10 Liter Sperma im Dienste der Wissenschaft

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Ekel Manie Stolz Türkendorf

Ich (m/23) sammele mein gesamtes Ejakulat in einem großen Eimer in meinem Badezimmer. Da sich mein Mitbewohner schon höllisch über den Gestank aufgeregt hat, musste ich einen Deckel drüber tun. Falls ihr jetzt denkt, ich sei pervers, liegt ihr falsch! Alles im Dienste der Wissenschaft! Ich möchte herausfinden, wie lange ein einzelner Mann braucht, um 10 Liter Sperma zu produzieren. Bald ist der Eimer voll - wenn ich mich ranhalte, schaffe ich es noch bis Ende dieses Monats.

Beichthaus.com Beichte #00024905 vom 06.10.2008 um 20:28:01 Uhr in Türkendorf (40 Kommentare).

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Ein Unfall veränderte alles!

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Feigheit Unfall Auto & Co. Düsseldorf

Ich (m/29) bin begeistert von Motorrädern, und bin mit meinen Kumpels schon bis nach Italien und zurück - wir haben früher jedes Jahr eine große Tour gemacht. Vor 2 Jahren bei einer Sonntagstour hatte ich dann einen ziemlich schlimmen Unfall, bin aus einer Kurve raus unter die gute alte Leitplanke gerutscht, genau gegen einen Befestigungspfeiler. Dann folgten mehrere Wochen Krankenhaus und drei Monate Reha. Ich hatte Glück, dass mein Chef mich damals wieder eingestellt hat. Jedenfalls noch im Krankenhaus habe ich vor meinen Kumpels groß rumgetönt, dass ich mir gleich eine neue Maschine hole (die Alte war ja Vollkasko versichert), und habe mir dann auch nach der Reha eine neue Maschine bestellt. Auf der Fahrt vom Motorradhändler nach Hause habe ich dann plötzlich so eine Panik bekommen, dass ich für 15 km fast drei Stunden gebraucht habe. Ohne die Pausen hätte ich bestimmt einen Herzinfarkt bekommen. Jedenfalls steht in meiner Garage jetzt eine 1000er Feuerklinge von 2006 mit sage und schreibe 93 Kilometern auf dem Tacho. Ich habe einfach Schiss beim Fahren! Wenn meine Kumpels mich zu einer Fahrt einladen, muss ich zufällig immer Arbeiten oder habe wichtige Termine. Aber ein Gutes hat die Sache ja auch, ich habe mehr Zeit für meine Freundin. Eigentlich wäre es besser, wenn ich meine Maschine verkaufen würde, aber ich denke ich probiere es nächstes Jahr noch mal mit dem Fahren. Ich habe ja noch Hoffnung.

Beichthaus.com Beichte #00024902 vom 06.10.2008 um 16:48:10 Uhr in Düsseldorf (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Schwiegereltern

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Hass Chemnitz

Hiermit möchte ich beichten, dass ich meine Schwiegereltern abgrundtief hasse. Ich verstehe bis heute nicht, wie diese vulgären, höchst primitiven Menschen meinen Mann produzieren konnten. Mein Schwiegervater gehört zur Sorte "Hawaihemdträger mit Goldkettchen und […]
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Beichthaus.com Beichte #00024889 vom 03.10.2008 um 16:57:03 Uhr in Chemnitz (16 Kommentare).

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Die menschenverachtende Gesellschaft zerstört mich!

