Die Leere in den männlichen Köpfen

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Stolz Eitelkeit Gesellschaft

Ich (w/21) beichte, dass ich ein Opfer meiner eigenen Ansprüche geworden bin. Ich bin durchaus attraktiv, weiß mich zu kleiden und herzurichten und erhalte immer wieder Komplimente, bin aber alles in allem sehr schweigsam und zurückgezogen. Warum? Ich stelle an mich selbst den Anspruch, Höchstleistungen auf allen Ebenen zu bringen und ich lege keinen geringeren Maßstab an meine Umwelt an. Deshalb beobachte ich die Menschen um mich herum ständig sehr genau. Eigentlich lache ich gerne, habe gern Gesellschaft und vor allem auch sehr gerne Sex, doch all diese Bedürfnisse werden von einem großen Schatten überlagert. Sobald ich jemanden kennenlerne und merke, dass er Unsinn von sich gibt, Wissen vorspiegelt, oder mit Dogmen und Prinzipien um sich wirft, mache ich dicht. Ein Mann könnte noch so umwerfend attraktiv, begabt oder freundlich sein - wenn er, bevor es überhaupt zu Intimitäten kommt, beweist, dass in seinem Kopf nur Leere herrscht, bin ich physisch nicht mehr erregbar.

Ich habe auch schon versucht, in Debattierklubs und Studentenstammtischen Fuß zu fassen, allerdings auch nur mit mäßigem Erfolg: Diejenigen, die Bildung nicht nur als nettes Hobby ansehen, sind nämlich oft noch wesentlich verkopfter als ich und für Reize erst gar nicht empfänglich. Durch meine Libido, die ich als junge Frau aber trotzdem habe, entsteht allerdings auch jede Menge Energie, die ich einfach nicht loswerde, dazu kommt die Verzweiflung darüber, dass ich meine Pläne einer eigenen Familie langsam davon schwimmen sehe. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen und hoffe mittlerweile einfach, dass mir Sex und ein Sozialleben irgendwann egal genug sind, damit ich mit meinem Leben weitermachen kann.

Beichthaus.com Beichte #00032543 vom 09.01.2014 um 21:24:27 Uhr (36 Kommentare).

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Ein Happy End von den Schwiegereltern

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Morallosigkeit Prostitution Selbstsucht

Zu Weihnachten bekam ich von den Eltern meiner Freundin einen Gutschein im Wert von 50 Euro für ein großes Bekleidungsgeschäft geschenkt - da ich vor Kurzem aber erst neue Klamotten gekauft hatte, habe ich den Gutschein einer Kollegin verkauft. Mit den 50 Euro, die […]
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Beichthaus.com Beichte #00032541 vom 09.01.2014 um 15:37:07 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Waschbecken aus Bequemlichkeit

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Verschwendung Ekel Unreinlichkeit Trägheit

Ich (m/28) habe mir vor gut drei Jahren das Sprunggelenk gebrochen. Da habe ich zum ersten Mal richtig festgestellt, wie einfach das Leben für gesunde Menschen im Alltag ist. Ich musste acht Wochen mit Krücken gehen und war heilfroh, als ich wieder normal gehen konnte, denn diese Einschränkungen haben mich fast wahnsinnig gemacht. Da ich nun mal Stehpinkler bin, war der Toilettengang auch immer so eine Sache, weil ich immer auf einem Bein vor dem Klo stehen musste. Und Gleichgewicht zu halten ist gar nicht so einfach, wenn man auch noch mit den Händen hantieren muss. Natürlich habe ich auch versucht, mich hinzusetzen, was ja so oder so fast jeden Tag einmal notwendig ist, aber dieses ganze Prozedere dauerte mir einfach zu lange. Und da ich viel trinke, muss ich dementsprechend auch oft aufs Klo. Dann kam mir die Idee, einfach ins Waschbecken zu pinkeln. Es war einfacher die Krücken abzustellen, ich konnte mich mit den Oberschenkeln am Waschbeckenrand abstützen und es spritzte auch nicht, weil die Entfernung ins Waschbecken ziemlich kurz ist und der Urinstrahl bei dieser Länge gering bleibt. Ich wasche mir grundsätzlich die Hände und dabei wird das Waschbecken anschließend gleich mitgereinigt - Verunreinigungen konnte ich bisher nicht feststellen. Zusätzlich wird Wasser gespart, weil keine Toilettenspülung erforderlich ist. Ich mache es immer noch so und denke gar nicht daran, damit aufzuhören. Was ich eigentlich beichten will? Ich würde es nie jemandem erzählen, weil die meisten Leute es bestimmt widerlich, abstoßend und eklig finden würden. Oder sie würden es herumerzählen, und ich hätte einen komischen Ruf weg. Ich sehe es vielmehr als guten Beitrag, kostbares Trinkwasser zu sparen. Mindestens ein Drittel der Erdbevölkerung hat keinen vernünftigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und in unserer Wohlstandsgesellschaft wird es durchs Klo gespült.

