Meine Schwester fast getötet

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Hass Gewalt Familie

Als Kind hätte ich meine Schwester fast erdrosselt. Wir saßen im Auto und wir hatten uns mal wieder gestritten, was mehrmals täglich passierte, als sie eine Freundin draußen entdeckte. Sie machte mein Fenster runter, legte sich über mich und fing an, mit ihrer […]
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Beichthaus.com Beichte #00030923 vom 23.03.2013 um 18:53:52 Uhr (17 Kommentare).

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Wohin mit den Taschentüchern?

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Waghalsigkeit Dummheit Unreinlichkeit Studentenleben Remda

Wohin mit den Taschentüchern?
Ich (m/22) sitze hier gerade in der Bibliothek an meiner Bachelorarbeit und bin voll erkältet. Ständig muss ich mir die Nase putzen. Da hier jedoch kein Mülleimer in der Nähe ist, stopfe ich die vollgerotzten Taschentücher einfach in die Spalte zwischen Wand und Boden. In unserer Bibliothek sind die verschiedenen Stockwerke wie Balkone und die Tische entlang des Balkonrandes aufgereiht. Wenn man aufsteht und sich vorbeugt, sieht man die Leute, die auf dem Balkon darunter arbeiten. Gerade ist mir jedoch aufgefallen, dass die Spalte zwischen Balkonwand und Boden gar keinen Boden hat und dass meine vollgerotzten Taschentücher nicht mehr zu sehen sind. Ich bin also ein Stockwerk weiter runter gegangen, um zu sehen, welches arme Schwein die ganze Zeit schon meine vollgerotzten Taschentücher auf den Kopf bzw. den Tisch bekommt. Zum Glück sitzt auf dem Platz genau unter mir keiner, aber da liegt jetzt ein Haufen Taschentücher und die Leute, die da unten ein paar Plätze weiter sitzen, haben die Taschentücher bestimmt runtersegeln sehen. Der Taschentuch-Haufen ist beträchtlich. Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger.

Beichthaus.com Beichte #00030922 vom 23.03.2013 um 18:23:24 Uhr in Remda (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Schmarotzer-Familie

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Verrat Familie Geld

Es geht um die Familie meines Mannes. Ich bin Anfang 20, er ist Mitte 20. Vorweg: Der Vater würde meinen Mann heute noch schlagen, hätte ich ihm nicht mit Anzeige und Gericht gedroht. Seine Mutter schaut zu und tut nichts. Seine jüngere Schwester war schon immer der Liebling, denn sie war ein Wunschkind, während ihm die Schuld daran gegeben wurde, dass die Eltern so jung heiraten mussten. Südländer halt. Seine Schwester hat zwei Wochen vor mir entbunden. Während seine Eltern seit der Geburt vor nunmehr zwei Jahren genau zweimal bei uns waren, besuchen sie die Schwester täglich. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Auto zu uns fünf Minuten, zur Schwester 30 braucht. Die Ausrede: "wir haben keine Zeit" oder "ihr seid zu weit weg!" Nun zum eigentlichen Thema. Wir waren kurz nach der Geburt bei seiner Schwester und nachdem mal wieder Stunden über Gejammer der Geldsorgen vergangen waren, habe ich mitbekommen, dass sowohl er als auch sie schwarz arbeiten und nebenher noch Leistung vom Arbeitsamt kassieren! Während wir hart arbeiten gehen und uns jeden Cent selber zusammensparen, bescheißen die, wo es nur geht und wollen mir dann noch was von Ehre und Anstand erzählen! Daraufhin ist mir innerlich der Kragen geplatzt! Ich habe am nächsten Tag einen anonymen Hinweis beim Arbeitsamt eingeschickt, worauf die Arbeitgeber und die beiden Herrschaften gründlich inspiziert wurden. Meine Beichte: ich bin daran schuld, dass zwei Betriebe wegen Schwarzarbeit Strafe zahlen mussten und ich habe dafür gesorgt, dass meiner Schwägerin und ihrem Stecher die Bezüge gestrichen und zurückverlangt wurden. Mein Mann weiß bis heute nichts davon und das soll auch so bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00030918 vom 21.03.2013 um 21:40:54 Uhr (22 Kommentare).

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Das Leben mit dem falschen Mann

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Verzweiflung Ex Liebe

Am 1. September diesen Jahres sind es drei Jahre mit meinem Freund. Aber ich (w/20) habe ein Problem. Zu meiner Situation: Wir haben alles im Schnelldurchlauf bearbeitet. Zwei Wochen, nachdem wir uns kennenlernten, kamen wir zusammen, einen Monat später wohnte ich quasi bei ihm und drei Monate später war ich schwanger. Nein, ich war nicht zu dumm zum verhüten, ich wurde gut aufgeklärt und kann mir bis heute nicht erklären, wie es passiert ist. Mein Frauenarzt konnte mir auch keine Antwort geben. Aber egal, denn ich liebe meinen Engel! Seit anderthalb Jahren haben wir eine schöne, große Wohnung, also im Prinzip das perfekte Glück. wären da nicht ein riesiger Berg Schulden, den er mitgebracht hat und die Nachricht von meinem Ex vor drei Tagen. "Ich wandere aus, ich weiß, ich war ein Arschloch. Ich wollte mich trotzdem von dir verabschieden." Während mein Herz auf dem weg in meine Hose war und meine Hände von erdbebengleichen Erschütterungen heimgesucht wurden, hoffe ich immer noch, dass mein Freund meinen Gesichtsausdruck nicht gesehen hat. Meinen Ex habe ich damals wegen meinem Freund verlassen. Nicht, weil ich ihn nicht mehr geliebt habe, sondern weil er mir schlicht und ergreifend das Gefühl gab, nicht mehr wichtig zu sein.


