Glühwein im Wasserkocher

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Trunksucht Peinlichkeit Arbeit

Ich war Azubi in dem größeren Rechenzentrum, eines größeren Softwarehauses und musste am 24. Dezember bis 16 Uhr arbeiten und hatte zudem Bereitschaft. Mein Abteilungsleiter, ein weiterer Azubi und ein Kollege mussten auch bis 16 Uhr arbeiten. Um uns bei Laune zu halten, hatte unser Chef Glühwein mitgebracht, den wir im Wasserkocher erhitzten. Insgesamt war der Tag recht lustig und wir gingen alle total besoffen nach Hause. Am 27. Dezember kam dann eine Rundmail des Chefs. Er erkundigte sich, warum der Wasserkocher so widerlichen Nachgeschmack erzeugt, warum die Toiletten vollgekotzt seien, und wer die privaten Urlaubsbilder seiner Frau und ihm beschmiert und an alle Mitarbeiter verschickt hätte. Keine fünf Minuten später stand er dann bei uns auf der Matte und forderte, dass wir den Verursacher auftreiben. Ich weiß nicht, wie, aber unser Abteilungsleiter erzählte ihm, dass es irgendein Angriff gewesen sei. Seit diesem Tag gab es dann auch ein striktes Alkoholverbot in unserer Abteilung.

Beichthaus.com Beichte #00025078 vom 06.11.2008 um 15:48:07 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Popel-Tisch

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Ekel Unreinlichkeit Arbeit Berlin-Kreuzberg

Mir macht es sehr großen Spaß, meine Popel aus der Nase zu ziehen und unter meinen Arbeitstisch zu kleben. Das mache ich alles, während mein Chef nicht da ist. Nach einer Woche habe ich dieses wunderbare Gefühl auf den Handflächen, wenn ich über die getrockneten Popel fahre und diese abfallen. Danach kann ich auch wieder Neue rankleben.

Beichthaus.com Beichte #00025077 vom 06.11.2008 um 15:23:52 Uhr in Berlin-Kreuzberg (12 Kommentare).

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Schimmlige Eiswürfel

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Boshaftigkeit Zwang Ekel Ernährung

Ich habe vor ein paar Wochen Mineralwasser mit Exotik-Geschmack gekauft. Das stand ein paar Tage im Kühlschrank und beim Rausnehmen dachte ich, dass sich in der Flasche Eiswürfel gebildet haben. Da ich zu kalte Getränke nicht mag, hab ich es zum Fenster über die Heizung gestellt. Zwei Tage später ist mir die Flasche wieder ins Auge gestochen und seltsamerweise waren die Eiswürfel immer noch darin. Bei näherer Betrachtung stellten sich die vermeintlichen Eiswürfel als ziemlich große weiße Schimmelsporen heraus. Ich habe die Flasche dann inklusiv schimmeligen Inhalt wieder in den Kühlschrank gestellt und auf den heutigen Tag gewartet. Jeden Donnerstag kommt die Mutter meiner Freundin nach ihren Jazz Dance Kurs bei uns vorbei, an diesem Tag geht sie mir besonders auf den Sack.

Wegen des Rumtanzens ist sie dann immer sehr aufgekratzt und nimmt sich Bemerkungen heraus, die sie normalerweise für sich behält. Lange Rede kurzer Sinn, sie hat die Flasche samt Schimmelsporen ausgetrunken, und während sie nebenher palaverte, habe ich entzückt zugesehen, wie der Schimmel von der Flasche in ihren vermaledeiten Körper glitt. Die Reaktion wird sich wohl erst in ein paar Stunden ankündigen, vorsichtshalber war ich aber trotzdem gestern noch mal Einkaufen und habe zwei weitere Flaschen von dieser Plörre gekauft, ich hoffen insgeheim das sich auch dort Schimmel bildet und ich nächsten Donnerstag wieder Freude haben darf. Ich beichte, ich bin ein schlechter Mensch!

Beichthaus.com Beichte #00025076 vom 06.11.2008 um 13:27:56 Uhr (16 Kommentare).

