15 Jahre ohne Alkohol

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Trunksucht Gesundheit

Seit 15 Jahren habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Der Auslöser war, dass ich im Schlaf in meinen Flur gekotet habe. Scheinbar war ich richtig voll und dachte im Delirium, ich säße auf Toilette. Ich habe es niemandem erzählt, weil ich mich heute noch immer schäme. Wenn jemand fragt, sage ich meistens, dass mir der Alkohol nicht mehr schmeckt.

Beichthaus.com Beichte #00039253 vom 21.01.2017 um 18:58:52 Uhr (14 Kommentare).

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Amaretto Di Saronno von meinem früheren Arbeitgeber

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Diebstahl Rache Arbeit Hennef

Ich habe einen Ex-Arbeitgeber bestohlen, um mich für meine Kündigung zu rächen. Der Arbeitgeber war eine bekannte Metzgerei mit Bistro und Partyservice. Jeden Morgen musste ich um 3:00 aufstehen, damit ich um 5:00 mit der Arbeit beginnen konnte, damit ab 7:00 irgendwelche bekloppten Maurer Frikadellen frühstücken konnten. Für mich - als gelernter Koch und bekennender Nachtmensch - eine Zumutung. Einmal war ich so müde, dass ich gegen 4:00 nur mit Standlicht losgefahren bin, erst nach über 10 Kilometern habe ich das bemerkt. Ein Ausfall der Heizung in meiner Wohnung trug das Übrige zu meinen Problemen bei. Etwa sechs Wochen lang habe ich mir alle Mühe gegeben, die Ansprüche meiner Arbeitgeber zu erfüllen.

Die völlig überarbeitete Chefin (gelernte Fleischereifachverkäuferin) und ihr Mann (Metallbauer o. Ä.) waren mir dabei keine Hilfe: Die Chefin hatte nie Zeit mir ihre Wünsche richtig zu erklären, ihr Mann dagegen knallte mir öfters eine Schale mit meiner Ansicht nach ordentlich zubereitetem Nudel- oder Kartoffelsalat hin, maulte mich kurz mit: "So eine Scheiße!" an und verschwand wieder in seinem Büro, ohne mir auch nur im Ansatz zu erklären, was er denn so Scheiße fand. Eines Morgen rief er mich wieder in sein Büro und eröffnete mir, kaum dass ich die Tür zugezogen hatte, dass er mir zum Monatsende kündigt. Im Anschluss daran musste ich ihm allen Ernstes erklären, dass eine Kündigung SCHRIFTLICH erfolgen muss! Das Kündigungsschreiben, das er in meinem Beisein tippte, bestand im Wesentlichen aus dem ungelenken Satz: "Dem zur Probe eingestellten Herrn X kündigen wir hiermit fristgerecht." Dann musste ich ihn noch darauf aufmerksam machen, dass auf einen Brief ein Briefkopf gehört!

Am Nachmittag war ich so fertig, dass ich auf der Heimfahrt erst einmal angehalten habe, um eine Viertelstunde zu heulen, bevor ich meine Familie informieren konnte. Ich hatte noch etwa 10 Tage zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich alles geklaut, was ich unauffällig verschwinden lassen konnte: Ein Buch aus dem Pausenraum, eine Flasche Spülmittel und noch viele andere kleine Gegenstände, an die ich mich schon nicht mehr erinnere. Mein schönstes und teuerstes Beutestück war aber eine eigentlich zum Aromatisieren von Billig-Tiramisu gedachte Literflasche "Amaretto Di Saronno". Um die Sachen aus dem Betrieb zu schmuggeln, habe ich die Sachen meistens in ausgespülte Ketchupeimer gepackt, zusammen mit dem Müll rausgebracht, im Container versteckt und nach Feierabend auf dem Weg zum Auto mitgenommen.

Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, um diesen leckeren Likör zu trinken. Jedes Mal habe ich mich diebisch (!) über meinen Gratis-Amaretto gefreut, mit dem ich meistens meinen Kakao verfeinert habe. Um eine bleibende Erinnerung zu haben, habe ich dann noch von der leeren Flasche das Etikett abgelöst, um es als Lesezeichen zu verwenden. Das Buch habe ich übrigens auch noch, es handelt sich um "Das Buch der Katastrophen" - eine Kurzgeschichtensammlung des Dadaisten Hermann Harry Schmitz. Die Diebstähle bereue ich nicht, denn die betrachte ich als Ausgleich für die unfaire Behandlung durch den Mann der Chefin. Das Einzige, was ich bereue, ist die Tatsache überhaupt in dieser Metzgerei gearbeitet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039250 vom 21.01.2017 um 00:45:06 Uhr in 53773 Hennef (14 Kommentare).