All die Dinge, die er mir jetzt geschrieben hat, hätte er mir vor drei Jahren sagen sollen, aber er war zu stolz, zu verletzt, zu dumm, um es mir zu sagen. Hätte er es getan, wäre ich heute vermutlich noch mit ihm zusammen. Die Gefühle für meinen Ex kann ich nicht leugnen. Ich habe deswegen ein furchtbar schlechtes Gewissen und die Vorstellung, dass er ans andere Ende der Welt zieht, ist irgendwie komisch. Meinem Freund kann ich davon nichts sagen, weil der krankhaft eifersüchtig ist. Ich liebe meinen Freund wirklich, aber wenn ich zurück denke, dann war mein Ex meine große Liebe und ich fürchte, dass sich das auch in den nächsten Jahren nicht ändern wird. Auf diesem Weg will ich also beichten, dass ich seit drei Jahren das Gefühl habe, meine Familie zu betrügen, weil ich manchmal in Gedanken mein Kind packe und zu meinem Ex gehe. Doch ich tue es nicht, weil ich meinen Freund, meine Familie und mein Zuhause nicht verlassen will.

Beichthaus.com Beichte #00030917 vom 21.03.2013 um 18:22:26 Uhr (16 Kommentare).

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Das Feuer fährt mit

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Dummheit Vandalismus Freizeit

Ich möchte hiermit beichten, dass ich fast einen Menschen verbrannt hätte. Als es passierte, war ich ein junger Teenager und nahm das Leben noch nicht sehr ernst. Ich wusste mit meiner Zeit noch nicht viel anzufangen, denn PC-Spiele und Internet gab es damals noch nicht in dem Umfang wie heute und so verbrachten wir unsere Kindheit draußen und bauten Baumhäuser und stellten allerlei Unfug an. Ich bin bis heute dankbar, dass mein Unfug, den ich hier niederschreibe beziehungsweise seine Hintergründe, bis heute bei uns im Dorf relativ unbekannt ist, was ein Segen ist, denn normalerweise blieb bei uns auf dem Dorf nie was geheim. An jenem Tag streunte ich mit einem Freund quer über den Dorffriedhof und wir kamen durch Zufall am Ende an einem Feldweg heraus. Weiter unten endete der Weg an einer Straße, die leicht bergab wieder ins Dorfzentrum führte. Diesen Weg wollte ein älterer Mann mit seinem Fahrrad nehmen. Er hatte einen Fahrradanhänger angespannt und schob den schlechten Weg entlang, um an der Dorfstraße wieder aufzusteigen, damit er den Rest des Weges fahren konnte. Er hatte trockenes Heu auf dem Anhänger zu einem großen Haufen geschichtet und beabsichtigte, dies wahrscheinlich für seine Kaninchen einzusetzen. Weil vielen älteren Leuten eine gewisse Taubheit zu eigen ist, hörte er uns nicht, als wir hinter ihm auf den Feldweg kamen. Er hörte und sah uns auch nicht, als er sich mühevoll auf sein Fahrrad schwang und losfahren wollte. Wer dann das Feuerzeug ohne große Überlegung an den Heuhaufen gehalten hat, weiß ich nicht mehr zu sagen, aber es loderte plötzlich stark auf und wir glotzten wahrscheinlich wie zwei Eichhörnchen. Denn unter unseren Blicken vollzog sich ein Schauspiel, wie ich es niemals vergessen werde.


Dass es leicht bergab ging, war dem Mann sein Glück, denn hinter ihm folgte die Feuerhölle, die durch den Fahrtwind ein beeindruckendes Ausmaß angenommen hatte, aber dadurch auch von ihm weg gedrückt wurde. So sahen wir eine stark rauchende Feuersäule ins Dorf rollen, mit einem sichtlich zufriedenen alten Mann, der stolz auf sein Tagewerk war. Leider verschwand der brennende Anhänger auf den letzten hundert Metern aus unserem Blickwinkel. Die Geschichte ging kurze Zeit später im Dorf herum. So war von spontaner Selbstentzündung die Rede, weiter wurde vermutet, dass wohl eine Glasscherbe in Verbindung mit der Sonne die Ursache war. Ich möchte mich hiermit entschuldigen, den alten Mann so in Gefahr gebracht zu haben. Er hat keine Verletzungen davon getragen. Ich konnte erst viele Jahre später darüber lachen, denn in dem Augenblick war es nicht komisch.

Beichthaus.com Beichte #00030915 vom 21.03.2013 um 14:04:24 Uhr (30 Kommentare).

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