Das unerwünschte Kind

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Gewalt Trunksucht Hass Familie Eggesin

Ich (m) beichte, dass ich meiner Mutter, meinem Bruder und meinen Großeltern eine Ewigkeit in der Hölle wünsche, Vater wartet dort bereits auf euch. Ich war, so mein liebevoller Kosename, das geplatzte Kondom. Unerwünscht war ich meist nur ein Dorn im Auge der anderen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030537 vom 04.12.2012 um 13:20:45 Uhr in Eggesin (12 Kommentare).

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Doofer Film

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Dummheit Kinder Medien

Vor drei Jahren ist mir (m/26) etwas sehr Unangenehmes passiert. Meine Schwester ist sechs Jahre älter als ich und hat bereits eine mittlerweile acht Jahre alte Tochter. Da wir uns sehr nahe stehen, habe ich schon immer oft auf die Kleine aufgepasst und Sachen mit ihr unternommen. Zu der Zeit habe ich noch in der Einliegerwohnung meiner Eltern gewohnt, weshalb immer jemand da war, der auf die Kleine aufpassen konnte. Ich war immer ihr Liebling, da sie bei mir natürlich öfter als bei Mama oder Oma auch mal einen Kinderfilm ansehen durfte. Das besagte peinliche Ereignis passierte an einem unserer Familientreffen. Die ganze Verwandtschaft war für das alljährliche Familienfest bei uns im Haus. Da es keine anderen Kinder in ihrem Alter gab, dachte ich mir schon, dass sich meine Nichte sicher langweilen wird, und legte am Tag zuvor bereits einen Kinderfilm in meinen DVD-Spieler, um sie wenn nötig, schnell beschäftigen zu können. Abends bin ich dann noch mit meinen Kumpels um die Häuser gezogen und wir haben ordentlich gebechert, was auch die Erklärung für das Folgende ist. Am nächsten Tag war ich entsprechend verkatert und meine Erinnerung an den Vorabend waren aufgrund des Alkoholkonsums etwas eingetrübt, musste aber natürlich beim Fest mithelfen. Wie ich mir dachte, langweilte sich meine Nichte bald und ich sagte ihr, sie dürfe schon mal in mein Zimmer gehen und den vorbereiteten Film schauen, wie der Fernseher angeht, wusste sie ja längst.


Dummerweise lies ich sie also allein den Film anschauen. Nach etwa 10 Minuten kam sie und hatte einen ganz merkwürdigen Gesichtsausdruck. Sie meinte, der Film wäre ganz komisch und doof und gar nicht lustig. Ich ging davon aus, dass sie nur nicht alleine schauen wollte, und ging mit ihr zurück in mein Zimmer. Mich traf fast der Schlag, als ich auf den Bildschirm schaute. Ich musste in der Nacht davor im Suff noch einen Porno geschaut haben und hatte diesen nicht aus dem DVD-Spieler genommen!


Ich möchte beichten, dass meine arme unschuldige fünfjährige Nichte aufgrund meiner Dummheit und Sauferei 10 Minuten eines Hardcore Films gesehen hat. Gott sei Dank hat sie nicht wirklich kapiert, was da abging, und war mehr daran interessiert endlich ihren richtigen Film zu sehen. Ich hatte monatelang einfach nur Panik, dass sie ihren Eltern davon erzählen könnte. Meine Schwester hätte mich fertiggemacht und nie wieder auf die Kleine aufpassen lassen. Ein paar Wochen später erzählte meine Schwester, dass die Kleine merkwürdige Bewegungen und halbe Stöhngeräusche auf einem ihrer Stofftiere gemacht hätte und dass sie sich das gar nicht erklären könnte. Ich konnte meine Schwester davon überzeugen, dass sie das bestimmt im Kindergarten oder auf der Straße von Jugendlichen aufgeschnappt haben muss. Sie ist jetzt acht und hat zumindest soweit ich das weiß seit dem einen Mal nichts der gleichen mehr gemacht. Ich fühle mich immer noch furchtbar schuldig und hoffe, dass ich die Kleine nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030536 vom 04.12.2012 um 13:17:58 Uhr (11 Kommentare).

