daher hält derzeit auch die Vollkasko-Versicherung jegliche Zahlungen zurück. Ich habe eine Woche lang überlegt, wie ich meiner Ex diese Aktion heimzahlen könnte und bin auf die dümmsten Ideen gekommen. Leider waren die meisten davon strafbar und gefährlich. Vor diese Wahl gestellt, dachte ich, dass es besser wäre etwas zu machen, was zwar strafbar, aber nicht weiter gefährlich ist und dazu noch lustig.

Ich bin in den Baumarkt gefahren (mit dem Bus), und habe kiloweise Sekundenkleber gekauft. Damit bin ich gestern Abend, als sie arbeiten war, in ihre neue Wohnung gefahren, bin quasi eingebrochen, was sich leicht bewerkstelligen lies, da sie nie abschließt und habe alle ihre Schuhe mit Sekundenkleber am Schuhschrank festgeklebt. Des Weiteren alle Tassen, die weiter hinten im Küchenschrank stehen, die Bettdecke am Bett, einen Küchenstuhl am Fußboden, ein halb aufgegessenes Steak auf den Teller, auf dem es lag und den Teller selbst an den Küchentisch. Ihre alte Brille klebte ich ins Etui, den Heizlüfter an den Boden des Bades und alle ihre Kosmetikartikel aneinander. Den Badvorleger auch an den Boden, sie soll ja nicht ausrutschen, wenn sie wütend aus der Dusche kommt, weil sie gemerkt hat, dass ihr Duschkopf an seiner Halterung klebt. Den Klodeckel an die Klobrille, das Telefon in die Ladeschale. Eigentlich wollte ich noch ihre Akustikgitarre im Koffer festkleben, aber das Instrument tat mir dann doch zu Leid.
Gerade hat ihre beste Freundin angerufen und gefragt ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Ich musste darüber ziemlich lachen.

Beichthaus.com Beichte #00028213 vom 16.10.2010 um 17:03:58 Uhr (94 Kommentare).

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Grill futsch

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Diebstahl Boshaftigkeit Rache Shopping Ex

Mein Exfreund hat eben seine gesamten Paybackpunkte an ein Hilfsprojekt in Pakistan gespendet. Von dieser sehr löblichen Tat weiß er noch nichts - er denkt er spart immer noch auf einen Grill. Mal sehen, ob ich ihm dazu was sage, wenn er gleich vorbei kommt um seine Sachen abzuholen. Da wir immer mit seiner Karte eingekauft haben, habe ich keine Punkte auf meiner Karte. Naja, er hat ja jetzt auch keine mehr.

Beichthaus.com Beichte #00028080 vom 21.08.2010 um 13:02:56 Uhr (55 Kommentare).

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