Meine Nazi-Vergangenheit hat alles zerstört

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Dummheit Ignoranz Politik

Ich (m/25) habe vor Kurzem die Beichte meiner ehemals allerbesten, langjährigen Freundin hier gefunden, sie schrieb davon, dass sie mich im Zug gesehen hat. Leider habe ich sie nicht bemerkt. Aber nun zu meiner Beichte: Mit gerade einmal 16 Jahren bin ich 2010 in die Naziszene gerutscht und war dort etwa drei Jahre aktiv. Jedoch zog ich 2013 in eine andere Stadt und schaffte den Ausstieg. Heute verabscheue ich Nazis. Leider habe ich bis heute nicht den Mut gefunden, mich bei meiner ehemaligen besten Freundin zu melden. Wir kannten uns seit der zweiten Klasse und waren praktisch Seelenverwandte. Als ich in die Szene rutschte, versuchten sie und meine anderen alten Freunde, mich da wieder "rauszuholen." Jedoch glaubte ich damals die Wahrheit zu kennen und bekam einen richtigen Hass auf sie, da sie nur noch darüber mit mir sprach und mit Kontaktabbruch drohte.

Eigentlich hätte ich mich drei Jahre später wieder bei ihr melden können. Aber ich schäme mich bis heute, ich habe etwas Unverzeihliches getan. Einer meiner damaligen Nazifreunde lauerte ihr mit seiner Freundin nach einer Feier auf und bedrohte sie, warnte sie davor, je wieder mit mir Kontakt aufzunehmen. Doch genau das war es, was sie danach tat. Sie rief mich aufgewühlt an und berichtete davon, worauf ich entgegnete: "Du hast den Sinn einer Warnung wohl nicht verstanden, was?" und auflegte. Ich hasse mich bis heute dafür, dass dies das Letzte war, was ich je zu ihr gesagt habe. Ich will ihr schreiben und mich entschuldigen, aber ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.

Beichthaus.com Beichte #00040859 vom 08.01.2018 um 01:16:32 Uhr (16 Kommentare).

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Star Wars

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Ignoranz Engherzigkeit Freizeit

Ich kann mit dem ganzen Kult um "Star Wars" nichts anfangen. Das Thema erreicht mich einfach nicht und ich stehe immer wie doof daneben, wenn es wieder losgeht.

Beichthaus.com Beichte #00040824 vom 29.12.2017 um 09:05:52 Uhr (22 Kommentare).

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Verschwende ich mein Leben im Ausland?

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Hochmut Ignoranz Arbeit Freiburg im Breisgau

Ich (m/22) verschwende angeblich mein Leben - auch wenn ich das anders sehe. Ich habe nie eine Ausbildung gemacht, da ich nirgends genommen wurde, bis ich irgendwann als Lagerist anfangen musste. Das habe ich aber schnell wieder abgebrochen. Nach ein paar Standardjobs hatte ich mit 19 Jahren keine Lust mehr auf den Blödsinn und war erst einmal arbeitslos. Dann habe ich einen Job im Ausland bekommen und habe sechs Monate in Spanien gearbeitet. Seither reise ich durch die Welt und arbeite in verschiedenen Ländern. Wenn ich keine Lust mehr - oder Heimweh - habe, geht es ab und zu mal für ein paar Wochen zu meinen Eltern nach Hause gammeln. So bin ich schon viel auf der Welt herum gekommen und freue mich darüber.

Zu Hause muss ich mir immer anhören, ich solle eine Ausbildung machen und was Anständiges arbeiten oder eine Schule besuchen, um mir nicht meine Zukunft zu verbauen. Ich erfreue mich aber an meinem Leben so wie es ist und habe schon mehr von der Welt gesehen, als manch normal arbeitender 40-Jähriger. Hoffnungen und Träume für meine Zukunft habe ich schon lange aufgegeben. Ich beichte also, dass der normale Standard-Lebensweg mit Schule, Ausbildung, arbeiten nichts für mich ist und mich depressiv macht. Ich werde wohl mein Leben lang ein nutzloses Mitglied der Gesellschaft bleiben, da ich einfach frei sein muss. Ich beziehe kein Geld vom Amt, da ich ja im Ausland arbeite, um mein Geld zu verdienen. Somit kann mir niemand vorwerfen, ich würde schmarotzen.