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Den besten Freund betrogen

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Begehrlichkeit Fremdgehen Last Night Stuttgart

Alles begann vor rund drei Monaten. Um zu erzählen, was passiert ist, muss ich aber etwas weiter ausholen. Es hat mit meinem besten Freund und seiner Freundin zu tun. Ich verstehe mich mit den beiden echt super. Ihn kenne ich seit mehr als 15 Jahren und sie seit eineinhalb Jahren, eben seitdem er mit ihr zusammen ist. Sie ist ein sehr attraktives Mädchen und wie es das Schicksal so will, habe ich mich in sie verguckt. Ich habe die Gefühle, die ich für sie hege, eine lange Zeit unterdrückt, da ich mir eigentlich geschworen hatte, meinem besten Freund niemals die Freundin auszuspannen. Eines Samstags waren wir mal wieder feiern. Meinem Freund ging es irgendwann nicht mehr so gut und er ging nach Hause. Vorher sagte er mir noch, ich solle auf seine Freundin aufpassen und sie sicher nach Hause bringen. Er wünschte uns noch viel Spaß und verabschiedete sich. Als er weg war, ging alles ganz schnell, zumindest kam es mir da so vor. Seine Freundin lud mich auf einige Drinks ein und wir becherten ein wenig. Nach einer Zeit waren wir beide recht angetrunken und beschlossen irgendwann, tanzen zu gehen. Alle Blicke der männlichen Gäste waren auf sie gerichtet, da sie mit Abstand das hübscheste Mädchen vor Ort war. Wir tanzten eng und lange miteinander, bis sie mich schließlich küsste. Ich konnte überhaupt nicht realisieren, was passiert. Ich muss zugeben, dass es mir sehr viel Spaß machte, sie zu küssen. Ich war ja schon längere Zeit in sie verliebt. Nach einiger Zeit brachte ich sie dann nach Hause und dort landeten wir schließlich im Bett. Wir trieben es mehrmals diese Nacht. Morgens verabschiedete ich mich und fragte, wie das nun weitergehen soll. Sie sagte mir, dass sie sich selbst nicht sicher wäre, wie das passieren konnte und dass wir das unserem Freund niemals sagen dürften. Ich habe seit dieser Nacht so ein schrecklich schlechtes Gewissen meinem besten Freund gegenüber. Dennoch kann ich es ihm nicht sagen. Ich beichte hiermit, dass ich mit der Freundin meines besten Freundes mehrmals Sex hatte. Wir gehen nach wie vor zusammen weg und er ahnt nichts davon. Irgendwann werde ich es ihm sagen, nur wann, das weiß ich noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030533 vom 04.12.2012 um 08:29:26 Uhr in Stuttgart (Hauptstätter Straße) (19 Kommentare).

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Sesselbrand am Parkplatz

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Dummheit Trunksucht Verzweiflung Last Night Bad Camberg

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie das dann eben so ist, man blickt auf sein Jahr zurück. Im Zuge dessen fiel mir eine Sache ein, die ich beichten möchte. Kennt jemand den Roman "Vollidiot" von T. Jaud? Es geht darin um einen Vollidioten, der nach und nach alles verliert und überall versagt, sei es im Beruf, in der Liebe, bei Freunden und so weiter. Nun muss ich zugeben, dass ich selbst eher pessimistisch veranlagt bin und mich entsprechend auch gerne mal als totalen Versager sehe, was auch nicht so weit hergeholt ist. Kein großer Erfolg bei Frauen, im Job oder sonst wo. Nun kam es, dass ich mal wieder alleine in meiner Wohnung sitzend und dem Alkohol fröhnend in meinem Selbstmitleid versank und mich selbst bedauerte. Mein Blick fiel dabei irgendwie auf mein Bücherregal und auf jenen Roman. Ich erinnerte mich daran, dass der Roman am Anfang ziemlich lustig ist. Also habe ich mir das Buch geschnappt und es durchgeblättert. Nun sind die ersten Kapitel auch wirklich lustig, wandeln sich im Nachhinein aber, um schlussendlich noch mal einen Funken Hoffnung aufkeimen zu lassen, wenn der Protagonist seinen Singlesessel verbrennt, als Zeichen des Umbruchs.


Und jetzt dürft Ihr mal raten, was ich, betrunken, mich selbst bemitleidend und dieses Buch lesend, festgestellt habe? Richtig, ich saß in genau so einem Sessel. Und ich war natürlich nicht so rational, um zu sagen: "Hey, das ist ein Roman!" Nein, der gute Herr muss in solchen Fällen direkt glauben, dass er das Drehbuch seines Lebens vor sich hat und kommt natürlich auf die blödeste Idee des gesamten Buches. Ich habe mir also den Sessel geschnappt, einen Benzinkanister und ein Feuerzeug und bin zum nächsten großen Parkplatz gefahren - zur nächsten Schwedenmöbelfiliale war es dann doch zu weit. Und da habe ich dann, feierlich, mit feinster Metal Musik im Hintergrund, meinen Singlesessel verbrannt. Gott sei dank war der Parkplatz leer, abgeschieden und hatte nichts Brandförderndes in seiner Nähe. Ich möchte also beichten, dass ich eines Nachts sturzbesoffen Auto gefahren bin, um anschließend meinen Sessel auf einem Parkplatz mit Benzin zu tränken und zu verbrennen, um damit meinem Singleleben eine Wendung zu verpassen. Die Aktion hat allerdings nichts genutzt, ich bin immer noch genau so ein großer Vollidiot, mit der Ausnahme, dass ich jetzt ein Dreier-Sofa habe. Da kann man auch allein bequem drauf liegen.

