Chapeau und Kudos

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Boshaftigkeit Hochmut Ignoranz Dummheit Gesellschaft

Seit einiger Zeit lese ich im Netz, wenn jemand Anerkennung bekommt, immer öfter die Begriffe Chapeau oder Kudos. In manchen Foren breitet sich das wie ein Lauffeuer aus. Einer verwendet diese Begriffe und in zig anderen Threads verwendet das Herdenvieh diese auch. Oftmals sogar ohne die Bedeutung zu kennen und daher auch in völlig falschem Zusammenhang. Menschen, die solche Begriffe verwenden, egal ob im richtigen Zusammenhang oder im falschen, kann ich ich nicht ernst nehmen. Außerdem habe ich eine Abneigung gegen einen gewissen Typ junger Menschen entwickelt, welche bei mir für einen Posten vorstellig werden. Wenn die Frauen die Haare zu einem Knödel zusammengedreht haben, oder die Männer einen Vollbart tragen, ist meine erste Frage nach der Begrüßung, ob sie denn einen Kamm bzw. einen Rasierapparat zu Hause haben?


Meist kommt nur eine stotternde Antwort und ich erkläre den Kandidaten dann, dass das Vorstellungsgespräch an dieser Stelle beendet ist und die Person einen neuen Termin ausmachen soll: Ohne Haarknödel auf dem Kopf oder ohne Bart im Gesicht. Wenn die Person das ablehnt, sage ich unumwunden, dass es zu keinem weiteren Gespräch bzw. keiner Anstellung kommen wird. Denn solche Menschen kann ich auch nicht ernst nehmen und in meiner Firma auch nicht brauchen. Ich bitte um Absolution für meine Vorurteile, aber gewisse Dinge kann ich einfach nicht leiden!

Beichthaus.com Beichte #00037693 vom 25.02.2016 um 08:11:36 Uhr (46 Kommentare).

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Hauptschüler sind dumm!

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Vorurteile Hochmut Dummheit Schule

Ich beichte, dass ich (Gymnasiastin) aufgrund eigener Erfahrungen ziemliche Vorurteile habe, was Hauptschüler angeht. Ich komme selbst aus keiner Akademikerfamilie, sondern aus einer Otto-Normalverbraucher-Familie, mein Vater arbeitet in einer Firma in der Metallindustrie und meine Mutter bei der Post. Und ich bin auch bestimmt niemand, dem alles einfach so zufliegt, ohne dass er lernen muss. Ich war eben ehrgeizig, habe meine Stärken, aber auch meine Schwächen und auch Fächer, in denen ich gut büffeln muss.


Zwei Straßen weiter ist die Hauptschule - jeden Nachmittag lungern da mindestens acht bis zehn Schüler an der Bushaltestelle herum, die andere anpöbeln, beispielsweise mit: "Fette Sau", oder anderen Ausdrücken. Ständig Schlägereien. Die Leute reden, als kämen sie aus der Gosse. Den Unterricht kann man in die berühmte Tonne kloppen. Früher war das nicht so schlimm, sagen mir Leute, die vor 15, 20 Jahren oder länger auf der Schule waren. Und bevor jetzt wieder die Sprache auf Ausländer kommt - die "bösen" Schüler sind Migranten und deutsche Schüler, beide sind recht gleichmäßig vertreten.

Beichthaus.com Beichte #00037691 vom 24.02.2016 um 18:37:41 Uhr (19 Kommentare).

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Die Klobürste in der Spülmaschine

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Peinlichkeit Ekel

Kurz vor meinem 19. Geburtstag habe ich (w/20) noch bei meinen Eltern gewohnt. An einem Abend fiel mir auf, dass die weiße Klobürste in der Gästetoilette eine bräunliche Verfärbung hat. Das sollte aber auf keinen Fall einer meiner Geburtstagsgäste zu Gesicht bekommen. Einen Tag später gingen meine Eltern zu einem runden Geburtstag und ich nutzte die Gelegenheit, um die Klobürste in den Geschirrspüler zu stellen. Von dieser Unappetitlichkeit sollte ja schließlich niemand etwas erfahren. Leider bin ich aber kurze Zeit später vor dem Fernseher eingeschlafen. Am nächsten Morgen kam mein Vater ins Zimmer, hielt die Klobürste hoch und meinte: Die ist aber schön sauber geworden, während meine Mutter mich hinter ihm angrinste wie ein frisch lackiertes Schaukelpferd. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Zum Umzug vor ein paar Wochen bekam ich übrigens eine schwarze Klobürste.