Beichthaus.com Beichte #00040665 vom 21.11.2017 um 00:14:34 Uhr in Freiburg im Breisgau (28 Kommentare).

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Hände weg von meinem Essen!

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Boshaftigkeit Ignoranz Selbstsucht Ernährung

Ich (w) muss heute mal meinen Frust ablassen. Ich beichte, dass ich es einfach nicht haben kann, wenn Menschen ungefragt an mein Essen gehen oder was abhaben wollen, wenn ich dabei bin. Mein Freund versucht es immer wieder und bekommt regelmäßig dafür was auf die Pfoten. Einige Freundinnen von mir haben auch die bescheuerte Angewohnheit, alles probieren zu wollen. "Darf ich mal von deinem Cocktail trinken? Gib mal ein Stückchen Schoko, ich will mal wissen, wie es schmeckt!" Ich knirsche mit den Zähnen und lasse es wohl oder übel geschehen, sonst wollen sie irgendwann nicht mehr mit mir ausgehen.

Ich hasse diese "nimm dir so viel du willst"-Mentalität und biete anderen Leuten selten etwas an. Ich will auch am liebsten meinen eigenen Kram behalten und hasse es, wenn auf Partys große Schüsseln mit Knabberkram und Süßkram stehen. Es wäre so schön, wenn man alles in kleine Schälchen füllt und sich jeder eines nimmt. Ich beichte außerdem, dass ich viel Kram in meinen Taschen verstecke, wenn wir unterwegs sind, damit keiner was abhaben will. Ich breche mir dann immer heimlich ein paar Stückchen Schokolade o. Ä. ab und schiebe sie schnell in den Mund. Im Übrigen liegt es nicht daran, dass ich so geizig oder verfressen bin, sondern schlicht daran, dass ich mir mein Zeug gerne selbst einteile. Und manchmal möchte ich mir leckere Sachen einfach bis zum Schluss aufheben, ohne dass einer mit seinen Schmutzgriffeln ständig dran rumwühlt und mir das Beste vielleicht wegfrisst! Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00040608 vom 07.11.2017 um 01:24:07 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schleicher im Supermarkt

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Aggression Ignoranz Gesellschaft München

Wer kennt sie nicht, diese Supermarkt-Schleicher. Sie schleichen mit ihren prall gefüllten Einkaufswagen langsam die Gänge Richtung Kasse (vor allem bei den beiden großen Disountern) entlang, um noch ausgiebig die Sachen auf den Angebotsflächen zu studieren. Sobald sie einen Kunden wie mich erspähen, der vor allem in der Mittagspause, höchstens zwei bis drei Sachen in der Hand hat, geben sie Vollgas und schieben ihre Wägen mit bangen Blicken in meine Richtung schnellstmöglich zur Kasse. Und das nur, um ja noch vor mir an der Kasse ihren Monatseinkauf aufs Band zu legen. Ich hasse solche Leute. Ganz gerne mag ich auch diejenigen die mit ihrem vollem Einkaufswagen direkt vor mir am Band stehen, mich dann anschauen und dann genüsslich das Ausladen anfangen. Auf Nachfragen, ob man denn freundlicherweise vorgelassen werden könnte, kommt meistens ein Spruch wie: "Ich habe ja meine Zeit nicht gestohlen." Trotz all dieser Idioten lasse ich immer Leute vor, die augenscheinlich nur wenig Zeit haben oder ihre zwei Wurstsemmeln schnell bezahlen wollen, damit nicht noch mehr Leute den Glauben an die Menschheit verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00040603 vom 06.11.2017 um 08:45:11 Uhr in München (11 Kommentare).

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