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Die schlimmste Folter

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Hass Verzweiflung

Ich hasse meine Umwelt, da: Einer aus meinem Freundeskreis, zu dem ich eigentlich ein enges Verhältnis hatte, mein Vertrauen mit Füßen getreten hat, und mir immer mit seiner "ach so tollen" unsterblichen Liebe zu einer Vollbratze, die blond und noch mal genauso dumm ist, auf den Sack gegangen ist. Ich ersehne und fürchte den Tag, an dem ich ihm die Fresse poliere. Zweitens hasse ich diese eine Frau, in die ich mich unsterblich verliebt habe. Sie ist die treueste und reinste Seele, die ich jemals kennengelernt habe. Ich bin mir sehr sicher, dass sie checkt, was ich von ihr will, doch trotzdem macht sie im Geheimen mit diesem Bastard von Kurden rum. Ich sterbe vor Sehnsucht nach ihr. Ich selber hasse mich dafür, dass ich meinen Großvater drei Monate vor dem Sterben das letzte Mal gesehen habe, obwohl jeder wusste, dass er sterben würde. Ich habe an einem scheiß Musikprojekt gearbeitet, anstatt bei ihm zu sein, als er starb! Ich hasse meinen Körper dafür, dass er eine Form der Muskeldystrophie entwickelt hat. Ich kann mir keine schlimmere Folter vorstellen, als langsam die Muskeln degenerieren zu spüren.

Letztens hatte ich Probleme, einen kleinen Fünf-Zeilen-Absatz zu schreiben. Meine Hand hat einfach versagt. Ich darf keinen Sport machen, sehe auch dementsprechend aus, obwohl ich früher ins Fitnessstudio gegangen bin und recht ansehnlich war. Ich hasse es, nichts tun zu dürfen, ich hasse es, langsam dahinzufaulen - und niemand kann was dagegen tun. Ich fühle nur noch Hass in mir und Verzweiflung. Denn eigentlich liebe ich das Leben, ich liebe meine Mitmenschen und diesen Planeten. Ich möchte Niemandem etwas Böses tun, doch ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich würde so gerne weg von hier, weg von Deutschland. Eine Dattelplantage in Syrien wäre schön, ein einfaches Leben in Ruhe, wo ich endlich all die scheiße und geistigen Tiefschläge, die ich erlebt habe, vergessen kann. Ich ersticke hier. Ich ersticke innerlich. Ich kann nicht mehr, ich will nur Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00025069 vom 05.11.2008 um 20:27:26 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Fleck auf dem Bett

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Peinlichkeit Ekel Sex Berlin

Ich (m/24) möchte nun auch eine Beichte ablegen. Es war vor ungefähr zwei Wochen. Meine Freunde und ich feierten mal wieder eine riesen Fete. Nach einigen bunten Getränken sah ich eine heiße Braut. Ich rede von großen und perfekt geformten Quarkbällchen und Lippen wie Schlauchboote. Ich sprach sie sofort an und es hieß nach ein paar Minuten: "Zu dir oder zu mir?" Mir war sofort klar, dass wir nur zu ihr gehen konnten, da ich sozusagen oben bei Mutti wohne und ich einräumen muss, dass sie mir sogar noch die Socken sortiert. Außerdem könnte sie durch laute Geräusche geweckt werden. Als wir bei ihr ankamen, schmissen wir uns sofort auf das Bett und begannen animalische Dinge zu tun. Die wichtigste Information ist, dass sie am Ende sehr lange die Reiterstellung praktizierte, sodass ich etwas zwischen meinen Pobacken schwitzte. Nachdem wir fertig waren, fiel ihr ein großer brauner Fleck auf dem Bett auf. Offenkundig schwitzte ich so stark, dass mein Kot (ich brauchte sehr lange um einen angemessenen Begriff zu finden) sich auf ihrem Bett festgesetzt hatte. Sie wusste sofort, was es war und zog mich mit dieser Peinlichkeit auf. Tolle Frau! Das Ende der Geschichte war, dass sie offenkundig von diesem Spektakel ein Foto gemacht hatte und ich nun permanent, dank der Handytechnologie, damit konfrontiert werde. Aber ich habe daraus gelernt, nach dem Geschäft immer schön das Gesäß abzuputzen. Der Sex war auch nicht so schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00025064 vom 04.11.2008 um 21:56:26 Uhr in Berlin (72 Kommentare).

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