Beichthaus.com Beichte #00032540 vom 09.01.2014 um 13:51:39 Uhr (17 Kommentare).

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Futtern macht glücklich

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Völlerei Maßlosigkeit Ernährung Hannover

Ich (m/23) habe in den letzten zwei Jahren knapp 25 Kilogramm zugenommen. Bei einer Größe von 184 Zentimetern wiege ich mittlerweile gute 105 Kilo und bin somit fettleibig geworden. Das Verrückte dabei ist, dass ich mir die letzten 15 Kilo Speck mehr oder weniger absichtlich angefuttert habe. Ich habe nämlich bemerkt, dass ich mir dicker besser gefalle. Mein Bauch fühlte sich so schön rund und weich an und ich wollte, dass er noch runder und weicher wird. Zusätzlich hat es meiner Freundin wohl auch ganz gut gefallen, da die Portionen, die sie kochte, immer größer und größer wurden. Ich weiß, dass es nicht gesund ist, aber ich werde so lange weiter zunehmen, wie es mich glücklich macht. Und wenn es noch 25 Kilo werden.

Beichthaus.com Beichte #00032536 vom 08.01.2014 um 23:44:14 Uhr in 30165 Hannover (Auf dem Dorn) (22 Kommentare).

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Überlastung führt zu Fehlern

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Lügen Feigheit Kollegen Arbeit

Ich bin heute wahrscheinlich so erleichtert, wie ich es im ganzen Jahr nicht mehr sein werde. Doch fangen wir erst einmal von vorne an. Mitte Dezember letzten Jahres habe ich, um vor meinem Kurzurlaub alles erledigt zu haben, geschuftet wie ein Schwein. Meine Vorgesetzten haben mir dann auch noch schier unendlich viele neuer Vorgänge auf den Tisch geknallt, sodass ich letztendlich fast in Arbeit ersoffen wäre. Als mich dann am vorletzten Tag eine nette Kollegin bat, ein Schreiben für sie einzuscannen und zu verschicken, habe ich gepatzt. Ich habe das Schreiben zwar eingescannt, aber nicht gespeichert oder gar abgelegt. Und dann ist mir noch so ein Ultra-Azubi-Fehler passiert und ich habe die Kopie mit dem Original an den Kunden versendet. Der Hammer ist jedoch, dass mir das Ganze zu diesem Zeitpunkt nicht einmal aufgefallen ist, weil ich so überlastet war. Nun habe ich mich irgendwie in meinem Urlaub geschleppt und hatte zwei Tage frei. Als ich am 23.12. dann wieder ins Büro kam, hatte die besagte - übrigens sehr nette - Kollegin zwar Urlaub, jedoch lag ein Ablageordner auf meinem Schreibtisch. Dieser Ordner war versehen mit einem kleinen Notizzettelchen, ich möge doch bitte noch die Kopie ablegen und das eingescannte Dokument zuordnen.


Jetzt dämmerte mir plötzlich mein Fehler. Das Dokument war zwar nicht lebenswichtig, jedoch wichtig genug, dass es vorhanden sein sollte. Ich bekam erst einmal Panik und versuchte mich nach und nach wieder zu sammeln. Besagte Kollegin hatte sowohl die Weihnachtswoche als auch über Silvester Urlaub und war deshalb knapp zwei Wochen außer Haus. Ich habe dann letztendlich ihren Notizzettel versteckt, jedoch für alle Fälle nicht zerrissen, den Ordner scheinheilig zurückgestellt und ihren Erinnerungszettel vom Monitor geklaut. Jetzt habe ich komplett Weihnachten und Silvester gebetet, dass sie es nicht bemerkt und heute hatte ich endlich Gewissheit. Sie hat es offenbar über die vielen Feiertage und Urlaubstage vergessen. Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht ehrlich sein kann, aber wir haben momentan eine Kündigungswelle im Unternehmen und als relativ frischer Neuzugang stehe ich weit oben auf der Liste. Sollte Sie mich drauf ansprechen, habe ich mir fest vorgenommen so zu tun als hätte ich es vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032532 vom 07.01.2014 um 16:02:58 Uhr (8 Kommentare).

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