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“Beichte

Ich spüre nichts beim Verkehr

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Verzweiflung Sex Intim Heidelberg

Also kommen wir gleich mal zur Sache: Mir macht die Penetration beim Sex absolut keinen Spaß und mir ist es inzwischen scheißegal wie die Frauenwelt drauf reagiert! Seitdem ich auf drei Beinen laufen kann und mir Haare unterhalb der Augenbrauen wachsen, komme ich öfters mal zu dieser angeblich so schönsten Sache der Welt! Diesen Ausspruch kann ich nur bedingt mit der Welt teilen. Seit Tag Eins fühle ich mich beim Bumsen eher wie so eine Art Kanufahrer, der sich einen abrackert, um seine Frau auf die andere Seite zu bringen, oder einen Schaukelstuhl, der vor lauter Anstrengung, durch starkes Wippen die ersten Holzspäne raspeln und kurz vorm Zusammenbruch steht. Ich muss aber anmerken, dass mein Penis (Harry) selten schlappmacht und von Natur aus stramm steht.

Alles schön und gut, nur bringt mir das Ganze nichts. Egal ob mit oder ohne Gummi, einem geschmeidigeren oder sportlicheren Bewegungsablauf, ich spüre keinen Deut von all dem, was andere mir immer zu predigen versuchen. Um zu kommen brauche ich eine halbe Ewigkeit und nach etwa 5 Minuten hämmern und trällern würde ich lieber schneller durch etwas anderes zum besten Moment der Vorstellung kommen. Seit meiner Vorhautbeschneidung in meiner Jugend ist das Ganze nur noch schlimmer geworden. "Hurra, noch weniger Gespür da unten!", dachte ich mir beim ersten Sex nach der OP damals. Langsam verzweifele ich an diesem verflixten Fakt und frage mich, was ich denn noch richtig machen könnte, um das Problem zu lösen.

Die Frauen brauche ich nicht fragen, denen scheint meine Vergnügungsfahrt wahrscheinlich Spaß zu machen. Tja. Wenn das so weiter geht, werde ich auf der Ego-Schiene bleiben und einfach souverän aufhören, sobald ich genug habe. Sex bedeutet ja Gott sei Dank mehr als nur Rein und Raus. Ich hoffe alle weiblichen Bekanntschaften und Bediensteten, die ich aus den tollen Momenten gerissen habe, können mir meinen brutalen Egoismus verzeihen. Es bringt mir nichts, wenn ich mir wie ein gelangweilter Schwarzenegger auf dem Rudergerät vorkomme, während die Partnerin vor Ekstase auf Wolke 7 schwebt.

Beichthaus.com Beichte #00039234 vom 18.01.2017 um 01:28:24 Uhr in Heidelberg (17 Kommentare).

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Es ist zu kalt zum Händewaschen!

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Ekel Unreinlichkeit Schule

Ich (w/19) möchte beichten, dass ich mir auf dem Schulklo nur die Hände wasche, wenn es unausweichlich ist (andere Leute im Klo/Hände beschmutzt). Dies liegt daran, dass man die Hände nur mit kaltem Wasser waschen kann und es in unserem Klassenzimmer extrem kalt ist und die meisten in Jacken etc. dasitzen. In anderen Zimmern ist dies übrigens nicht so. Ich bitte um Entschuldigung bei allen, die mit den Keimen an meinen Händen in Berührung kommen.

Beichthaus.com Beichte #00039227 vom 16.01.2017 um 13:39:19 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Lustmuskete ist perfekt!

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Begehrlichkeit Fetisch Intim Eitelkeit

Ich beichte, dass ich meinen eigenen Penis erotisch finde. Wenn ich mir einen hobele, was so ziemlich jeden Tag passiert, denke ich dabei an mein Glied. Der von anderen Männern interessiert mich nicht und sollte es zum Sex kommen, tue ich es nur mit Frauen, aber meine Lustmuskete ist ein Sonderfall. Er ist so toll geformt und seine Farbe ist perfekt, die Eichel ist nicht zu groß und nicht zu klein und rundet das Gesamtbild ab. Der Duft ist erregend und der Sack ist geschmeidig. Ich liebe ihn. Ich mache auch manchmal Fotos, wie ich ihn mit der passenden Beleuchtung in Szene setze. Man verzeihe mir meine seltsame Freude.

Beichthaus.com Beichte #00039210 vom 13.01.2017 um 16:25:58 Uhr (9 Kommentare).

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