Beichthaus.com Beichte #00030532 vom 04.12.2012 um 07:39:11 Uhr in Bad Camberg (10 Kommentare).

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Einmal um die Welt

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Dummheit Trunksucht Last Night

Vor einiger Zeit hatte ich (w/19) im Suff einen wirklich ungewöhnlichen Einfall. Ich habe mit einigen Freunden unser bestandenes Abitur gefeiert und dabei sehr viel mehr getrunken als gut für mich gewesen wäre. Um ungefähr 3 Uhr, wir haben gerade alte Zeiten rekapituliert und über unsere Kindheit geredet, fiel mir eine Geschichte aus einem Kinderbuch ein, das ich früher sehr mochte. Der Protagonist ist dabei von seinem Haus aus losgelaufen, immer geradeaus und über alle Hindernisse drübergeklettert, nur um dann, nach einer kompletten Erdumrundung, wieder Zuhause anzukommen. Mensch, habe ich mir in meinem wirklich sehr betrunkenen Zustand gedacht, das ist doch eine tolle Idee, könnte ich auch mal machen! Meine Freunde waren weniger begeistert, aber ihre Versuche, mich von der Sinnlosigkeit meines Unterfangens zu überzeugen, endeten damit, dass ich ihnen an den Kopf warf, jedes Kind wüsste doch, dass die Erde rund sei, also müsste das doch auch funktionieren, ob sie etwa noch aus dem Mittelalter sind und so weiter. Ich lief also los, aus dem Garten raus, immer geradeaus die Straße herunter. Ich war fest entschlossen, keinem Hindernis auszuweichen, denn sonst, so meine Logik, würde ich ja nie mehr nach Hause finden und am Ende irgendwo ganz anders ankommen als geplant. Das klappte auch soweit erst mal ganz gut, nur an ein paar Stellen musste ich kreativ werden. So bin ich doch tatsächlich auf einen niedrigen Baum geklettert, habe mich am Ast entlang gehangelt und mich dann über ein genau dort parkendes Auto geschwungen, obwohl ich natürlich auch einfach hätte drum herum laufen können. Auch einige fremde Gärten kreuzten meinen Weg, aber die waren kein ernstzunehmendes Hindernis für mich. Da bin ich über den Zaun gesprungen und eiskalt durchmarschiert. Lustig war es auch, als eine Hecke meinen Weg versperrte und ich die Zweige vor mir einfach mit Gewalt auseinandergebrochen habe. Ich glaube, man sieht bis heute das Loch, durch das ich mich dann durchgequetscht habe.


Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ging das natürlich nicht lange gut und schon bald stand ich vor einem (natürlich verschlossenen) kleinen Supermarkt. Ich stand bestimmt zwanzig Minuten davor und habe überlegt, wie ich da einbrechen kann, nur um dann auf der anderen Seite wieder herauszulaufen. Ich weiß nicht mehr, was ich genau vorhatte, aber jedenfalls machte ich mich an dem Schaufenster, vor dem ich stand, zu schaffen. Natürlich ging sofort die Alarmanlage los. Das hat mich so erschreckt, dass ich plötzlich wieder weitgehend nüchtern war und erst mal darüber lachen musste, wie bescheuert ich eigentlich bin. Dann bin ich weggelaufen, bevor die Polizei kam. Das war eindeutig besser so, denn die hätten mir doch nie geglaubt, dass ich nur durch den Supermarkt durchmarschieren wollte. Ich bin dann einfach zurück zur Party und habe weitergefeiert. Noch heute liegen meine Freunde und ich auf dem Boden vor Lachen, wenn jemand die Geschichte erwähnt. Ich beichte, dass ich, wenn ich betrunken bin, auf den geistigen Stand eines Kleinkindes zurückfalle, wenn auch eines ziemlich kreativen Kleinkindes.

Beichthaus.com Beichte #00030529 vom 04.12.2012 um 00:36:42 Uhr (10 Kommentare).

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