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Zorn Ignoranz Verzweiflung Frankreich

Diese Welt ekelt mich an! Ich (21) bringe jedem Menschen von Anfang an Respekt entgegen. Voll und zu 100 Prozent. Und was passiert? Sie denken jedes Mal, sie könnten mich ausnutzen, aber nicht mehr. Es verletzt mich. Dank ungünstiger Konstellationen ist es dann auch grundsätzlich nicht so einfach, das den Wenigen einfach zu sagen. Dieses Mal bin ich in Frankreich. Ich habe hier einen Mann besucht, von dem ich dachte, er wäre wirklich tatsächlich einer der wenigen, die nicht ignorant, unbewusst und selbstsüchtig durchs Leben rennen. Sauber getäuscht habe ich mich hiermit auch dieses Mal wieder. Und dabei gibt es gleich noch zwei Sachen, von denen ich gar nicht weiß, welche jetzt die Bessere ist: Ich habe mich anfangs in ihn verliebt, ich dachte ernsthaft, er wäre ein netter Mensch, herzlich, warm; die ganze Kiste.
Er ist HIV+ und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bin ich das jetzt auch, denn wir hatten Oralverkehr, natürlich dachte ich dabei, dass er keine Krankheit hätte, weil ich ihm darin vertraute, dass er mir das wohl sagen würde. Weit gefehlt. Er hat es mir drei Tage später gesagt. Wir sind also ins Krankenhaus und ich habe einen Test gemacht und musste zudem bis heute (insgesamt 3 Tage) lustige Medikamente nehmen, die Durchfall, Blähungen, allmorgendliche Übelkeit, Bauchschmerzen, extreme Schläfrigkeit und Haut-Irritationen hervorrufen. Zudem muss ich auch heute wieder bei diesem Mann schlafen. So sieht bisher mein Urlaub hier aus. Aber naja. Meine Test-Ergebnisse sind unbestimmt, wahrscheinlich fehlerhaft-positiv, aber Gewissheit habe ich immer noch nicht. Noch mehr angeekelt bin ich von dem Fakt, dass dieser Mann mich anscheinend nur auf Sexuelles reduziert, was am Anfang, das heißt vor sechs Tagen, noch nicht der Fall war. Jetzt bin ich nur noch interessant, wenn er Verkehr will, oder Sonstiges. Und ich kann hier nirgends anders hin, ich kenne hier niemanden außer einer Freundin von ihm, die unglaublich nett und herzlich ist - nur kann ich gerade zu der schlecht gehen. Ich bin übrigens auch ein Mann. Allerdings halte ich das mal für eher weniger wichtig.

Tatsache ist, dass ich diesen Urlaub unternommen habe, weil ich wissen wollte, wie die Welt nun drauf ist. Also ob sie so schein***, ignorant, selbstgefällig und egozentrisch-rücksichtslos ist, wie ich sie bis jetzt erlebt habe, oder ob es nicht zumindest in den Großstädten dieser Welt noch Menschen gibt, die fähig sind, bedingungslos und respektvoll zu lieben. Diese Stadt ist die dritte, bei der ich das herausfinden wollte und nun hat diese mich am meisten enttäuscht. Ich dachte wirklich, ich hätte hier Liebe gefunden, denn am Anfang war es das.

Vier Tage später und ich bin völlig uninteressant, reduziert als Objekt. Ich möchte anfügen, dass ich weder hässlich, noch dumm, noch introvertiert oder sonst etwas bin. Ich habe eine ganze Menge Liebe zu geben, aber ich gehe davon aus, dass, wenn ich nach Hause komme, auch die Liebe eine der Sachen sein wird, die ich ins Grab legen werde. Es ist damit dann die letzte Sache, die ich ins Grab lege, alles andere, was Menschen idealisieren können, sehe ich bereits aus nüchternem Blickwinkel.

