Klartext auf der Weihnachtsfeier

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Trunksucht Arbeit Weihnachten

Ich verspüre ganz oft ein unbändiges Verlangen ein paar wenigen meiner Kolleginnen und Kollegen zu sagen, was ich WIRKLICH von ihnen halte. Ich frage mich tatsächlich, wie diese Menschen aufgewachsen sind, dass sie im Durchschnittsalter von 35 Jahren nicht wissen, dass man seinen Körper dann und wann mal auch mal mit Wasser und möglicherweise einem schäumenden Zusatz reinigen sollten. Ich (w) ekele mich täglich die Damentoilette in unserem Bürogebäude zu nutzen, wenn ich sehe, dass SIE rauskommt, bzw. beim Reingehen 'rieche', dass SIE da war. Da aber männliche Kollegen dieses Problem auch haben, will ich lieber nicht über ein Ausweichen auf die Herrentoilette nachdenken. Ich denke, dieses Jahr bei der Weihnachtsfeier, nach ein paar Drinks, werde ich dieses Problem mal klären. Letzte Weihnachtsfeier bin ich auch einen aufdringlichen Kollegen losgeworden, nachdem ich ihm unter Alkoholeinfluss deutlich gesagt habe, dass ich zu Aggressionen neige, sobald er nur in mein Blickfeld gerät. Gute Gelegenheit also - so eine Weihnachtsfeier. Andere sagen mir 'seelische Grausamkeit' nach - ich nenne es Ehrlichkeit. - Hmm, wenn ich es mir genau überlege, tut mir das auch nicht leid. Evtl. mache ich vorher noch ein paar Wichtelgeschenke in der Vorweihnachtszeit. Und der Show-Down dann im Kreise aller angetrunkenen Kollegen, das kann mir niemand verübeln! Ich wasche mich ja...

Beichthaus.com Beichte #00022035 vom 13.06.2007 um 23:41:15 Uhr (3 Kommentare).

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Hilfe, jemand trägt den gleichen Namen!

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Zorn Dummheit Ungerechtigkeit

Vor einiger Zeit hat mich eine Frau vom Sozialamt auf dem Handy angerufen und wollte meine Anschrift und das Geburtsdatum zum Datenabgleich. Ich habe ihr höflich mitgeteilt, dass sie von mir telefonisch überhaupt keine Information bekommt, weil da ja jeder anrufen könnte. Als sie dann angefangen hat, sich furchtbar aufzublasen, zeigte ich mich des Friedens Willen kooperativ und bot an, auf einen Sprung vorbei zu kommen, da ich mich in dem Moment nur ein paar hundert Meter weiter in einem Geschäft befand. Dort angekommen, drehte sie ihren Bildschirm, zeigte mir zwei Datensätze und bat mich, mich für den Richtigen zu identifizieren. Zwar habe ich einen relativ seltenen Namen, aber kurz vorher war jemand mit dem gleichen Namen in den Landkreis gezogen, was die behördliche Verwirrung erzeugte. Ich wies mich aus, unterhielt mich noch kurz mit der Dame und bin dann wieder abgezogen.

Einige Monate später erhielt ich einen Brief vom Sozialamt, in dem sich eine Vorladung mit der sehr knappen Frist von drei Tagen befand. Da ich selbständig bin und auch keinerlei Anträge oder so etwas abgegeben hatte, ignorierte ich den Termin zuerst. Als ich an dem Tag allerdings bereits in aller Herrgottsfrüh wach war und nicht mehr schlafen konnte, beschloss ich, interessehalber doch dorthin zu fahren. Pünktlich auf die Minute klopfte ich und trat ein, um mich von der gleichen Dame erstmal übel anpfeifen zu lassen, was mir einfiele einfach so ihr Büro zu betreten, ohne draußen zu warten bis ich dran wäre. Sie ließ mich einige Minuten warten und pfiff im Büro gleich weiter, warum ich nicht zu einer Schulungsmaßnahme erschienen bin. Richtig: sie verwechselte mich schon wieder und schien keinen blassen Schimmer davon zu haben, obwohl sie sich auf ein persönliches Gespräch bezog, dass sie anscheinend mit dem anderen Kerl ein oder zwei Wochen vorher hatte.

Sie ließ mich auf einem Zettel unterschreiben, um mich anhand der Unterschrift zu identifizieren. Ich hab aber die Unterschrift des anderen Kerls abgemalt, weil sie mir ebenfalls den Vertrag vorlegte, den er unterschrieben hatte. Weil ich ihre Naivität sehr erheiternd fand, stieg ich auf das Spiel ein und ließ mir erstmal sämtliche persönlichen Daten des Anderen vorlesen - "zum Datenabgleich" versteht sich - dass ich Adresse, Telefonnummer, Geburts- und Bankdaten, etc. auf dem Zettel mitschrieb und diesen dann einsteckte, schien sie nicht zu registrieren, obwohl ich es direkt vor ihren Augen tat.

Zur Krönung drehte sie wieder den Bildschirm zu mir, öffnete die Seite mit den Leistungsbezügen des Anderen und verließ den Raum; für einen Screenshot und das Öffnen meines Webmailers reichte die Zeit aber leider nicht. Ich erfuhr, dass der Andere sich für eine Wiedereingliederungsmaßnahme angemeldet hatte bzw. anmelden musste, aber dort nicht erschienen ist. Die nette Dame vom Sozialamt freute sich riesig über meine ausschweifende Entschuldigung und die Zusicherung, mich gleich im Anschluss in der Maßnahme zu melden und ab dem nächsten Tag dort regelmäßig zu erscheinen. Wir quatschten noch einige Zeit, ich bekam sämtliche Unterlagen ausgehändigt und das Dokument, welches ich unterschreiben musste, steckte ich - gemeinsam mit dem Kugelschreiber - ebenfalls ein, aber auch das checkte sie nicht.