Beichthaus.com Beichte #00037690 vom 24.02.2016 um 17:02:20 Uhr (17 Kommentare).

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Telefonsex mit einer Fremden

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Fremdgehen Verzweiflung Telefon

Ich (m/21) muss beichten, dass ich grade Telefonsex mit einem fremden Mädchen hatte, obwohl ich in einer festen Beziehung bin. Es war so nicht geplant, aber besagtem fremden Mädchen ging es seelisch nicht so gut und sie hat leider innerhalb weniger Tage, in denen wir geschrieben haben, eine tiefe Bindung zu mir aufgebaut. Ich kann und möchte es eigentlich nicht erwidern, aber ich befürchte, dass sie sich etwas antut, wenn ich sie jetzt komplett ignoriere. Ich weiß, es ist falsch von mir, ihr etwas vorzumachen und dabei meine Freundin zu hintergehen, welche aufgrund einer Weiterbildung im Ausland ist. Ich liebe meine Freundin von ganzem Herzen und vermisse sie. Es tut mir leid, was ich getan habe. Ich möchte es eigentlich nur vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00037687 vom 24.02.2016 um 00:11:04 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Spezial-Chili für meine Kolleginnen

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Selbstsucht Kollegen

Ich (w) bin 22 Jahre alt und Altenpflegerin. Ursprünglich war es mein Traumberuf - und eigentlich ist er es immer noch. Nach mehreren Schnupperpraktika während der Schule war für mich klar, dass die Arbeit mit alten Menschen das Richtige für mich ist. Es könnte alles so gut sein, wenn nicht meine drei sogenannten Kolleginnen wären. Sie sind alle drei quasi dauerhaft krank. Warum quasi? Weil sie immer wieder für genau einen Tag arbeiten kommen, damit der Amtsarzt sie nicht untersuchen muss und sie weiterhin schön ihr Geld bekommen. Wir Übrigen müssen für die Kühe mitarbeiten. Mittlerweile habe ich es endlich geschafft, und habe mir eine neue Handynummer besorgt, damit der Leiter mich nicht an meinen freien Tagen anrufen kann. Anfangs war ich einfach nicht selbstbewusst genug. Ich habe mittlerweile einen unbefristeten Arbeitsvertrag und es ist mir daher egal.


Ich gehe mit den Menschen rücksichtsvoll und verständnisvoll um, denn die können am Wenigsten dafür. Auch unser Heimleiter ist ein sehr umgänglicher Mensch und er sagt oft, dass er vollstes Verständnis für unseren Ärger hat, er würde die Frauen am Liebsten rauswerfen, aber er kann ja nicht, sie haben schließlich unbefristete Arbeitsverträge und tun offiziell nichts Verbotenes. Doch nun beichte ich, dass das Verständnis meines Chefs für mich letztens auch kein Trost mehr war. Meine Kollegin (59 Jahre) ist schier zusammengebrochen. Ich selbst leide ja schon immens unter der Mehrarbeit, aber ich bin jung. Sie steht wirklich ganz, ganz kurz vor dem Burn-out, und wird mit fast 60 Jahren auch nichts mehr finden. Ich kann da ja wenigstens noch Hoffnung haben, bewerbe mich ununterbrochen und habe nächsten Monat auch ein Vorstellungsgespräch, aber sie nimmt niemand mehr und sie ist daher auf den Job angewiesen.


Es reicht also! Wer nach langer Krankheit wieder arbeiten kommt, hat ein Willkommensgeschenk verdient. Doof, dass ich in mein berühmtes, selbstgemachtes Chili con Carne versehentlich ein bisschen zu viel von einer Sauce geschüttet habe, die sich in einem ziemlich hohen Scovillebereich befindet. Natürlich hatte ich zwei Tupperschüsseln, da es zu viel war für eine - so kamen nur die drei Grazien in Genuss dieser Chilibombe. Mein Chef hat nur in sich reingegrinst, als die gehustet und Milch in sich reingeschüttet haben. Natürlich bringt das aber nichts. Für den Moment fühlte es sich jedoch einfach gut an und etwas anderes fiel mir nicht ein - doch nach dem Zusammenbruch meiner Kollegin war meine Wut auf diese widerwärtigen Grazien so immens - da musste einfach irgendetwas gemacht werden. Übrigens, die Frauen sind weder alt, noch gebrechlich oder sonst etwas. Die Älteste ist 42, die eine Ende 30 und die Jüngste von ihnen 26.

Beichthaus.com Beichte #00037686 vom 23.02.2016 um 22:57:33 Uhr (18 Kommentare).

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