Damit meine ich die Gesellschaft in ihrem ganzen, die Tatsache, dass sie sich beständig im Kreis dreht und immer mehr Menschen unter die Räder fallen und immer mehr so getan wird, als wäre es egal. Als wäre es völlig in Ordnung, einen Menschen einfach nur für seine eigenen Zwecke auszunutzen und ihn danach liegen zu lassen wie ein schmutziges Stück Klopapier, mit dem man sich den Hintern abgewischt hat; Spülung drücken, fertig. Mit „Klar“-Sehen meine ich: Dass es auf diesem Planeten das Wissen gibt, wie wir ihn besser gestalten könnten, wie die Menschheit vielleicht nicht unbedingt jeden Tag glücklich sein könnte (diesen Zustand gibt es nicht, denn er widerspricht dem Prinzip des Lebens, zu dem Schmerz und Trauer dazu gehören) aber auf jeden Fall Möglichkeiten, wie die Menschheit nicht jeden Tag unglücklich sein müsste (abgesehen von einigen Ausnahmen, der Großteil dieser Welt leidet im Moment dennoch, auch wenn es ihm vielleicht nicht bewusst ist - siehe Foucault, siehe Alice Müller, siehe Schiller, …) stattdessen beuten wir den Planeten aus und zerstören dabei eine Seele nach der anderen, Hauptsache der Profit stimmt, Hauptsache es müssen keine Fehler eingestanden werden, Hauptsache nicht ehrlich sein müssen. Hauptsache nicht denken müssen: einfach nur funktionieren, dann reicht schon. So funktioniert dieser Planet mittlerweile und keinen scheint es großartig zu stören, im Gegenteil - die meisten machen noch fröhlich mit, denn die Konsumgesellschaft bietet ja reichlich Ablenkung. Und die Schule lehrt mittlerweile alles - nur nicht so etwas wie Autonomie, Respekt oder gar Verständnis. Ganz im Gegenteil, es wird nur noch Idiotie beigebracht.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die zum Selbstmord getrieben werden, oder in die Drogen- und Alkoholsucht. Dafür werden dann zum einen die Drogen, zum anderen die Kinder selbst als schuldig befunden. Die widerlich egoistische Gesellschaft, die nur noch sich selbst dient, sonst aber keinen Nutzen hat, sieht sich hier keiner Schuld bewusst. Dass sie Menschen dazu treibt, sich Heroin zu spritzen, andere zu ermorden oder zu vergewaltigen, sich selbst mit sanften Drogen wie Cannabis das ganze Hirn wegzuballern, weil sie die Drogen nicht zur Erweiterung des Bewusstseins und in voller Anwesenheit ihres Selbst konsumieren, sondern in narzisstischer Einsamkeit aus der sie für kurze Zeit zu fliehen hoffen, wodurch sie sich einen falschen Gott substituieren - das kann natürlich unmöglich eine Ursache in dem menschenverachtenden Verhalten der Gesellschaft haben.

Es ist nicht nur die Sache, dass es vor 2000 Jahren irgendwie netter auf diesem Planeten war. Es ist vor allem auch die Tatsache, dass es hier immer schlimmer wird. Ein Krieg jagt den nächsten, keinen stört es. Eine Fassade schützt die nächste, eine Lüge verdeckt die ihre folgende und so weiter! Keiner kommt auf die Idee, mal weiter als von 12 bis Mittag zu denken. Alle haben etwas gegen Krieg, aber keiner fragt sich, woher das Geld für den Krieg und dessen Maschinerie kommt, dass das aus eben den Steuergeldern finanziert wird, die wir bezahlen, ist nur wenigen aufgegangen. Dass die meisten Länder immer mehr in Rüstung und immer weniger in Bildung investieren, interessiert auch wenig. Dass wir schon lange nicht mehr das bekommen, was wir wollen. Dass überhaupt die Möglichkeit besteht, dass jeder Einzelne selbst an dieser ganzen Misere, die wir auch noch hochtrabend und selbstgerecht "moderne Zivilisation" nennen, schuld sein könnte, scheint eine Sache außerhalb des Denkbaren zu sein.
Und nun sitze ich hier, in Frankreich. Der Mann, bei dem ich schlafe, sitzt hinter mir am Tisch. Er kann kein Deutsch und selbst wenn, wäre es mir egal. Ich weiß nicht, was ich hier eigentlich noch soll, aber ich werde die Stadt erst in zwei Tagen verlassen.