Ich habe diesem anderen Kerl den Arsch gerettet, damit er weiterhin Bezüge erhält und mich noch am selben Tag begonnen zu fragen, warum ich so dumm war und nicht die Bankdaten ändern ließ? Das wären ein paar hundert Euro extra pro Monat gewesen. Stattdessen bin ich zwei- oder dreimal bei dem Typen zu Hause eingelaufen, aber es war nur sein Onkel da, ihn selbst habe ich nie angetroffen, also habe ich seine An- und Verträge weggeworfen. Ein halbes Jahr später wurde ich von einem übereifrigen Cop vorgeladen und des Diebstahls von Bargeld beschuldigt. Wie bereits erwähnt, ist mein Name relativ selten, aber bei Müllers und Meiers klappt's doch auch! Jedenfalls ist meine Geduld am Ende, die Aufklärungsstunde bei den Cops, den Stress und die Anfahrt ersetzt mir eh keiner, also werde ich mir bei der nächsten behördlichen Verwechslung dieser Art den Spaß nicht nehmen lassen, für noch mehr Verwirrung zu sorgen oder ich lasse doch noch die Bankdaten für die Leistungsbezüge ändern!

Beichthaus.com Beichte #00022027 vom 13.06.2007 um 21:33:20 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


2.000 Euro netto fürs Downloaden

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Faulheit Trägheit Arbeit Breckerfeld

Ich beichte, dass ich bei der Arbeit kaum etwas tue. Ich erledige Dinge zwar zuverlässig zögere die Zeit meist aber aufs 4-fache raus. Die andere Zeit surfe ich und lade mir Dinge, da ich daheim kein so schnelles Internet habe. Dazu verdiene ich auch noch über 2000 Euro Netto.

Beichthaus.com Beichte #00022004 vom 10.06.2007 um 12:32:05 Uhr in Breckerfeld (1 Kommentare).

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Haarausfall als Strafe

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Rache Betrug Partnerschaft

Ich habe kürzlich hintenrum rausgekriegt, dass meine neue Freundin mich schon mehrmals betrogen hat. Also habe ich mir einen Spaß erlaubt und ihre Haartönung mit Enthaarungscreme angereichert. Jetzt verliert sie Haare und hat einen schrecklichen Ausschlag auf der Kopfhaut. Geschieht ihr recht.

Beichthaus.com Beichte #00022001 vom 10.06.2007 um 10:40:35 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

50 Orgasmen am Tag

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Begehrlichkeit Vorurteile Dummheit Gesellschaft

Ich bin 18 (m) und hatte noch nie eine richtige Beziehung. Ich sehe aber sehr gut aus, kann lustig sein etc. Nur, wenn ich merke, dass Frauen etwas von mir wollen, habe ich keine Lust auf sie. Ich bilde mir sehr viel auf meine aufgeklärte Weltsicht ein und wenn ich ihren Charakter mit meinem vergleiche, erscheinen sie mir minderwertig. Ich habe keine Lust auf diese einengenden Beziehungen, wo ich wahrscheinlich noch bei den Eltern antanzen muss. Deswegen würde ich am liebsten nur Fickfreundschaften haben. Das ist leider in der heutigen Welt nicht so einfach, wo alle nach der wahren Liebe zu suchen scheinen, oder zumindest so tun. Ich verstehe nicht, wie man sich nur so selbst belügen kann. Sie denken alle nicht nach. Man muss sich nur einmal ein bisschen informieren, dann müsste man eigentlich erkennen, dass diese spießige Beziehungsform unnatürlich ist.

Ich habe gelesen, dass die Frau theoretisch bis zu 50 Orgasmen am Tag haben kann - kein Wunder, dass die alle so schlecht drauf sind! Allgemein sind fast alle chronisch untervögelt und nur zu prüde, um mal ordentlich die Sau rauszulassen und sich ihren Trieben hinzugeben. Wer sagt denn, dass es in Fickfreundschaften keine Zärtlichkeit oder Gespräche geben kann? Für mich wäre in so einer Beziehung alles genau wie in einer klassischen Beziehung, nur frei von Zwängen und Pflichten. Wer nun antworten würde, dass man einen Partner braucht, auf den man sich verlassen kann, dem kann ich nur sagen, dass er/sie sich mal Gedanken über seine/ihre psychische Gesundheit machen sollte. Als vor tausenden von Jahren die feste Paarbildung in Bezug auf den Koitus in Mode kam, diente sie doch nur der Verdinglichung der Frau im Zuge der patriarchalischen Machtergreifung der Männer. Und gerade jene, die heutzutage die Chance hätten, sich von diesen Dogmen zu befreien, proklamieren immer noch und mit einem Lächeln im Gesicht ihre eigene sexuelle Versklavung. Viel Hass und Unfrieden könnte vermieden werden. Nun gut, obwohl ich noch längst nicht fertig bin, will ich es darauf beruhen lassen. Die Geschichte der Sexualität wird weitergehen...

Beichthaus.com Beichte #00022000 vom 10.06.2007 um 10:21:57 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von sarah89
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