Ich werde dies deswegen tun, weil ich jetzt einfach noch nicht gehen kann. Ich bin so unglaublich naiv, dass ich hoffe, dass von dieser Liebe, die ich anfangs spürte, noch etwas da ist; dass diese Liebe widerkehrt. Ich hoffe das deswegen, weil es das erste Mal in meinem Leben wäre, dass meine Seele nicht mit Füßen getreten werden würde, sondern stattdessen geliebt und respektiert werden würde. Ich kann diesen Schritt, diesen Schmerz völlig zuzulassen, jetzt einfach noch nicht machen, es würde zu sehr wehtun, denn noch habe ich nicht jede Chance gewährt, die zu gewähren sein könnte, und außerdem kann ich hier jetzt noch nicht weg, denn ich habe keine Möglichkeit. Gleichzeitig ist es aber auch die Sache, dass ich mich dabei selbst verkaufe, denn ich muss mich dabei selbst ignorieren, mich selbst mit Füßen treten, weil ich sonst nicht mehr an die Liebe glauben kann. Aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Nur wird es dies Mal das letzte Mal sein. Denn wie ich sagte: Wenn auch dieser Versuch, sich als eine Illusion herausstellt, dann werde ich auch die Liebe zu Grabe tragen. Nicht mich selbst, aber einen wesentlichen Teil von mir.

Das Ironische: Ich habe angefangen diese Reisen zu machen (das ist vielleicht vier Monate her) weil ich eben gerade jenes bemerkt habe: Ich habe bemerkt, dass die Liebe aus mir zu schwinden begann. und nun stehe ich vor einem Häufchen Asche, das mal eine große Flamme war. Ich hatte befürchtet, dass sie vielleicht kleiner werden könnte, denn ich habe mich immer offener und tiefer in diese Welt und die Gesellschaft begeben und immer mehr und mehr Dummes und Widersprüchliches, aber auch Verletzendes/Menschenverachtendes gesehen und gefunden und ich habe immer mehr gefragt, wo hier die Liebe sein soll. Ich hatte die Befürchtung, die Liebe könnte evtl. weniger werden und nun ist sie kurz davor, völlig zu gehen. Grandios. So etwas schaffe ich immer.

Beichthaus.com Beichte #00024888 vom 02.10.2008 um 21:53:15 Uhr in Frankreich (Paris) (37 Kommentare).

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“Beichte

Backpfeifen für Deppen

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Aggression Zorn Engherzigkeit Hannover

Ich verspüre immer öfter den Drang, anderen ordentlich eine zu scheuern. So richtig schön links und rechts! Vor allem Leuten mit Gesichtsdeformierenden Piercings, ich meine so etwas steht nun mal nicht jedem, trotzdem hat mittlerweile wirklich jedes Arschloch die Fresse damit voll. Da will ich dann sofort ein paar ordentliche Ohrfeigen verteilen! Auch weil ich deren schlecht ausgeprägten Geschmackssinn ertragen muss - die sehen sich ja selbst nur morgens im Spiegel, ich hingegen muss diese Scheiße permanent und überall ertragen! Auch zu penetrantes Augenbrauen-Gezupfe möchte ich oftmals sofort mit einem Satz warmer Ohren belohnen! Das sieht einfach zum Kotzen aus, wenn sich Mädels, oder manchmal auch Jungs, die Augenbrauen rasieren und dann dilettantische Striche hinpinseln. Ich möchte auch gerne Hobbytürken watschen, einen richtig guten Satz Ohrfeigen für diese verblödeten deutschen Trottel, die denken, im Ausländer-Slang sprechen zu müssen. Auch den Emo-Trend kann ich nicht ab, dieses androgyne erweckt in mir den Wunsch nach sofortiger Backpfeifenvergabe! Bei meinem Ausbilder verspüre ich ebenfalls oft den Drang, ihm einen Klaps auf den Hinterkopf zu geben, dazu möchte ich gerne Depperl zu ihm sagen. Natürlich mache ich das alles nicht, aber insgeheim wird mein Wunsch danach immer größer!

Beichthaus.com Beichte #00024882 vom 02.10.2008 um 12:03:18 Uhr in Hannover (23 Kommentare).

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